text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Perry Rhodan 2201: Der Arkonidenjäger Perry Rhodan-Zyklus 'Der Sternenozean' von Kneifel, Hans (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.02.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Perry Rhodan 2201: Der Arkonidenjäger

Kantirans Flucht im Kristallimperium - Shallowain der Hund ist auf seiner Spur Kantiran ist ein Waise, seine Eltern hat er nie kennengelernt. Doch der junge Mann, der auf dem Dschungelplaneten Creiff aufwächst, weiß, dass seine Mutter eine Frau vom Planeten Arkon war und sein Vater ein Terraner von der Erde. Das macht ihn zum Mischling - und das in einer Zeit, in der sich die Sternenreiche der Arkoniden und Terraner argwöhnisch belauern. In dieser Zeit zu Beginn des 14. Jahrhunderts Neuer Galaktischer Zeitrechnung - das entspricht dem Ende des fünften Jahrtausends 'unserer Zeit' - stehen die bewohnten Planeten der Milchstraße vor großen Umwälzungen. Perry Rhodan, der die Menschheit im 21. Jahrhundert ins All geführt hat, will die Freiheit der Liga Freier Terraner verteidigen. Und Bostich I., der Imperator von Arkon, will seine Macht immer mehr ausweiten. Kantiran kommt nach Arkon, ins Zentrum des Imperiums, absolviert eine Laufbahn als Kadett. Und er erfährt, wer seine Eltern wirklich sind: Perry Rhodan, der Terraner, und Ascari da Vivio, die Admiralin des Imperiums. Nachdem er in einer verzweifelten Situation seine Mutter angegriffen hat, bleibt dem jungen Mann nur die Flucht. Auf seiner Spur ist DER ARKONIDENJÄGER... Hans Kneifel (1936 bis 2012) war einer der wenigen deutschsprachigen Autoren, die sich mit großer Sicherheit in und zwischen den unterschiedlichsten Welten bewegten: Er verfasste historische Romane, Science Fiction, Horror und Fantasy. Dank seiner ausgefeilten Charakteren und seiner Vorliebe für klarsichtige Beschreibungen hatte Kneifel geradezu einen eigenen Fan-Kreis. Geboren wurde Hans Kneifel am 11. Juli 1936 in Gleiwitz/Oberschlesien; er wuchs in München auf, wo er zuerst den Beruf eines Konditors erlernte. Darauf folgte ein Studium der Pädagogik, das er mit dem Staatsexamen abschloss. Schon als Jugendlicher verfasste er erste Romane; unter dem Titel 'Uns riefen die Sterne' publizierte der damalige Konditorgehilfe bereits 1956 sein erstes Science-Fiction-Werk. Als Berufsschullehrer verschlug es ihn nach Kitzingen; dort beschloss er, den Beruf des Lehrers an den Nagel zu hängen und stattdessen freier Schriftsteller zu werden - ein Entschluss, den der Autor in all den Jahren nie bedauerte. In der Folge schrieb er Hunderte von Heftromanen und Taschenbüchern; seit 1965 verfasste er Romane für die PERRY RHODAN-Serie. Zeitweise betrieb er sogar das Stadtmagazin 'Wir Münchner', über das er später in einem Interview sagt: '... wenigstens hatte man fast überall freien Eintritt, lernte nette (aber auch miese) Leute kennen, und ich weiß seitdem, wie man eine Zeitschrift macht.' Vorrangig schrieb er in den 60er und 70er Jahren für PERRY RHODAN und ATLAN. Farbenprächtige Charaktere wie Sandal Tolk, der Rächer, oder 'der Einsame von Terra' prägten seine Werke. Besonders berühmt machten ihn die Dutzende von 'Zeitabenteuern', in denen Kneifel die bekannte Geschichtsschreibung der Erde durch den Arkoniden Atlan und seine zahlreichen Eingriffe ergänzte. Viele Science-Fiction-Leser erinnern sich darüber hinaus gern an seine Romane, die er zur Fernsehserie 'Raumpatrouille' verfasste und die danach mit weiteren Abenteuern der ORION-Besatzung fortgesetzt wurden. In den 70er Jahren gehörte er mit DRAGON, in den frühen 80er Jahren mit MYTHOR zu den ersten Schriftstellern, die im deutschsprachigen Raum die Fantasy populär machten. In den 90er Jahren wurde Hans Kneifel durch seine historischen Romane einem breiten Leserkreis bekannt. In 'Babylon - Das Siegel des Hammurabi' oder 'Hatschepsut' transportierte er historische Epochen in die heutige Zeit; mit 'Telegonos' erzählte er einen Odysseus-Roman, hinzu kamen biografische Romane über den Perserkönig Darius der Große oder den Seefahrer Francis Drake. Und immer wieder schrieb Hans Kneifel einen PERRY RHODAN-Roman. In seiner Rolle als Gastautor fühlte sich der Altmeister der Serie sichtlich wohl, und viele Fans begrüßten seine regelmäßigen B

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 09.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845322001
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Der Sternenozean Bd.2201
    Größe: 507 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Perry Rhodan 2201: Der Arkonidenjäger

1.

