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Perry Rhodan 2241: Die Todbringer Perry Rhodan-Zyklus 'Der Sternenozean' von Ellmer, Arndt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.02.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2241: Die Todbringer

Die Kriegsherrin der Motana ruft - das Ziel ist Baikhal Cain Im Jahr 1332 NGZ sind Perry Rhodan und Atlan, die ehemaligen Ritter der Tiefe, schon seit vielen Wochen verschollen im - noch - vom Standarduniversum entrückten Raum des Sternenozeans von Jamondi. Hier stehen sie den menschenähnlichen Motana im Kampf gegen die Unterdrücker Jamondis zur Seite, gegen die Kybb. Die Unterdrückten brauchen zunächst zweierlei: Hoffnung und Symbole. Beides verkörpern am ehesten die mystischen Schutzherren von Jamondi, die allerdings schon vor langer Zeit durch einen Verräter aus den eigenen Reihen getötet wurden. An der Seite des Nomaden Rorkhete und der prophezeiten Befreierin Zephyda suchen Rhodan und Atlan den Grauen Autonomen auf. Von ihm erfahren sie, dass sie selbst zu den neuen Schutzherren werden könnten... Der Graue Autonom gibt Zephyda außerdem einen Rat: Sie muss ihr gesamtes Volk hinter sich bringen und an der Beseitigung der Kybb-Gefahr arbeiten. Um hierbei erfolgreich zu sein, benötigt sie allerdings neben Bionischen Kreuzern auch DIE TODBRINGER...

ARNDT ELLMER Er hat einen direkten Draht zu den PERRY RHODAN-Lesern: Wolfgang Kehl, im Südschwarzwald wohnhaft und unter dem Pseudonym Arndt Ellmer seit 1983 als Autor an der PERRY RHODAN-Serie beteiligt. Jede Woche erscheinen in den PERRY RHODAN-Romanen die seit 1989 von Arndt Ellmer betreuten Leserkontaktseiten, auf denen Fans diskutieren und kommunizieren. 'Bei PERRY RHODAN genießen die Leserbriefe erste Priorität', so charakterisiert Arndt Ellmer seine Aufgabe. 'Ohne den direkten Kontakt zu den Lesern wäre die Serie nie so weit gekommen.' Woche für Woche treffen Dutzende Leserbriefe und E-Mails in der PERRY RHODAN-Redaktion ein. Daneben ist der Leserkontakter auch noch in Foren und auf Facebook aktiv, um mitzubekommen, 'wie die Leser ticken'. Arndt Ellmer fasst die Essenz der Leserbriefe wöchentlich zur Leserkontaktseite (LKS) zusammen, beantwortet aber ebenso sorgfältig jedes Schreiben. 'Die Leser erwarten auf jeden Fall eine Antwort, sowohl auf Kritik als auch auf Lob und Anregungen.' Das ist nicht immer einfach: 'Für manche Leser bin ich fast eine Art Beichtvater, in diesen Briefen spiegelt sich häufig die persönliche Situation der Verfasser wieder.' Kein Wunder, dass Arndt Ellmer in Fan-Kreisen längst den Spitznamen 'der LKS-Onkel' verliehen bekommen hat. Wobei Arndt Ellmer, Jahrgang 1954, den Bezug zur Science Fiction schon recht früh herstellte: 'Mit acht Jahren entdeckte ich gewissermaßen die Sterne. Ich sah, dass es sie tatsächlich gab, die fernen Sonnen. Ein kleines Buch über den Sternenhimmel vervollständigte meinen Traum von der Unendlichkeit. Bis heute hält er mich gefangen.' Wohl auch aus diesem Grund verlor Ellmer in all den Jahren der Schule und des Studiums der Sprachwissenschaften nie den Kontakt zur phantastischen Literatur. Erste Fangeschichten erschienen in den 70er Jahren; sein erster Roman wurde 1980 im Zauberkreis-Verlag publiziert. Rasch kamen weitere Titel auf den Markt. Ebenfalls 1980 erschien das PERRY RHODAN-Taschenbuch Nummer 213 'Weg in die Unendlichkeit'. 1981 stieg Ellmer in die ATLAN-Serie ein. 1983 kam dann PERRY RHODAN hinzu. Daneben entstanden zahlreiche Einzelromane, unter anderem der beliebte Zyklus um die 'Sternenkinder'. Inzwischen hat Arndt Ellmer 200 PERRY RHODAN- und 40 ATLAN-Hefte verfasst, dazu 20 PERRY RHODAN-Taschenbücher und das Hardcover 'Im Netz der Nonggo'. Mit der CD-ROM 'Die Blues' über eines der exotischsten Völker der PERRY RHODAN-Serie setzte der Autor Maßstäbe. Neben Science-Fiction-Romanen hat sich der Autor erfolgreich in anderen Genres versucht. So schrieb er für Serien wie 'Der Hexer', 'Die Ufo-Akten', 'Vampira', 'Dämonenland' und andere. Daneben erschienen Krimis, Frauenromane sowie Hörspiele unter verschiedenen Pseudonymen. Ein Treatment für einen Fernseh-Thriller rundet die bisherige Arbeit des vielseitigen Autors ab.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 09.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845322407
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Der Sternenozean Bd.2241
    Größe: 568 kBytes
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Perry Rhodan 2241: Die Todbringer

1.

