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Perry Rhodan 2257: Der Mikrodieb Perry Rhodan-Zyklus 'Der Sternenozean' von Ellmer, Arndt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.02.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
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Perry Rhodan 2257: Der Mikrodieb

Sie erreichen die Magellansche Wolke - in der RICHARD BURTON läuft eine fieberhafte Suche Auf den von Menschen und ihren Nachkommen bewohnten Planeten der Milchstraße schreibt man das Jahr 1333 Neuer Galaktischer Zeitrechnung. Aufgrund des so genannten Hyperimpedanz-Schocks herrscht in der Galaxis eine bizarre Mischung aus wirtschaftlichem Niedergang und wagemutiger Aufbruchsstimmung. Auf Terra, der Urheimat der Menschheit, leben zudem viele Menschen in wachsender Angst: Der mysteriöse 'Gott' Gon-Orbhon greift aus dem Dunkel heraus nach der Macht. Die Regierung vermutet sein Versteck in der Großen Magellanschen Wolke. Eine Expedition soll das Übel an der Wurzel packen. Unter dem Decknamen 'Operation Kristallsturm' brach die RICHARD BURTON schon vor einem halben Jahr auf. Mit an Bord sind die Aktivatorträger Reginald Bull, Gucky und Icho Tolot, aber auch die arkonidische Admiralin Ascari da Vivo in Begleitung eines echsenhaften Leibwächters und des Wissenschaftlers Trerok. Nach langem Flug nähert sich die RICHARD BURTON ihrem Ziel. Doch nun wird ein seltsames Wesen aktiv: DER MIKRODIEB...

ARNDT ELLMER Er hat einen direkten Draht zu den PERRY RHODAN-Lesern: Wolfgang Kehl, im Südschwarzwald wohnhaft und unter dem Pseudonym Arndt Ellmer seit 1983 als Autor an der PERRY RHODAN-Serie beteiligt. Jede Woche erscheinen in den PERRY RHODAN-Romanen die seit 1989 von Arndt Ellmer betreuten Leserkontaktseiten, auf denen Fans diskutieren und kommunizieren. 'Bei PERRY RHODAN genießen die Leserbriefe erste Priorität', so charakterisiert Arndt Ellmer seine Aufgabe. 'Ohne den direkten Kontakt zu den Lesern wäre die Serie nie so weit gekommen.' Woche für Woche treffen Dutzende Leserbriefe und E-Mails in der PERRY RHODAN-Redaktion ein. Daneben ist der Leserkontakter auch noch in Foren und auf Facebook aktiv, um mitzubekommen, 'wie die Leser ticken'. Arndt Ellmer fasst die Essenz der Leserbriefe wöchentlich zur Leserkontaktseite (LKS) zusammen, beantwortet aber ebenso sorgfältig jedes Schreiben. 'Die Leser erwarten auf jeden Fall eine Antwort, sowohl auf Kritik als auch auf Lob und Anregungen.' Das ist nicht immer einfach: 'Für manche Leser bin ich fast eine Art Beichtvater, in diesen Briefen spiegelt sich häufig die persönliche Situation der Verfasser wieder.' Kein Wunder, dass Arndt Ellmer in Fan-Kreisen längst den Spitznamen 'der LKS-Onkel' verliehen bekommen hat. Wobei Arndt Ellmer, Jahrgang 1954, den Bezug zur Science Fiction schon recht früh herstellte: 'Mit acht Jahren entdeckte ich gewissermaßen die Sterne. Ich sah, dass es sie tatsächlich gab, die fernen Sonnen. Ein kleines Buch über den Sternenhimmel vervollständigte meinen Traum von der Unendlichkeit. Bis heute hält er mich gefangen.' Wohl auch aus diesem Grund verlor Ellmer in all den Jahren der Schule und des Studiums der Sprachwissenschaften nie den Kontakt zur phantastischen Literatur. Erste Fangeschichten erschienen in den 70er Jahren; sein erster Roman wurde 1980 im Zauberkreis-Verlag publiziert. Rasch kamen weitere Titel auf den Markt. Ebenfalls 1980 erschien das PERRY RHODAN-Taschenbuch Nummer 213 'Weg in die Unendlichkeit'. 1981 stieg Ellmer in die ATLAN-Serie ein. 1983 kam dann PERRY RHODAN hinzu. Daneben entstanden zahlreiche Einzelromane, unter anderem der beliebte Zyklus um die 'Sternenkinder'. Inzwischen hat Arndt Ellmer 200 PERRY RHODAN- und 40 ATLAN-Hefte verfasst, dazu 20 PERRY RHODAN-Taschenbücher und das Hardcover 'Im Netz der Nonggo'. Mit der CD-ROM 'Die Blues' über eines der exotischsten Völker der PERRY RHODAN-Serie setzte der Autor Maßstäbe. Neben Science-Fiction-Romanen hat sich der Autor erfolgreich in anderen Genres versucht. So schrieb er für Serien wie 'Der Hexer', 'Die Ufo-Akten', 'Vampira', 'Dämonenland' und andere. Daneben erschienen Krimis, Frauenromane sowie Hörspiele unter verschiedenen Pseudonymen. Ein Treatment für einen Fernseh-Thriller rundet die bisherige Arbeit des vielseitigen Autors ab.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 09.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845322568
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan Bd.2257
    Größe: 531 kBytes
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Perry Rhodan 2257: Der Mikrodieb

2.

