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Perry Rhodan 2092: Der Ausgestoßene Perry Rhodan-Zyklus 'Die Solare Residenz' von Ellmer, Arndt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.02.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
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Perry Rhodan 2092: Der Ausgestoßene

Das Urteil des Kosmokraten - ein Unsterblicher kehrt heim Nach einer unglaublichen Reise durch Raum und Zeit bewegt sich die SOL im Frühjahr 1304 Neuer Galaktischer Zeitrechnung im Sektor CLURMERTAKH der Galaxis Dommrath. Der Besatzung der SOL ist klar, daß man nur in diesem mysteriösen Sektor weitere Hinweise über Thoregon erhalten kann. Ebenso weiß jeder, daß diese Informationen für die Bevölkerung der Milchstraße von lebenswichtiger Bedeutung sind. Mittlerweile ist eine kleine Expedition unter dem Kommando des Arkoniden Atlan in das Innere der Dunklen Null vorgestoßen. Jenes seltsame Gebilde, das sich auf dem Planeten Clurmertakh befindet, scheint der Ausgangspunkt für alle seltsamen Phänomene zu sein. Die Dunkle Null entpuppt sich als eine Art Miniaturuniversum, das ZENTAPHER genannt wird. Was ZENTAPHER genau ist, konnten Atlan und seine Begleiter noch nicht herausfinden. Sie erkannten jedoch, daß hier seit langem ein kosmisches Geheimnis wartet - und daß ZENTAPHER zahlreiche Gefahren birgt, die zwar noch niemand genau überblicken kann, die aber imstande wären, die Galaxis Dommrath zu verheeren. Auch ein anderes Wesen bewegt sich durch das Land Dommrath, ein alter Bekannter der Menschheit. Es ist DER AUSGESTOSSENE... ARNDT ELLMER Er hat einen direkten Draht zu den PERRY RHODAN-Lesern: Wolfgang Kehl, im Südschwarzwald wohnhaft und unter dem Pseudonym Arndt Ellmer seit 1983 als Autor an der PERRY RHODAN-Serie beteiligt. Jede Woche erscheinen in den PERRY RHODAN-Romanen die seit 1989 von Arndt Ellmer betreuten Leserkontaktseiten, auf denen Fans diskutieren und kommunizieren. 'Bei PERRY RHODAN genießen die Leserbriefe erste Priorität', so charakterisiert Arndt Ellmer seine Aufgabe. 'Ohne den direkten Kontakt zu den Lesern wäre die Serie nie so weit gekommen.' Woche für Woche treffen Dutzende Leserbriefe und E-Mails in der PERRY RHODAN-Redaktion ein. Daneben ist der Leserkontakter auch noch in Foren und auf Facebook aktiv, um mitzubekommen, 'wie die Leser ticken'. Arndt Ellmer fasst die Essenz der Leserbriefe wöchentlich zur Leserkontaktseite (LKS) zusammen, beantwortet aber ebenso sorgfältig jedes Schreiben. 'Die Leser erwarten auf jeden Fall eine Antwort, sowohl auf Kritik als auch auf Lob und Anregungen.' Das ist nicht immer einfach: 'Für manche Leser bin ich fast eine Art Beichtvater, in diesen Briefen spiegelt sich häufig die persönliche Situation der Verfasser wieder.' Kein Wunder, dass Arndt Ellmer in Fan-Kreisen längst den Spitznamen 'der LKS-Onkel' verliehen bekommen hat. Wobei Arndt Ellmer, Jahrgang 1954, den Bezug zur Science Fiction schon recht früh herstellte: 'Mit acht Jahren entdeckte ich gewissermaßen die Sterne. Ich sah, dass es sie tatsächlich gab, die fernen Sonnen. Ein kleines Buch über den Sternenhimmel vervollständigte meinen Traum von der Unendlichkeit. Bis heute hält er mich gefangen.' Wohl auch aus diesem Grund verlor Ellmer in all den Jahren der Schule und des Studiums der Sprachwissenschaften nie den Kontakt zur phantastischen Literatur. Erste Fangeschichten erschienen in den 70er Jahren; sein erster Roman wurde 1980 im Zauberkreis-Verlag publiziert. Rasch kamen weitere Titel auf den Markt. Ebenfalls 1980 erschien das PERRY RHODAN-Taschenbuch Nummer 213 'Weg in die Unendlichkeit'. 1981 stieg Ellmer in die ATLAN-Serie ein. 1983 kam dann PERRY RHODAN hinzu. Daneben entstanden zahlreiche Einzelromane, unter anderem der beliebte Zyklus um die 'Sternenkinder'. Inzwischen hat Arndt Ellmer 200 PERRY RHODAN- und 40 ATLAN-Hefte verfasst, dazu 20 PERRY RHODAN-Taschenbücher und das Hardcover 'Im Netz der Nonggo'. Mit der CD-ROM 'Die Blues' über eines der exotischsten Völker der PERRY RHODAN-Serie setzte der Autor Maßstäbe. Neben Science-Fiction-Romanen hat sich der Autor erfolgreich in anderen Genres versucht. So schrieb er für Serien wie 'Der Hexer', 'Die Ufo-Akten', 'Vampira', 'Dämonenland' und andere. Daneben erschienen Krimis, Frauenromane sowie Hörspiele unter ver

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 20.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845320915
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Die Solare Residenz Bd.2092
    Größe: 744 kBytes
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Perry Rhodan 2092: Der Ausgestoßene

1.

