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Perry Rhodan 2229: Zuflucht der Motana Perry Rhodan-Zyklus 'Der Sternenozean' von Borsch, Frank (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.02.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
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Perry Rhodan 2229: Zuflucht der Motana

Sie erreichen die der Freien - und halten Gericht über den Todbringer Im Jahr 1332 NGZ ist die Lage in der Milchstraße so prekär wie lange nicht mehr: Obwohl das Kristallimperium und die Liga Freier Terraner im Sektor Hayok zu einem labilen Frieden gefunden haben, ist allen klar, dass es sich nur um einen Zeitgewinn handeln kann. Perry Rhodan und Atlan, zwei der prominentesten Persönlichkeiten der Galaxis, ahnen von all den Ereignissen nichts: Sie befinden sich zwar noch in der Milchstraße, aber in einem entrückten Raum, dem 'Sternenozean von Jamondi'. Zum Nachforschen bleibt den beiden Männern bislang wenig Zeit: Gemeinsam mit einigen der menschenähnlichen Motana und Rorkhete, dem letzten Shoziden, nehmen sie den Kampf gegen die kybernetischen Zivilisation Jamondis auf. Sie entdecken den Bionischen Kreuzer SCHWERT, erhalten einen Sternenkatalog und bergen Lotho Keraete, den Boten der Superintelligenz ES. Im Sternkatalog finden sie Daten für eine ZUFLUCHT DER MOTANA... FRANK BORSCH Seit über einem Dutzend Jahren gehört Frank Borsch zu dem Kreativ-Team, das die größte Science-Fiction-Serie der Welt publiziert: Sowohl als Redakteur wie auch als Autor war und ist er für PERRY RHODAN tätig. Bereits 1998 gab der Autor sein Debüt in der PERRY RHODAN-Schwesterserie ATLAN, von Februar 2001 bis November 2007 verstärkte er als Redakteur das PERRY RHODAN-Team in Rastatt. Seit März 2004 gehört er dem festen Autorenstamm von PERRY RHODAN an. Der Serie ist Frank Borsch bereits seit seiner Kindheit verbunden: Im Alter von zehn Jahren entdeckte er PERRY RHODAN bei einer Bekannten seiner Mutter. 1977 stieg er als regelmäßiger Leser in die vierte Romanauflage ein und ließ sich für die nächsten zehn Jahre von den Weiten des Kosmos verzaubern. Dabei begeisterte er sich im besonderen für die Romane des PERRY RHODAN-Autors William Voltz, vor allem wegen seiner vielschichtigen Charaktere. Es dauerte nicht lange, bis die Begeisterung des Teenagers auf andere Science Fiction übergriff. Auch heute noch schätzt er Autoren wie Alfred Bester, Philip K. Dick und Ursula LeGuin. Den 1966 in Pforzheim geborenen Frank Borsch verschlug es nach seinem Zivildienst für zehn Monate in den Nahen Osten und nach Asien. Er studierte bis 1996 Englisch und Geschichte in Freiburg, wo er heute auch lebt. In dieser Zeit arbeitete er in verschiedenen Bereichen: als Wäschereifahrer, Paketpacker am Fließband und Pflegehelfer. Zudem wirkte er an der Erstellung eines Umwelthandbuchs für Osteuropa mit und war Webmaster an der Universität. Der Höhepunkt seines Studiums war sicherlich sein Aufenthalt in Belfast, wo er von 1991 bis 1992 irische Kinder in Deutsch unterrichtete. 'Das größte Abenteuer waren nicht irgendwelche Terroristen oder Bomben, sondern die irischen WG-Genossen', fasst er diese Zeit zusammen. Im Dezember 1996 nahm er an einem der von PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick geleiteten Science-Fiction-Seminare der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel teil - mit unerwarteten Folgen. Wolfgang Jeschke, Fricks Co-Dozent und Cheflektor des Heyne-Verlags im Bereich Science Fiction, engagierte Borsch vom Fleck weg als Übersetzer. Für Borsch war es der Startschuss ins Abenteuer Selbständigkeit. Für Heyne übersetzte er ein knappes Dutzend Romane, für Marvel Deutschland zahlreiche Comics. Die verbleibende Zeit nutzte er für das Schreiben von Romanen und Kurzgeschichten sowie jahrelang als Journalist mit Spezialgebiet Internet. Sein Interesse an der Science Fiction ist in dieser Zeit nie erlahmt - im Gegenteil: 'Wir leben ja schon längst in einer Science-Fiction-Welt. Es merkt nur kaum einer.' In den Jahren 2006 bis 2008 erschien im Heyne-Verlag seine Trilogie 'Alien Earth' - ein Porträt unserer Welt in fünfzig Jahren. 'Alien Earth' wurde für den renommierten Kurd-Lasswitz-Preis nominiert, das Theaterhaus Jena inszenierte den ersten Teil der Trilogie als Theaterstück. Nachdem er den Jubiläumsband 2500 verf

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 09.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845322285
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan Bd.2229
    Größe: 532 kBytes
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Perry Rhodan 2229: Zuflucht der Motana

2.

