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Perry Rhodan 2024: Intrigen in Mirkandol Perry Rhodan-Zyklus 'Die Solare Residenz' von Ellmer, Arndt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.02.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2024: Intrigen in Mirkandol

Ein Terraner und ein Kralasene - das erbitterte Duell entbrennt Fast siebenhundert Jahre dauerte die Monos -Diktatur in der Milchstraße - und erst in den letzten Jahren zeigte sich ein wichtiges 'Ergebnis' jener schon lange zurückliegenden Epoche: Zigtausende von jungen Menschen auf Terra und anderen Planeten, die von Terranern besiedelt wurden, verfügen über Para-Gaben. Grund dafür war eines der Genprogramme jener Diktatur, mit dem ursprünglich Supermutanten 'gezüchtet' werden sollten. Auf der Erde des Jahres 1303 Neuer Galaktischer Zeitrechnung - das entspricht dem Jahr 4890 alter Zeit - gehören Mutanten mittlerweile zur Normalität. Doch die Lebensuhr der jungen Menschen läuft ab. Man weiß, daß sie alle in absehbarer Zeit sterben müssen. Sie ziehen sich in eine Stadt in den terranischen Anden zurück. Dort, in Para-City, wollen die Mutanten ihren Weg aus der Krise finden. Doch die Machenschaften des finsteren Koo Parkinson verändern die Situation in einer Weise, die vorher keiner ahnen konnte. Währenddessen ist die allgemeine galaktische Lage nach wie vor gespannt. Das Kristallimperium der Arkoniden und die Liga Freier Terraner belauern sich geradezu, ein galaktischer Krieg scheint in greifbarer Nähe. In der Botschafter-Stadt auf Arkon zieht Julian Tifflor die Fäden - er wirkt mit in den INTRIGEN IN MIRKANDOL... ARNDT ELLMER Er hat einen direkten Draht zu den PERRY RHODAN-Lesern: Wolfgang Kehl, im Südschwarzwald wohnhaft und unter dem Pseudonym Arndt Ellmer seit 1983 als Autor an der PERRY RHODAN-Serie beteiligt. Jede Woche erscheinen in den PERRY RHODAN-Romanen die seit 1989 von Arndt Ellmer betreuten Leserkontaktseiten, auf denen Fans diskutieren und kommunizieren. 'Bei PERRY RHODAN genießen die Leserbriefe erste Priorität', so charakterisiert Arndt Ellmer seine Aufgabe. 'Ohne den direkten Kontakt zu den Lesern wäre die Serie nie so weit gekommen.' Woche für Woche treffen Dutzende Leserbriefe und E-Mails in der PERRY RHODAN-Redaktion ein. Daneben ist der Leserkontakter auch noch in Foren und auf Facebook aktiv, um mitzubekommen, 'wie die Leser ticken'. Arndt Ellmer fasst die Essenz der Leserbriefe wöchentlich zur Leserkontaktseite (LKS) zusammen, beantwortet aber ebenso sorgfältig jedes Schreiben. 'Die Leser erwarten auf jeden Fall eine Antwort, sowohl auf Kritik als auch auf Lob und Anregungen.' Das ist nicht immer einfach: 'Für manche Leser bin ich fast eine Art Beichtvater, in diesen Briefen spiegelt sich häufig die persönliche Situation der Verfasser wieder.' Kein Wunder, dass Arndt Ellmer in Fan-Kreisen längst den Spitznamen 'der LKS-Onkel' verliehen bekommen hat. Wobei Arndt Ellmer, Jahrgang 1954, den Bezug zur Science Fiction schon recht früh herstellte: 'Mit acht Jahren entdeckte ich gewissermaßen die Sterne. Ich sah, dass es sie tatsächlich gab, die fernen Sonnen. Ein kleines Buch über den Sternenhimmel vervollständigte meinen Traum von der Unendlichkeit. Bis heute hält er mich gefangen.' Wohl auch aus diesem Grund verlor Ellmer in all den Jahren der Schule und des Studiums der Sprachwissenschaften nie den Kontakt zur phantastischen Literatur. Erste Fangeschichten erschienen in den 70er Jahren; sein erster Roman wurde 1980 im Zauberkreis-Verlag publiziert. Rasch kamen weitere Titel auf den Markt. Ebenfalls 1980 erschien das PERRY RHODAN-Taschenbuch Nummer 213 'Weg in die Unendlichkeit'. 1981 stieg Ellmer in die ATLAN-Serie ein. 1983 kam dann PERRY RHODAN hinzu. Daneben entstanden zahlreiche Einzelromane, unter anderem der beliebte Zyklus um die 'Sternenkinder'. Inzwischen hat Arndt Ellmer 200 PERRY RHODAN- und 40 ATLAN-Hefte verfasst, dazu 20 PERRY RHODAN-Taschenbücher und das Hardcover 'Im Netz der Nonggo'. Mit der CD-ROM 'Die Blues' über eines der exotischsten Völker der PERRY RHODAN-Serie setzte der Autor Maßstäbe. Neben Science-Fiction-Romanen hat sich der Autor erfolgreich in anderen Genres versucht. So schrieb er für Serien wie 'Der Hexer', 'Die Ufo-Akten', 'Vampira