Warten auf das Urteil

Sein riesenhafter Körper bebte. Ein Zittern durchlief die Gliedmaßen. Mühsam stützte er sich an der energetischen Hülle der Kapsel ab. Sein Anzug gab seltsam schmatzende Geräusche von sich, gerade so, als schicke er sich an, die wuchtige Gestalt in seinem Innern zu verdauen.

Stumm starrte er hinab auf diese Mischung aus schwarzer Erde und Kieselsteinen. Manche von ihnen erinnerten an marmorierte Eier von Vögeln. Sie täuschten darüber hinweg, dass das Plateau ein Ort der Leblosigkeit war. Falls hier neue Lebewesen geboren wurden, hatten diese nichts Natürliches an sich.

Längst flößte ihm die begrenzte Ebene mit ihrem einzigen, in der Ferne aufragenden Gebäude keinen Respekt mehr ein. In den fast drei Millionen Jahren seines Lebens hatte er verlernt, all die Gegenstände und Ereignisse wichtig zu nehmen, die ihm einst als das Nonplusultra jeglicher Existenz erschienen waren und für die er alles zu opfern bereit gewesen war, selbst sein eigenes Volk.

Er starrte auf den Boden, über dem in Knöchelhöhe eine dünne Nebelschicht waberte. Die einzelnen Schwaden in der Nähe zuckten wie in Krämpfen. Mal erhielten sie eine fast schmerzhafte Schärfe, dann wieder verschwammen sie zu konturlosen Fladen.

Es lag an der Pupille seines einzigen Auges. Sie weitete und schloss sich in unregelmäßigen Abständen, ein Zeichen seiner Anspannung. Die Kiesel glotzten ihn geradezu aus dem Nebel an, ihre Flecken vereinigten sich zu großen Mündern, die stumm ihre Anklage hinausschrien.

Torr! Torr! – Mörder! Mörder!

Torr Samaho – Mörder Samaho!

Die Münder wuchsen zu riesigen Statuen empor, nahmen dann die Umrisse der vierundzwanzig Torr-Statuen im Klostersaal der Druu an.

Prinz Samaho, was ist nur aus dir geworden?, stellte er sich in Gedanken die Frage.

Waren das schon die Anzeichen beginnenden Wahnsinns? Hatte er drei Millionen Jahre gelebt, nur um verrückt zu werden?

Er verfluchte den Crozeirenzwilling, der ihm damals die Zukunft prophezeit hatte. Gegen Weissagungen war selbst ein Prinzregent machtlos. Wenn es sowieso kam, wie es kommen musste, stellte sich nur ein Dummkopf gegen sein eigenes Schicksal.

Der Tod seines Volkes, der neue Körper, das Kommando über die Kosmische Fabrik MATERIA und deren Zerstörung Millionen Jahre später gehörten zu einer Reihe von Ereignissen, die sich gegenseitig beeinflusst hatten. Zwischen damals und heute lagen nicht Welten, sondern Universen.

Er wandte sich um und schloss die Kapsel aus gestreckter Psi-Materie, den Universentaucher. Sein Versuch, mit dem elf Meter durchmessenden Gebilde in ein anderes Universum zu gelangen, war fehlgeschlagen.

Aber nicht die Kapsel war schuld oder ein Fehler der errantischen Konstrukteure. Es lag an seinem Körper. Der Zyklop aus dem Volk der Maunari verfügte über starke Strangeness-Beharrungskräfte. Sie machten es ihm unmöglich, aus seinem eigenen Universum zu entfliehen, in das Torr Samaho als schwacher, fast lebensunfähiger Crozeirenprinz einst hineingeboren worden war.

Fast drei Millionen Jahre im Dienst der Kosmokraten. Im Rückblick kam es ihm vor, als seien es nur drei Jahre gewesen. Die Zeit hatte gereicht, um drei Schwärme zu bauen und auf den Weg zu schicken sowie die jährlich vorgeschriebene Menge des Ultimaten Stoffs zu sammeln. Die dritte Aufgabe allerdings, die Entstehung eines Thoregon in seinem Quadranten des Universums zu verhindern, musste er nun als gescheitert ansehen.

Samaho beugte den Rücken seines Zyklopenkörpers und starrte zwischen den Lamellen hinaus in die von Wassertröpfchen geschw&a

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