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Perry Rhodan 208: Die blauen Herrscher Perry Rhodan-Zyklus 'Die Meister der Insel' von Brand, Kurt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.08.2011
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 208: Die blauen Herrscher

Die Herren der Rot-Etage lauern auf ihre Opfer - auf die Menschen der CREST Rhodans neues Flaggschiff, in den Wirkungsbereich eines gigantischen Sonnentransmitters - und wird in den Abgrund zwischen den Milchstraßen geschleudert, in ein künstliches Sonnensystem, 900 000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Dieses System - Twin genannt - birgt eine Reihe von tödlichen Gefahren für jeden Besucher. Vereinzelte Terraner geraten in das Verderben, doch das Gros der CREST-Besatzung findet immer wieder eine Möglichkeit des Entkommens. Und bevor der 'Wächter von Andromeda' aufkreuzt, der die Pläne der Terraner zunichte macht, sieht es sogar aus, als habe die CREST eine reelle Chance, unbeschadet die Heimatgalaxis zu erreichen. Icho Tolot, der monströse Haluter, der Perry Rhodan auf seinem abenteuerlichen Wege begleitet, ist davon überzeugt, den Transmitter für die Rückkehr der CREST richtig geschaltet zu haben... Der sterbende Wächter verändert jedoch die Transmitter-Koordinaten und versetzt die CREST in das Zentrum von Horror, einer künstlichen Hohlwelt, die eine gigantische Todesfalle ist. Perry Rhodan und seine Gefährten, die mit knapper Not die Gefahren des Zentrums und der ersten Etage überwinden konnten, schicken sich an, zur Rot-Etage durchzubrechen... DIE BLAUEN HERRSCHER sind jedoch über ihr Vorhaben informiert... KURT BRAND Kurt Brand, der 1917 in Wuppertal geboren wurde, war bereits vor dem Zweiten Weltkrieg als Autor tätig. Nach dem Kriegsende baute er sich in Köln eine der größten privaten Leihbüchereien auf. Nebenher schrieb er den SF-Roman 'Türme in der Sahara' und die Fortsetzung 'Außenstation VII explodiert'; weitere SF-Romane folgten. Kurt Brand zählte in den 50er Jahren neben K. H. Scheer, Clark Darlton und W. D. Rohr zu den Pionieren der deutschen Science Fiction. 1961 stieß er zum Perry Rhodan-Team und veröffentlichte seinen ersten Roman 'Levtan, der Verräter' (34). Er schied bereits 1966 nach Unstimmigkeiten wieder aus und bot dem Konkurrenz-Verlag Kelter seine SF-Serie 'Ren Hark' an. Er schrieb für die weniger erfolgreiche Serie alle Exposés und einen großen Teil der Romane. Der Autor, der in Kaltern/Italien lebte, versöhnte sich mit dem Perry Rhodan-Team und nahm 1991 am Perry Rhodan-Worldcon teil, was die Fans damals mit viel Beifall goutierten. Im November 1991 starb Kurt Brand nach schwerer Krankheit in seiner Heimat.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 01.08.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845302072
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 328 kBytes
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Perry Rhodan 208: Die blauen Herrscher

2.

Langsam setzten sich die drei Blauen Herrscher in Bewegung, Sie strebten einem gemeinsamen Punkt zu. Dabei entfernten sie sich immer weiter vom dunkelroten Himmelsgewölbe.

Die Zahl der Mitteilungen, die sie sich zusandten, stieg nicht über die Nachricht, die sie empfangen hatten, brauchte nicht diskutiert zu werden. Jeder wusste, was er zu tun hatte.

Im Abstand von hundert Kilometern blieb jeder in der Luft stehen. Ihre Standpunkte bildeten ein gigantisches gleichschenkliges Dreieck. Vom Boden aus waren sie kaum zu erkennen.

