text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Perry Rhodan 192: Die Kriegslist des Akonen Perry Rhodan-Zyklus 'Das Zweite Imperium' von Voltz, William (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.07.2011
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Perry Rhodan 192: Die Kriegslist des Akonen

Ein USO-Verband verfolgt Waffenschmuggler - und fliegt ins Verderben... Monatelang waren Perry Rhodan, Atlan und Reginald Bull, die drei mächtigsten Männer der Galaxis, in den Tiefen des Alls verschollen. Weder die Plophoser, deren Gefangene sie waren, noch die Rebellen von Badun ließen ihnen die Möglichkeit, an ein Hyperkomgerät zu gelangen. Und als die Bigheads die Verschollenen nach erfüllter Dienstleistung entließen, führte sie das automatische Raumschiff nicht zur Erde, wie erhofft, sondern zur Station der 'lebenden Toten'. In dieser Station jedoch, mitten im Todeskreis der Gammastrahlung, konnte Atlan unter Einsatz seines Lebens Geräte aktivieren, die eine unüberhörbare Botschaft aussendeten. Mausbiberkreuzer TRAMP, das einzige Solare Raumschiff in Reichweite der Sendeimpulse, nahm Kontakt mit den Verschollenen auf. Doch um Perry Rhodan und seine Gefährten zu retten - dazu bedurfte es anderer Mittel, als der TRAMP und seiner bunt zusammengewürfelten Besatzung zur Verfügung standen. Der Einsatz eines Schlachtkreuzers war notwendig - kommandiert von einem Mann ohne Nerven, von einem Mann, der alles zu riskieren bereit war... Tschato, der Löwe, riskierte alles - und gewann! Der Oberstleutnant rettete zwar die Verschollenen, konnte sie aber noch nicht endgültig in Sicherheit bringen. Das soll Admiral Role Nayhar tun, Chef eines Flottenverbandes der USO - doch Nayhar rechnet nicht mit der KRIEGSLIST DES AKONEN...

WILLIAM VOLTZ William, genannt 'Willi' Voltz, wurde 1938 in Offenbach geboren. Wie viele seiner SF-Kollegen interessierte auch er sich schon seit frühester Kindheit für Science Fiction. Seiner ersten SF-Roman-Veröffentlichung 'Sternenkämpfer', die im Herbst 1958 als Utopia-Taschenbuch erschien, gingen zahlreiche Fandom-Aktivitäten und das Schreiben vieler Kurzgeschichten voraus. 1961 wurde er zum besten Fan-Autor gewählt. Durch seine Mitgliedschaft im Science Fiction Club Deutschland (SFCD) lernte Voltz den Autor K. H. Scheer kennen, der ihm 1962 die Mitarbeit im Perry Rhodan-Team anbot. Der Autor, der mit 'Das Grauen' (74) debütierte, etablierte sich recht schnell als Stammautor. Als 1969 die Schwesterserie ATLAN entstand, war Willi Voltz auch mit dabei. Zunächst schrieb er parallel zu Perry Rhodan die ATLAN-Romane, später zeichnete er für die ATLAN-Exposés verantwortlich. 1973 startete die Fantasy-Serie 'Dragon' mit Voltz-Romanen. Ab 1974 war der Exposé-Autor der Perry Rhodan-Serie und prägte die Handlung immer mehr hin zum Philosophischen. Trotz seiner Vorausplanung der Inhalte bis Mitte der 1200er Perry Rhodan-Bände hinterließ sein Tod 1984 eine große Lücke. Sein letzter PR-Roman war 'Einsteins Tränen' (1165).

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 20.07.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845301914
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 357 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Perry Rhodan 192: Die Kriegslist des Akonen

1.

Im Licht der dreieckigen Lampe ähnelte der Metys mehr denn je einem großen durchsichtigen Tropfen. Wie ein Blütenkelch umschloss die eisenharte Panzerung den empfindlichen Körper des Metys. In dieser Haltung pflegte das Wesen zu ruhen.

Im Augenblick jedoch war es wach.

Ablebur nahm die dünne Nadel zwischen Zeigefinger und Daumen, ließ sie behutsam über den Panzer des Metys' gleiten und lächelte befriedigt, als er die Stelle gefunden hatte, an der sich der Panzer schloss.

Ablebur konnte sich nicht erinnern, wie oft er dieses Spiel schon wiederholt hatte. Das hieß - es war nur für ihn ein Spiel, der Metys empfand wahrscheinlich Höllenqualen.

Ablebur trieb die Nadel in die haarfeine Spalte des Panzers. Der Metys begann zu schwanken, wie eine riesige silberne Träne. Weißer Schaum quoll hervor. Der Metys zischte hilflos. Mit einem Ruck bohrte Ablebur die Nadel in den weichen Körper. Der Metys gab ein schrilles Pfeifen von sich, das er irgendwo zwischen den kiemenartigen Hautlappen am oberen Teil seines Körpers erzeugte.

Dann sprang der Panzer auf, teilte sich in zwei Hälften, die zur Seite klappten. Frei und ungeschützt lag der Metys vor Ablebur. Mit sicheren Griffen zog der Akone die beiden Körperhälften des Metys auseinander. Er nahm die Pinzette und klemmte damit den Metys-Stein fest. Der Metys kämpfte verzweifelt um den Stein, doch ein kurzer Stich mit der Nadel ließ ihn allen Widerstand aufgeben. Gelassen zog Ablebur den Stein heraus und betrachtete ihn unter dem Licht der Dreieckleuchte. Verächtlich warf er ihn auf den Tisch. Er griff in die Tasche seines Umhangs und zog einen Kieselstein hervor, den er dem Metys einsetzte. Schließlich gab er dem Wesen einen leichten Klaps.

"Streng dich etwas an, mein Junge", sagte er. Der Panzer zuckte und schloss sich. Der Metys aber verschwand. Ablebur holte seine Samtkassette und öffnete das Spezialschloss. Er besaß über dreißig Metys-Steine, davon waren sieben außergewöhnlich wertvolle Exemplare. Ablebur zuckte mit den Schultern.

Wahrscheinlich wurde sein Metys alt. Doch hier, im Usuthan-System, musste Ablebur froh sein, dass er überhaupt eines der seltenen Wesen besaß. Da die Akonen die Geschöpfe vom Planeten Belarg erbarmungslos gejagt hatten, gab es nur noch wenige von ihnen. Jeder vornehme Akone wollte eine Sammlung auserlesener Metys-Steine besitzen. Es war natürlich möglich, die Steine synthetisch herzustellen, so dass nur wirkliche Fachleute die Nachbildungen als solche erkennen konnten. Aber es blieben Nachbildungen, deren Schimmer in dunklen Räumen nie den eigenartigen Glanz echter Metys-Steine erreichte. Die Metys umgaben gewöhnliche Kieselsteine mit ihrem Körpersaft, der nach gewisser Zeit zu erhärten begann. Die Metys besaßen keine Möglichkeit, sich gegen das Einsetzen eines Steines zu wehren, aber sie kämpften seltsamerweise aufopfernd gegen eine Entnahme an.

Niemand wusste, wer zuerst, auf den Gedanken gekommen war, die Metys als lebende Schmuckproduzenten einzusetzen. Ablebur nahm an, dass irgend jemand die erstaunliche Fähigkeit der Metys durch einen Zufall entdeckt hatte.

Ein Gesetz, das für alle Mitglieder des Imperiums galt, verbot die Benutzung eines Metys. Die Gesellschaft zur Erhaltung seltener galaktischer Arten, deren Hauptsitz auf Terra war, ermittelte ununterbrochen gegen Personen, die dieses Gesetz brachen.

Bei diesem Gedanken verzog sich Ableburs Gesicht zu einem ironischen Lächeln. Kein Akone würde je ein von Terranern geschaffenes Gesetz achten, wenn es nicht mit seinen eigenen Zielen und Wünschen im Einklang stand. Die Vorschriften der Terraner galten für harmlose Narren, die dem Irrglauben nachhingen, dass man aus der Galaxis eine gewaltige Völkervereinigung machen könnte.

Ablebur ergriff den dreißig Zentimeter hohen Metys und setzte ihn in den Kasten zurück, dem er ihn in regelmäßigen Abständen entnahm. Er schwenkte

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen