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Perry Rhodan 2215: Der Schohaake Perry Rhodan-Zyklus 'Der Sternenozean' von Hoffmann, Horst (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.02.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2215: Der Schohaake

Ein Biologe haust in den Bergen Norwegens - und macht einen seltsamen Fund Wir schreiben den Oktober des Jahres 1331 Neuer Galaktischer Zeit. Die Lage in der Milchstraße ist aufs Äußerste gespannt. Die galaktischen Großreiche der Arkoniden und der Terraner stehen sich schwer bewaffnet gegenüber. Hyperstürme machen die interstellare Raumfahrt zu einer höchst riskanten Angelegenheit, und doch sind sie nur Symptome eines tiefgreifenden Wandels: Die 'Hyperimpendanz' erhöht sich, so dass die mit fünfdimensionalen Energien arbeitenden Geräte ausfallen. Hinzu kommt ein neues Phänomen, als auf einmal fremde Sternenmassen im Bereich der Milchstraße auftauchen, die zunächst mit konventionellen Mitteln nicht besucht werden können: Im Sektor Hayok beispielsweise erschien der geheimnisvolle ' Sternenozean von Jamondi ' - und dort verschwand Lotho Keraete, der Bote der Superintelligenz ES, zusammen mit Perry Rhodan und Atlan. Auf der Erde bahnt sich in der Zwischenzeit etwas anderes an: Es erscheint DER SCHOHAAKE... HORST HOFFMANN Der ehemalige PERRY RHODAN-Redakteur wurde 1950 in Bergheim geboren, wo er heute auch lebt. Nach dem Abitur begann er zunächst ein Studium der Kunstgeschichte, dann der Volkswirtschaft. Das Studium brach er ab, da er Profiautor werden wollte. Seine erste Begegnung mit der SF hatte Horst Hoffmann mit Comics 'Nick der Weltraumfahrer' und im Kino. Er schloß sich SF-interessierten Leuten an, die eine eigene Zeitschrift publizierten. Dort veröffentlichte Hoffmann mehrere Kurzgeschichten, die jedoch im Gegensatz zu seinen Zeichnungen und Grafiken nicht so gut bei den Lesern ankamen. Horst Hoffmann kannte die SF-Serien PERRY RHODAN und ATLAN und kam der Aufforderung des damaligen Redakteurs Willi Voltz nach, Kurzgeschichten für die Leserkontaktseiten einzusenden, die dann auch veröffentlicht wurden. 1974 startete er sein eigenes Fanzine 'Watchtower', ein satirisches Fan-Magazin. Sein richtiger Durchbruch als Schriftsteller erfolgte 1976 mit seiner ersten Romanveröffentlichung in 'Gemini 5' 'Sie kamen von jenseits der Sterne'. Dieser Roman erschien unter dem Pseudonym Neil Kenwood, ebenso zwei weitere Romane, die der Autor über eine Agentur an den Kelter Verlag verkaufte. In diesem Jahr erhielt er die Chance, bei 'Terra Astra' mitzuschreiben. Nachdem Hoffmann sein erstes Manuskript umgeschrieben hatte, erschien der Titel 'Entscheidung auf Hades' innerhalb dieser Reihe. Weitere Romane folgten, dann kam für den SF- und Fantasy-Autor der Einstieg in die Serien ATLAN und 'Orion'. Vier Jahre später schrieb er dann bei der PERRY RHODAN-Serie mit. Nach dem Tod von Willi Voltz übernahm Horst Hoffmann in der Zeit von 1984 bis 1987 die PERRY RHODAN-Redaktion. Nach seinem berühmten Roman 'Die Macht der Elf' (1111) stieg er vorläufig als aktiver Autor aus der Heftserie aus. Horst Hoffmann kehrte aber wieder ins Autorenteam zurück und zählt seit vielen Jahren zu den Stammautoren der PERRY RHODAN-Heftromane.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 09.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845322148
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Der Sternenozean Bd.2215
    Größe: 454 kBytes
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Perry Rhodan 2215: Der Schohaake

3.

