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Perry Rhodan 2084: Der Instinktkrieger Perry Rhodan-Zyklus 'Die Solare Residenz' von Francis, H. G. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.02.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2084: Der Instinktkrieger

Der Kristallhain wuchert - Station 11-KYR unter fremdem Einfluß Nach ihrer großen Reise durch Raum und Zeit ist die SOL unter dem Kommando von Atlan, dem unsterblichen Arkoniden, im fernen Land Dommrath eingetroffen. Man schreibt nun das Jahr 1304 Neuer Galaktischer Zeitrechnung - die Menschen an Bord der SOL haben über ein Dutzend Jahre ihres Lebens gewissermaßen 'verloren', was für Unruhe an Bord sorgt. Dennoch will Atlan nicht sofort die Rückreise antreten. Es gibt Hinweise darauf, daß Geschehnisse im Land Dommrath eng zusammenhängen mit Ereignissen, die sich in der heimatlichen Milchstraße abspielen. So gibt es in beiden Galaxien gigantische Pilzdome und damit Zugänge zur Brücke in die Unendlichkeit. Ein wichtiger Schlüssel zu alledem ist offensichtlich der mysteriöse Sektor CLURMERTAKH, in dem es unter anderem zu Verzerrungen des Kontinuums kommt. Hier ist einer der Ritter von Dommrath verschollen, ausgerechnet jener, der als einziger mehr über die Geheimnisse von Thoregon zu wissen scheint. Atlan läßt den Planeten Clurmertakh ansteuern - und dort betreten die Mitglieder der kleinen galaktischen Einsatztruppe ein seltsames Gebilde namens ZENTAPHER. Atlan und Icho Tolot unternehmen eine Erkundigung in eine große Station, wo sie auf einen gefährlichen Gegner treffen. Es ist DER INSTINKTKRIEGER...

H.G. FRANCIS Ob Kinder- und Jugendbücher, Tierabenteuer, Science Fiction, Detektivgeschichten, Gruselstorys oder Erwachsenenromane - H.G. Francis weiß in den verschiedensten Genres zu überzeugen. Darüber hinaus machte sich der PERRY RHODAN-Autor einen Namen als Autor und Regisseur von Hörspielen und Drehbüchern für Fernsehserien. Hans Gerhard Franciskowsky, wie der 1936 geborene Schriftsteller mit bürgerlichem Namen heißt, veröffentlichte bereits mit 26 seinen ersten Roman 'Die fünf Oligos'. 1970 erfolgte der Einstieg in das Team von ATLAN, ein Jahr darauf bei der PERRY RHODAN-Serie, für die er bis heute schreibt. Im September 2002 erschien sein zweihundertster Beitrag zur Serie! Im Lauf der Jahre sorgte Francis' Arbeit immer wieder für Diskussionen. Zuletzt, als er den Mausbiber Gucky (vorgeblich, wie herausstellte) sterben ließ. Neben seinen Serienromanen verfasste Francis eine Vielzahl anderer Science Fiction; sein Roman 'Die vom fünften Hundert' wird zu den besten Werken der deutschen Nachkriegs-SF gezählt. Der Umwelt- und Tierschutz liegt H.G. Francis nahe. Immer wieder nimmt er in seinen Romanen darauf Bezug, zum Beispiel mit der außerordentlich erfolgreichen Jugendbuchserie 'Wendy' um den Reiterhof Rosenborg und verschiedenen Tierbuch-Serien. Für diese Themen recherchierte der Autor weltweit. Reisen nach Indien (Tiger), Ostafrika (Elefanten), China (Pandabären), zu den Azoren (Pottwale), Florida (Delfine) oder Kanada (Grizzlys und Sattelrobben) bringen neue Erkenntnisse, die in seine Arbeit einfließen und ihnen Authentizität verleihen. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit sind Drehbücher für so erfolgreiche Hörspielserien wie 'TKKG', 'Die drei Fragezeichen', 'Die fünf Freunde', 'Edgar Wallace', 'Gruselserie', 'Commander Perkins', 'Masters of the Univers' oder 'Wendy' und viele andere. Insgesamt entstanden rund 600 Hörspiele, bei denen der Autor teilweise selbst Regie führte. Dafür wurde H.G. Francis mit zahlreichen Goldenen und Platin-Schallplatten ausgezeichnet. Die Gesamtauflage seiner Hörspiele beträgt 120.000.000! Detektivromane, Kurzgeschichten und Drehbücher für Fernsehsendungen ergänzen das umfangreiche Schaffen des Schriftstellers. 'Ich wäre als Schriftsteller auf keinen Fall ausgefüllt und zufrieden, könnte ich nur in einem Genre arbeiten', bekennt er. 'Wichtig ist für mich die Vielfalt und die Herausforderung durch neue Themenkreise. Das Spektrum der Themen kann gar nicht weit genug für mich sein.' Mit Heft 2237 'Welt der Hyperkristalle' nahm H. G. Francis seinen Abschied von der Serie.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 20.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845320830
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan Bd.2084
    Größe: 738 kBytes
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Perry Rhodan 2084: Der Instinktkrieger

2.

