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Perry Rhodan 1855: Vorstoß in die Traumblase Perry Rhodan-Zyklus 'Die Tolkander' von Ellmer, Arndt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.01.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 1855: Vorstoß in die Traumblase

Fenster ins Nebenan - drei Aktivatorträger wagen den Durchbruch Wieder einmal sind Menschen von der Erde an verschiedenen Punkten des Universums in Ereignisse verwickelt, die offenbar in einem engen Zusammenhang stehen - auch wenn kaum jemand bislang diesen Zusammenhang komplett wahrnehmen kann. Perry Rhodan und sein langjähriger Freund Reginald Bull beispielsweise sind in der Galaxis Plantagoo mittlerweile auf die geheimnisvollen Galornen gestoßen und haben dort feststellen müssen, dass die Galornen im Auftrag unbekannter Mächte an etwas arbeiten, das unmittelbar für die heimatliche Milchstraße bestimmt ist. Weder Rhodan noch Bull wissen allerdings, wie Plantagoo und die Menschheitsgalaxis verbunden sind. Alaska Saedelaere, ebenfalls ein Zellaktivatorträger, weiß ebenso wenig, in welchem Kosmos er nun wirklich gelandet ist. Er kann nur ahnen, dass die 'Mittagswelt' in der relativen Nähe der Erde liegen muss. Von Terra aus haben mittlerweile einige Zellaktivatorträger einen wagemutigen Vorstoß begonnen. Mit Hilfe der Herreach, den Bewohnern des Planeten Trokan, gelang es den Mutantinnen Mila und Nadja Vandemar, ein Tor in die sogenannte Traumblase zu öffnen. Bei diesem Unternehmen fanden die Zwillinge den Tod. Sie konnten das Tor immerhin lange genug offenhalten, um dem Arkoniden Atlan, der Kartanin Dao-Lin-H'ay und dem Terraner Myles Kantor eine Erkundung in der Traumblase zu erlauben. Die drei Aktivatorträger wissen, dass sie nur in diesem Raum den direkten Kampf gegen die Gefahr aufnehmen können, die derzeit die ganze Milchstraße bedroht: Nachdem bereits 52 Planeten komplett entvölkert wurden, ist damit zu rechnen, dass dieses Schicksal auf Zehntausende weiterer Welten zukommt. Um das zu verhindern, wagen die Unsterblichen ihren VORSTOSS IN DIE TRAUMBLASE ... ARNDT ELLMER Er hat einen direkten Draht zu den PERRY RHODAN-Lesern: Wolfgang Kehl, im Südschwarzwald wohnhaft und unter dem Pseudonym Arndt Ellmer seit 1983 als Autor an der PERRY RHODAN-Serie beteiligt. Jede Woche erscheinen in den PERRY RHODAN-Romanen die seit 1989 von Arndt Ellmer betreuten Leserkontaktseiten, auf denen Fans diskutieren und kommunizieren. 'Bei PERRY RHODAN genießen die Leserbriefe erste Priorität', so charakterisiert Arndt Ellmer seine Aufgabe. 'Ohne den direkten Kontakt zu den Lesern wäre die Serie nie so weit gekommen.' Woche für Woche treffen Dutzende Leserbriefe und E-Mails in der PERRY RHODAN-Redaktion ein. Daneben ist der Leserkontakter auch noch in Foren und auf Facebook aktiv, um mitzubekommen, 'wie die Leser ticken'. Arndt Ellmer fasst die Essenz der Leserbriefe wöchentlich zur Leserkontaktseite (LKS) zusammen, beantwortet aber ebenso sorgfältig jedes Schreiben. 'Die Leser erwarten auf jeden Fall eine Antwort, sowohl auf Kritik als auch auf Lob und Anregungen.' Das ist nicht immer einfach: 'Für manche Leser bin ich fast eine Art Beichtvater, in diesen Briefen spiegelt sich häufig die persönliche Situation der Verfasser wieder.' Kein Wunder, dass Arndt Ellmer in Fan-Kreisen längst den Spitznamen 'der LKS-Onkel' verliehen bekommen hat. Wobei Arndt Ellmer, Jahrgang 1954, den Bezug zur Science Fiction schon recht früh herstellte: 'Mit acht Jahren entdeckte ich gewissermaßen die Sterne. Ich sah, dass es sie tatsächlich gab, die fernen Sonnen. Ein kleines Buch über den Sternenhimmel vervollständigte meinen Traum von der Unendlichkeit. Bis heute hält er mich gefangen.' Wohl auch aus diesem Grund verlor Ellmer in all den Jahren der Schule und des Studiums der Sprachwissenschaften nie den Kontakt zur phantastischen Literatur. Erste Fangeschichten erschienen in den 70er Jahren; sein erster Roman wurde 1980 im Zauberkreis-Verlag publiziert. Rasch kamen weitere Titel auf den Markt. Ebenfalls 1980 erschien das PERRY RHODAN-Taschenbuch Nummer 213 'Weg in die Unendlichkeit'. 1981 stieg Ellmer in die ATLAN-Serie ein. 1983 kam dann PERRY RHODAN hinzu. Daneben entstanden zahlreiche Einzelromane, unter anderem der beliebt

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 09.01.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845318547
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Die Tolkander Bd.1855
    Größe: 581 kBytes
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Perry Rhodan 1855: Vorstoß in die Traumblase

1.