Sie kam durch Schleusenschott 9/11 auf direktem Weg von ihrer Suite, die sie seit dem Verlassen des Hayok-Systems bewohnte. Für eine Repräsentantin des Imperiums hatte sie sich erstaunlich schnell daran gewöhnt, mit wenigen bis gar keinen Dienern auszukommen, auch wenn sie formal immer wieder nachfragte, insistierte und Beschwerden vorbrachte.

Es geziemte sich einfach so – und sie wusste, dass sie Residenz-Minister Bull damit reizen konnte. Bully hätte sich lieber einen Finger abgebissen, als Ascari da Vivo auf solche Forderungen zu antworten.

"Achtung!", flüsterte Oberstleutnant Tako Ronta, der Ranjif Pragesh im Kommandantensessel vertrat. "Zieht die Köpfe ein."

Ihre Stiefelabsätze trommelten stakkatoartig auf den Boden. Dann erklang das Stampfen des Drons, der ihr folgte. Da sich kein Traktorfeld einschaltete, blieb Ascari nichts anderes übrig, als zu einer der Treppen zu laufen, die hinauf zum Kommandostand führten.

Bully wandte leicht den Kopf. Qertan blieb ein Stück hinter dem Halbrund stehen und beäugte wachsam die Umgebung.

Die Arkonidin erreichte das obere Ende der Treppe. Wie so oft verzichtete sie auf militärisches Gepränge und setzte auf schlichten Schnitt und ihre atemberaubenden natürlichen Formen. Ascari trug eine weiße, mit goldenen Tressen besetzte Uniform ohne Rangabzeichen. Ihr schulterlanges blondes Haar umwehte ihren Kopf.

Das Gesicht zeigte makellose Schönheit von fast künstlicher Ebenmäßigkeit, nichts darin erinnerte mehr daran, dass ihr leiblicher Sohn es vor einem Jahr in einem Anfall blinder Wut und Verzweiflung fast völlig zerstört hatte. Sie stolzierte an den Sesseln vorbei zu dem leicht erhöht angebrachten Kommandopodest.

"Willkommen in der Hauptleitzentrale", sagte Oberstleutnant Ronta.

Sie ignorierte ihn, schlüpfte an dem Podest vorbei und blieb vor Bullys Sessel stehen.

"Guten Morgen, Reginald Bull. Du kannst dir denken, warum ich dich aufsuche. Als offizieller Beobachter des Kristallimperiums verlange ich Zugang zu allen wichtigen Schiffssektionen."

"Gewiss." Bully verzog keine Miene.

Um ihren Mund spielte ein freundliches Lächeln, das so deutlich ausfiel, als hätte sie gesagt: Stirb am besten gleich, du Idiot!

Selbstverständlich wäre derlei nie über ihre Lippen gekommen, sie blieb die kalte, unnahbare Sternenschönheit, die sie so trefflich nach außen hin zeigen konnte sogar scheißfreundlich, wie er fand. Es täuschte ihn nicht darüber hinweg, dass sie ihn lieber tot als lebend sah.

Irgendwie verstand Bully in solchen Momenten, was seinen alten Freund Perry vor rund zwanzig Jahren so an der Frau fasziniert hatte. Es war das Gleiche, was auch die Liebe zwischen Rhodan und seiner ersten Frau Thora entzündet hatte.

Nach langen Augenblicken des Schweigens, in denen ihr Lachen allmählich auf den absoluten Nullpunkt abgekühlt war, fuhr Bull fort: "Wir sind da offensichtlich unterschiedlicher Auffassung, Mascantin. Ungeachtet deiner Verdienste bleibst du ein Gast mit Beobachterstatus hinsichtlich der Lage in Magellan, nicht der Funktionsweise unserer Schiffsaggregate."

Bully beschloss in diesem Augenblick, der Bitte Daellians zu entsprechen. "Aber um unseren guten Willen zu beweisen, erlauben wir dem Fachmann für diesen Bereich begrenzten Zutritt: Die technische Zusammenarbeit mag Trerok übernehmen. Dann bleibst du uns für die politische Zusammenarbeit erhalten."

Jetzt zauberte er ein verbindliches Lächeln in sein Gesicht, obwohl es ihn innerlich anwiderte. Leicht beugte er sich der Arkonidin entgegen. "Du verstehst doch,

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