"Trefflich, majestätisch und groß: ein Adler zu sein. Was aber, wenn das Schicksal dich zum Aasgeier bestimmt hat oder zur feigen Hyäne?"

Aus: Sinnsprüche zur ARK SUMMIA

"Mörder von Ascari da Vivo", schienen die Lautsprecher des Raumschiffes knarrend zu raunen. "Das gesamte Kristallimperium ist auf der Jagd nach dir!" Das Knistern aus den Tiefen des Schiffes drohte: "Du wirst die Hetzjagd nicht überleben!"

Ich fühlte mich eingeschlossen in einem dröhnenden Stahlsarg, länger als ein halber Kilometer, der sich durch den Hypersturm kämpfte: die Springerwalze GELTAN XIII auf der Reise zum Traversan-System. Meine Angst wuchs, seit die chaotischen Ausläufer der Hyperenergie-Konzentrationen das Raumschiff zum ersten Mal erfasst hatten.

Wieder war mir, als schlüge der Orkan meines Entsetzens mich mitsamt dem Springerschiff durch die Stürme eines virtuellen Ozeans aus Blut. Leichen mit zerschlissener Haut trieben durch die Wellentäler, wurden von blutschäumenden Brechern in Stücke zerrissen. Dazu tönten Ächzen, Keuchen und Wimmern, ausgestoßen im Schmerz des nahen Todes. Die Vision haftete hartnäckig. Die Bilder der kämpfenden Sterbenden schienen auf der Innenhaut meiner Augen eingebrannt.

Ich stöhnte, als abermals unvermittelt ein Ruck durch die GELTAN XIII knirschte: Der uralte Schiffskörper schien sich entlang der Längsachse zu verdrehen, und jedes Knacken bewies, dass sich stählerne Verbindungsteile lockerten oder zerbrachen, dass der Hypersturm das Schiff zu zersplittern begann.

Im Vakuum meiner Furcht schrie und gellte jedes unerwartete Geräusch: "Muttermörder!"

Mal Detair und ich hatten unsere verwahrloste Kabine verlassen, als die Springerwalze jäh von den Erschütterungen des hyperphysikalischen Phänomens getroffen wurde und die altehrwürdige Stahlröhre – 580 Meter lang und 125 Meter Durchmesser – sich aufzubäumen begann wie ein kleines Boot im tobenden Meer. Wir saßen angeschnallt in Sesseln, die mit klebrigem Leder bespannt und durchgesessen waren, und deren Nähte bei jedem weiteren Schlag weiter aufplatzten.

Meine Gedanken, fiebernde Opfer meines Gewissens, wirbelten umher wie Hyperenergie-Gischt auf den Brechern, die aus dem übergeordneten Kontinuum kamen. Ich hatte meine große Liebe, die einzigartige Thereme, gerächt. Ich hatte getötet. Und nun, auf der Flucht, nur wenige Stunden vom Ziel entfernt, schäumte das Universum auf und schüttelte die uralte GELTAN in seinen Klauen – waren Schiffbruch und Tod die Strafe dafür, dass ich wie ein hart erzogener Arkonide gehandelt hatte?

Shallowain der Hund, der meine Fährte zweifellos aufgenommen hatte, war tausendmal erfahrener als ich. Er würde mich erwischen. Kantiran-Rhodan. Mörder seiner Mutter. Mich schüttelte es.

Wieder schien sich die Springerwalze unter dem hämmernden Ansturm der Hyperenergien zu verformen. Jedes Geräusch, das durch die Struktur des Raumschiffs hallte, transportierte den Ausdruck der Zerstörung. Die gleiche Bedeutung trugen die lautlosen Bilder, die mich heimsuchten: meine Mutter, zerfleischt vom Tarox-Marder, in einer Blutlache, die sich lautlos ausbreitete.

Meine und Mal Detairs Flucht dauerte erst vier Tontas.

Noch vielleicht neun, zehn Tontas oder die Entsprechung in terranischen Stunden, im Zeitmaß meines terranischen Vaters, bis zur Landung im Traversan-System.

Wir wurden verfolgt von Khilur da Ragnaaris Geheimdienstlern und Shallowain dem Hund, dem der Begriff Barmherzigkeit unbekannt war und dessen Härte keinen Fehler verzieh.

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen