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Perry Rhodan 2270: Verrat auf Graugischt Perry Rhodan-Zyklus 'Der Sternenozean' von Ellmer, Arndt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.02.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
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Perry Rhodan 2270: Verrat auf Graugischt

Im Bann des Motoklons - ein Toron Erih will sein Volk retten Auf der Flucht vor den Kybernetischen Heerscharen trat Perry Rhodan die verzweifelte Reise durch das zusammenbrechende Transportmedium der DISTANZSPUR an: Das Unternehmen gelang, doch seitdem ist der Bionische Kreuzer SCHWERT im Arphonie-Sternhaufen gestrandet, ausgerechnet im Herrschaftsgebiet des Feindes. Gemeinsam mit dem Paragonkreuz, der Schutzherrin Carya Andaxi sowie deren Getreuen - unter anderem Shoziden, Schota-Magathe und Submarin-Architekten - wird in Arphonie die ' Allianz der Moral ' gegen Tagg Kharzani geschmiedet. Nun müssen den Worten Taten folgen, doch das ist keineswegs leicht. Kharzanis Truppen durchstreifen den Sternhaufen und jagen die Allianz, wo es nur geht. So gelangte der Motoklon 109 nach Graugischt, wo der Untergang im letzten Augenblick abgewendet werden konnte - aber nun kommt es zum VERRAT AUF GRAUGISCHT... ARNDT ELLMER Er hat einen direkten Draht zu den PERRY RHODAN-Lesern: Wolfgang Kehl, im Südschwarzwald wohnhaft und unter dem Pseudonym Arndt Ellmer seit 1983 als Autor an der PERRY RHODAN-Serie beteiligt. Jede Woche erscheinen in den PERRY RHODAN-Romanen die seit 1989 von Arndt Ellmer betreuten Leserkontaktseiten, auf denen Fans diskutieren und kommunizieren. 'Bei PERRY RHODAN genießen die Leserbriefe erste Priorität', so charakterisiert Arndt Ellmer seine Aufgabe. 'Ohne den direkten Kontakt zu den Lesern wäre die Serie nie so weit gekommen.' Woche für Woche treffen Dutzende Leserbriefe und E-Mails in der PERRY RHODAN-Redaktion ein. Daneben ist der Leserkontakter auch noch in Foren und auf Facebook aktiv, um mitzubekommen, 'wie die Leser ticken'. Arndt Ellmer fasst die Essenz der Leserbriefe wöchentlich zur Leserkontaktseite (LKS) zusammen, beantwortet aber ebenso sorgfältig jedes Schreiben. 'Die Leser erwarten auf jeden Fall eine Antwort, sowohl auf Kritik als auch auf Lob und Anregungen.' Das ist nicht immer einfach: 'Für manche Leser bin ich fast eine Art Beichtvater, in diesen Briefen spiegelt sich häufig die persönliche Situation der Verfasser wieder.' Kein Wunder, dass Arndt Ellmer in Fan-Kreisen längst den Spitznamen 'der LKS-Onkel' verliehen bekommen hat. Wobei Arndt Ellmer, Jahrgang 1954, den Bezug zur Science Fiction schon recht früh herstellte: 'Mit acht Jahren entdeckte ich gewissermaßen die Sterne. Ich sah, dass es sie tatsächlich gab, die fernen Sonnen. Ein kleines Buch über den Sternenhimmel vervollständigte meinen Traum von der Unendlichkeit. Bis heute hält er mich gefangen.' Wohl auch aus diesem Grund verlor Ellmer in all den Jahren der Schule und des Studiums der Sprachwissenschaften nie den Kontakt zur phantastischen Literatur. Erste Fangeschichten erschienen in den 70er Jahren; sein erster Roman wurde 1980 im Zauberkreis-Verlag publiziert. Rasch kamen weitere Titel auf den Markt. Ebenfalls 1980 erschien das PERRY RHODAN-Taschenbuch Nummer 213 'Weg in die Unendlichkeit'. 1981 stieg Ellmer in die ATLAN-Serie ein. 1983 kam dann PERRY RHODAN hinzu. Daneben entstanden zahlreiche Einzelromane, unter anderem der beliebte Zyklus um die 'Sternenkinder'. Inzwischen hat Arndt Ellmer 200 PERRY RHODAN- und 40 ATLAN-Hefte verfasst, dazu 20 PERRY RHODAN-Taschenbücher und das Hardcover 'Im Netz der Nonggo'. Mit der CD-ROM 'Die Blues' über eines der exotischsten Völker der PERRY RHODAN-Serie setzte der Autor Maßstäbe. Neben Science-Fiction-Romanen hat sich der Autor erfolgreich in anderen Genres versucht. So schrieb er für Serien wie 'Der Hexer', 'Die Ufo-Akten', 'Vampira', 'Dämonenland' und andere. Daneben erschienen Krimis, Frauenromane sowie Hörspiele unter verschiedenen Pseudonymen. Ein Treatment für einen Fernseh-Thriller rundet die bisherige Arbeit des vielseitigen Autors ab.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 09.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845322698
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan Bd.2270
    Größe: 529 kBytes
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Perry Rhodan 2270: Verrat auf Graugischt

