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Perry Rhodan 2054: Die Höhlen von Ertrus Perry Rhodan-Zyklus 'Die Solare Residenz' von Ellmer, Arndt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.02.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2054: Die Höhlen von Ertrus

Unterwegs im Untergrund - neue Überraschungen der Schwerkraftwelt Zu Beginn des Jahres 1304 Neuer Galaktischer Zeitrechnung, das dem Jahr 4890 alter Zeit entspricht, hat sich die Situation in der Milchstraße entscheidend verändert - ohne daß der 'normale Mensch' bislang etwas mitbekommen hat. Die aktuelle Situation ist Resultat einer Entwicklung, die letztlich damit begann, daß sich die Liga Freier Terraner der Koalition Thoregon angeschlossen hat, einem Zusammenschluß friedliebender Völker aus sechs Galaxien. Das Kristallimperium der Arkoniden unter dem machtgierigen Imperator Bostich I. hat sich nämlich in den letzten Tagen des Jahres 1303 NGZ verändert: Unter der Bezeichnung Göttliches Imperium versucht es nun, seine Macht über die Milchstraße auszudehnen. Es ist absehbar, daß Arkon bald seine Hand nach der Erde ausstrecken wird. Perry Rhodan versucht seit langem, einen umfassenden galaktischen Krieg zu vermeiden. Jetzt aber sieht er sich einer weitaus größeren Bedrohung als bisher ausgesetzt. Aus den Bewußtseinen von 35.000 terranischen Monochrom-Mutanten und dem mit dem Anzug der Phantome ausgerüsteten Wrehemo Seelenquell entstand auf Arkon eine neue Wesenheit: die Superintelligenz SEELENQUELL. Rhodan wurde Zeuge dieser Entstehung, und ihm gelang die Flucht aus dem Arkon-System. In der Folge beginnt der Terraner mit Gegenreaktionen. Ein Ziel dabei ist das Kreit-System - dort startet Rhodan mit einer wagemutigen Gruppe in DIE HÖHLEN VON ERTRUS... ARNDT ELLMER Er hat einen direkten Draht zu den PERRY RHODAN-Lesern: Wolfgang Kehl, im Südschwarzwald wohnhaft und unter dem Pseudonym Arndt Ellmer seit 1983 als Autor an der PERRY RHODAN-Serie beteiligt. Jede Woche erscheinen in den PERRY RHODAN-Romanen die seit 1989 von Arndt Ellmer betreuten Leserkontaktseiten, auf denen Fans diskutieren und kommunizieren. 'Bei PERRY RHODAN genießen die Leserbriefe erste Priorität', so charakterisiert Arndt Ellmer seine Aufgabe. 'Ohne den direkten Kontakt zu den Lesern wäre die Serie nie so weit gekommen.' Woche für Woche treffen Dutzende Leserbriefe und E-Mails in der PERRY RHODAN-Redaktion ein. Daneben ist der Leserkontakter auch noch in Foren und auf Facebook aktiv, um mitzubekommen, 'wie die Leser ticken'. Arndt Ellmer fasst die Essenz der Leserbriefe wöchentlich zur Leserkontaktseite (LKS) zusammen, beantwortet aber ebenso sorgfältig jedes Schreiben. 'Die Leser erwarten auf jeden Fall eine Antwort, sowohl auf Kritik als auch auf Lob und Anregungen.' Das ist nicht immer einfach: 'Für manche Leser bin ich fast eine Art Beichtvater, in diesen Briefen spiegelt sich häufig die persönliche Situation der Verfasser wieder.' Kein Wunder, dass Arndt Ellmer in Fan-Kreisen längst den Spitznamen 'der LKS-Onkel' verliehen bekommen hat. Wobei Arndt Ellmer, Jahrgang 1954, den Bezug zur Science Fiction schon recht früh herstellte: 'Mit acht Jahren entdeckte ich gewissermaßen die Sterne. Ich sah, dass es sie tatsächlich gab, die fernen Sonnen. Ein kleines Buch über den Sternenhimmel vervollständigte meinen Traum von der Unendlichkeit. Bis heute hält er mich gefangen.' Wohl auch aus diesem Grund verlor Ellmer in all den Jahren der Schule und des Studiums der Sprachwissenschaften nie den Kontakt zur phantastischen Literatur. Erste Fangeschichten erschienen in den 70er Jahren; sein erster Roman wurde 1980 im Zauberkreis-Verlag publiziert. Rasch kamen weitere Titel auf den Markt. Ebenfalls 1980 erschien das PERRY RHODAN-Taschenbuch Nummer 213 'Weg in die Unendlichkeit'. 1981 stieg Ellmer in die ATLAN-Serie ein. 1983 kam dann PERRY RHODAN hinzu. Daneben entstanden zahlreiche Einzelromane, unter anderem der beliebte Zyklus um die 'Sternenkinder'. Inzwischen hat Arndt Ellmer 200 PERRY RHODAN- und 40 ATLAN-Hefte verfasst, dazu 20 PERRY RHODAN-Taschenbücher und das Hardcover 'Im Netz der Nonggo'. Mit der CD-ROM 'Die Blues' über eines der exotischsten Völker der PERRY RHODAN-Serie setzte der Autor Maßstäbe. Neben Science-Fic

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 20.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845320533
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Die Solare Residenz Bd.2054
    Größe: 741 kBytes
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Perry Rhodan 2054: Die Höhlen von Ertrus

1.

Die Gestalt auf der zehn Meter hohen Bodenwelle trug eine weit wallende schwarze Robe. Auf ihrem Kopf saß ein ebenso schwarzer Helm in der Form eines stumpfen Kegels. Der untere Rand ruhte auf Schulterpolstern. An der Vorderseite des Helmes schimmerte ein silbernes Cyberpanel mit integrierten Optik- und Akustiksystemen. Die Kegelfläche spiegelte im gelben Licht der Sonne Kreit und bildete die Umgebung in verzerrter Form ab.

Unter den Männern und Frauen in der Gor-Oase wirkte die Gestalt wie die finstere Erscheinung aus einer anderen Welt. Sie drehte sich zweimal um die eigene Achse und hob den rechten Arm.

"Keine auffälligen Beobachtungen", hallte die Stimme durch die Oase am Nordostrand des Mattun-Gor-Vulkanlandes. "Die Bergflanken sind ›sauber‹ bis hinauf zu den Gipfeln."

Der Schwarze setzte sich in Bewegung und schritt die Bodenwelle herab bis zum vordersten der drei Antigravschlitten.

"Ich sehe, das Gehen bereitet dir Freude", empfing Arneo Lekam ihn. "Glaube mir, du bist die einzige glückliche unter lauter geschundenen Kreaturen. Ich gäbe einiges dafür, wenn ich mit der Schwerkraft von Ertrus sowenig Probleme hätte wie du, Mantorius."

"Das ist dein Problem", klang es dumpf unter dem Helm hervor. "Niemand hat dich gezwungen, diesen Planeten zu betreten."

"Bist du da ganz sicher?"

Sercenal Mantorius gab keine Antwort.

Arneo Lekam musterte den Grüngürtel der Oase, der die Mine von Dazgun Mira halbmondförmig umgab. Die ertrusischen Prospektoren durchkämmten unauffällig das Gelände, sie sammelten Beeren und Pilze. Dabei drehten sie buchstäblich jeden Grashalm und jeden Stein um. Erst als sie sich ihrer Sache vollständig sicher waren, kehrten sie zu den Fahrzeugen zurück.

"Alles in Ordnung", meldete Prond Mahumb. "Wir sind unter uns."

Lekam wartete ab, bis auch die beiden Mikrosonden aus den umliegenden Bergen zurückkehrten. Der Syntron seines Einsatzgürtels wertete die Aufzeichnungen aus und gab Entwarnung.

In der Oase und ihrer Umgebung hielten sich weder Arkoniden noch deren Spionsonden auf. Lekam nahm das als letzten Beweis, dass Subeat dom Cyllken nicht das geringste Misstrauen gegen sie hegte. Der Tschirmayner und seine Begleiter hatten ihre Rolle absolut perfekt gespielt.

Der Zeitpunkt war gekommen, den Auftritt zu beenden.

"Ihr könnt die Masken abnehmen", verkündete Arneo Lekam. "Behaltet die Utensilien aber in eurer Nähe. Sollte uns eine arkonidische Patrouille ihre Aufwartung machen, ist schnelle Zurückverwandlung angesagt."

Seine Finger tasteten über das aufgedunsene Bioplastgesicht. Nach und nach zog er die einzelnen Teile ab und verstaute sie sorgfältig in den weiten Taschen seiner Plusterjacke. Anschließend löste er die Perücke mit dem silberweißen Haar vom Kopf. An den roten Augen und dem blassen Teint konnte er vorerst nichts ändern. Es handelte sich um biochemische Veränderungen, die in ein, zwei Tagen von allein verschwinden würden.

Davon abgesehen sah Arneo Lekam jetzt aus wie ein Terraner in mittelalterlicher Landsknechtskleidung. Die farbenprächtige, fast schrill anmutende Kombination aus wertvollem Samt mit Spitzenbesätzen und Federpolsterungen an den Schultern, über den Knien und im Hüftbereich erinnerte an einen fetten, faulen Adligen. Das breitkrempige Federbarett war überdimensioniert und verriet seinen Träger als maßlosen Angeber.

Auch Sercenal Mantorius entledigte sich seiner Verkleidung. Stumm nahm er den Helm ab und warf mit einer eleganten Bewegung seiner breiten Schultern den Umhang von sich. Der kahle Kopf war

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