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Perry Rhodan 2080: Nach Karthagos Fall Perry Rhodan-Zyklus 'Die Solare Residenz' von Ellmer, Arndt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.02.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
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Perry Rhodan 2080: Nach Karthagos Fall

Terra in fremder Hand - der Liga-Dienst geht auf Tauchstation Am 24. Januar 1304 Neuer Galaktischer Zeitrechnung wurde das Grauenvolle zur Wahrheit: Mit Hunderttausenden von schwerbewaffneten Raumschiffen griffen die Arkoniden das Solsystem an. Sie standen unter dem Einfluß der negativen Superintelligenz SEELENQUELL, die auf Arkon entstanden war und seitdem ihre Macht in der Milchstraße ausweitete. Die Posbis, die treuen Verbündeten der Menschheit, auf deren Hilfe sich Perry Rhodan verlassen hatte, entpuppten sich als Verräter. Als die Roboter mit ihren Fragmentraumern, die eigentlich die besiedelten Planeten schützen sollten, auf die Raumschiffe der Terraner schossen, blieb Perry Rhodan nichts anderes übrig, als die Flucht anzuordnen. Die terranische Flotte zog sich unter erheblichen Verlusten aus dem Solsystem zurück, und die Heimat der Menschheit wurde von den Arkoniden erobert. Längst gingen die Terraner mit kleinen Mitteln in die Offensive, versuchten alles, um die Macht der Superintelligenz zu untergraben. Perry Rhodan schließt sogar mit Bostich I., dem von den Terranern entführten Imperator der Arkoniden, einen 'Pakt mit dem Teufel'. Die Menschen auf der Erde jedoch bekommen davon noch nichts mit. Milliarden von Terranern erleben jetzt die ersten Tage NACH KARTHAGOS FALL... ARNDT ELLMER Er hat einen direkten Draht zu den PERRY RHODAN-Lesern: Wolfgang Kehl, im Südschwarzwald wohnhaft und unter dem Pseudonym Arndt Ellmer seit 1983 als Autor an der PERRY RHODAN-Serie beteiligt. Jede Woche erscheinen in den PERRY RHODAN-Romanen die seit 1989 von Arndt Ellmer betreuten Leserkontaktseiten, auf denen Fans diskutieren und kommunizieren. 'Bei PERRY RHODAN genießen die Leserbriefe erste Priorität', so charakterisiert Arndt Ellmer seine Aufgabe. 'Ohne den direkten Kontakt zu den Lesern wäre die Serie nie so weit gekommen.' Woche für Woche treffen Dutzende Leserbriefe und E-Mails in der PERRY RHODAN-Redaktion ein. Daneben ist der Leserkontakter auch noch in Foren und auf Facebook aktiv, um mitzubekommen, 'wie die Leser ticken'. Arndt Ellmer fasst die Essenz der Leserbriefe wöchentlich zur Leserkontaktseite (LKS) zusammen, beantwortet aber ebenso sorgfältig jedes Schreiben. 'Die Leser erwarten auf jeden Fall eine Antwort, sowohl auf Kritik als auch auf Lob und Anregungen.' Das ist nicht immer einfach: 'Für manche Leser bin ich fast eine Art Beichtvater, in diesen Briefen spiegelt sich häufig die persönliche Situation der Verfasser wieder.' Kein Wunder, dass Arndt Ellmer in Fan-Kreisen längst den Spitznamen 'der LKS-Onkel' verliehen bekommen hat. Wobei Arndt Ellmer, Jahrgang 1954, den Bezug zur Science Fiction schon recht früh herstellte: 'Mit acht Jahren entdeckte ich gewissermaßen die Sterne. Ich sah, dass es sie tatsächlich gab, die fernen Sonnen. Ein kleines Buch über den Sternenhimmel vervollständigte meinen Traum von der Unendlichkeit. Bis heute hält er mich gefangen.' Wohl auch aus diesem Grund verlor Ellmer in all den Jahren der Schule und des Studiums der Sprachwissenschaften nie den Kontakt zur phantastischen Literatur. Erste Fangeschichten erschienen in den 70er Jahren; sein erster Roman wurde 1980 im Zauberkreis-Verlag publiziert. Rasch kamen weitere Titel auf den Markt. Ebenfalls 1980 erschien das PERRY RHODAN-Taschenbuch Nummer 213 'Weg in die Unendlichkeit'. 1981 stieg Ellmer in die ATLAN-Serie ein. 1983 kam dann PERRY RHODAN hinzu. Daneben entstanden zahlreiche Einzelromane, unter anderem der beliebte Zyklus um die 'Sternenkinder'. Inzwischen hat Arndt Ellmer 200 PERRY RHODAN- und 40 ATLAN-Hefte verfasst, dazu 20 PERRY RHODAN-Taschenbücher und das Hardcover 'Im Netz der Nonggo'. Mit der CD-ROM 'Die Blues' über eines der exotischsten Völker der PERRY RHODAN-Serie setzte der Autor Maßstäbe. Neben Science-Fiction-Romanen hat sich der Autor erfolgreich in anderen Genres versucht. So schrieb er für Serien wie 'Der Hexer', 'Die Ufo-Akten', 'Vampira', 'Dämonenland' und andere. Daneben ers

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 20.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845320793
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan Bd.2080
    Größe: 756 kBytes
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Perry Rhodan 2080: Nach Karthagos Fall

2.

