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Perry Rhodan 1918: Der Traum der Nevever Perry Rhodan-Zyklus 'Der Sechste Bote' von Vlcek, Ernst (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.01.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 1918: Der Traum der Nevever

Ein Volk soll Superintelligenz werden - Gucky erlebt das Ashgavanogh Während Perry Rhodan als neuer Sechster Bote von Thoregon versucht, den Machenschaften Shabazzas zu begegnen und sein altes Raumschiff SOL wiederzufinden, sind alte Weggefährten des Terraners in völlig andere Probleme verwickelt. Die Rede ist von dem Haluter Icho Tolot, dem Ilt Gucky sowie den beiden Terranern Michael Rhodan und Julian Tifflor. Alle vier verschwanden auf unbekannte Weise aus dem Umfeld der heimatlichen Milchstraße und wurden in die fremde Galaxis Puydor versetzt. Ihr geheimnisvoller Auftraggeber ist Shabazza - wobei die vier Aktivatorträger gar nicht wissen können, dass dieser in anderen Galaxien als Feind Thoregons und der Menschheit aktiv ist. Er hat die Galaktiker losgeschickt, um ein Wesen namens Jii'Nevever zu befreien, das früher unter der Bezeichnung Träumerin von Puydor bekannt war. Die Befreiung der Träumerin gelingt, doch Jii'Nevever ist nicht sofort gewillt, den Befehlen Shabazzas zu folgen. Erst nach einem Krieg der Träume kann sie unterworfen werden. Ihr Ziel ist nun, ihre Macht in Puydor zu konsolidieren und dann in die Milchstraße aufzubrechen, um diese in ihren Bann zu zwingen. Icho Tolot, Julian Tifflor und Gucky können sich von dem Einfluss Shabazzas befreien, ihnen gelingt auch die Flucht von Curayo, dem Planeten Jii'Nevevers. Michael Rhodan bleibt jedoch als Helfer der Träumerin zurück. Die drei anderen Aktivatorträger suchen nach einer Lösung für die Geschehnisse. Sie fliegen Ketchorr an, den Ursprungsplaneten Jii'Nevevers. Eine geistige Verbindung soll ihnen dort Antwort auf ihre Fragen geben: DER TRAUM DER NEVEVER ... ERNST VLCEK Ernst Vlcek ist 1941 in Wien geboren. Nach der Schulausbildung und Absolvierung einer kaufmännischen Lehre war er in verschiedenen manuellen Berufen tätig. Schon in jungen Jahren begeisterte sich der Autor für die Science Fiction. Eine seiner ersten Kurzgeschichte hatte den Titel 'Es kommt eine kleine Überraschung'. Für Ernst Vlcek bot sich zunächst die Möglichkeit, seine Werke innerhalb des Fandoms zu veröffentlichen. 1966 erschien sein erster Roman 'Der kosmische Vagabund', weitere Veröffentlichungen folgten. Zwei Jahre später ergab es sich für den Österreicher, bei den PERRY RHODAN-Taschenbüchern mitzuschreiben. Mit diesem erfolgreichen Roman 'Planet unter Quarantäne' (46) schaffte er den Einstieg in die PERRY RHODAN-Heftserie. Sein erster Roman war 'Die Banditen von Terrania'. 1970 folgte der Einstieg bei ATLAN, parallel dazu konzipierte er mit seinem Schriftstellerkollegen Kurt Luif die Horrorserie 'Dämonenkiller'. In den darauffolgenden Jahren seines Schaffens entwickelte er den bekannten SF-Zyklus 'Sternensaga'. 1980 wurde ihm die Exposéarbeit der Fantasyserie 'Mythor' anvertraut und auch an 'Dragon' hat er mitgearbeitet. Bei PERRY RHODAN stieg er ab 'Der gute Geist von Magellan' (1211) mit Thomas Ziegler in die Exposéarbeit ein. Zwei Jahre später bekam er mit Kurt Mahr einen neuen Exposéautor zur Seite gestellt, auf den Robert Feldhoff folgte. Auf dem PERRY RHODAN WeltCon 2000, erklärte er seinen Rücktritt aus der Exposé-Redaktion, im Jahre 2004 schließlich zog er sich schließlich auch aus dem Autorenteam zurück - in einen von eigenen schriftstellerischen Projekten Ruhestand. Am Vormittag des 22. April 2008 ist der ehemalige PERRY RHODAN-Chefautor Ernst Vlcek unerwartet in Wien gestorben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 27.01.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845319179
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Der Sechste Bote 1918
    Größe: 769 kBytes
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Perry Rhodan 1918: Der Traum der Nevever

1.