Stunde um Stunde verging. Die Blauen Herrscher veränderten ihren Standort nicht. Dann aber setzten sich alle drei gleichzeitig in Bewegung. Als Schnittpunkte des gleichschenkligen Dreiecks trieben sie in einer Richtung davon. Tragenden Felsgiganten wichen sie aus. Aber es waren immer gemeinsame Kursveränderungen. Sie bewiesen, dass sie jede Stelle kannten und auch wussten, wie es hinter Felstürmen und Wänden aussah.

Unmerklich bremsten sie ab. Weder der Himmel noch der Boden zeigte irgendwelche charakteristische Merkmale, die ein Verharren erklärt hätten.

Kaum standen die Blauen Herrscher in der Luft still, als sie sich langsam senkten, bis sie zwanzig Kilometer Höhe erreicht hatten.

Erneut begann ihr Warten. Sie waren sich ihrer großen Aufgabe, die sie zu erfüllen hatten, bewusst.

Auf Perry Rhodans kaum angedeutete Kopfbewegung hatte der Spähermutant Wuriu Sengu die Kommandozentrale des Superriesen verlassen. Niemand achtete darauf. Alle Offiziere, soweit sie Zeit dazu hatten, beobachteten den Chef, um zu erraten, was er plante.

"Rudo, gehen Sie mit der Geschwindigkeit noch mehr herunter", rief Rhodan dem Epsaler zu. "Mit fünfzig Kilometer pro Stunde sind wir schnell genug."

Der Kommandant zeigte sein Erstaunen nicht. Er flog das Schiff mit Handsteuerung und führte es gerade in einer kurzen Kurve um eine wohl zehn Kilometer durchmessende Felsstütze herum, als ob die CREST II ein winziger Flugkörper wäre und kein Raumgigant. "Okay, Sir. Fünfzig Kilometer in der Stunde!", wiederholte er die Anweisung und schaltete gleichzeitig.

Unmerklich war die Spannung in der Zentrale größer geworden. Die meisten Ortungen lagen still oder zeigten Nullwerte an. Die Offiziere an den großen Aggregaten hatten Gelegenheit, ihrer verständlichen Neugier nachzugeben. In jedem fieberte der Wunsch, möglichst schnell die Oberfläche des Planeten Horror zu erreichen.

Die Männer waren enttäuscht, als Rhodan plötzlich die Zentrale verließ. Auch Atlan blickte ihm erstaunt nach, aber er unterdrückte den Wunsch, ihm zu folgen.

Rhodan traf den Späher in der Nähe seiner Kabinen. "Kommen Sie herein, Wuriu."

Sie nahmen Platz.

"Sengu, jetzt hängt es von Ihrer Kunst ab, ob uns der Durchbruch zur nächsten Etage gelingt. Finden Sie eine Stelle, hinter der die Felsdecke nicht stärker als fünfzig Kilometer ist. Sie haben doch gewiss auch beobachtet, welche Landschaft wir zur Zeit überfliegen. Sie ist von Höhlen, die sich mehr oder weniger tief in den Boden erstrecken, durchsetzt. Was Sie aufspüren sollen, muss groß genug sein, die CREST einfliegen zu lassen - es muss aber auch so tief ins Deckgestein reichen, dass wir ohne weiteres bis auf fünfzig Kilometer eindringen können. Alles klar, Wuriu?"

Der Späher nickte. Er konzentrierte sich und entfesselte seine paranormalen Fähigkeiten, Materie zu durchdringen und zu erkennen, was sich darunter befindet.

Ruhig, als ließe er seine Gedanken Spazierengehen, saß der Großadministrator im Sessel und blickte an Sengu vorbei. Im Laufe der vielen Jahre hatte er das Arbeiten seiner Mutanten schon so oft erlebt, dass es ihm längst nichts Neues mehr war. Ihre Fähigkeiten wurden eingesetzt wie die normalen physischen Kräfte der anderen. Die Mutanten selbst waren am allerwenigsten daran interessiert, dass von ihrem Können Aufhebens

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