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Perry Rhodan 1867: Der Traumtänzer Perry Rhodan-Zyklus 'Die Tolkander' von Feldhoff, Robert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.01.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 1867: Der Traumtänzer

Alaska kämpft um sein Leben - ein Arkonide erkennt sein Talent Seit der Planet Trokan, der an Stelle des Mars um die Sonne kreist, aus dem Zeitrafferfeld auftauchte und sich eine völlig neue Zivilisation in direkter Nachbarschaft der Erde präsentierte, sind Ereignisse von großer Tragweite geschehen. Perry Rhodan, Reginald Bull und Alaska Saedelaere verschwanden im Pilzdom, gelangten auf die mysteriöse Brücke in die Unendlichkeit und wurden im Arsenal der Macht getrennt. In der Zwischenzeit wurde die heimatliche Milchstraße Schauplatz einer merkwürdigen Invasion. Zuerst kamen die sogenannten Igelschiffe, deren Besatzungen rund 300 Planeten abriegelten und als Brutwelten nutzten. Nachdem die Bevölkerung von 52 Welten komplett getötet worden war, zogen sich die Invasoren an den Rand der Galaxis zurück. Weitere 52 Planeten gerieten in den Bann der Philosophen, offensichtlich 'Erzeugnisse' der bisherigen Brutvorgänge. Die Bewohner dieser Planeten wechselten vom sogenannten Kritzelwahn zur Todessehnsucht und träumten nur noch davon, zu sterben und damit in einer Wesenheit namens Goedda aufzugehen. Erst ein Vorstoß der Aktivatorträger Atlan, Dao-Lin-H'ay und Myles Kantor ins Innere von Goeddas Traumblase brachte Hilfe: Es gelang der Gruppe, den Brutkosmos mit Hilfe einer Bombe zu vernichten. Wie es scheint, ist damit auch Goedda vernichtet. Doch dann stellen Erkundungskommandos fest, dass sich das Kritzelphänomen erneut manifestiert. Anscheinend gibt es zumindest noch Reste von Goedda, von den Hunderttausenden von Raumschiffen der Invasoren ganz zu schweigen. Aber es gibt auch einen jungen Mann - er ist DER TRAUMTÄNZER ...

Der Gestalter des Perryversums Als jugendlicher Leser stieg er in die PERRY RHODAN-Serie ein, als Autor schrieb er faszinierende Romane, und als Chefautor steuerte er die Handlung über mehr als ein Dutzend Jahre hinweg: Robert Feldhoff, 1962 in Schorndorf geboren, prägte die größte Science-Fiction-Serie der Welt seit den 90er Jahren. Am 17. August 2009 verstarb er nach schwerer Krankheit in Oldenburg. Robert Feldhoff wurde schon als Jugendlicher auf PERRY RHODAN aufmerksam: Er fand die Heftromane seines Vaters und begeisterte sich anfangs nur für die Titelbilder, bevor er mit der Lektüre begann. Darauf folgte bald der Wunsch, selbst Geschichten zu verfassen. Nach dem Abitur hatte er ein Studium der Wirtschaftswissenschaften begonnen und schrieb in seiner Freizeit eigene Kurzgeschichten und Romane, die er nach einiger Zeit bei Verlagen einreichte. Unter anderem schickte er Manuskripte an die PERRY RHODAN-Redaktion, wo man rasch sein Talent erkannte. Als erster Roman erschien im Frühjahr 1987 'Der Alpha-Asteroid', ein PERRY RHODAN-Taschenbuch. Kurz darauf wurde der damals gerade 25-Jährige in das Autorenteam aufgenommen. 'Die Harmonie des Todes', der als Band 1328 veröffentlicht wurde, war sein erster Beitrag für die PERRY RHODAN-Erstauflage. Der 'Jung-Autor' entwickelte sich dank glänzend geschriebener Romane innerhalb kürzester Zeit zu einem Liebling der Leserschaft. Er überzeugte durch Ideenreichtum und stilistische Brillanz; seine Figuren handelten stimmig, egal, ob es sich um Menschen, Außerirdische oder Roboter handelte. Zu seinen faszinierenden Schöpfungen gehörte unter anderem der Roboter Voltago, dessen Geheimnisse über mehrere hundert Romane hinweg immer wieder eine Rolle spielten. Seit 1993 wirkte Robert Feldhoff in der Exposé-Arbeit für die PERRY RHODAN-Serie mit; ab Band 1800 und mit dem Start des THOREGON-Zyklus bildete er mit Ernst Vlcek das Exposé-Team. Nachdem Ernst Vlcek im Dezember 1999 seinen Rückzug von der Exposé-Arbeit verkündet hatte, war Robert Feldhoff, gelegentlich als 'der große Stille aus dem Norden' charakterisiert, ab Band 2001 allein für die Steuerung der größten Science-Fiction-Serie der Welt zuständig. Für mehr als 500 PERRY RHODAN-Romane sowie zahlreiche Nebenprojekte erstellte er die Handlungsvorgaben, nach denen die wöchentlichen F

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 09.01.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845318660
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Die Tolkander Bd.1867
    Größe: 502 kBytes
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Perry Rhodan 1867: Der Traumtänzer

3.

