text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Perry Rhodan 2234: Expedition ins Ungewisse Perry Rhodan-Zyklus 'Der Sternenozean' von Ellmer, Arndt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.02.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Perry Rhodan 2234: Expedition ins Ungewisse

Terraner wagen den Distanzflug - über neuntausend Lichtjahre In der Milchstraße ist es ruhig - beinahe zu ruhig. Die Erhöhung des Hyperphysikalischen Widerstandes hat das Wettrüsten der Großmächte vorerst zum Stillstand gebracht, doch die Ruhe des Moments ist die Ruhe vor dem Sturm. Andere Probleme kommen auf die Terraner zu: der mysteriöse Kult von Gon-Orbhon, der auf der Erde immer mehr Anhänger gewinnt, allem Anschein nach eine tote Superintelligenz im Kern der Sonne, das Auftauchen von beinahe dreitausend fremden Wesen auf der Erde... Ausgerechnet in dieser Zeit ist Perry Rhodan im Sternenozean nahe dem Sektor Hayok verschwunden. Der jahrtausendelang unbedeutende Hayok-Sternenarchipel gleicht mittlerweile einem Pulverfass: Hier belauern sich Arkoniden und Terraner mit schwer bewaffneten Kampfraumschiffen. Doch davon weiß man auf der Erde derzeit nichts Genaues. Alle Kenntnisse der Liga-Regierung über die galaktopolitische Lage basieren auf Mutmaßungen. Aus diesem Grund bleibt Julian Tifflor nur eine Option: Er startet zur EXPEDITION INS ARNDT ELLMER Er hat einen direkten Draht zu den PERRY RHODAN-Lesern: Wolfgang Kehl, im Südschwarzwald wohnhaft und unter dem Pseudonym Arndt Ellmer seit 1983 als Autor an der PERRY RHODAN-Serie beteiligt. Jede Woche erscheinen in den PERRY RHODAN-Romanen die seit 1989 von Arndt Ellmer betreuten Leserkontaktseiten, auf denen Fans diskutieren und kommunizieren. 'Bei PERRY RHODAN genießen die Leserbriefe erste Priorität', so charakterisiert Arndt Ellmer seine Aufgabe. 'Ohne den direkten Kontakt zu den Lesern wäre die Serie nie so weit gekommen.' Woche für Woche treffen Dutzende Leserbriefe und E-Mails in der PERRY RHODAN-Redaktion ein. Daneben ist der Leserkontakter auch noch in Foren und auf Facebook aktiv, um mitzubekommen, 'wie die Leser ticken'. Arndt Ellmer fasst die Essenz der Leserbriefe wöchentlich zur Leserkontaktseite (LKS) zusammen, beantwortet aber ebenso sorgfältig jedes Schreiben. 'Die Leser erwarten auf jeden Fall eine Antwort, sowohl auf Kritik als auch auf Lob und Anregungen.' Das ist nicht immer einfach: 'Für manche Leser bin ich fast eine Art Beichtvater, in diesen Briefen spiegelt sich häufig die persönliche Situation der Verfasser wieder.' Kein Wunder, dass Arndt Ellmer in Fan-Kreisen längst den Spitznamen 'der LKS-Onkel' verliehen bekommen hat. Wobei Arndt Ellmer, Jahrgang 1954, den Bezug zur Science Fiction schon recht früh herstellte: 'Mit acht Jahren entdeckte ich gewissermaßen die Sterne. Ich sah, dass es sie tatsächlich gab, die fernen Sonnen. Ein kleines Buch über den Sternenhimmel vervollständigte meinen Traum von der Unendlichkeit. Bis heute hält er mich gefangen.' Wohl auch aus diesem Grund verlor Ellmer in all den Jahren der Schule und des Studiums der Sprachwissenschaften nie den Kontakt zur phantastischen Literatur. Erste Fangeschichten erschienen in den 70er Jahren; sein erster Roman wurde 1980 im Zauberkreis-Verlag publiziert. Rasch kamen weitere Titel auf den Markt. Ebenfalls 1980 erschien das PERRY RHODAN-Taschenbuch Nummer 213 'Weg in die Unendlichkeit'. 1981 stieg Ellmer in die ATLAN-Serie ein. 1983 kam dann PERRY RHODAN hinzu. Daneben entstanden zahlreiche Einzelromane, unter anderem der beliebte Zyklus um die 'Sternenkinder'. Inzwischen hat Arndt Ellmer 200 PERRY RHODAN- und 40 ATLAN-Hefte verfasst, dazu 20 PERRY RHODAN-Taschenbücher und das Hardcover 'Im Netz der Nonggo'. Mit der CD-ROM 'Die Blues' über eines der exotischsten Völker der PERRY RHODAN-Serie setzte der Autor Maßstäbe. Neben Science-Fiction-Romanen hat sich der Autor erfolgreich in anderen Genres versucht. So schrieb er für Serien wie 'Der Hexer', 'Die Ufo-Akten', 'Vampira', 'Dämonenland' und andere. Daneben erschienen Krimis, Frauenromane sowie Hörspiele unter verschiedenen Pseudonymen. Ein Treatment für einen Fernseh-Thriller rundet die bisherige Arbeit des vielseitigen Autors ab.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 09.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845322339
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan Bd.2234
    Größe: 573 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Perry Rhodan 2234: Expedition ins Ungewisse

2.