Alexander Skargue war am Ende seiner Kräfte, als sie kurz vor Mittag des 24. Oktober den Wohncontainer erreichten. Die ganze Nacht und den ganzen Vormittag über war er stramm marschiert. Die Sorge um den Außerirdischen hatte Skargue vorangetrieben. Zudem waren seine Alkoholvorräte aufgebraucht.

Der Container war zehn Meter lang, fünf Meter breit und zwei Meter hoch. Skargue öffnete die an der Frontseite befindliche Tür mit einem Impulsgeber, ein notwendiges und hilfreiches Übel der Moderne, mit dem er sich abgefunden hatte. Sie fuhr auf, und mit letzter Kraft schleppte sich der Biologe ins beheizte Innere seiner Wohnstatt, von der etwa ein Viertel als Labor eingerichtet war.

Die Tür schloss sich automatisch. Sam lief voraus und kuschelte sich sofort in seine Ecke am Elektro-Ofen. Skargue wankte bis zu seinem Bett und konnte gerade noch den Rucksack abstreifen, als er sich auch schon erschöpft auf das Bett fallen ließ. Er atmete schwer. Sein Herzschlag flatterte. Die zitternde rechte Hand tastete nach der Schnapsflasche auf dem Nachttisch. Zwei kräftige Schlucke, und sein Kreislauf kam wieder einigermaßen in Schwung.

Der Biologe war müde, aber schlafen durfte er jetzt nicht. Das fremde Wesen brauchte seine Hilfe – falls es überhaupt noch am Leben war. Er wusste es nicht. Da es notwendig gewesen war, ohne Unterbrechung zu marschieren, hatte er die Vitalfunktionen des Fremden nicht überprüfen können.

Skargue richtete sich auf, hockte sich auf die Bettkante, öffnete seine schwere Jacke und zog sie aus. Er legte sie neben sich auf das Bett.

Vorsichtig nahm er das kleine Wesen aus der Schlinge. Es war immer noch starr, die Augen waren geschlossen. Aber sein Herz schlug noch. Es hatte den langen Weg überstanden. Das war Skargues größte Sorge gewesen.

"Du kannst mich nicht hören, oder?", fragte der Wissenschaftler. "Natürlich nicht. Du kannst mir nicht sagen, was ich mit dir anfangen soll."

Skargue sah sich um. In der Mitte des Containers standen ein Tisch und ein einziger Stuhl. Dahinter war die Laborecke. Neben dem Elektro-Ofen gab es einen einfachen Kamin, den Skargue mit eigenen Händen gebaut hatte und den er jederzeit dem modernen Zeug vorzog. Eine raffiniert angebrachte Öffnung im Containerdach ermöglichte den ungehinderten Abzug des Rauchs, ohne dass Wind und Schnee eindringen konnten. Trockenes Brennholz lag neben dem Kamin. Alexander Skargue schichtete es in der Feuerstelle auf und entzündete es.

Dank seines Misstrauens gegenüber jeglicher Art moderner Technik besaß er für alle von der ohnehin schon primitiven Brennstoffzelle gespeisten Geräte und Systeme einen Ersatz für den Notfall: Falls beispielsweise das von der Zelle gespeiste Licht einmal ausfallen sollte, hatte er einfache Kerzen angeschafft. Er hatte sie sich eigens in Mol kommen lassen, bis jetzt aber noch nicht gebraucht. Auch wenn er es nicht wahrhaben wollte, die Brennstoffzelle war außerordentlich robust und langlebig. In all den Jahren, die er bereits hier in der Einsamkeit der Wälder lebte, hatte er sie nicht einmal auswechseln müssen. Das Feuer im Kamin hatte eher eine emotionale Funktion als dass es notwendig gewesen wäre: Es vermittelte Skargue stets ein Gefühl der Heimeligkeit, es warf lebendiges Licht und spendete Wärme. Und all das konnte – wie er hoffte – auch für das Fremdwesen nicht schlecht sein.

Der Biologe stand auf und legte das Wesen neben seiner Jacke auf das Bett. Er wusste nicht, was er tun sollte. Bisher war er immer allein zurechtgekommen, nie hatte er einen anderen Menschen gebraucht. Jetzt aber wünschte er sich jemanden, der ihm Rat geben und die Verantwortung abneh

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