Winzige Energiespeere zuckten ihnen entgegen und versuchten, die drei Aktivatorträger in ein hyperdimensionales Gespinst einzuweben. Die SERUNS wichen den Erscheinungen selbständig aus, so gut es ging. Nach ein paar Atemzügen war es ausgestanden. Die bestehende Einsatzgruppe hatte den kreisförmigen Dimensionsriss durchquert, und die Schutzschirme um sie herum erloschen.

Myles Kantor gab seinem SERUN – seiner "semi-reconstituent recycling unit" – den Befehl, sich ein Stück zu drehen. Durch die Sichtscheibe des Helms mit eingeschalteter Zoom-Funktion erhaschte er einen letzten Blick auf die Oberfläche Trokans und die Vandemar-Zwillinge inmitten der Herreach. Die Gesichter von Mila und Nadja waren vor Anstrengung blass, fast blutleer, und sie wirkten wie aus Marmor gemeißelt. Die beiden jungen Frauen hielten die Augen weit aufgerissen, als würden sie etwas sehr Entsetzliches sehen.

"Könnt ihr mich hören?", rief er über den Helmfunk. "Gebt ein Zeichen, dass ihr mich versteht."

Es war aussichtslos. Die Vandemars befanden sich auf der anderen Seite des Strukturrisses, den Myles und seine Begleiter soeben durchquert hatten. Alles dort drüben wirkte eingefroren, und doch wusste der Wissenschaftler, dass es sich lediglich um eine optische Täuschung handelte. Der Strukturriss wies keine bleibende Stabilität auf. Er verzerrte alles, ließ optische Eindrücke nur unzureichend durch und verwischte die Konturen. Mila und Nadja sowie die Herreach um sie herum zerfaserten zu bizarren Schemen, verloren ihre natürlichen Farben und verwandelten sich in violette, zweidimensionale Abziehbilder.

Myles Kantor stöhnte leise. Er wusste die Anzeichen zu deuten. Noch war es Zeit zur Umkehr. Wenn sie sich beeilten, mussten sie es schaffen.

"Atlan ...", brachte er mühsam hervor. "Der Riss ..."

Es war Dao-Lin-H'ay, die an Stelle des Arkoniden antwortete.

"Was hast du erwartet, Myles? Dass die Öffnung ewig hält? Die geistige Substanz der Herreach und der Zwillinge reicht nicht unbegrenzt."

Diffuse Helligkeit umgab sie. Die SERUNS bremsten ab und steuerten eine relativ übersichtliche Stelle in dem Gewirr aus ockerfarbenen Röhren und Hohlräumen an, in dem sie herausgekommen waren.

Die zehn Modula-Roboter und die drei Antigravplattformen bildeten eine schützende, wenngleich durchlässige Kugel um sie herum. Alle Systeme meldeten volle Funktionsfähigkeit.

Das Fenster in eine andere Dimension glühte für einen Sekundenbruchteil grell auf und erlosch dann. Dort, wo es existiert hatte, erstreckte sich wie überall in ihrer Nähe die Röhrenlandschaft.

Über den Ort ihrer Ankunft war ihnen so gut wie nichts bekannt außer der Tatsache, dass er irgendwo im Hyperraum lag. Das Fenster selbst gab keine Hinweise darauf, ob es sich um einen Mikrokosmos wie bei syntronischen Feldern oder etwas anderes handelte. Die drei Aktivatorträger und ihre robotischen Begleiter wussten nur eines: Der Raum mit den ineinander verschlungenen und verschachtelten Röhrensystemen stellte einen Teil des Monuments dar, von dem Anita und George am Kilimandscharo gesprochen hatten. Was an diesem Raum in sich gestülpt war, würden sie vermutlich bald herausfinden. Und irgendwann mussten ihnen hier die Philosophen halbmateriell oder in irgendeiner anderen Erscheinungsform über den Weg laufen.

Philosophen in einer ins Riesenhafte vergrößerten Gestalt und vermutlich mit Fähigkeiten und Machtmitteln ausgestattet, denen sie nichts oder nur wenig entgegenzusetzen hatten.

Alle zehn Modulas orteten ununterbrochen. Die Abstrahlmündungen der sechs Kampfroboter glühten drohend

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