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Perry Rhodan 1932: Schiff am Abgrund Perry Rhodan-Zyklus 'Der Sechste Bote' von Ellmer, Arndt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.01.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 1932: Schiff am Abgrund

Die GOOD HOPE III in Nöten - nur ein Wunder kann sie retten Seit das Heliotische Bollwerk im Solsystem sabotiert wurde, sind Menschen von der Erde gezwungen, sich in fremden Galaxien zu behaupten. Zu ihnen gehören jene Terraner, die mit einem Teil von Terrania-Süd verschwunden sind. Rund 200.000 Menschen sind im Jahr 1290 Neuer Galaktischer Zeitrechnung in der fremden Whirlpool-Galaxis auf sich allein gestellt. Glücklicherweise konnten erste Schwierigkeiten schnell beseitigt werden. Der Kontakt zu den Thorrimern, auf dessen Planeten die Terraner leben, gestaltete sich als sehr angenehm. Handelskontakte konnten geknüpft werden, der Ausbau der selbständigen Nation Alashan - wie sich die unfreiwillige Kolonie nunmehr nennt - schritt rasch voran. Sogar erste Versuche von Fremden, die kleine Kolonie auszuplündern, konnten abgewehrt werden. Mittlerweile ist Perry Rhodan zur Nation Alashan gestoßen. Der unsterbliche Terraner, der unlängst zum Sechsten Boten von Thoregon ernannt wurde, ist auf der Spur von Shabazza, dem mysteriösen Gegner der Menschheit. Zugleich muss Rhodan eine Spur der SOL finden - sein uraltes Raumschiff war angeblich zuletzt für Shabazza unterwegs. Andere Bewohner der Nation Alashan treiben Handel mit den Völkern der Galaxis, stoßen dabei auf mysteriöse schwarze Androiden und sehen sich unversehens in gefährlicher Lage: Die GOOD HOPE III ist mittlerweile ein SCHIFF AM ABGRUND ... ARNDT ELLMER Er hat einen direkten Draht zu den PERRY RHODAN-Lesern: Wolfgang Kehl, im Südschwarzwald wohnhaft und unter dem Pseudonym Arndt Ellmer seit 1983 als Autor an der PERRY RHODAN-Serie beteiligt. Jede Woche erscheinen in den PERRY RHODAN-Romanen die seit 1989 von Arndt Ellmer betreuten Leserkontaktseiten, auf denen Fans diskutieren und kommunizieren. 'Bei PERRY RHODAN genießen die Leserbriefe erste Priorität', so charakterisiert Arndt Ellmer seine Aufgabe. 'Ohne den direkten Kontakt zu den Lesern wäre die Serie nie so weit gekommen.' Woche für Woche treffen Dutzende Leserbriefe und E-Mails in der PERRY RHODAN-Redaktion ein. Daneben ist der Leserkontakter auch noch in Foren und auf Facebook aktiv, um mitzubekommen, 'wie die Leser ticken'. Arndt Ellmer fasst die Essenz der Leserbriefe wöchentlich zur Leserkontaktseite (LKS) zusammen, beantwortet aber ebenso sorgfältig jedes Schreiben. 'Die Leser erwarten auf jeden Fall eine Antwort, sowohl auf Kritik als auch auf Lob und Anregungen.' Das ist nicht immer einfach: 'Für manche Leser bin ich fast eine Art Beichtvater, in diesen Briefen spiegelt sich häufig die persönliche Situation der Verfasser wieder.' Kein Wunder, dass Arndt Ellmer in Fan-Kreisen längst den Spitznamen 'der LKS-Onkel' verliehen bekommen hat. Wobei Arndt Ellmer, Jahrgang 1954, den Bezug zur Science Fiction schon recht früh herstellte: 'Mit acht Jahren entdeckte ich gewissermaßen die Sterne. Ich sah, dass es sie tatsächlich gab, die fernen Sonnen. Ein kleines Buch über den Sternenhimmel vervollständigte meinen Traum von der Unendlichkeit. Bis heute hält er mich gefangen.' Wohl auch aus diesem Grund verlor Ellmer in all den Jahren der Schule und des Studiums der Sprachwissenschaften nie den Kontakt zur phantastischen Literatur. Erste Fangeschichten erschienen in den 70er Jahren; sein erster Roman wurde 1980 im Zauberkreis-Verlag publiziert. Rasch kamen weitere Titel auf den Markt. Ebenfalls 1980 erschien das PERRY RHODAN-Taschenbuch Nummer 213 'Weg in die Unendlichkeit'. 1981 stieg Ellmer in die ATLAN-Serie ein. 1983 kam dann PERRY RHODAN hinzu. Daneben entstanden zahlreiche Einzelromane, unter anderem der beliebte Zyklus um die 'Sternenkinder'. Inzwischen hat Arndt Ellmer 200 PERRY RHODAN- und 40 ATLAN-Hefte verfasst, dazu 20 PERRY RHODAN-Taschenbücher und das Hardcover 'Im Netz der Nonggo'. Mit der CD-ROM 'Die Blues' über eines der exotischsten Völker der PERRY RHODAN-Serie setzte der Autor Maßstäbe. Neben Science-Fiction-Romanen hat sich der Autor erfolgreich in anderen Genres

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 27.01.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845319315
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan Bd.1932
    Größe: 757 kBytes
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Perry Rhodan 1932: Schiff am Abgrund

1.

