text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Perry Rhodan 1881: Chaostage Perry Rhodan-Zyklus 'Die Heliotischen Bollwerke' von Francis, H. G. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.01.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Perry Rhodan 1881: Chaostage

Sie sind Barbaren - und legen die Stadt in Schutt und Asche Seit die Nonggo - gegen den Willen der Menschheit - das Heliotische Bollwerk im Solsystem installiert haben, hat sich für die Terraner einiges verändert: Es kommt zum Kontakt zwischen der Galaxis der Nonggo und der Milchstraße, zu ersten Verhandlungen und zum Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse. Der Oktober 1289 Neuer Galaktischer Zeitrechnung, was dem Oktober 4876 alter Zeit entspricht, könnte somit eine neue Epoche in der terranischen Geschichte markieren: weit weg vom Streit zwischen den galaktischen Großmächten, hin zu einer Zusammenarbeit verschiedener Galaxien unter dem Dach der nach wie vor ominösen Koalition Thoregon. Wie es scheint, gehören die Terraner - verkörpert durch Perry Rhodan - nun zu dieser Koalition, ohne davon viel mehr zu kennen als einige wenige Angaben. Das Konstituierende Jahr, wie es die Nonggo genannt haben, steht bevor; die Heliotischen Bollwerke sind nur ein technisches Beiwerk. Doch dann läuft wohl aufgrund eines Attentats alles schief. Das Heliotische Bollwerk spielt verrückt, zuletzt vergeht es in einer gigantischen Explosion. Zwei sogenannte Faktordampf-Barrieren bleiben auf der Erde zurück - im Umfeld von Kalkutta und von Terrania. Und die Terraner werden mit neuen Nachbarn konfrontiert. Es sind die Dscherro. Auf den ersten Blick wirken die Fremden wie brutale, kampfeslüsterne Barbaren, deren Ziel es ist, die Erde zu tyrannisieren, die man aber nicht ernst zu nehmen braucht. Doch dass man Barbaren nicht unterschätzen kann, beweisen die Ereignisse des 10. Oktober - in Terrania drohen CHAOSTAGE ...

H.G. FRANCIS Ob Kinder- und Jugendbücher, Tierabenteuer, Science Fiction, Detektivgeschichten, Gruselstorys oder Erwachsenenromane - H.G. Francis weiß in den verschiedensten Genres zu überzeugen. Darüber hinaus machte sich der PERRY RHODAN-Autor einen Namen als Autor und Regisseur von Hörspielen und Drehbüchern für Fernsehserien. Hans Gerhard Franciskowsky, wie der 1936 geborene Schriftsteller mit bürgerlichem Namen heißt, veröffentlichte bereits mit 26 seinen ersten Roman 'Die fünf Oligos'. 1970 erfolgte der Einstieg in das Team von ATLAN, ein Jahr darauf bei der PERRY RHODAN-Serie, für die er bis heute schreibt. Im September 2002 erschien sein zweihundertster Beitrag zur Serie! Im Lauf der Jahre sorgte Francis' Arbeit immer wieder für Diskussionen. Zuletzt, als er den Mausbiber Gucky (vorgeblich, wie herausstellte) sterben ließ. Neben seinen Serienromanen verfasste Francis eine Vielzahl anderer Science Fiction; sein Roman 'Die vom fünften Hundert' wird zu den besten Werken der deutschen Nachkriegs-SF gezählt. Der Umwelt- und Tierschutz liegt H.G. Francis nahe. Immer wieder nimmt er in seinen Romanen darauf Bezug, zum Beispiel mit der außerordentlich erfolgreichen Jugendbuchserie 'Wendy' um den Reiterhof Rosenborg und verschiedenen Tierbuch-Serien. Für diese Themen recherchierte der Autor weltweit. Reisen nach Indien (Tiger), Ostafrika (Elefanten), China (Pandabären), zu den Azoren (Pottwale), Florida (Delfine) oder Kanada (Grizzlys und Sattelrobben) bringen neue Erkenntnisse, die in seine Arbeit einfließen und ihnen Authentizität verleihen. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit sind Drehbücher für so erfolgreiche Hörspielserien wie 'TKKG', 'Die drei Fragezeichen', 'Die fünf Freunde', 'Edgar Wallace', 'Gruselserie', 'Commander Perkins', 'Masters of the Univers' oder 'Wendy' und viele andere. Insgesamt entstanden rund 600 Hörspiele, bei denen der Autor teilweise selbst Regie führte. Dafür wurde H.G. Francis mit zahlreichen Goldenen und Platin-Schallplatten ausgezeichnet. Die Gesamtauflage seiner Hörspiele beträgt 120.000.000! Detektivromane, Kurzgeschichten und Drehbücher für Fernsehsendungen ergänzen das umfangreiche Schaffen des Schriftstellers. 'Ich wäre als Schriftsteller auf keinen Fall ausgefüllt und zufrieden, könnte ich nur in einem Genre arbeiten', bekennt er. 'Wichtig ist f

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 09.01.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845318806
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan Bd.1881
    Größe: 550 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Perry Rhodan 1881: Chaostage

1.