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 20.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845320236
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Die Solare Residenz Bd.2024
    Größe: 741 kBytes
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Perry Rhodan 2024: Intrigen in Mirkandol

Beim geringsten Anlass an einem Freund zu zweifeln ist leicht.

Selbst in schier unerträglicher Situation noch an einen Freund zu glauben ist eine Kunst.

Alte terranische Binsenweisheit

1.

26. August 1292 NGZ

"Moy Westphal kommt", meldete der Servo.

Julian Tifflor hob den Kopf und schwenkte den Sessel in Richtung Eingang. Mit gemischten Gefühlen beobachtete er die Ankunft des Hauptsekretärs. Wenn Westphal ihn aufsuchte, überbrachte er meist unangenehme Nachrichten. Und Tiff wusste im Voraus nie, ob es sich um den LFT-Beamten aus Fleisch und Blut handelte oder um sein Roboter-Double.

Die hochgeschossene, schlanke Gestalt erreichte den Eingangsbereich, ließ dort geduldig den Struktur-Scan über sich ergehen.

"Es ist der Hauptsekretär persönlich", fuhr der Servo fort.

Daraus schloss der Residenz-Minister für Liga-Außenpolitik und Sprecher Terras vor dem Galaktikum, dass es etwas Wichtiges sein musste.

Julian Tifflor erhob sich und ging dem Ankömmling entgegen.

Moy Westphal überragte den Aktivatorträger um einen halben Kopf. Sein weißblondes, schulterlanges Haar erinnerte an einen Arkoniden, ebenso der lange Körper. Die gelbgrünen Augen verliehen seinem Gesicht einen exotischen, fast fremdartigen Touch.

Als Kind terranischer Eltern auf der Venus geboren, verwies er mit Stolz auf seinen irdischen Stammbaum, der bis zum Jahr 1 NGZ zurückreichte.

"Guten Morgen, Moy", begrüßte Tiff den Beamten.

Er forschte in seinem Gesicht, aber Westphals Miene blieb unergründlich wie immer. Der Beamte ließ sich in einen Sessel fallen und orderte beim Servo ein Frühstück.

"Nimm es mir bitte nicht übel", sagte er mit seiner tiefen, grollenden Stimme. "Aber wir waren die halbe Nacht unterwegs, um die Nachricht vom toten Briefkasten einzuholen."

Mit "wir" meinte er sich und seine Zweitausgabe, den Daniel-Roboter in dem perfekt menschlichen Kokon.

Die Doublette des Hauptsekretärs zählte bisher zu den bestgehüteten Geheimnissen der LFT-Botschaft Mirkandols.

"Und?"

Natürlich sah sein Gegenüber ihm an, dass Tifflor vor Wissbegier schier platzte. Es schien ihm nichts auszumachen. Er lächelte verbindlich. In diesem Fall kostete der Hauptsekretär sein Wissen voll aus.

"Wie du weißt, ist jeder Beamte bestechlich." Jetzt grinste er breit. "Na gut, fast jeder. Ich zähle jedenfalls dazu. Als Gegenleistung für ein kräftiges Frühstück könnte ich mich dazu hinreißen lassen, dir ein paar Hinweise zu geben."

Tiff prustete los, und Westphal fiel in sein Gelächter ein.

"Darüber brauchen wir gar nicht zu diskutieren", sagte der Aktivatorträger, als sie sich beruhigt hatten. "Das Frühstück ist genehmigt. Mein Magen knurrt auch."

"Die Anordnung der Wurzeln weist auf einen Zeitpunkt in der kommenden Nacht hin", sagte der Beamte. "Exakt eine Stunde vor Mitternacht wird über der Wüste Khoukar das Licht angehen."

Tiff nickte nachdenklich. Das Spiel, das er als LFT-Sprecher im Galaktikum mit den Arkoniden trieb, barg einige Gefahren in sich. Der arkonidische Geheimdienst streckte seine Finger immer wieder gerne nach Mirkandol aus. Die Sicherheitsrichtlinien für die Mitarbeiter der terranischen Botschaften waren mehrfach verschärft worden.

Julian Tifflor galt als besonders gefährdet. Aber auch der Hauptsekretär zählte als Geheimnisträger zu den Personen, die Arkon observierte. Dahe

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