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Perry Rhodan 2210: Der Ilt und der Maulwurf Perry Rhodan-Zyklus 'Der Sternenozean' von Lukas, Leo (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.02.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2210: Der Ilt und der Maulwurf

Gucky und Icho Tolot in gemeinsamer Aktion - während der Hypersturm tobt Die Situation zwischen den Sternen der Milchstraße ist im September 1331 Neuer Galaktischer Zeit äußerst angespannt. Während Hyperstürme die interstellare Raumfahrt zu einer höchst riskanten Angelegenheit machen, spitzen sich die politischen Schwierigkeiten zu. Das Kristallimperium der Arkoniden und die Liga Freier Terraner stehen sich gegenüber. Zum wiederholten Mal scheint ein Krieg zu drohen. Zankapfel ist ausgerechnet der Hayok-Sternenarchipel - und in dessen direkter Nähe taucht nun ein Kugelsternhaufen buchstäblich aus dem Nichts auf. Perry Rhodan und seine Freunde in der Liga Freier Terraner ahnen, dass dies alles nur der Anfang für ein größeres Geschehen ist. Gemeinsam mit seinem alten Freund Atlan, dem uralten Arkoniden, bricht Rhodan in den Sternenozean von Jamondi auf. Seitdem sind die Männer dort verschollen. Währenddessen wird Perry Rhodans Sohn Kantiran auf Hayok gefangen gehalten. Ein terranisches Kommando will den jungen Mann befreien - zum Einsatz kommen unter anderem DER ILT UND DER MAULWURF... LEO LUKAS Eine Blinddarmentzündung im Alter von 13 Jahren war schuld, dass Leo Lukas Bekanntschaft mit dem 'Erben des Universums' machte. Die Mutter des 1959 in Köflach/Österreich geborenen Lukas schenkte ihrem Sprössling ein PERRY RHODAN-Heft. Und während sich der Bauch des Jungen auf dem Weg der Besserung befand, wurde sein Kopf vom Fieber der Begeisterung für die größte Science-Fiction-Serie der Welt erfasst. In den achtziger und neunziger Jahren entwickelte sich der Sohn einer Bergarbeiterfamilie zum Tausendsassa der österreichischen Kleinkunst-Szene: als erfolgreicher Kabarettist, Schauspieler, Regisseur und Autor, als scharfzüngiger Begleiter des politischen und gesellschaftlichen Lebens seines Heimatlandes. Seine erste Langspielplatte erschien 1990, sein erstes Buch mit dem Titel 'Otto Blumes fatale Reisen' kam 1991 heraus und ist längst vergriffen. 1992 folgte das Video 'Leo Lukas - ein Wunschprogramm'. 2000 publizierte Leo Lukas zusammen mit dem Zeichner Gerhard Haderer das Kinderbuch 'Jörgi der Drachentöter', das die Regierungsübernahme der österreichischen Mitte-Rechts-Koalition kritisch-satirisch aufs Korn nahm und sich monatelang in den vordersten Plätzen der österreichischen Bestsellerlisten hielt. Seine Texte wurden mehrfach mit dem 'Salzburger Stier' ausgezeichnet, dem wichtigsten Kleinkunstpreis des deutschsprachigen Raums. 2005 erhielt er außerdem den 'Österreichischen Kleinkunstpreis'. Oft verwendet er Mittel der Science Fiction, um beißende Kritik zu üben. So etwa in seinen Romanen 'Otto Blumes fatale Reisen' (1991) und 'Wiener Blei' (1998), der im Universum der Rollenspielserie 'Shadowrun' spielt. Daher ist es vielleicht kein Wunder, dass er schließlich gebeten wurde, einen Gastroman für die PERRY RHODAN-Serie zu verfassen, die er all die Jahre aufmerksam verfolgt hatte. Lukas war begeistert: 'Stell dir vor, du warst mit 13 ein glühender Beatles-Fan, und Jahrzehnte später ruft dich plötzlich Paul McCartney an und fragt, ob du bei seiner nächsten CD mitwirken willst. Ungefähr so ist es mir ergangen, als mich der RUF aus Rastatt ereilte ...' Bereits mit seinem Erstling 'Die Astronautische Revolution' mit der Nummer 2059 erweiterte er das PERRY RHODAN-Universum um eine ganz persönliche ironische Facette, die inzwischen nicht mehr aus der Serie wegzudenken ist. Aus dem Gastspiel wurde bald ein Dauerauftrag und aus dem von Berufs wegen skeptischen Leo Lukas ein Optimist: 'Ich glaube daran: Wenn sich die ganze Menschheit in derselben Weise weiterentwickelt wie die PERRY RHODAN-Serie, dann schaffen wir's vielleicht wirklich einmal dorthin, wo wir hinwollen und hingehören. Ja, genau: zu den Sternen.'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 09.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845322094
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Der Sternenozean Bd.2210
    Größe: 567 kBytes
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Perry Rhodan 2210: Der Ilt und der Maulwurf

2.

