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Perry Rhodan 2206: Gesang der Hoffnung Perry Rhodan-Zyklus 'Der Sternenozean' von Borsch, Frank (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.02.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2206: Gesang der Hoffnung

Perry Rhodan und Atlan in Not - sie flüchten zum Wald von Pardahn In der von Menschen und zahlreichen anderen Völkern bewohnten Milchstraße entwickelt sich im September 1331 Neuer Galaktischer Zeit eine kritische Situation: Hyperstürme machen die interstellare Raumfahrt zu einer höchst riskanten Angelegenheit, und in verschiedenen Sektoren der Galaxis bilden sich fürchterliche Sternenbeben aus. Als in direkter Nähe des Hayok-Sternenarchipels ein ganzer Kugelsternhaufen buchstäblich aus dem Nichts erscheint, ahnen Perry Rhodan und seine Freunde in der Liga Freier Terraner, dass dies alles nur der Anfang eines größeren Geschehen ist. Und als Lotho Keraete auftaucht, der Bote der Superintelligenz ES, und den Sternenozean von Jamondi erwähnt, wird die Ahnung zur Gewissheit. Gemeinsam mit Lotho Keraete brechen Perry Rhodan und Atlan, der Arkonide, zu einer Expedition in den unbekannten Kugelsternhaufen auf. Doch ihr Flug scheitert, und die drei Männer landen auf Baikhal Cain. Nach einer Odyssee durch verschiedene Regionen gelingt ihnen die Flucht aus den Minen des Heiligen Berges. Ihr Ziel ist nun der GESANG DER HOFFNUNG... FRANK BORSCH Seit über einem Dutzend Jahren gehört Frank Borsch zu dem Kreativ-Team, das die größte Science-Fiction-Serie der Welt publiziert: Sowohl als Redakteur wie auch als Autor war und ist er für PERRY RHODAN tätig. Bereits 1998 gab der Autor sein Debüt in der PERRY RHODAN-Schwesterserie ATLAN, von Februar 2001 bis November 2007 verstärkte er als Redakteur das PERRY RHODAN-Team in Rastatt. Seit März 2004 gehört er dem festen Autorenstamm von PERRY RHODAN an. Der Serie ist Frank Borsch bereits seit seiner Kindheit verbunden: Im Alter von zehn Jahren entdeckte er PERRY RHODAN bei einer Bekannten seiner Mutter. 1977 stieg er als regelmäßiger Leser in die vierte Romanauflage ein und ließ sich für die nächsten zehn Jahre von den Weiten des Kosmos verzaubern. Dabei begeisterte er sich im besonderen für die Romane des PERRY RHODAN-Autors William Voltz, vor allem wegen seiner vielschichtigen Charaktere. Es dauerte nicht lange, bis die Begeisterung des Teenagers auf andere Science Fiction übergriff. Auch heute noch schätzt er Autoren wie Alfred Bester, Philip K. Dick und Ursula LeGuin. Den 1966 in Pforzheim geborenen Frank Borsch verschlug es nach seinem Zivildienst für zehn Monate in den Nahen Osten und nach Asien. Er studierte bis 1996 Englisch und Geschichte in Freiburg, wo er heute auch lebt. In dieser Zeit arbeitete er in verschiedenen Bereichen: als Wäschereifahrer, Paketpacker am Fließband und Pflegehelfer. Zudem wirkte er an der Erstellung eines Umwelthandbuchs für Osteuropa mit und war Webmaster an der Universität. Der Höhepunkt seines Studiums war sicherlich sein Aufenthalt in Belfast, wo er von 1991 bis 1992 irische Kinder in Deutsch unterrichtete. 'Das größte Abenteuer waren nicht irgendwelche Terroristen oder Bomben, sondern die irischen WG-Genossen', fasst er diese Zeit zusammen. Im Dezember 1996 nahm er an einem der von PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick geleiteten Science-Fiction-Seminare der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel teil - mit unerwarteten Folgen. Wolfgang Jeschke, Fricks Co-Dozent und Cheflektor des Heyne-Verlags im Bereich Science Fiction, engagierte Borsch vom Fleck weg als Übersetzer. Für Borsch war es der Startschuss ins Abenteuer Selbständigkeit. Für Heyne übersetzte er ein knappes Dutzend Romane, für Marvel Deutschland zahlreiche Comics. Die verbleibende Zeit nutzte er für das Schreiben von Romanen und Kurzgeschichten sowie jahrelang als Journalist mit Spezialgebiet Internet. Sein Interesse an der Science Fiction ist in dieser Zeit nie erlahmt - im Gegenteil: 'Wir leben ja schon längst in einer Science-Fiction-Welt. Es merkt nur kaum einer.' In den Jahren 2006 bis 2008 erschien im Heyne-Verlag seine Trilogie 'Alien Earth' - ein Porträt unserer Welt in fünfzig Jahren. 'Alien Earth' wurde für den renommie

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 09.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845322056
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan Bd.2206
    Größe: 1005 kBytes
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Perry Rhodan 2206: Gesang der Hoffnung

Du musst den Blues in der Seele spüren, im Herzen. Ihn Tag für Tag leben. Du musst Beleidigungen einstecken, den Staub der Straße schmecken. Du musst in den Knast wandern, viele Male. Erst dann weißt du, was der Blues ist.

Louisiana Red; altterranische Blues-Legende

1.

2. November 1331 NGZ

Wenigstens konnten sie sich nicht verirren.

Perry Rhodan wandte dem Heiligen Berg den Rücken zu, seit Stunden schon, dennoch spürte er seine Präsenz. Der Berg, die Erinnerung an das, was dort geschehen war, türmten sich zu einer Last, die sich auf seine Schultern legte, so schwer, dass seine Beine, aufgerissen und zerschrammt vom Fels des Berges, ihm den Dienst zu versagen drohten.

Doch der Terraner marschierte weiter, den Blick starr auf die Schultern seines Gefährten gerichtet, der ihnen einen Weg durch das Gestrüpp dieser namenlosen Steppe bahnte. Atlan trug nur einen Stiefel. Der linke hatte sich in Fetzen aufgelöst, das Opfer scharfer Gesteinskanten und messerscharfer Pflanzenblätter. Atlan humpelte, belastete den rechten, geschützten Fuß, setzte den linken, blutverschmierten immer nur kurz auf.

Der Arkonide machte trotz der Verletzungen keine Anstalten, das Tempo zu verlangsamen.

Die Männer hatten nicht mehr gesprochen, seit sie im Morgengrauen das Grab aufgeschichtet hatten, dennoch glaubte Perry Rhodan zu spüren, was Atlan antrieb.

Es war, was auch ihn weitermachen, dem Durst und der Hitze trotzen ließ: Es war die Angst.

Rhodan musste nur den Arm heben, um ihren Auslöser zu ertasten. Er bestand aus einem rauen Metall, das in seinem Grau unpoliertem Aluminium ähnelte und zu einem daumenhohen Kranz geformt war. Der Kranz lag um Perry Rhodans Hals, ein zweiter, identischer um Atlans. Die Kybb-Cranar hatten sie den beiden Männern angelegt, so, wie sie es bei allen taten, die sie zur Arbeit in den Minen des Heiligen Bergs zwangen.

Krin Varidh.

Perry Rhodan hatte nicht herausgefunden, was der Name bedeutete. Wozu die Krin Varidh dienten, hatte er dagegen verstanden – mit jeder Faser seines Körpers, als der Kranz nach Sonnenaufgang sein Gift in die Hälse der Flüchtenden gepumpt hatte. Er und Atlan hatten nur dank der schützenden Wirkung ihrer Zellaktivatoren überlebt, wenn auch knapp. Wie knapp, führte ihm Atlans angeschwollener und verfärbter Hals vor Augen, das Spiegelbild seines eigenen geschundenen Körpers.

Der Arkonide hielt an.

"Ist es Zeit?", fragte Rhodan. Das Schon wieder? , das sich in seinen Gedanken formte, sprach er nicht aus.

"Ja."

"Einen Augenblick."

Perry Rhodan hob die flache Hand gegen die Stirn, um seine Augen gegen die Mittagssonne abzuschirmen, und drehte sich. Er hatte die Drehung zur Hälfte vollendet, als er stehen blieb. Sein Blick blieb an einem Kegel hängen, der sich übergangslos aus der flachen Landschaft erhob. Selbst aus der Entfernung von zehn, fünfzehn Kilometern war offensichtlich, wieso die Einwohner Baikhal Cains ihn den "Heiligen Berg" nannten.

Der Heilige Berg musste noch aus vielen hundert Kilometern Entfernung sichtbar sein, den Seefahrern des Khalischen Ozeans als Orientierungspunkt dienen. So wie jetzt ihm und Atlan auf der Flucht vor den Kybb-Cranar.

Nur, dass die Seefahrer die Nähe des Heiligen Berges suchen würden. Der Terraner und der Arkonide dagegen ...

Rhodan spürte die Hand seines Freunds auf der Schulter. Atlan trat neben ihn. "Du denkst an Jadyel, nicht wahr?"

Jadyel war der Motana, der als einziger der Zwangsarbeiter den Mut aufgebracht hatte, mit ihnen aus der Mine des Heiligen Berges zu fliehen. Sie hatte

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