"Sie ... sie kommen!"

Tamara Jondell sagte es zögernd. Ihre Stimme klang anders als gewohnt. Brüchig?

Noviel Residor vermochte es nicht genau zu beurteilen. Seit seinem schweren Unfall im Jahr 1269 NGZ empfand er keine Gefühle mehr und konnte die Stimmungen seiner Mitarbeiter nicht oder nur ungenügend einschätzen. Bei der Interpretation von Stimmnuancen lag er häufig daneben.

In diesen Stunden seit dem Aufmarsch der arkonidischen Flotte vor dem Solsystem und dem Verrat der Posbis empfand er es als ausgesprochene Wohltat, nicht leiden zu müssen.

Nüchtern und mit der Präzision eines Uhrwerks gab er seine Befehle, stimmte sie mit den positronischen Systemen ab und dirigierte seine Mitarbeiter in den Tiefen des TLD-Towers, der weit in den Mondboden ragte.

Die Schlacht war geschlagen. Sie war zu Ende, noch ehe sie richtig begonnen hatte. Perry Rhodans Entscheidung, symbolisiert durch die Flucht der Solaren Residenz, konnte man kritisieren, wie man wollte.

Nüchtern betrachtet – und das war Residors einzige und emotionslose Möglichkeit –, handelte der Aktivatorträger damit nach bestem Wissen und Gewissen. Ein Kampf bis zum letzten Raumschiff hätte den Tod von Millionen oder Milliarden Lebewesen bedeutet. Zusätzlich wären die Siedlungen auf den Monden der großen Planeten sowie Trokan, Terra und Venus durch Strukturerschütterungen und deren Folgen bedroht gewesen.

Noviel Residor kritisierte insgeheim lediglich den Zeitpunkt, den Rhodan gewählt hatte. Wenn es nach ihm gegangen wäre, hätte er dem Ansturm noch eine Zeitlang standgehalten und versucht, das Flaggschiff Kraschyns zu isolieren und den Mascant und sein Oberkommando gefangen zu setzen.

So aber hatte der Mascant freie Bahn.

Auf der Ortung des TLD-Towers erloschen nach und nach weit über 200.000 Echos. Die LFT-Flotte und ihre Verbündeten zogen sich zurück.

War es das, was SEELENQUELL von Anfang an geplant hatte? Oder lag es im Interesse der negativen Superintelligenz, so viele terranische Schiffe wie nur möglich zu vernichten?

Wohl nicht. Arkon wollte Terra nicht zerstören, sondern sich das Zentrum der LFT einverleiben mit allen seinen Ressourcen und seiner wirtschaftlichen Leistungskraft. Kraschyn würde sein Augenmerk vor allem auf zwei Dinge richten, nämlich auf die lunaren Werften und auf NATHAN, das fast schon legendäre Mondgehirn der Menschheit. Der Mascant ahnte vermutlich nicht einmal, welche Überraschungen ihn dort erwarteten.

Am hinteren Ende der Kommandozentrale zeigte ein Panoramahologramm die Situation zwischen Trokan, dem "neuen Mars", wie manche die Welt nannten, und Jupiter. Fünfzigtausend Einheiten des Göttlichen Imperiums umflogen die natürliche Sperre des Asteroidengürtels. Weitere dreißigtausend näherten sich aus dem Raum oberhalb und unterhalb der Planetenbahnen. Gemeinsam rasten sie Trokan entgegen, den sie in einer knappen halben Stunde erreichen würden.

Die Flottenverbände wechselten in den Hyperraum und fielen auf halbem Weg zwischen Trokan und Terra in den Normalraum zurück. Ein Teil flog den vierten Planeten an, der andere näherte sich dem kugelförmigen Wall aus Wachforts, der Terra im Abstand von fünfzig Millionen Kilometern umgab.

In den bis an die "Zähne" bewaffneten Forts fielen die Schutzschirme in sich zusammen. Die Besatzungen hatten Anweisung erhalten, sich kooperativ zu zeigen. Angesichts der gewaltigen Übermacht war jede Gegenwehr sinnlos.

"Noviel?"

Residor wandte sich zu Tamara um.

"Wir sind im Zeitplan", stieß sie hervor.

Natürlich waren sie im Zeitplan. Der TLD-Tower funktionierte

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