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Perry Rhodan 207: Die 73. Eiszeit Perry Rhodan-Zyklus 'Die Meister der Insel' von Voltz, William (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.08.2011
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 207: Die 73. Eiszeit

Sie sind den unheimlichen Gewalten hilflos ausgeliefert - die Psi-Front hat sie überrollt... Rhodans neues Flaggschiff, in den Wirkungsbereich eines gigantischen Sonnentransmitters - und wird in den Abgrund zwischen den Milchstraßen geschleudert, in ein künstliches Sonnensystem, 900 000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Dieses System - Twin genannt - birgt eine Reihe von tödlichen Fallen für jeden Besucher. Vereinzelte Terraner geraten in das Verderben, doch das Gros der CREST-Besatzung findet immer wieder eine Möglichkeit des Entkommens. Und bevor der 'Wächter von Andromeda' aufkreuzt, der die Pläne der Terraner zunichte macht, sieht es sogar aus, als habe die CREST eine reelle Chance, unbeschadet die Heimatgalaxis zu erreichen. Icho Tolot, der monströse Haluter, der Perry Rhodan auf seinem abenteuerlichen Wege begleitet, ist davon überzeugt, den Transmitter für die Rückkehr der CREST richtig geschaltet zu haben... Der sterbende Wächter verändert jedoch die Transmitter-Koordinaten und versetzt die CREST in das Zentrum von Horror, einer künstlichen Hohlwelt, die eine gigantische Todesfalle ist. Fieberhaft suchen Perry Rhodan und seine Gefährten nach einer Möglichkeit des Weiterflugs - und dabei geraten sie in die Wirkungszone der 73. EISZEIT!

WILLIAM VOLTZ William, genannt 'Willi' Voltz, wurde 1938 in Offenbach geboren. Wie viele seiner SF-Kollegen interessierte auch er sich schon seit frühester Kindheit für Science Fiction. Seiner ersten SF-Roman-Veröffentlichung 'Sternenkämpfer', die im Herbst 1958 als Utopia-Taschenbuch erschien, gingen zahlreiche Fandom-Aktivitäten und das Schreiben vieler Kurzgeschichten voraus. 1961 wurde er zum besten Fan-Autor gewählt. Durch seine Mitgliedschaft im Science Fiction Club Deutschland (SFCD) lernte Voltz den Autor K. H. Scheer kennen, der ihm 1962 die Mitarbeit im Perry Rhodan-Team anbot. Der Autor, der mit 'Das Grauen' (74) debütierte, etablierte sich recht schnell als Stammautor. Als 1969 die Schwesterserie ATLAN entstand, war Willi Voltz auch mit dabei. Zunächst schrieb er parallel zu Perry Rhodan die ATLAN-Romane, später zeichnete er für die ATLAN-Exposés verantwortlich. 1973 startete die Fantasy-Serie 'Dragon' mit Voltz-Romanen. Ab 1974 war der Exposé-Autor der Perry Rhodan-Serie und prägte die Handlung immer mehr hin zum Philosophischen. Trotz seiner Vorausplanung der Inhalte bis Mitte der 1200er Perry Rhodan-Bände hinterließ sein Tod 1984 eine große Lücke. Sein letzter PR-Roman war 'Einsteins Tränen' (1165).

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 01.08.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845302065
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 340 kBytes
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Perry Rhodan 207: Die 73. Eiszeit

1.

Alles war grün.

Die Felsformationen, die Urwälder, die buschbestandene Hochebene, auf der die CREST II seit zwei Tagen terranischer Zeitrechnung stand, und die Hände von Captain Don Redhorse, wenn er sie gegen den Kunsthimmel hob, um sie zu betrachten. Es schien, als sei die Umwelt von einem Ausschlag befallen, von einer Schicht hauchdünner Flechten, die ausnahmslos grün waren.