Vor bald einem halben Erdzeitalter ...

Upesamee war von kleinem Wuchs und hatte von Kind auf ein Gebrechen. Es war ihm unmöglich, mehr als vierzehn Pseudopodien aus seinem Körper zu bilden. Upesamee empfand das in seiner Jugend als großen Makel und versuchte durch geistiges Training, seine volle Körperbeherrschung zu erlangen.

Doch obwohl Upesamee einen starken Geist hatte, wollte es ihm aus eigener Kraft nicht gelingen, die fehlenden drei Pseudopodien aus sich wachsen zu lassen.

Sein Elter Megosaro tröstete ihn mit den Worten:

"Der Nevever gebraucht ohnehin nie mehr als zwölf Gliedmaßen gleichzeitig. Man kann sich sogar mit nur zehn gut ausdrücken. Und nimm dir den Pantomimen Aroweander zum Vorbild, dessen Kunst ist, mit bloß acht Pseudopodien die ergreifendsten Epen eloquent vorzutragen."

Doch für Upesamee war Aroweander kein Vorbild; er strebte nicht nach künstlerischen Darbietungen, er wollte einfach vollständig sein. Dafür hatte sein Elter wohl Verständnis und ließ ihn von einem Genetiker untersuchen.

Escasidor war eine Koryphäe auf seinem Gebiet und angesehener Heiler. Keiner konnte so exakt Diagnosen stellen wie er. Er brauchte jemanden bloß für kurze Zeit mit nicht mehr als sechs seiner sensiblen Fühler zu betasten – was ein überaus unangenehmes Prickeln verursachte, denn man kam sich dabei völlig entblößt vor –, und schon hatte er alle deine innersten Geheimnisse nach außen gestülpt. Er nannte dies die Transparentmachung von Guu und Jii, jenen beiden Kräfte, die das Wesen der Nevever bestimmten.

"Tja", meinte Escasidor nach der Untersuchung mit sparsamer Gestik. "Dein Innenbild ist überaus ungewöhnlich, kleiner Upesamee. Ich fürchte, aus eigener Kraft wirst du die geistige Selbstheilung nicht erreichen können. Deine Gene sind auf eine Art geschädigt, wie man es heutzutage nur noch bei einem unter einer Milliarde antrifft. Du hast Spuren des Roo in dir."

"Unmöglich!", begehrte da Megosaro entsetzt auf. "Ich trage keine solchen Genschäden in mir und kann sie darum Upesamee auch nicht vererbt haben."

"Sag das nicht", sagte Escasidor daraufhin mahnend. "Das Roo kann über viele Generationen unerkannt in den Nevevern schlummern und dann irgendwann zum Ausbruch kommen. Ich muss dir den Vorwurf machen, Megosaro, dass du mich nicht konsultiert hast, ehe du an die Zeugung eines Nachkommen gedacht hast. Ich hätte deine versteckte Veranlagung entdeckt und dich zuvor geheilt."

"Und was kannst du für Upesamee tun?"

"Ich werde ihn heilen, wenn er es wünscht", versprach Escasidor. "Doch ist dies ein langwieriger und schmerzhafter Prozess. Ich würde ihm das in diesem Alter nicht zumuten. Es wäre klüger, noch ein bisschen zu warten, bis er älter und gefestigter ist. Dann soll er sich entscheiden, ob er die Spuren des Roo eliminieren lassen will oder nicht. Es ist ja gar nicht gesagt, dass sich dieser Genschaden negativ auswirken wird – bis auf die Tatsache, dass er in der Zahl seiner Gliedmaßen eingeschränkt ist."

"Ich will diesen Makel nicht!", sagte Upesamee fest. "Töte mein Roo, Escasidor. Sofort!"

Megosaro hatte keine andere Wahl, als dem Willen seines Kindes nachzugeben.

Und so geschah es, dass Escasidor mit der Therapie alsbald begann. Er zog sich mit dem kleinen Nevever in eine tief unter der Planetenoberfläche liegende Tropfsteinhöhle zurück. Auf dem Weg dorthin erklärte ihm, dass sie an diesem Ort bleiben würden – nur sie beide ganz allein &

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