Das schönste Mädchen der Stadt

Die Klasse bestand aus hundert Schülern. Sie verteilten sich über die Sitzplätze eines Amphitheaters. Als er mit Dravide ankam, schauten alle verstohlen auf, obwohl am Lehrerpult Imperator Bostich zu den Untertanen sprach.

Machtergreifungstag – und Benjameen von Jacinta kam zu spät.

Er begab sich leise zu seinem Platz, damit es nicht hieß, er habe das Inthroneum absichtlich gestört. Solche Vorwürfe konnten vor dem Richter enden.

Bostich thronte vor dem Kristallpalast, im Freien, auf einer Sänfte aus Glas. Am Horizont zogen Geschwader von 500-Meter-Schlachtschiffen vorbei. Hunderttausend Arkoniden defilierten in einer Jubelparade an der Empore des Herrschers.

Bostich war ein beeindruckender Mann, dessen rote Augen wie Sonnen glühten. Der optische Effekt ließ den Imperator noch größer und noch überlegener scheinen.

Er sprach von den tausend Planeten, die zum arkonidischen Kernreich gehörten, und von 10.000 Sonnensystemen in M 13, über die das Kristallimperium eine wirtschaftliche Hegemonie ausübte. Arkons Wort besaß wieder Gewicht. Als Arkonide zur Welt zu kommen war die größte Gnade überhaupt. Arkoniden durften stolz sein, weil sie mit einer erheblichen kulturellen Überlegenheit aufwuchsen.

Bostich erwähnte auch die Große Mutter Goedda, die um ein Haar die Welten der LFT verwüstet hätte.

Dem Kristallimperium konnte so etwas nicht passieren. Goedda zeigte die Einfalt auf, mit der das Terranervolk und ihre Vasallen operierten. Goedda hatte schon gewusst, weshalb sie sich nicht mit den Arkoniden anlegte.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis das Kristallimperium in der Milchstraße herrschte. So wie damals, bevor die Terraner mit arkonidischer Beutetechnik zu kurzem Glanz aufstiegen.

(Benjameen wusste, dass Arkoniden und Terraner vom selben Ur-Volk abstammten. Die Lemurer hatten sich bekanntlich auf der Erde entwickelt. Es schien ihm jedoch unklug, die leidige Sache aufzuwärmen. Die Nationalisten sagten "demokratisches Gerede" dazu.)

Noch vor hundert Jahren war Arkon eine Macht unter vielen gewesen. Heute strahlte das Kristallimperium wieder in hellem Glanz, aber nur, weil es gelungen war, sich von der galaktischen Vormundschaft zu lösen.

Atlan, unsterblicher Aktivatorträger und galaktischer Schädling, hatte sich auf den Planeten Camelot abgesetzt. Camelot galt als Brutstätte der Demokraten. Vor den Camelotern musste man sich in acht nehmen. Jeder von ihnen war bereit, dem Kristallimperium Schaden zuzufügen. Es hieß, auf Camelot würden Gen-Experimente mit arkonidischen Babys angestellt, mit dem Fernziel, das Imperium eines Tages zu vernichten.

Benjameen schaute mit leuchtenden Augen auf das Hologramm. Am Inthroneum wurden leuchtende Augen verlangt.

Zwischendurch ließ er heimlich den Blick nach unten wandern. Drei Bänke weiter. Da unten saß Manjanr'es, das schönste Mädchen der Stadt. Er war in sie verliebt.

Die Lehrer sagten immer, Manjanr'es werde einmal vielen stolzen Arkoniden das Leben schenken. Benjameen von Jacinta war das egal, mit Nachwuchs hatte er nicht viel im Sinn. Er merkte nur, dass er weiche Knie bekam, wenn er sie ansah, und dass er niemals wagen konnte, das Wort an sie zu richten.

Das lag an seinen Eltern. Eben weil man Mutter und Vater als Aufwiegler hingerichtet hatte. Benjameen war nicht vertrauenswürdig, und Manjanr'es sollte darunter nicht leiden müssen.

Er stellte sich vor, sie heimlich zu treffen, an verschwiegenen Orten, und er hätte ihr dann gesagt, dass sie etwas Besonderes war. Mehr als nur eine junge Frau, mit der man Nachwuchs zeugte. Schöner als

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