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Perry Rhodan 1889: Gefangen in Terrania Perry Rhodan-Zyklus 'Die Heliotischen Bollwerke' von Francis, H. G. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.01.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 1889: Gefangen in Terrania

Eine Million Geiseln - als Faustpfand für die Invasoren Nachdem die Nonggo - gegen den Willen der Menschheit - das Heliotische Bollwerk im Solsystem installiert haben, kommt es zum ersten offiziellen Kontakt zwischen ihrer Galaxis und der Milchstraße. Der Oktober 1289 Neuer Galaktischer Zeitrechnung, der dem Oktober 4876 alter Zeit entspricht, könnte so eine neue Epoche in der terranischen Geschichte markieren: weg vom Streit zwischen den galaktischen Großmächten, hin zu einer Zusammenarbeit verschiedener Galaxien unter dem Dach der Koalition Thoregon. Doch dann läuft alles schief. Das Heliotische Bollwerk vergeht in einer gigantischen Explosion. Zwei sogenannte Faktorelemente bleiben auf der Erde zurück - im Umfeld von Kalkutta und von Terrania. Das heißt, dass die betroffenen Gebiete, auf denen jetzt Faktorelemente stehen, in einer anderen Region des Universums 'gestrandet' sind. Kalkutta-Nord kommt im Teuller-System heraus, der Heimat der Nonggo. Dort werden die Terraner zuerst mit den Aktivitäten konfrontiert, die der Chaosmacher von Norrowwon im System der Nonggo entfesselt. Im letzten Moment kann die Lage durch Perry Rhodan bereinigt werden, die Kalkuttani sind nunmehr in Sicherheit. Wo der verschwundene Teil Terranias 'gelandet' ist, weiß bislang niemand; zum Ausgleich verstecken sich im Faktorelement der terranischen Hauptstadt die barbarischen Dscherro. Es gelingt den Dscherro-Kriegern, Terrania zu erobern; für die Menschen in der Megalopolis beginnt eine Zeit der Leiden. Ein Einsatzkommando der Siganesen schafft es, in die Burg der Dscherro einzudringen und Informationen zu erlangen. Das reicht aber nicht aus. Zudem sind über eine Million Menschen GEFANGEN IN TERRANIA ...

H.G. FRANCIS Ob Kinder- und Jugendbücher, Tierabenteuer, Science Fiction, Detektivgeschichten, Gruselstorys oder Erwachsenenromane - H.G. Francis weiß in den verschiedensten Genres zu überzeugen. Darüber hinaus machte sich der PERRY RHODAN-Autor einen Namen als Autor und Regisseur von Hörspielen und Drehbüchern für Fernsehserien. Hans Gerhard Franciskowsky, wie der 1936 geborene Schriftsteller mit bürgerlichem Namen heißt, veröffentlichte bereits mit 26 seinen ersten Roman 'Die fünf Oligos'. 1970 erfolgte der Einstieg in das Team von ATLAN, ein Jahr darauf bei der PERRY RHODAN-Serie, für die er bis heute schreibt. Im September 2002 erschien sein zweihundertster Beitrag zur Serie! Im Lauf der Jahre sorgte Francis' Arbeit immer wieder für Diskussionen. Zuletzt, als er den Mausbiber Gucky (vorgeblich, wie herausstellte) sterben ließ. Neben seinen Serienromanen verfasste Francis eine Vielzahl anderer Science Fiction; sein Roman 'Die vom fünften Hundert' wird zu den besten Werken der deutschen Nachkriegs-SF gezählt. Der Umwelt- und Tierschutz liegt H.G. Francis nahe. Immer wieder nimmt er in seinen Romanen darauf Bezug, zum Beispiel mit der außerordentlich erfolgreichen Jugendbuchserie 'Wendy' um den Reiterhof Rosenborg und verschiedenen Tierbuch-Serien. Für diese Themen recherchierte der Autor weltweit. Reisen nach Indien (Tiger), Ostafrika (Elefanten), China (Pandabären), zu den Azoren (Pottwale), Florida (Delfine) oder Kanada (Grizzlys und Sattelrobben) bringen neue Erkenntnisse, die in seine Arbeit einfließen und ihnen Authentizität verleihen. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit sind Drehbücher für so erfolgreiche Hörspielserien wie 'TKKG', 'Die drei Fragezeichen', 'Die fünf Freunde', 'Edgar Wallace', 'Gruselserie', 'Commander Perkins', 'Masters of the Univers' oder 'Wendy' und viele andere. Insgesamt entstanden rund 600 Hörspiele, bei denen der Autor teilweise selbst Regie führte. Dafür wurde H.G. Francis mit zahlreichen Goldenen und Platin-Schallplatten ausgezeichnet. Die Gesamtauflage seiner Hörspiele beträgt 120.000.000! Detektivromane, Kurzgeschichten und Drehbücher für Fernsehsendungen ergänzen das umfangreiche Schaffen des Schriftstellers. 'Ich wäre als Schriftsteller auf keinen Fall ausgefü

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 09.01.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845318882
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan Bd.1889
    Größe: 571 kBytes
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Perry Rhodan 1889: Gefangen in Terrania

SIEBEN

"Wir haben gewonnen. Auf allen Ebenen."