Icho Tolot gab Atlan den Z-Atlas zurück. Der Haluter hatte es geschafft, die Energiezelle mit Hilfe elektromagnetischer Induktionsfelder wieder aufzuladen. Die Felder waren von seinem roten Schutzanzug erzeugt worden.

Schon bei der ersten Berührung einer der Sensortasten wurde das Gerät aktiv. An seiner Vorderkante öffnete sich plötzlich eine Art Scharte, und auf einem Teil der Oberfläche bildete sich ein lumineszierendes Feld. Der Arkonide berührte die nächste Taste, und nun erwies sich die Scharte als Projektoröffnung. Eine Holo-Kugel entstand, die einen Durchmesser von etwa fünfzig Zentimetern hatte. Als er den Z-Atlas bewegte, glitt die Kugel mit ihm zur Seite.

Wenig später löste sich das Geheimnis des lumineszierenden Feldes auf. Als Atlan probeweise mit einem Finger die Oberflächenbeschaffenheit des Feldes testete, begann die Holokugel zu rotieren; sie hatten es also mit einem einfachen Sensorfeld zu tun. Die Kugel stellte offensichtlich die Wolkenkapsel dar. Als er weitere Sensortasten zu Hilfe nahm, schaffte der Arkonide es, jeden Punkt im Holo so nach vorn zu drehen, dass man ihn gut erkennen konnte. Gleich darauf entdeckte er, dass die Kugel über Funktionen verfügte, mit denen er die Ausschnitte nach Belieben vergrößern und verkleinern konnte.

In der Holo-Darstellung fanden sich unzählige Lichtpunkte, die 612.000 Kabinette. Je nachdem, wie er die Kugel im Verhältnis zum Projektor drehte, leuchteten die einzelnen angefahrenen Kabinette farbig auf. Verstärkte er den Druck auf das lumineszierende Sensorfeld, wurden zusätzliche Informationen eingeblendet. Sie waren in einer fremden Schriftsprache abgefasst, und er konnte nur vermuten, dass es sich dabei um Schrift-Phrantisch handelte.

Geduldig und ohne Hast hantierte Atlan mit dem Sensorfeld. Über eine Stunde lang beschäftigte er sich damit und versorgte gleichzeitig die Translatoren ihrer Schutzanzüge mit Informationen über die Schriftsprache. Dadurch wurde schließlich eine Übersetzung möglich. In den Visieren ihrer Helme wurden die verständlichen Texte eingeblendet, so dass sie eine Fülle von Informationen erhielten.

Die Galaktiker erfuhren die Namen der Kabinette und die Namen der dort vorherrschenden Völker. Hin und wieder gab es Ausschnittsbilder auch über die dortigen Einrichtungen und Siedlungen. Das aber war auch schon alles. Es war viel – und zugleich weitaus zuwenig.

Nach einer Hilfe-Funktion suchte der Arkonide vergeblich. Es war nicht einmal ein Nummernsystem abrufbar. Die 612.000 Kabinette schienen nicht nach einer mathematischen Ordnung, sondern lediglich nach einem verborgenen System von Eigennamen sortiert worden zu sein.

Mit dem ihm eigenen ironisierenden Unterton stellte der Extrasinn fest, dass es annähernd eine Minute dauerte, das Datenmaterial eines einzelnen Kabinetts aufzurufen und zu lesen.

Wenn Icho Tolot, der am schnellsten von euch allen ist, das Lesen übernimmt, braucht er etwa 10.200 Stunden, um die Informationen aller Kabinette zu erfassen, konstatierte der Logiksektor. Und das auch nur, wenn er ununterbrochen liest. In 425 Tagen kann er also mit dem Studium der Kabinette fertig sein. Was macht ihr solange?

Atlan und seine Begleiter erkannten, dass sie mit dem Z-Atlas einen Gewinn gemacht hatten, mit ihm jedoch keineswegs ein Sesam, öffne dich! in den Händen hielten, mit dem sich alle Probleme rasch lösen ließen. Solange sie dem Gerät nicht unmissverständlich vermitteln konnten, welche Auskunft sie von ihm erwarteten, blieb der Atlas von geringem Nutzen.

Die Hoffnung, unmittelbaren Zugang zu Kintradims Höhe, MORHANDRA oder Box-ZENTAPHER zu erhalten, erfüllte sich nicht. Es gab kein

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