Auf dem Konsolenmonitor zeichnete sich die Zelle ab, in die sie die zweifache Mörderin gesteckt hatten. Julian Tifflor beobachtete die schmächtige Gestalt, die ruhelos hin und her ging, von der Tür bis zum Bett und zurück, vom Regal an der linken Wand bis zum Wasserautomaten auf der rechten.

Kann es denn tatsächlich sein?, fragte sich der LFT-Außenminister. Ist das wirklich Bré Tsinga?

Er wusste, dass kein Irrtum möglich war, dennoch wehrte er sich noch immer vehement gegen den Gedanken, eine Mörderin vor sich zu haben. Nicht Bré!

Ein Mensch, der anderen unter Einsatz seines Lebens half, verkehrte sich nicht über Nacht ins Gegenteil. Bisher besaßen sie in der LFT keine Beweise für ihre Vermutungen, mussten sich mit den nackten Tatsachen begnügen.

Bré war zur Jüngerin Gon-Orbhons geworden, aus freien Stücken, wie es schien. Dennoch ...

Die Ärzte hatten die Kosmopsychologin mit allen Mitteln der Technik untersucht und nichts gefunden. Bré dachte und handelte unbeeinflusst. Darüber hinaus war Carlosch Imberlock kein Psiont, der seine Anhänger suggestiv bearbeitete.

Es ist schrecklich!

Tiff nahm ruckartig den Blick vom Monitor. Er blätterte in den Folien mit den Verhörprotokollen. Sie lieferten auch keinen Hinweis oder Beweis dafür, dass die Jünger Gon-Orbhons eine kriminelle Vereinigung bildeten.

"Die Jünger des Gottes Gon-Orbhon befolgen Recht und Gesetz – solange es Recht und Gesetz noch gibt", wiederholte Tiff halblaut die Worte der Kosmopsychologin.

Ein Dutzend Mal hatte er diesen Ausspruch nach allen Regeln der Kunst untersucht, Interpretationen versucht, selbst NATHAN auf eine Auswertung und mögliche Schlussfolgerungen angesetzt. Ein klares Bild ergab sich nach drei Monaten immer noch nicht. Der Ausspruch beinhaltete keine erkennbare Absicht, aktiv an der Beseitigung von Recht und Gesetz mitzuwirken. Doch die Drohung, die dahinter stand ...

Tiff hielt Imberlocks Bekenntnisse zum Rechtsstaat in dieser Hinsicht für reine Augenwischerei.

Bré hatte in der Zeit ihrer Haft vier Kilo abgenommen, bei guter Verpflegung und ausreichender sportlicher Betätigung. Etwas schien langsam die Energien ihres Körpers zu verzehren, ohne dass die Messgeräte eine Ursache fanden.

Vielleicht hätten wir Gaur zu ihr lassen sollen, dachte Tiff. Gaur war Brés Sohn. Nein, es ist bestimmt besser, wir warten noch eine Weile.

Mondra Diamond vermutete, dass Bré Tsinga den eigenen Sohn nicht wiedererkannte, so fremd war sie sich selbst geworden. Einer solchen Konfrontation wollte sie den jungen Mann nicht aussetzen.

Tiff schaltete den Monitor ab. Er wandte sich an Maurenzi Curtiz. Der Erste Terraner blickte noch immer auf den inzwischen leeren Bildschirm.

"Manchmal möchte ich mit der bloßen Faust dreinschlagen", sagte der LFT-Außenminister.

Curtiz starrte ihn erschrocken an. "Tiff, wie kannst du ..."

"Das kann ich dir ganz genau erklären", fiel er dem Ersten Terraner ins Wort. "Es liegt auf der Hand, dass diese Organisation kriminelle Ziele verfolgt. Und was tun die Behörden? Sie unternehmen nichts."

"Das stimmt nicht, und du weißt das, Tiff."

"Beobachtung ist noch lange keine Prävention. Wie hoch, glaubst du, ist die Zahl der Anhänger Gon-Orbhons, die ein Attentat planen, ohne dass Imberlock etwas davon weiß?"

Maurenzi zuckte hilflos mit den Schultern. Er wusste es ebenso wenig wie alle anderen Menschen auf Terra.

"Hier!" Tiff fischte n

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen