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Perry Rhodan 2230: Krieger für Jamondi Perry Rhodan-Zyklus 'Der Sternenozean' von Ellmer, Arndt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.02.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2230: Krieger für Jamondi

In der Bergfestung - und am Teich der Trideage Im Jahr 1332 NGZ ist die Lage in der Milchstraße so prekär wie lange nicht mehr: Obwohl das arkonidische Kristallimperium und die Liga Freier Terraner im Sektor Hayok zu einem labilen Frieden gefunden haben, ist allen klar, dass es sich nur um einen Zeitgewinn handeln kann. Perry Rhodan und Atlan, zwei der prominentesten Persönlichkeiten der Galaxis, ahnen von all den Ereignissen nichts: Sie befinden sich zwar noch in der Milchstraße, aber in einem entrückten Raum, dem 'Sternenozean von Jamondi'. Es scheint, als habe die Superintelligenz ES den Sternenozean vor mehreren Millionen Jahren in einen Hyperkokon eingesponnen und somit dem Standarduniversum entzogen. Gemeinsam mit Rorkhete, dem letzten Shoziden, und einer Gruppe der menschenähnlichen Motana nehmen sie den Kampf gegen die kybernetische Zivilisation Jamondis auf: Ein erster Erfolg gelang mit der Entdeckung des Bionischen Kreuzers SCHWERT und dem Erwerb eines Sternenkatalogs. Mit dessen Hilfe erreichten sie die letzte Zuflucht freier Motana - dort suchen sie KRIEGER FÜR JAMONDI...

ARNDT ELLMER Er hat einen direkten Draht zu den PERRY RHODAN-Lesern: Wolfgang Kehl, im Südschwarzwald wohnhaft und unter dem Pseudonym Arndt Ellmer seit 1983 als Autor an der PERRY RHODAN-Serie beteiligt. Jede Woche erscheinen in den PERRY RHODAN-Romanen die seit 1989 von Arndt Ellmer betreuten Leserkontaktseiten, auf denen Fans diskutieren und kommunizieren. 'Bei PERRY RHODAN genießen die Leserbriefe erste Priorität', so charakterisiert Arndt Ellmer seine Aufgabe. 'Ohne den direkten Kontakt zu den Lesern wäre die Serie nie so weit gekommen.' Woche für Woche treffen Dutzende Leserbriefe und E-Mails in der PERRY RHODAN-Redaktion ein. Daneben ist der Leserkontakter auch noch in Foren und auf Facebook aktiv, um mitzubekommen, 'wie die Leser ticken'. Arndt Ellmer fasst die Essenz der Leserbriefe wöchentlich zur Leserkontaktseite (LKS) zusammen, beantwortet aber ebenso sorgfältig jedes Schreiben. 'Die Leser erwarten auf jeden Fall eine Antwort, sowohl auf Kritik als auch auf Lob und Anregungen.' Das ist nicht immer einfach: 'Für manche Leser bin ich fast eine Art Beichtvater, in diesen Briefen spiegelt sich häufig die persönliche Situation der Verfasser wieder.' Kein Wunder, dass Arndt Ellmer in Fan-Kreisen längst den Spitznamen 'der LKS-Onkel' verliehen bekommen hat. Wobei Arndt Ellmer, Jahrgang 1954, den Bezug zur Science Fiction schon recht früh herstellte: 'Mit acht Jahren entdeckte ich gewissermaßen die Sterne. Ich sah, dass es sie tatsächlich gab, die fernen Sonnen. Ein kleines Buch über den Sternenhimmel vervollständigte meinen Traum von der Unendlichkeit. Bis heute hält er mich gefangen.' Wohl auch aus diesem Grund verlor Ellmer in all den Jahren der Schule und des Studiums der Sprachwissenschaften nie den Kontakt zur phantastischen Literatur. Erste Fangeschichten erschienen in den 70er Jahren; sein erster Roman wurde 1980 im Zauberkreis-Verlag publiziert. Rasch kamen weitere Titel auf den Markt. Ebenfalls 1980 erschien das PERRY RHODAN-Taschenbuch Nummer 213 'Weg in die Unendlichkeit'. 1981 stieg Ellmer in die ATLAN-Serie ein. 1983 kam dann PERRY RHODAN hinzu. Daneben entstanden zahlreiche Einzelromane, unter anderem der beliebte Zyklus um die 'Sternenkinder'. Inzwischen hat Arndt Ellmer 200 PERRY RHODAN- und 40 ATLAN-Hefte verfasst, dazu 20 PERRY RHODAN-Taschenbücher und das Hardcover 'Im Netz der Nonggo'. Mit der CD-ROM 'Die Blues' über eines der exotischsten Völker der PERRY RHODAN-Serie setzte der Autor Maßstäbe. Neben Science-Fiction-Romanen hat sich der Autor erfolgreich in anderen Genres versucht. So schrieb er für Serien wie 'Der Hexer', 'Die Ufo-Akten', 'Vampira', 'Dämonenland' und andere. Daneben erschienen Krimis, Frauenromane sowie Hörspiele unter verschiedenen Pseudonymen. Ein Treatment für einen Fernseh-Thriller rundet die bisherige Arbeit des vielseitigen Autors ab.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 09.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845322292
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Der Sternenozean Bd.2230
    Größe: 542 kBytes
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Perry Rhodan 2230: Krieger für Jamondi

2.

Auf ihren Trikes brausten sie aus Kimte hinaus, dorthin, wo der Bionische Kreuzer wie ein aus dem Meer angeschwemmter Riesenmanta lag.

Und irgendwie stimmt das auch – wir kamen aus dem Sternenozean, dachte Perry. Und wir werden auch wieder dorthin zurückkehren. Ob nun mit den Motana Tom Karthays oder ohne sie.

Während die anderen im Schleusenhangar auf dem untersten Deck des Rochenraumschiffs warteten, begab sich Zephyda spornstreichs in die Zentrale der SCHWERT, um ihren Quellen und Aicha, der zweiten Epha-Motana an Bord, von ihren geänderten Plänen zu berichten.

"Ich bin gleich zurück. Ich ... sehe bloß kurz nach Lotho Keraete", sagte Atlan nach kurzem Zögern und eilte Zephyda hinterher.

Lotho Keraete lag im Medoraum von Deck 4. Automatische Sensoren überwachten ihn. Sie hätten jede winzige Regung des Körpers sofort protokolliert und an Echophage gemeldet – und der Bordrechner hätte sie zweifellos sofort bei ihrer Ankunft informiert, wenn sich etwas Nennenswertes getan hätte.

"Sicher", nickte Perry. "Wir warten hier, nicht wahr, Rorkhete?"

Der Shozide ließ nicht erkennen, ob auch er davon ausging, dass Atlan in erster Linie ein Gespräch mit der rotmähnigen Motana suchte. Was diese zwischenmenschliche Ebene anging, wirkte der Nomade ohnehin eher abgeklärt bis desinteressiert.

"Eine Wartung der Trikes ist nicht notwendig. Aber es wäre hilfreich, wenn ich mir die Karte vorher ansehen könnte."

Perry hob eine Augenbraue. Hatte Rorkhete gerade versucht, einen Witz zu machen? Er wurde nicht recht schlau aus dem bizarr aussehenden Fremdwesen. Er reichte ihm die Karte, die sie von dem Motana-Botschafter Yanathon bekommen hatten, und gemeinsam studierten sie sie. Sie würden auf ihren Hovertrikes die Feste von Roedergorm aufsuchen, die tief im Gebirge lag. Dort, so lautete die Auskunft des Botschafters, würden sie eher Hilfe erhalten als bei den "feigen Matronen" Kimtes und der anderen Karthay-Orte.

Wie Perry Rhodan und seine Begleiter während der Audienz bei der Planetaren Majestät, Kischmeide, hatten feststellen müssen, besaßen die Bewohner Tom Karthays einen anderen Horizont als Motana jener Welten, die seit Jahrtausenden unter der Knute der Kybb-Cranar dahinvegetierten. Auf Ash Irthumo, Baikhal Cain und anderen Planeten hatte der beständige Kampf gegen die Unterdrücker den Funken der Rebellion am Leben gehalten. Die Choräle und Femegesänge hatten ihnen geholfen, das Bewusstsein zu schärfen. Nur eine solche kämpferische Zivilisation hatte eine Kriegerin wie Zephyda hervorbringen können.

Auf Tom Karthay wäre das unmöglich gewesen. Hier lebten die Motana in ihren Pflanzenstädten fast so, als hätten sie sich damals auf ihrer Flucht in Höhlen unter der Oberfläche verkrochen. Das prägte, und es ließ sich nicht von einem Tag auf den anderen ändern. Für Kischmeide wog die Sicherheit der Zufluchtsstätte Tom Karthay schwerer als die Aussicht auf einen möglichen Sieg gegen die Unterdrücker Jamondis.

Im Grunde konnte niemand es den Motana verdenken, wenn sie so reagierten. Das Überleben ihres Volkes, der Bestand der letzten freien Motana-Welt, stand an oberster Stelle.

Eine gewaltige Sturmböe fegte in die Schleuse und hätte Rorkhete beinahe die Karte aus der Hand gerissen. Mit unwilligem Brummen rollte er sie zusammen und reichte sie Rhodan zurück, der gerade alle Mühe hatte, selbst sicheren Stand zu bewahren. Mühsam klammerte der Terraner sich an dem Motorrad ohne Räder fest, das auf seinem Prallfeld über den leicht abschüssigen Boden ins Freie glit

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