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Perry Rhodan 2243: Die Mediale Schildwache Perry Rhodan-Zyklus 'Der Sternenozean' von Borsch, Frank (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.02.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
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Perry Rhodan 2243: Die Mediale Schildwache

Im Land Keyzing - eine Legende offenbart sich Im Jahr 1332 NGZ sind Perry Rhodan und Atlan, die beiden Unsterblichen und ehemaligen Ritter der Tiefe, schon seit vielen Wochen verschollen im noch vom Standarduniversum entrückten Raum des Sternenozeans von Jamondi. Hier stehen sie den menschenähnlichen Motana im Kampf gegen die Unterdrücker Jamondis zur Seite, gegen die Kybb. Mit dem Fund von 61 Bionischen Kreuzern und der Rückeroberung des Planeten Baikhal Cain gelang ein erster wichtiger Sieg. Doch die Kybb sind nach wie vor die stärkste Kraft in Jamondi: Fernab von Baikhal Cain formieren sich die Kybb-Traken unter dem Kommando von Iant Letoxx zum Gegenschlag. Die Rebellen ahnen davon nichts, Drängenderes beschäftigt sie: Sie brauchen mehr Informationen, mehr Verbündete - und neue Schutzherren von Jamondi. Rhodan und Atlan könnten diesen altehrwürdigen Titel erhalten, sollten sie es schaffen, sowohl die sechs verschollenen Schildwachen aufzuspüren und für sich zu gewinnen als auch das Paragonkreuz Jamondis zu finden. Eine gute Chance auf einen ersten Erfolg erhofft sich Rhodan auf Baikhal Cain - denn dort ruht DIE MEDIALE SCHILDWACHE... FRANK BORSCH Seit über einem Dutzend Jahren gehört Frank Borsch zu dem Kreativ-Team, das die größte Science-Fiction-Serie der Welt publiziert: Sowohl als Redakteur wie auch als Autor war und ist er für PERRY RHODAN tätig. Bereits 1998 gab der Autor sein Debüt in der PERRY RHODAN-Schwesterserie ATLAN, von Februar 2001 bis November 2007 verstärkte er als Redakteur das PERRY RHODAN-Team in Rastatt. Seit März 2004 gehört er dem festen Autorenstamm von PERRY RHODAN an. Der Serie ist Frank Borsch bereits seit seiner Kindheit verbunden: Im Alter von zehn Jahren entdeckte er PERRY RHODAN bei einer Bekannten seiner Mutter. 1977 stieg er als regelmäßiger Leser in die vierte Romanauflage ein und ließ sich für die nächsten zehn Jahre von den Weiten des Kosmos verzaubern. Dabei begeisterte er sich im besonderen für die Romane des PERRY RHODAN-Autors William Voltz, vor allem wegen seiner vielschichtigen Charaktere. Es dauerte nicht lange, bis die Begeisterung des Teenagers auf andere Science Fiction übergriff. Auch heute noch schätzt er Autoren wie Alfred Bester, Philip K. Dick und Ursula LeGuin. Den 1966 in Pforzheim geborenen Frank Borsch verschlug es nach seinem Zivildienst für zehn Monate in den Nahen Osten und nach Asien. Er studierte bis 1996 Englisch und Geschichte in Freiburg, wo er heute auch lebt. In dieser Zeit arbeitete er in verschiedenen Bereichen: als Wäschereifahrer, Paketpacker am Fließband und Pflegehelfer. Zudem wirkte er an der Erstellung eines Umwelthandbuchs für Osteuropa mit und war Webmaster an der Universität. Der Höhepunkt seines Studiums war sicherlich sein Aufenthalt in Belfast, wo er von 1991 bis 1992 irische Kinder in Deutsch unterrichtete. 'Das größte Abenteuer waren nicht irgendwelche Terroristen oder Bomben, sondern die irischen WG-Genossen', fasst er diese Zeit zusammen. Im Dezember 1996 nahm er an einem der von PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick geleiteten Science-Fiction-Seminare der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel teil - mit unerwarteten Folgen. Wolfgang Jeschke, Fricks Co-Dozent und Cheflektor des Heyne-Verlags im Bereich Science Fiction, engagierte Borsch vom Fleck weg als Übersetzer. Für Borsch war es der Startschuss ins Abenteuer Selbständigkeit. Für Heyne übersetzte er ein knappes Dutzend Romane, für Marvel Deutschland zahlreiche Comics. Die verbleibende Zeit nutzte er für das Schreiben von Romanen und Kurzgeschichten sowie jahrelang als Journalist mit Spezialgebiet Internet. Sein Interesse an der Science Fiction ist in dieser Zeit nie erlahmt - im Gegenteil: 'Wir leben ja schon längst in einer Science-Fiction-Welt. Es merkt nur kaum einer.' In den Jahren 2006 bis 2008 erschien im Heyne-Verlag seine Trilogie 'Alien Earth' - ein Porträt unserer Welt in fünfzig Jahren. 'Alien Earth' wurde

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 09.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845322421
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Der Sternenozean Bd.2243
    Größe: 596 kBytes
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Perry Rhodan 2243: Die Mediale Schildwache

1.