Da war der Schatten wieder – eine unscharfe Silhouette auf den groben Steinplatten des Fußbodens, reglos und auf seltsame Weise bedrohlich. Corestaar starrte auf das plumpe Abbild, das zu jedem Bewohner der Feste Roedergorm gehören konnte, aber auch zu jedem Lebewesen aus dem Tiefland oder jedem der Besucher aus dem All.

Egal, wer und wie – wo ein Schatten existierte, gab es auch eine Gestalt, die ihn warf.

So schnell es ging, humpelte Corestaar los. Diesmal durfte der Schemen ihm nicht entwischen. Zu lange trieb er es schon.

Der Karthog stützte sich an der Wand ab. Er schaffte es bis zehn Schritte vor der Abzweigung. Die dunkle Silhouette auf dem Steinboden verschwand von einem Augenblick auf den anderen.

Corestaar ging schneller. Sein gesundes Bein arbeitete jetzt wie besessen. Der Gehstock klapperte dazu gleichmäßig im Takt. Das Poltern des Holzbeins auf den steinernen Fliesen passte nicht dazu, es brachte ihn aus dem Rhythmus. Er erreichte den Seitenkorridor, griff mit den Fingern der freien Hand nach der Mauerecke und zog sich hastig vorwärts.

Bei den Schutzherren! Keuchend blieb er stehen. Der Korridor war leer. Er spürte nicht einmal einen Luftzug. Dann jedoch knackte leise eine der Türen.

Corestaar humpelte weiter. Er stieß die erste Tür auf, die zweite, die dritte. Die Räume waren leer. Gestapelte Bänke und Tische deuteten darauf hin, dass das Personal sie als Lager nutzte.

Der Karthog entdeckte eine Nische, an die sich eine Wendeltreppe anschloss. Als er vorsichtig den Kopf nach vorn streckte und nach unten spähte, wehte ihm ein kühler Lufthauch entgegen. Jemand hatte eine Tür ins Freie geöffnet.

"Wer immer du bist, bleib stehen!", rief er.

Es blieb still. Ein leises Schaben von Stein auf Stein war alles, was zu ihm drang. Er lehnte sich mit der Stirn gegen die Wand. Seiner Brust entrang sich ein leises Stöhnen.

Corestaar versank in tiefer Nachdenklichkeit. Der Schatten begleitete sein Leben schon seit Wochen. Immer dann, wenn er am wenigsten damit rechnete, tauchte er auf. Und jedes Mal verschwand er schneller, als der Karthog ihm zu folgen vermochte.

Während der Motana den Rückweg antrat, suchte er nach Erklärungen. Handelte es sich um eine Halluzination, hervorgerufen durch die Gesänge in der SCHWERT? Zusammen mit Kischmeide hatte er zu den Quellen gehört, die das Schiff ins Weltall gelenkt hatten.

Er wies den Gedanken von sich. Es lag nicht an den Gesängen. Nach allem, was der Karthog und die Planetare Majestät über die Vergangenheit ihres Volkes wussten, verursachten die Gesänge keine Nebenwirkungen.

Corestaar glaubte auch nicht an ein Gespenst, schon gar nicht an das eines Toten, den er zu Asche hatte verbrennen und danach im Gebirge verstreuen lassen. Nein, Eisenpanzer spukte nicht durch die Festung. Sein potenzieller Nachfolger als Karthog hatte auch keine Freunde gehabt, die dem Anführer jetzt einen Streich spielen wollten. Nein, wer immer ihn da zum Narren hielt, verfolgte andere Ziele.

Ich werde dich finden!, dachte Corestaar. Und wenn ich jeden Winkel der Stadt durchsuchen muss. Dann wird sich schnell herausstellen, welches Spiel du mit mir treibst.

Seine Schritte hallten hohl von den steinernen Fliesen der Brücke wider. Ein Stiefelschritt, ein Holzbeinschritt – das Klacken machte Corestaar nervös. Immer wieder blieb er stehen, beäugte wütend die Umrisse der ungeliebten und plumpen Prothese unter seinem Gewand. Einmal versetzte er ihr sogar einen Schlag mit dem Gehstock. Als etliche Korridore und Treppen später die eiserne Tür in seinem Blickfeld auftauchte, überkam ihn Erleichterung.

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