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Perry Rhodan 2055: 13 gegen Arkon Perry Rhodan-Zyklus 'Die Solare Residenz' von Findig, Andreas (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.02.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2055: 13 gegen Arkon

Der Imperator läßt sich feiern - die USO plant den Gegenschlag Zu Beginn des Jahres 1304 Neuer Galaktischer Zeitrechnung, das dem Jahr 4890 alter Zeit entspricht, hat sich die Situation in der Milchstraße entscheidend verändert. Diese aktuelle Situation ist Resultat einer Entwicklung, die damit begann, daß sich die Liga Freier Terraner der Koalition Thoregon angeschlossen hat, einem Zusammenschluß friedliebender Völker aus sechs Galaxien. Das Kristallimperium der Arkoniden unter dem machtgierigen Imperator Bostich I. hat sich in den letzten Tagen des Jahres 1303 NGZ verändert: Unter der Bezeichnung Göttliches Imperium versucht es nun, seine Macht über die Milchstraße auszudehnen. Es ist absehbar, daß Arkon bald seine Hand nach der Erde ausstrecken wird. Perry Rhodan versucht seit langem, einen umfassenden galaktischen Krieg zu vermeiden. Jetzt aber sieht er sich einer weitaus größeren Bedrohung als bisher ausgesetzt. Aus den Bewußtseinen von 35.000 terranischen Monochrom-Mutanten und dem mit dem Anzug der Phantome ausgerüsteten Wrehemo Seelenquell entstand auf Arkon eine neue Wesenheit: die Superintelligenz SEELENQUELL. Ein erster Versuch Perry Rhodans, dem Vorgehen SEELENQUELLS Einhalt zu gebieten, findet im Kreit-System statt: ein kombinierter Einsatz in der Unterwelt von Ertrus. Die eigentlichen Helden auf dem Schwerkraftplaneten sind 13 GEGEN ARKON...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 20.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845320540
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Die Solare Residenz Bd.2055
    Größe: 720 kBytes
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Perry Rhodan 2055: 13 gegen Arkon

2.

Baretus nach dem Fall

Kreit ging nicht auf, Kreit rollte heran .

Nach einer kurzen und kalten Ertrus-Nacht von etwas mehr als fünf Stunden terranischer Standardzeit – oder dreieinhalb Tontas der arkonidischen Besatzer – schob sich ihr Glutball in einer Strahlenlawine aus Rot und Malve über den östlichen Horizont. Das Sonnenlicht, vielfach gebrochen in der dichten Atmosphäre, umbrandete die bizarre Skyline hoch aufragender Wolkentürme und ergoss sich über die glitzernden Sanddünen der Gelben Wüste, die wie ein zu Gold und Schwefel erstarrtes Meer bis dicht an die Ausläufer des Großraums Baretus heranreichte.

Im Westen, über dem düsteren, von rotglühenden Lavaadern durchzogenen Vulkanland des Mattun Gor, stand Jopprott, der Werftplanet, als schnell verblassender Stern am Himmel und wurde für einen kurzen Moment von der Silhouette eines hochfliegenden Ti'Rakka Marix verschluckt.

Unsere Luftwaffe, dachte Eutrom Facrelli und lachte lustlos auf. Die einzige, die wir noch haben.

Das geflügelte Ertrus-Nashorn – eigentlich ein exotischer Saurier, dessen Körper aus einem einzigen, vielfach verfalteten Fleisch- und Knochensegel bestand – schraubte sich höher in die bleichrote Luft, bis es durch nichts mehr von den Aschewolken zu unterscheiden war, die aus den Schloten der gewaltigen Schildvulkane bis hoch in die Stratosphäre geschleudert wurden.

Die junge Extremwelt Ertrus befand sich in Aufruhr – und der Aufruhr schien sogar die scheuen Ti'Rakka Marix erfasst zu haben. Früher, vor der arkonidischen Okkupation, waren die bis zu zehn Meter langen, drei Meter hohen und mit ausgeklappten Flügeln mindestens 20 Meter breiten Ungetüme nur selten zu sehen gewesen, und während der Dunklen Jahrhunderte unter Monos, dem auf ewig verfluchten Teufel in Terras Hallen, hatten sie sogar den Status von Fabeltieren gehabt.

"Flieg, Rakka, flieg!", sang Eutrom Facrelli aus voller Kehle gegen den aus Südwest heranpfeifenden Morgen-Mistral – was bedeutete, dass ein tiefes Grollen das poröse Gestein seiner Aussichtshöhle in einer Steilwand des Buckligen Reiters erzittern ließ.

Princess, die eineinhalb Meter lange Riesenspitzmaus, die Eutrom auf unbestimmte Zeit in Pflege genommen hatte, machte einen erschrockenen Satz nach hinten. Eutrom hatte das noch nicht ganz ausgewachsene, mutterlose Herdentier der Spezies Sorex maximus ertrusis auf abenteuerlichen Umwegen von Eden Arukitch übernommen.

Der einsame Reporter und Gründer des Untergrundsenders "Radio Freies Ertrus" hatte Princess als neue Begleiterin auserwählt, nachdem ein Naat-Soldat seine bisherige Gefährtin, die Riesenspitzmaus Baroness, erschossen hatte. Aber Arukitch hatte sich nicht lange an Princess' Gesellschaft erfreuen können, denn schon bald hatten ihn die Arkoniden verhaftet. Vor kurzem, am 30. Dezember 1303 NGZ, war er nur knapp dem Vibratorschwert eines naatschen Henkers entgangen.

Die schwanzlose Riesenspitzmaus mit dem graublauen Fell und der torpedoförmigen Schnauze war eine Versprengte des Krieges. Ebenso wie Eutrom selbst. Versprengte waren auch alle anderen in der Rebellengruppe von Rubin Karek. Eutrom hatte sich Rubin aus Gründen angeschlossen, die nicht ausschließlich mit seinem Wunsch zu tun hatten, den Besatzern, die höchstwahrscheinlich seine ganze Familie ermordet hatten, zu schaden, wo er nur konnte.

"Ruhig, Princess, ganz ruhig!", sagte Eutrom und justierte die vor seinem Kopf schwebende Holokamera per Blickschaltung um. Das Hightech-Gerät aus swoonscher Fertigung, das er ebenfalls von Mitarbeitern des ertrusischen Piratensende

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