Würde sie jemals wieder Ruhe finden?

Zephyda war zurück auf ihrer Heimatwelt Baikhal Cain, dem Ort, an dem sie aufgewachsen war, an dem sie den Großteil ihres Lebens verbracht hatte, eines Lebens, das ihr im Licht der letzten Monate als kurz und ereignislos erschien.

Natürlich, sie und ihresgleichen hatten im Wald von Pardahn in ständiger Gefahr gelebt. Wer unvorsichtig gewesen war, sich von der Ereignislosigkeit des Alltags hatte einlullen lassen, war schnell den Kybb-Cranar in die Hände gefallen und hatte seinen letzten Atem in der Mine des Heiligen Berges gehaucht. Der Wald hatte den Motana gehört, aber gleichzeitig hatte er einem Minenfeld geglichen, in dem man sich nur mit äußerster Vorsicht bewegen durfte.

Und doch war das Leben ruhiger gewesen, beschaulicher. Selbst wenn man in die höchsten Wipfel der Baumriesen geklettert war, die die Residenz von Pardahn beschützt hatten, hatte man nie den festen Boden unter den Füßen verloren. Die Kybb-Cranar waren die Bösen gewesen, jeder Motana hatte gewusst, dass es ein Überleben nur in der Gemeinschaft und in der Unterordnung unter die Gemeinschaft gab. Die Planetare Majestät hatte die Geschicke ihres Volkes geleitet wie Dutzende ihrer Vorgängerinnen zuvor. Ihre Wegweiserinnen – eine von ihnen Zephyda – hatten ihre Entschlüsse bekannt gemacht, die Frauen hatten sie umgesetzt und darauf geachtet, dass die Männer und Kinder nicht allzu viel Unsinn anrichteten.

Die Dinge waren gewesen, wie sie immer gewesen waren. Eingefahren in einer effizienten Routine, die dennoch Platz für Muße gelassen hatte. Die Motana hatten jede Gelegenheit genutzt, Zeit in Gesellschaft zu verbringen, das Dasein zu genießen, denn niemand hatte gewusst, ob man nicht trotz aller Vorsicht schon am nächsten Tag den Kybb-Cranar in die Hände fiele.

Und nun? Die Motana waren frei. Zephydas Streitmacht aus 61 Bionischen Kreuzern stand über Baikhal Cain, die verfluchten Kybb-Cranar waren vertrieben oder getötet. Das Crythumo, hässliches Symbol der Kybb-Macht, war aus der Haut des Planeten gebrannt. Die wenigen Kybb-Cranar, die entkommen waren, erfuhren am eigenen Leib, wie es sich anfühlte, gejagt zu werden – und sie waren, ihrer Technik beraubt, ein ungeschicktes Wild, das sich den Motana nicht lange würde entziehen können.

Wenn es jemals in Zephydas Leben einen Moment gegeben hatte, innezuhalten und das Erreichte zu feiern, war er jetzt gekommen.

Und was tat sie? Sie hastete von Besprechung zu Besprechung, pausenlos verlangte man von ihr Entscheidungen, zu jeder Stunde ...

"Zephyda!", unterbrach sie eine Stimme. "Gut, dass ich dich finde!"

Eine der Kreuzer-Kommandantinnen stand im Türrahmen der Hütte, in die sich Zephyda verkrochen hatte, um einige Augenblicke Schlaf zu finden, bevor die Erschöpfung sie mitten im Satz umkippen ließ.

Zephyda brummte unwillig.

Die Kommandantin schien es nicht zu bemerken – oder nicht zu bemerken wollen. "Ist dein Funkgerät defekt?", fragte sie. "Ich habe versucht, dich zu erreichen, aber du hast dich nicht gemeldet ..."

"Mein Funkgerät ist in Ordnung." Zephyda versuchte, die bleierne Müdigkeit abzuschütteln. Ihr Kopf dröhnte. Schuld stieg in ihr auf. Sie hätte das Funkgerät nicht abschalten dürfen. Die Motana aktivierte es und fragte: "Was ist?"

"Es geht um die Evakuierung. Wir sind bereit."

"Gut."

Gut . Sie benutzte das Wort in letzter Zeit oft. "Gut", lobte sie, wann immer eine Motana eine Aufgabe erledigt hatte. "Gut", lobte sie auch, wenn die Betreffende nur mi

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