"Wie spät ist es?"

"13:01 am Samstag, dem 10. Oktober 1289 NGZ – wenn du es ganz genau wissen willst."

"Du übertreibst mal wieder, schließlich weiß ich, welchen Tag und welches Jahr wir haben."

"Kein Grund zur Aufregung. Ich hatte dich unterbrochen. Wo waren wir stehengeblieben?"

"Bei einem Zitat: Die Gesetzesbücher treffen so viele Vorkehrungen gegen die Gewalt, und unsere Erziehung ist dermaßen in der Absicht geleitet, unsere Tendenzen zur Gewaltsamkeit abzuschwächen, dass wir instinktiv zu den Gedanken geführt werden, dass jede Handlung der Gewalt die Kundgebung eines Rückschritts zur Barbarei sei."

"Wer hat das gesagt?"

"George Sorel in seinen Réflexions sur la violence ."

"Aber du bist nicht seiner Meinung?"

"Oh, doch. Ich hasse Gewalt. Sie ist für mich tatsächlich Ausdruck der Barbarei."

"Weil du schwach bist!"

"Du willst mich beleidigen? Das kannst du nicht. Gewaltverzicht ist in meinen Augen auch nicht Schwäche, sondern ein Ausdruck von innerer Stärke."

Das Wesen war etwa eineinhalb Meter groß und an den Schultern – unglaublich! – fast ebenso breit. Es war annähernd humanoid und hatte aufgrund seiner Statur eine entfernte Ähnlichkeit mit einem Epsaler.

Arved Shoa spürte, wie es ihm beim Anblick dieses Geschöpfes kalt über den Rücken lief. Für ihn war es Gestalt gewordene Gewalt.

Der Fremde hatte ein nahezu vierzig Zentimeter langes Horn auf der Stirn, in sich gewunden wie ein Korkenzieher. Der Hinterkopf war von einer knöchernen Platte bedeckt, in die ein Totenkopf dieser fremden Art eingeschnitzt und mit blau leuchtender Farbe nachgezeichnet worden war.

Die Haut des Wesens war giftgrün, doch war davon nur wenig zu sehen, da der füllige Körper nahezu vollständig von einem Wams mit gelb-schwarzen Streifen bedeckt war. Allerdings stand es an der Brust weit offen, so dass die Kleidung Einblick auf die Muskelstränge gewährte. Sie machten auf einen wenig trainierten Mann wie Arved Shoa einen geradezu erschreckenden Eindruck.

Die stämmigen Beine mit den breiten Füßen steckten in einem hauteng sitzenden, lederartigen Material. Es umspannte sie so eng, dass beinahe jede Hautfalte und die Krallen an den drei nach vorn gerichteten Zehen und der einen nach hinten zeigenden Fersenkralle zu sehen waren. Beide Fersenkrallen waren offenbar als tödliche Waffen eingesetzt worden, denn sie waren blutverschmiert.

Mit rotem Blut. Menschlichem Blut.

Arved Shoa wandte seine Blicke zur Seite. Er ertrug den Anblick dieser Sporne nicht, machte er doch zweifelsfrei deutlich, auf welche Weise die Opfer gestorben waren. Doch es half nichts, sich abzuwenden.

Er verspürte einen unangenehmen Druck in der Magengegend. Die Muskulatur zog sich ihm in diesem Gebiet zusammen, als wollte sie sich schon jetzt dem Dorn entgegenstemmen.

Der Terraner machte sich heftige Vorwürfe.

Beim Prall-Skating und beim Anblick der Faktordampf-Barriere war ihm der Gedanke gekommen, er könne herausfinden, was sich hinter der Barriere verbarg und was aus den 400 Mann geworden war, die dahinter verschwunden waren. Er war rasch über die Absperrungen hinweggeflogen, die Cistolo Khans Soldaten am Rande der Barriere errichtet hatten, und er hatte ebenso alle Verbote ignoriert, die in letzter Zeit ausgesprochen worden waren. Zwar war eine Zone entlang der Barriere eingerichtet worden, aus der ein großer Teil der Bevölkerung evakuiert worden war, aber das alles hatte Shoa nicht beachtet.

Vie

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen