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Perry Rhodan 2207: Der letzte Gesang Perry Rhodan-Zyklus 'Der Sternenozean' von Borsch, Frank (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.02.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2207: Der letzte Gesang

In der Residenz von Pardahn - die Freiheit der Motana ist bedroht In der Milchstraße entwickelt sich im September 1331 Neuer Galaktischer Zeit eine kritische Situation: Hyperstürme machen die interstellare Raumfahrt zu einer höchst riskanten Angelegenheit, und in verschiedenen Sektoren der Galaxis bilden sich fürchterliche Sternenbeben aus. Als in direkter Nähe des Hayok-Sternenarchipels ein ganzer Kugelsternhaufen buchstäblich aus dem Nichts erscheint, ahnen Perry Rhodan und seine Freunde in der Liga Freier Terraner, dass dies alles nur der Anfang für ein größeres Geschehen ist. Gemeinsam mit Lotho Keraete, dem Boten der Superintelligenz ES, brechen Perry Rhodan und Atlan in den Sternenozean von Jamondi auf. Doch ihr Flug scheitert, und die drei Männer landen auf Baikhal Cain. Die Rettung des 'stählernen' Keraete gelingt nicht. Rhodan und Atlan müssen sich allein durchschlagen: durch die Eiswüste des Nordens und über den Ozean. Nach ihrer Flucht aus den Minen des Heiligen Berges finden sie bei den menschenähnlichen Motana eine neue Heimat. Doch dort erwartet sie DER LETZTE GESANG... FRANK BORSCH Seit über einem Dutzend Jahren gehört Frank Borsch zu dem Kreativ-Team, das die größte Science-Fiction-Serie der Welt publiziert: Sowohl als Redakteur wie auch als Autor war und ist er für PERRY RHODAN tätig. Bereits 1998 gab der Autor sein Debüt in der PERRY RHODAN-Schwesterserie ATLAN, von Februar 2001 bis November 2007 verstärkte er als Redakteur das PERRY RHODAN-Team in Rastatt. Seit März 2004 gehört er dem festen Autorenstamm von PERRY RHODAN an. Der Serie ist Frank Borsch bereits seit seiner Kindheit verbunden: Im Alter von zehn Jahren entdeckte er PERRY RHODAN bei einer Bekannten seiner Mutter. 1977 stieg er als regelmäßiger Leser in die vierte Romanauflage ein und ließ sich für die nächsten zehn Jahre von den Weiten des Kosmos verzaubern. Dabei begeisterte er sich im besonderen für die Romane des PERRY RHODAN-Autors William Voltz, vor allem wegen seiner vielschichtigen Charaktere. Es dauerte nicht lange, bis die Begeisterung des Teenagers auf andere Science Fiction übergriff. Auch heute noch schätzt er Autoren wie Alfred Bester, Philip K. Dick und Ursula LeGuin. Den 1966 in Pforzheim geborenen Frank Borsch verschlug es nach seinem Zivildienst für zehn Monate in den Nahen Osten und nach Asien. Er studierte bis 1996 Englisch und Geschichte in Freiburg, wo er heute auch lebt. In dieser Zeit arbeitete er in verschiedenen Bereichen: als Wäschereifahrer, Paketpacker am Fließband und Pflegehelfer. Zudem wirkte er an der Erstellung eines Umwelthandbuchs für Osteuropa mit und war Webmaster an der Universität. Der Höhepunkt seines Studiums war sicherlich sein Aufenthalt in Belfast, wo er von 1991 bis 1992 irische Kinder in Deutsch unterrichtete. 'Das größte Abenteuer waren nicht irgendwelche Terroristen oder Bomben, sondern die irischen WG-Genossen', fasst er diese Zeit zusammen. Im Dezember 1996 nahm er an einem der von PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick geleiteten Science-Fiction-Seminare der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel teil - mit unerwarteten Folgen. Wolfgang Jeschke, Fricks Co-Dozent und Cheflektor des Heyne-Verlags im Bereich Science Fiction, engagierte Borsch vom Fleck weg als Übersetzer. Für Borsch war es der Startschuss ins Abenteuer Selbständigkeit. Für Heyne übersetzte er ein knappes Dutzend Romane, für Marvel Deutschland zahlreiche Comics. Die verbleibende Zeit nutzte er für das Schreiben von Romanen und Kurzgeschichten sowie jahrelang als Journalist mit Spezialgebiet Internet. Sein Interesse an der Science Fiction ist in dieser Zeit nie erlahmt - im Gegenteil: 'Wir leben ja schon längst in einer Science-Fiction-Welt. Es merkt nur kaum einer.' In den Jahren 2006 bis 2008 erschien im Heyne-Verlag seine Trilogie 'Alien Earth' - ein Porträt unserer Welt in fünfzig Jahren. 'Alien Earth' wurde für den renommierten Kurd-Lasswitz-Preis nominier

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 09.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845322063
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan Bd.2207
    Größe: 665 kBytes
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Perry Rhodan 2207: Der letzte Gesang

1.

11. November 1331 NGZ

Holz klapperte auf Holz.

Aus dem dichten Wald, der die Residenz von Pardahn verbarg, drang das Schlagen von Stöcken. Rasch schwoll es an, als sich immer neue Stöcke dem Rhythmus anschlossen.

Perry Rhodan blickte fragend sein Gegenüber im Spiegel an. Die linke Seite seines Gesichts war bereits rasiert. Die entblößte Haut leuchtete ihm bleich entgegen, in auffälligem Kontrast zum beinahe verbrannten Braun seiner Nase und Stirn. Ein kräftiger Bart bedeckte die rechte Seite, gewachsen in den Wochen, die seit seiner und Atlans Bruchlandung auf Baikhal Cain verstrichen waren.

Dem Terraner war es erst an diesem Morgen gelungen, von den Motana die Utensilien für eine Rasur zu erhalten. Nicht, dass das Waldvolk sie ihm verweigert hätte – es hatte sich bislang als außerordentlich großzügig erwiesen –, nein, die Motana hatten nicht gewusst, was ihr Gast begehrte. Ihren Männern wuchs nur ein leichter Flaum, den sie mit pinzettenähnlichen Werkzeugen zupften.

Das Schlagen wurde schneller, fordernder. Aufgeregtes Singen drang durch die aus Pflanzenfasern geflochtenen Wände und Decken. Das Nest begann zu vibrieren und zu schaukeln, als seine Bewohner zu ihren bei einem Alarm vorgesehenen Positionen hasteten.

Was war geschehen? Drohten die Kybb-Cranar nach jahrzehntelanger Suche die Residenz von Pardahn aufzuspüren und ihre Bewohner zu versklaven? Unwahrscheinlich.

Und Rorkhete? War der massige Fremde auf seinem Hovertrike zurückgekehrt? Nur wenig wahrscheinlicher. Der Nomade hatte Atlan und Rhodan erst am Vortag geprüft und als für seine Zwecke ungeeignet befunden. Welchen Grund sollte er haben, so rasch wieder die Residenz aufzusuchen? Hinter dem Alarm musste etwas anderes stecken.

Rhodan legte die von Hand gehämmerte Klinge, die er als provisorisches Rasiermesser benutzte, beiseite, wischte mit einem Tuch über sein Kinn und stürzte aus seinem Quartier.

Überall rannten Motana hin und her, nicht in Panik, sondern konzentriert und zielgerichtet. Selbst die Kinder, die sonst in nicht zu bändigenden Haufen taten, was ihnen gerade in den Sinn kam, beugten sich widerspruchslos der Disziplin.

Niemand beachtete Perry Rhodan.

Der Terraner sah sich um. Wo steckte Atlan? Hatte er das Nest bereits ...?

Rhodans Blick fiel auf den Vorhang, der in der Tür zum Quartier des Arkoniden hing. Er war zugezogen – der einzige in dem Rund, das sich um den kommunalen Platz des Nests zog.

"Atlan!" Rhodan zog den Vorhang zur Seite. "Atlan, komm schon! Es ist Alarm!"

Rhodan schaute suchend hinein. Halbdunkel herrschte im Zimmer des Arkoniden. Rhodan sah einen Umriss auf dem Bett. Schlief Atlan noch? Nein, der Umriss war zu groß, zu unförmig für den schlanken Arkoniden.

Rhodan blieb in der Türfüllung stehen. Der Rhythmus der Stöcke übte jetzt beinahe einen hypnotischen Zwang auf ihn aus. Es kostete ihn Kraft, zu verharren, nicht hinauszurennen und sich den Motana anzuschließen.

Der Umriss auf dem Bett rührte sich, teilte sich in zwei. Den weißhaarigen Arkoniden und ... Eine rote Löwenmähne kam zum Vorschein. Licht spiegelte sich in einem metallenen Stirnreif. Zwei große grüne Katzenaugen richteten sich auf Rhodan. Verträumt, als hätten sie eine andere, sorglosere Welt gesehen und müssten sich erst wieder an diese gewöhnen.

"Zephyda!" Rhodan gelang es, seine nächsten Worte hinunterzuschlucken. Was tust du hier?, hatte er rufen wollen. Die denkbar dümmste Frage.

Atlan und die Wegweiserin hatten sich vom ersten Moment an zueinander hingezogen gefühlt. Es gab keinen Grund, warum

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