Personelle Probleme

"Kantiran? Und wie noch?"

"Keine Ahnung. Der andere heißt Mal Detair."

"Nie gehört."

"Mir sagen die Namen ebenfalls nichts. Darum bin ich zu dir heruntergekommen, Mole."

"Als ob mir sonst langweilig wäre!" Der Maulwurf schnaubte abfällig und wies auf die Monitore und Holokuben. "Der Hypersturm, vor dem ich seit Tagen warne, stellt wohl das größere Problem dar."

"Mole ... bitte! Du weißt, wie sehr ich die Arbeit schätze, die du hier unten leistest. Deshalb gewähre ich dir ja auch alle Freiheiten. Lass die beiden Namen nur ganz schnell durch deine Zauberkisten laufen. Dann gebe ich sofort wieder Ruhe."

"Könnt ihr das denn nicht selbst auf die Reihe kriegen?"

Der Maulwurf hasste es, wenn er in seinem Bau gestört wurde. Es gab so gut wie keinen Grund für die anderen Agenten, die achte, die unterste Ebene des SPEICHERS aufzusuchen. Hier befanden sich nur Aggregatblöcke, die praktisch nie der Wartung bedurften.

Und der mit unzähligen hochgezüchteten Geräten voll gestopfte Bunker, in dem Mole lebte und unermüdlich schuftete.

Allein. Auf eigene Faust, doch nie aus Selbstzweck: Zuverlässig und regelmäßig teilte der Maulwurf den "Oberen" die für sie relevanten Ergebnisse seiner Forschungen und Datenrecherchen mit. Im Gegenzug sollten sie Mole so wenig wie möglich belästigen. Das war die Abmachung.

Jahrelang hatte dieses Arrangement zur beiderseitigen Zufriedenheit funktioniert. Bis vor kurzem. Denn seit einigen Tagen war im SPEICHER, dem geheimen Stützpunkt des Terranischen Liga-Dienstes auf Hayok, die Hölle los.

Die allgemeine Hektik schlug bis in den 250 Meter unter der Erde gelegenen Maulwurfsbau durch.

Leider.

"Ich verfüge über viel zu wenig Leute", sagte Dario da Eshmale entschuldigend. "Ein gut Teil unserer Belegschaft ist, wie du sicher mitbekommen hast, im Pen'rakli-Gebirge zugange."

"Sollen sie. Das interessiert mich nicht."

"Darum beantwortest du auch keine Anfragen."

"Ihr habt eure Kapazitäten, und ich habe meine. So war es ausgemacht, und alle sind gut damit gefahren."

"Mole." Der Leiter des Stützpunkts sprach langsam und eindringlich, mit noch sanfterer Stimme als sonst. "Dies ist ein Notfall. Eine Sondersituation. Wenn du so willst – der Ausnahmezustand."

"Ich will nur in Ruhe arbeiten können, sonst gar nichts."

"Komm schon, Mole. Dauert bloß ein paar Sekunden."

Der Maulwurf blickte zu dem Mann auf, der sein Vorgesetzter war und Befehlsgewalt über ihn hatte, diese jedoch so gut wie nie ausübte. Dario hatte sein gewinnendstes Lächeln aufgesetzt, doch das verfing nicht.

Der Maulwurf mochte keine Arkoniden. Schon gar keine verfetteten mit Knollennase, Wulstlippen und Halbglatze. Der Maulwurf mochte überhaupt keine Männer. Eigentlich mochte er gar niemand, nicht einmal sich selbst.

"Ich muss vier meiner interessantesten Projekte unterbrechen, um die Rechnerleistung frei zu machen", sagte Mole, zusehends wütender werdend. "Schaffen deine ach so tollen Spezialisten da oben denn keine simple Personenabfrage mehr?"

"Das versuche ich dir die ganze Zeit zu erklären: Bis auf die Orter und die Sicherheitswache sind alle meine ach so tollen Spezialisten außer Haus. Entweder im Pen'rakli-Massiv oder bei ihren Kontaktleuten. Schließlich haben wir Auftrag erhalten, diesen Kantiran und seinen Begleiter Mal Detair unter allen Umständen zu befreien. U

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