"Noch nicht. Wir treten in die letzte, entscheidende Phase ein."

"Was soll denn nun noch passieren?"

"Sie haben es gewagt, uns anzugreifen."

"Das ist richtig. Ein schwerer Fehler, für den sie entsprechend bezahlt haben."

"Nicht teuer genug. Wer weiß, was sie nun noch unternehmen werden? Warum tun sie das? Sie liegen auf dem Boden. Der Kampf ist zu Ende. Warum provozieren sie immer wieder Zwischenfälle? Sie können nichts dabei gewinnen."

"Das werden sie sehr bald begreifen müssen."

"So ist es."

"Welche Phase?"

"SIEBEN!"

Das Chronometer war am 12. Oktober 1289 NGZ stehengeblieben.

Katie Joanne blieb unter den verbrannten Resten eines Baumes stehen. Sie fühlte sich schwach und leer. Ihr Chronometer zeigte den 27. Oktober an.

Vor fünfzehn Tagen war die eigentliche Schlacht zu Ende gegangen, die Tod und Vernichtung über Terrania gebracht hatte, und noch immer befanden sich mitten in der Stadt mehr als eine Million Gefangene in den Händen der Dscherro.

Wenige Meter von ihr entfernt schwebte ein offener Antigravgleiter über der Asche, aus der ein erstes Grün emporbrach. Er enthielt ihre gesamte Ausrüstung. Die Trivid-Reporterin stand auf einer kleinen Anhöhe am Rande des Crest-Parks und konnte eines der Gefangenenlager überblicken. Es war in einem Gebiet errichtet worden, in dem es kein einziges unbeschädigtes Haus mehr gab. Alle Häuser waren in unvorstellbarer Weise verwüstet worden.

"Wie weit bist du?", hallte es aus den Nanoempfängern, die an ihren Ohrläppchen hafteten. Sie waren in plophosische Perlen integriert und so winzig, dass sie mit bloßem Auge noch nicht einmal als Verunreinigung zu erkennen waren.

"Ich musste mal Luft holen, Astra", antwortete die Journalistin. "Lass mir etwas Zeit."

"Tut mir leid, die haben wir nicht!" Astra Hossaiini war unerbittlich.

Das musste sie wohl auch sein in einer Zeit, in der buchstäblich jeder im Großraum der Megalopolis lebende Mensch um seine nackte Existenz kämpfte.

Katie meinte, die elegante Frau vor sich sehen zu können. Astra war ungefähr 170 Jahre alt. Ihr genaues Alter war ein sorgfältig gehütetes Geheimnis. Sie hatte ein schmales, ausdrucksvolles Gesicht mit dunklen Augen. In den vergangenen fünfzehn Tagen hatte sie die wichtigste Gesellschafterin von SolTel als disziplinierte, entschlossene, tatkräftige und höchst intelligente Frau kennengelernt.

Aus ihrer privaten Schatulle hatte sie Katie für ihre Arbeit inmitten der Schlacht um Terrania mit einem Anteil an der Sendeanstalt belohnt. Doch sie hatte nicht hingenommen, dass sich ihr eigener Anteil verringert hatte. Mittlerweile hielt sie wieder den gleichen vierzigprozentigen Anteil wie zuvor. Die anderen Gesellschafter hatten ihr Aktien abgetreten.

"Wir gehen in wenigen Sekunden auf Sendung, und das weißt du. Also reiß dich zusammen! Ich habe keine Ahnung, wie lange die Dscherro noch auf der Erde bleiben wollen. Solange sie aber hier sind, werden wir hart arbeiten. Nach ihrem Abzug kannst du von mir aus Urlaub machen."

Katie Joanne lachte unwillkürlich auf.

"Lass den Unsinn, Astra!", bat sie. "Wenn die Dscherro weg sind, beginnt die Arbeit erst richtig. Dann müssen wir SolTel wieder zu einem perfekt arbeitenden Unternehmen aufbauen."

"Ich sehe, du hast dir deinen klaren Verstand bewahrt", tönte es aus den Lautsprechern.

Die Stimme kam klar und

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