Fee Kellind schrie lautlos: Nein! Nicht jetzt! Die Kommandantin schickte ein Stoßgebet zum Himmel und verband es mit der Hoffnung, dass es irgendwo tatsächlich so etwas wie einen Himmel gab, der sie erhörte. Im nächsten Augenblick jedoch kehrten ihre Gedanken wieder in pragmatische Bahnen zurück.

Zwanzig Sekunden – so lange mussten die Grigoroffs noch halten. Selbst wenn alle anderen Stricke rissen, dieser eine durfte es nicht.

Und ich darf nicht schon wieder das Bewusstsein verlieren!, hämmerte sich Fee Kellind ein.

Beim überstürzten Eintauchen in den Hyperraum hatte sie für einige Minuten das Bewusstsein verloren. Seither quälten sie Kopfschmerzen.

Tsualar Gross stöhnte unterdrückt. Er sah auf seinem Holobildschirm dasselbe wie Fee: Die Energie floss aus den Gravitraf-Speichern wie Wasser aus einem löchrigen Eimer. Die Werte auf den Skalen und Pegeln sackten dramatisch ab.

Der erwartete Alarm aus den Energiestationen blieb jedoch aus. Vermutlich versagten die syntronischen Felder der Überwachungsautomaten.

Der Sicherheitswert der Grigoroff-Schicht lag bei achtzig Prozent und rutschte im Sekundentakt abwärts. Bei weniger als dreißig Prozent, das wusste Fee Kellind aus ihrer Ausbildungszeit, war alles zu spät. Die Schicht wurde dann so durchlässig, dass nichts mehr das Schiff halten konnte. Der energetische Film um den Kugelraumer herum verlor in einem solchen Fall seine Wirkung. Nichts rettete das Schiff dann vor den Unwägbarkeiten des Hyperraums.

Noch zehn Sekunden. Die Anzeige der Energieversorgung für die Grigoroff-Schicht stand bei vierzig Prozent.

"Tsu!", ächzte die Kommandantin. Ihre Finger klammerten sich an die Armlehnen ihres Sessels. Die Knöchel traten weiß hervor, und auf den Handrücken zeichneten sich vor Anstrengung die Adern ab.

Ein Seufzen kam als Antwort. Tsu saß irgendwo hinter einer der Konsolen, die die Zentrale säumten. Fee sah ihn nicht, und sie vermochte nicht festzustellen, woher genau die Antwort kam.

In einem schaurigen Flirren versiegender Energie erloschen sämtliche Beleuchtungseinheiten. Für eineinhalb Sekunden wurde es finster, ehe sich mit ungewohnter Verzögerung die Notbeleuchtung einschaltete. Nur die wichtigsten Lichter an den Konsolen schimmerten weiterhin und verkündeten, dass wenigstens die Hauptsysteme arbeiteten.

"Wir ... schaffen ... es", sagte Tsualar Gross etwas lauter. "Wir müss..."

Der Rest seines Satzes ging in dem ohrenbetäubenden Dröhnen der Schiffszelle unter. Alles vibrierte und wackelte plötzlich. Die Insassen des Schiffes nahmen es wie ein Erdbeben von mittlerer Stärke wahr, das kaum merklich anwuchs und dadurch erst recht eine Gefahr darstellte.

Feierabend, dachte Fee Kellind. Das war es dann.

Gia de Moleon würde es nicht gefallen, wenn sie irgendwann erkennen musste, dass die GOOD HOPE III nie mehr zurückkehrte.

Schlimmer aber war die Tatsache, dass Fee Kellind sich allein die Schuld an der Katastrophe gab. Und das völlig zu Recht. Hätte sie sich nicht in den Kopf gesetzt, den Rechner der Korrago-Station an Bord zu nehmen, wäre die Explosion nicht erfolgt. Diese hatte das Schiff an den Rand des Untergangs gebracht.

Worin bestand der Unterschied zwischen dem Verglühen in der Sonne Kre und dem Stranden im Hyperraum oder gar einem völlig fremden Universum? Die Kommandantin war nicht in der Lage, einen solchen festzustellen.

Erste Gegenstände fielen herunter. Bisher verriegelte Wandfächer öffneten sich wie von Geisterhand.

Dreißig Prozent! Die Anzeige für die Grigoroff-Schicht

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