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Perry Rhodan 1856: Shabazzas Gebote Perry Rhodan-Zyklus 'Die Tolkander' von Ellmer, Arndt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.01.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 1856: Shabazzas Gebote

Sie gelten nur als Bund - aber sie operieren im Zentrum der Macht Wieder einmal sind Menschen von der Erde an verschiedenen Punkten des Universums in Ereignisse verwickelt, die offenbar in einem engen Zusammenhang stehen - auch wenn kaum jemand bislang diesen Zusammenhang komplett wahrnehmen kann. Perry Rhodan und sein langjähriger Freund Reginald Bull beispielsweise sind in der Galaxis Plantagoo mittlerweile auf die geheimnisvollen Galornen gestoßen und haben dort feststellen müssen, dass die Galornen im Auftrag unbekannter Mächte an etwas arbeiten, das unmittelbar für die heimatliche Milchstraße bestimmt ist. Weder Rhodan noch Bull wissen allerdings, wie Plantagoo und die Menschheitsgalaxis verbunden sind. Alaska Saedelaere, ebenfalls ein Zellaktivatorträger, weiß ebenso wenig, in welchem Kosmos er nun wirklich gelandet ist. Er kann nur ahnen, dass die 'Mittagswelt' in der relativen Nähe der Erde liegen muss. Von Terra aus haben mittlerweile einige Zellaktivatorträger einen wagemutigen Vorstoß begonnen. Mit Hilfe der Herreach, den Bewohnern des Planeten Trokan, gelang es den Mutantinnen Mila und Nadja Vandemar, ein Tor in die sogenannte Traumblase zu öffnen. Bei diesem Unternehmen fanden die Zwillinge den Tod. Sie konnten das Tor immerhin lange genug offenhalten, um dem Arkoniden Atlan, der Kartanin Dao-Lin-H'ay und dem Terraner Myles Kantor eine Erkundung in der Traumblase zu erlauben. Die drei Aktivatorträger wissen, dass sie nur in diesem Raum den direkten Kampf gegen die Gefahr aufnehmen können, die derzeit die ganze Milchstraße bedroht: Nachdem bereits 52 Planeten komplett entvölkert wurden, ist damit zu rechnen, dass dieses Schicksal auf Zehntausende weiterer Welten zukommt. Bei ihrem Vorstoß werden die Unsterblichen mit seltsamen Verhältnissen konfrontiert - dazu kommen SHABAZZAS GEBOTE ... ARNDT ELLMER Er hat einen direkten Draht zu den PERRY RHODAN-Lesern: Wolfgang Kehl, im Südschwarzwald wohnhaft und unter dem Pseudonym Arndt Ellmer seit 1983 als Autor an der PERRY RHODAN-Serie beteiligt. Jede Woche erscheinen in den PERRY RHODAN-Romanen die seit 1989 von Arndt Ellmer betreuten Leserkontaktseiten, auf denen Fans diskutieren und kommunizieren. 'Bei PERRY RHODAN genießen die Leserbriefe erste Priorität', so charakterisiert Arndt Ellmer seine Aufgabe. 'Ohne den direkten Kontakt zu den Lesern wäre die Serie nie so weit gekommen.' Woche für Woche treffen Dutzende Leserbriefe und E-Mails in der PERRY RHODAN-Redaktion ein. Daneben ist der Leserkontakter auch noch in Foren und auf Facebook aktiv, um mitzubekommen, 'wie die Leser ticken'. Arndt Ellmer fasst die Essenz der Leserbriefe wöchentlich zur Leserkontaktseite (LKS) zusammen, beantwortet aber ebenso sorgfältig jedes Schreiben. 'Die Leser erwarten auf jeden Fall eine Antwort, sowohl auf Kritik als auch auf Lob und Anregungen.' Das ist nicht immer einfach: 'Für manche Leser bin ich fast eine Art Beichtvater, in diesen Briefen spiegelt sich häufig die persönliche Situation der Verfasser wieder.' Kein Wunder, dass Arndt Ellmer in Fan-Kreisen längst den Spitznamen 'der LKS-Onkel' verliehen bekommen hat. Wobei Arndt Ellmer, Jahrgang 1954, den Bezug zur Science Fiction schon recht früh herstellte: 'Mit acht Jahren entdeckte ich gewissermaßen die Sterne. Ich sah, dass es sie tatsächlich gab, die fernen Sonnen. Ein kleines Buch über den Sternenhimmel vervollständigte meinen Traum von der Unendlichkeit. Bis heute hält er mich gefangen.' Wohl auch aus diesem Grund verlor Ellmer in all den Jahren der Schule und des Studiums der Sprachwissenschaften nie den Kontakt zur phantastischen Literatur. Erste Fangeschichten erschienen in den 70er Jahren; sein erster Roman wurde 1980 im Zauberkreis-Verlag publiziert. Rasch kamen weitere Titel auf den Markt. Ebenfalls 1980 erschien das PERRY RHODAN-Taschenbuch Nummer 213 'Weg in die Unendlichkeit'. 1981 stieg Ellmer in die ATLAN-Serie ein. 1983 kam dann PERRY RHODAN hinzu. Daneben entstanden zahlreiche

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 09.01.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845318554
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Die Tolkander Bd.1856
    Größe: 533 kBytes
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Perry Rhodan 1856: Shabazzas Gebote

1.

"Halt aus!", signalisierte das Schriftband auf ihrer Helmscheibe. "Ich bin gleich da. Du kannst mich jetzt sehen ... Streck die Hand aus! Ja, so ist es gut. Greif zu! Nicht loslassen, Tek! Du bist gerettet."

Atlan brachte seinen SERUN bis dicht an Dao-Lin-H'ay heran und musterte die Kartanin.

"Informiere mich über ihre Körperwerte", verlangte er vom Pikosyn. "Wie geht es ihr?"

Auch auf seiner Helmscheibe begann das Schriftband zu laufen. Solange sie sich im Nebelfeld aufhielten, war kein Funkverkehr zwischen den Pikosyns möglich.

"Pulsschlag und Atemfrequenz beschleunigen sich", lautete die schriftliche Antwort. "Ich werde ihr erneut ein Beruhigungsmittel verabreichen."

"Ja, tu das! Sorg dafür, dass sie nicht leiden muss."

Der Arkonide wandte sich an Kantor, ohne Dao aus den Augen zu lassen. Der Wissenschaftler hing etwas abseits und starrte in die Ferne. Die drei Eindringlinge hatten sich zwei Kilometer in die "Suppe" zurückgezogen, fern von dem Gliederschiff, das Atlan erkundet und dessen Demontage er beobachtet hatte.

Kantor blieb stumm und reagierte nicht, als sein Gefährte auf ihn zuschwebte.

"Dao scheint nicht unser einziges Problem zu sein", sagte der Arkonide. "Wie würdest du deinen Zustand beschreiben, Myles?"

"Wie? Ach so, du sprichst mit mir. Wie geht es Dao?"

"Schlecht. Und dir?"

"Meine Ahnungen, Atlan. Wir hätten gleich nach unserer Ankunft umkehren sollen, als das Dimensionstor noch existierte. Jetzt ist es leider zu spät."

In dem Gebilde, das sie inzwischen als "Goeddas Bauwerk" bezeichneten, wimmelte es nur so von Physander-Robotern. Sie stammten mit Sicherheit nicht nur von diesem einen Gliederschiff.

Und sie setzten Neutralisatoren ein, die jeden fremden Roboter und jedes fremde Schirmfeld lahmlegten. An eine Rückkehr in das Bauwerk und an die Stelle, an der die Zwillinge und die Herreach das Dimensionstor geöffnet hatten, war auf absehbare Zeit nicht zu denken.

Selbst wenn Mila und Nadja Vandemar sich erholten und mit Hilfe der Herreach erneut einen Riss in den Dimensionen schufen, der von Trokan in die Traumblase führte – mehr als ein Regen aus Physander-Robotern käme über Moond nicht heraus.

"Wir haben nicht einmal eine Chance, dass uns die Meldung der Mikrosonde erreicht, die du an Ort und Stelle zurückgelassen hast", fuhr der Terraner fort. "Im Prinzip ist es völlig egal, ob wir uns jetzt ergeben oder erst in dreißig Stunden."

"Dann hätten wir bisher völlig umsonst gekämpft", hielt Atlan ihm entgegen. "Ergibt das nach terranischem Verständnis einen Sinn?"

Dao-Lin-H'ay ersparte Myles die Antwort. Ihr Pikosyn meldete optisch, dass sie übergangslos unter einer Art Schüttelfrost litt, hervorgerufen durch die Beeinträchtigung des Nervenkostüms.

"Verordne ihr zwölf Stunden Tiefschlaf", empfahl der Arkonide dem Syntron des Schutzanzugs. "Und versuch die neuronalen Vorgänge in ihrem Kopf unter Kontrolle zu bringen."

"Das tue ich bereits die ganze Zeit. Es hilft nichts. Die Symptome werden immer stärker. Fast scheint es, als habe sich etwas in ihrem Bewusstsein geändert."

"Und du kannst nichts Konkretes feststellen?"

"Nein. Tut mir leid."

Myles Kantor trieb auf Atlan zu und schlug gegen seinen Arm.

"Begreifst du denn nicht?", machte er sich verständlich. "Sie wird sterben, wenn wir sie nicht aus der Traumblase herausbekommen. Wir müssen nach einem Ausgang suchen.&l

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