Venga fand Kischmeide, als diese sich anschickte, den äußersten Gürtel der Kantblätter hinter sich zu lassen.

"Halt!", rief die junge Motana. "Warte!" Und dann, als käme ihr der Gedanke erst jetzt: "Majestät!"

Kischmeide, Planetare Majestät des Planeten Tom Karthay und damit Herrscherin über ein Volk von mittlerweile 180 Millionen Motana, verharrte in der Bewegung. Sie spürte, wie die feinen Härchen der Kantblätter über ihre Oberarme strichen, sie streichelten.

Die Härchen fingen den Flodder ein, der von den Winden herbeigeweht wurde; Pflanzenteile, von den unermüdlichen Stürmen Tom Karthays über den halben Globus getrieben und zu winzigen, für das bloße Auge unsichtbaren Fragmenten zerrieben. Die Kantblätter fingen sie ein, absorbierten und leiteten die Nährstoffe dem zentralen Baum der Stadt zu.

"Was gibt es, Venga?", rief Kischmeide zurück. Ihre Stimme übertönte nur mit Mühe das Tosen des Sturms, das durch die zur Seite geschobenen Kantblätter hereindrang. "Du keuchst ja vor Anstrengung. Etwas Wichtiges, nehme ich an?"

"Ja!" Venga sprang vor Aufregung auf und ab. Sie war eine junge Motana, gerade siebzehn Jahre alt. Seit einigen Monaten diente sie der Planetaren Majestät als Botin. Kischmeide hätte es nie öffentlich eingestanden, aber Venga war ihr in dieser kurzen Zeit bereits ans Herz gewachsen, trotz ihrer Flatterhaftigkeit. Kischmeide war dazu übergegangen, wichtige Botschaften, die sie der jungen Motana anvertraute, stets einer zweiten, erfahrenen Botin zu übergeben, damit diese sie überbrachte, sollte Venga es aus irgendeinem Grund – und an Gründen mangelte es der Botin nie – nicht gelingen.

Venga spazierte mit den großen Augen eines Kindes durch die Welt – eines außergewöhnlich hübschen und langbeinigen Kindes, das Geschmack an dem anderen Geschlecht gefunden hatte. Sah sie ein hübsches Gesicht in der Menge, einen knackigen Männerhintern, vergaß sie alles um sich herum. War es gerade nicht ein Mann, der sie aufhielt, war es eine Freundin, die sie lange nicht gesehen hatte und mit der sie auf der Stelle das Wiedersehen feiern musste.

Und sollte Venga von Begegnungen dieser Art verschont werden, kam etwas anderes dazwischen: eine neu gezüchtete Pflanze, eine kuriose Begebenheit oder auch nur die Spiegelung des Lichts im Innern der Stadt. Vengas Neugierde war grenzen- und vorurteilslos.

"Also, was ist los?", fragte die Majestät, als Venga unmittelbar vor ihr anhielt.

Die Botin schöpfte laut schnaufend Atem. Ihr hübsches Gesicht war feuerrot angelaufen, die langen Haare waren schweißverklebt. Ihre Uniform, die sie als Botin der Majestät auswies und ihr Vorrang auf allen Wegen verschaffte, war zerknittert. Der Brustteil war mit dunklen Flecken übersät; Kischmeide nahm an, dass es sich um Hinweise auf Art und Umfang der letzten Mahlzeit handelte. Und die Hose ... Venga hatte wieder einmal das Kunststück fertig gebracht, sie falsch herum anzuziehen.

"Die alten Frauen schicken mich", keuchte die Botin. "Sie ..."

"Danke, das genügt."

"Aber ... aber du hast meine Nachricht noch gar nicht gehört!"

"Das brauche ich auch nicht, ich habe sie schon hundertmal gehört."

"Wie kannst du so etwas? Ich ..."

"Ich kenne die Worte, Venga, glaub mir. Ich kenne sie. Ich bin nicht erst seit gestern Planetare Majestät." Kischmeide wandte sich ab und schob die Kantblätter, die vor ihr eine dichte Wand bildeten, zur Seite. Eine Windbö erfasste sie und

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