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Perry Rhodan 2253: Kybb-Jäger Perry Rhodan-Zyklus 'Der Sternenozean' von Borsch, Frank (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.02.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
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Perry Rhodan 2253: Kybb-Jäger

Sie erreichen Tan-Jamondi - es ist die Bastion des Feindes Im Jahr 1332 NGZ sind Perry Rhodan und Atlan, die beiden ehemaligen Ritter der Tiefe, noch immer im Sternenozean von Jamondi unterwegs. Seite an Seite mit den menschenähnlichen Motana und dem Nomaden Rorkhete stehen sie im Kampf gegen die Herrscher des Sternhaufens, die Kybb. Nach großen Erfolgen erleiden die Rebellen jedoch eine empfindliche Niederlage, als sie erstmals mit den Kybb-Traken konfrontiert werden: Deren ' Kyber-Neutros ' neutralisieren die Macht der Bionischen Kreuzer. Damit die Revolte nicht stirbt, ehe sie richtig begonnen hat, wird ein Konvent der Planetaren Majestäten einberufen, der Zephyda zur ' Stellaren Majestät ' aller Motana erhebt. Zudem gelingt es, die sechs Schildwachen des Schutzherrenordens aufzufinden und zu erwecken. Während das weitere Vorgehen noch nicht feststeht, führen viele Motana den Krieg, den sie sich in den langen Jahren der Unterdrückung immer erhofft haben. So werden aus ehemals friedlichen Motana die unerbittlichen KYBB-JÄGER... FRANK BORSCH Seit über einem Dutzend Jahren gehört Frank Borsch zu dem Kreativ-Team, das die größte Science-Fiction-Serie der Welt publiziert: Sowohl als Redakteur wie auch als Autor war und ist er für PERRY RHODAN tätig. Bereits 1998 gab der Autor sein Debüt in der PERRY RHODAN-Schwesterserie ATLAN, von Februar 2001 bis November 2007 verstärkte er als Redakteur das PERRY RHODAN-Team in Rastatt. Seit März 2004 gehört er dem festen Autorenstamm von PERRY RHODAN an. Der Serie ist Frank Borsch bereits seit seiner Kindheit verbunden: Im Alter von zehn Jahren entdeckte er PERRY RHODAN bei einer Bekannten seiner Mutter. 1977 stieg er als regelmäßiger Leser in die vierte Romanauflage ein und ließ sich für die nächsten zehn Jahre von den Weiten des Kosmos verzaubern. Dabei begeisterte er sich im besonderen für die Romane des PERRY RHODAN-Autors William Voltz, vor allem wegen seiner vielschichtigen Charaktere. Es dauerte nicht lange, bis die Begeisterung des Teenagers auf andere Science Fiction übergriff. Auch heute noch schätzt er Autoren wie Alfred Bester, Philip K. Dick und Ursula LeGuin. Den 1966 in Pforzheim geborenen Frank Borsch verschlug es nach seinem Zivildienst für zehn Monate in den Nahen Osten und nach Asien. Er studierte bis 1996 Englisch und Geschichte in Freiburg, wo er heute auch lebt. In dieser Zeit arbeitete er in verschiedenen Bereichen: als Wäschereifahrer, Paketpacker am Fließband und Pflegehelfer. Zudem wirkte er an der Erstellung eines Umwelthandbuchs für Osteuropa mit und war Webmaster an der Universität. Der Höhepunkt seines Studiums war sicherlich sein Aufenthalt in Belfast, wo er von 1991 bis 1992 irische Kinder in Deutsch unterrichtete. 'Das größte Abenteuer waren nicht irgendwelche Terroristen oder Bomben, sondern die irischen WG-Genossen', fasst er diese Zeit zusammen. Im Dezember 1996 nahm er an einem der von PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick geleiteten Science-Fiction-Seminare der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel teil - mit unerwarteten Folgen. Wolfgang Jeschke, Fricks Co-Dozent und Cheflektor des Heyne-Verlags im Bereich Science Fiction, engagierte Borsch vom Fleck weg als Übersetzer. Für Borsch war es der Startschuss ins Abenteuer Selbständigkeit. Für Heyne übersetzte er ein knappes Dutzend Romane, für Marvel Deutschland zahlreiche Comics. Die verbleibende Zeit nutzte er für das Schreiben von Romanen und Kurzgeschichten sowie jahrelang als Journalist mit Spezialgebiet Internet. Sein Interesse an der Science Fiction ist in dieser Zeit nie erlahmt - im Gegenteil: 'Wir leben ja schon längst in einer Science-Fiction-Welt. Es merkt nur kaum einer.' In den Jahren 2006 bis 2008 erschien im Heyne-Verlag seine Trilogie 'Alien Earth' - ein Porträt unserer Welt in fünfzig Jahren. 'Alien Earth' wurde für den renommierten Kurd-Lasswitz-Preis nominiert, das Theaterhaus Jena inszenierte den ersten Teil der Trilog

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 09.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845322520
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan Bd.2253
    Größe: 512 kBytes
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Perry Rhodan 2253: Kybb-Jäger

1.

"Ortung?"

Die BLUTMOND fiel in den Normalraum zurück und schoss mit halber Lichtgeschwindigkeit in das Sonnensystem hinein.

"Standardsonne Typ F wie im Katalog der Besch verzeichnet. Vier Planeten, elf Monde."

Die Stimmen der Kommandantin und der Orterin hallten durch das Loch in der Decke hinab in Jospeths Teil der Zentrale. Das Loch war unregelmäßig, gerissen von einem glühenden Trümmerstück, das rauchend neben dem linken Fuß des Todbringers zur Ruhe gekommen war.

Während Jospeth auf das leise Surren der schussbereiten Paramag-Werfer hörte, das aus seiner nächsten Nähe kam, wartete er ab.

Nach wenigen Minuten rief die Kommandantin: "Gut, ziehen wir weiter! Hier gibt es für uns nichts zu holen."

Medillin war wieder im Flucht-Modus. Jospeth hatte nichts anderes erwartet.

Laut widersprach er: "Das muss nichts heißen, Medillin! Die Stachler sind im Verstecken immer besser geworden."

Von der Kommandantin kam keine Antwort.

"Medillin!", setzte Jospeth nach. "Wir haben erst Gewissheit, wenn wir nachgesehen haben!"

Diesmal bekam er Antwort. "Also gut, dann sehen wir nach", sagte Medillin widerwillig. "Jospeth, halt dich bereit!"

"Ich bin immer bereit!", rief der Todbringer.

Wenige Minuten und einen kurzen Überlichtflug später kreuzte die BLUTMOND die Bahn des äußersten Planeten. Jospeth verfolgte, wie der kalt glitzernde Ball der Eiswelt an dem Bionischen Kreuzer vorbeizog. Seine Finger trommelten spielerisch auf den Kontrollen der Paramag-Werfer.

In solchen Sonnensystemen sammelten sich die Schiffe der Kybb-Cranar. Deshalb war die BLUTMOND hierher gekommen, in ein System rund siebzig Lichtjahre entfernt vom wichtigsten Stützpunkt der Motana, Tom Karthay.

"Pass auf!", drang die Stimme der Kommandantin aus einem Akustikfeld. "Die beiden Monde sind ein perfektes Versteck für Stachler."

Medillin, immer in Sorge, sich immer ein zweites, drittes Mal versichernd. Jospeth fragte sich, wie sie es zur Kommandantin geschafft hatte. Es mussten ihre Qualitäten als Epha-Motana gewesen sein; seines Wissens nach gab es keine Motana, die einen Bionischen Kreuzer derart virtuos steuern konnte wie Medillin. "Was du nicht sagst." Jospeth rief die Orterdaten ab. Keine verdächtigen Reflexe, weder ungewöhnliche Metallansammlungen noch Energieechos. Die Monde waren sauber.

Die BLUTMOND drang tiefer in das System vor. In Echtzeit aktualisierte Orterdaten huschten über die Schirme, die Jospeth fast vollständig umschlossen. Die Orterin zeigte Anomalien auf, benannte die Wahrscheinlichkeiten, die auf Kybb deuteten. Keine von ihnen überschritt die Marke, die sich in den letzten Tagen als erfolgversprechend erwiesen hatte.

Der Kreuzer ließ die Bahn des dritten Planeten, der sich gerade auf der gegenüberliegenden Seite der Sonne befand, hinter sich und nahm Kurs auf die zweite Welt. Ein Sauerstoffplanet laut dem Katalog der Besch – und damit eine mögliche Zuflucht für flügellahme Kybb-Schiffe.

"Ortung! Neue Werte?"

"Negativ."

Medillin konnte es nicht lassen, sich zu versichern. Jospeth stellte sich vor, wie die alte Frau sich auf ihren Stock stützte und nervös durch die Zentrale der BLUTMOND humpelte. Das regelmäßige Krachen, mit dem sie den Stock aufsetzte, drang durch das Loch in der Decke zu dem Todbringer.

Ein Waschweib ... Jospeth schüttelte den Kopf. Medillin hatte ihre Tage in der Feste Roedergorm gefristet. Ihre Verwandten hatten sie zu einer der Gruppen geschleppt, die Zephyda ausgeschickt hatte,

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