Bisher hatte Grün zu den bevorzugten Farben von Captain Don Redhorse gehört, doch jetzt war er sicher, dass er - sollten sie jemals zur Erde zurückkommen - den Anblick einer Wiese verabscheuen würde. Die CREST II war in ein grünes Tauchbad geraten, und niemand schien sie daraus befreien zu können.

Redhorse stand in einer offenen Hangarschleuse der CREST II und blickte hinaus auf ein Land, das der Albtraum eines wahnsinnigen Malers zu sein schien. Redhorse wusste, dass eine Schwerkraft von genau 1,01 Gravos ihn an der Innenseite einer Schale von etwa 9800 Kilometer Durchmesser hielt. Er klebte wie eine Fliege in einer Zentrifuge auf dem Boden einer Hohlwelt.

Redhorse atmete tief ein, er atmete grüne Luft. Wenn es hier einen Teufel gab - und Redhorse schwor darauf - dann war er bestimmt grün.

Neben Redhorse entstand ein Geräusch. Träge blickte der Captain in den Innenraum des Hangars. Die Temperatur betrug konstant plus 32 Grad. Auch für einen direkten Nachkommen der Cheyenne-Indianer war dies ausgesprochen warm.

"Wonach halten Sie Ausschau?", erkundigte sich Captain Sven Henderson, der aus dem Halbdunkel des Hangars trat.

Redhorse betrachtete ihn mit einer Mischung aus Geduld und leichter Gereiztheit.

"Bei allen Planeten", sagte er. "Sie haben grüne Augen, Sven."

"Blau", korrigierte Henderson gequält. "Sie sind blau, Häuptling."

Redhorse machte eine alles umfassende Geste.

"Etan rani hon", sagte er feierlich.

"Heißt das, dass Sie mich skalpieren möchten?", erkundigte sich Henderson misstrauisch.

"Das ist ein altes indianisches Sprichwort. Auf unsere Situation angewandt, bedeutet es soviel wie: Grün ist die Hoffnung!"

Henderson sagte beiläufig: "Wir haben einen Auftrag erhalten. Die Verantwortlichen in der Zentrale haben sich dazu entschlossen, zwei Kaulquappen auf Erkundungsflug zu schicken. Sie werden die C-Elf fliegen, ich habe das Kommando an Bord von C-Achtzehn."

Redhorse verschränkte die Arme über der Brust. Vor knapp fünf Tagen terranischer Zeitrechnung waren sie dem Zentrum der Hohlwelt entronnen. Diese Zeit hatte man an Bord dazu benutzt, alle Schäden auszubessern, die die Pseudowesen innerhalb des Raumschiffes verursacht hatten. Die gefährlichen Energiesauger, die die CREST II im Zentrum des Planeten Horror überfallen hatten, schienen auf dieser Ebene der Hohlwelt nicht zu existieren. Mit Schaudern dachte Redhorse daran zurück, wie die gewaltige CREST II als hilfloses Elementarteilchen den Energiekern umkreist hatte, der den absoluten Mittelpunkt dieses Kunstplaneten darstellte. Unter den gegebenen Bedingungen konnten sie sich glücklich schätzen, dass es ihnen gelungen war, durch den von Pol zu Pol führenden Schacht in die eiste Etage zu fliehen. Perry Rhodan hatte dieser Ebene den treffenden Namen Grün-Etage gegeben.

"Sie sagen ja gar nichts", meinte Henderson enttäuscht.

"Wie kommt es, dass Sie Kurierdienste leisten?", wollte Redhorse wissen. "Warum hat man mich nicht über Interkom informiert?"

"Meine Mitteilung ist inoffiziell", erklärte Henderson. "Man wird Sie noch unterrichten."

Redhorse kratzte sich nachdenklich am Hinterkopf. "Es muss doch einen Grund für diese plötzliche Entscheidung geben?"

Henderson, der 1,88 Meter maß und damit nur zwei Zentimeter kleiner als Redhorse war, nickte bedächtig. "Es gibt unerfreuliche Nachrichten", sagte er ernst. "Sie erinnern sich daran, dass man die Justierungsstation innerhalb des zentralen Hohlraume

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