1.

So also sieht ein Motoklon aus!, dachte Remo Quotost zum wiederholten Mal – immer noch ungläubig beim Anblick der echsenhaften Gestalt, aber auch von einer seltsamen Unruhe erfüllt. Sie gab ihm mehr zu denken als die stumme Bedrohung durch den kybernetischen Feind.

Vielleicht handelte es sich um eine Art Urangst, tief verwurzelt im Unterbewusstsein der Toron Erih, zwölftausend Jahre alt, aus einer Zeit, als die Kybernetische Zivilisation den Krieg im Einflussbereich der Schutzherren entfesselt hatte, in allen Sternhaufen, auf allen bewohnten Welten.

Vielleicht lag es aber auch nur am Anblick des Ungetüms, das aus den Trümmern des abgestürzten Diskusschiffes gekrochen war.

Dem Submarin-Architekten kam es seltsam vertraut vor. Es erinnerte ihn an einen Raubfisch, der vor endlos langen Zeiten den Ozean Graugischts beherrscht hatte.

Gantroper akhulu cedriss, der Gewaltige Schwarzfresser, die Evolutionsbremse ...

Aber dieses Ding hier gehörte nicht ins Demyrtle-System und schon gar nicht nach Graugischt. Es handelte sich um einen Motoklon des Unterdrückers Tagg Kharzani, eine Waffe gegen alles Leben ...

Noch nie waren die Bewohner von Graugischt einem solchen Wesen begegnet – bis vor wenigen Tagen.

Der Submarin-Architekt fröstelte übergangslos in seiner wohltemperierten Wasserblase. Gemeinsam mit seinen Begleitern nahm er die Unruhe in den Submarinen Sphären mit hinaus ins All bis zum Zentrum des Sonnensystems, wo der gelbe Ball des Muttergestirns glühte.

Reglos hingen die Toron Erih in ihren wassergefüllten Schirmfeldern im Laderaum des Weißen Kreuzers. Die Sub-Ingenieure und Techno-Assistenten imitierten die Körperhaltung des Tenn, sie kopierten seine eigene Hilflosigkeit und machten sie zu der ihren. Es schuf ein enges Gefühl der Verbundenheit und ein klein wenig Sicherheit angesichts einer Bedrohung, die wie ein alles vernichtendes Seebeben über die Welt der Schutzherrin hereingebrochen war.

Remo Quotost stieß an die Grenzen seines Begreifens, an jene unsichtbare Wand, hinter der jedes Verstehen endete. Der Gedanke, dass eine einzelne Waffe oder Maschine solches Grauen hervorrufen konnte, irrlichterte in seinem Bewusstsein und zeigte ihm die Grenzen dessen auf, was ein Toron Erih ertragen konnte. Er klammerte sich an die Vorstellung, dass es am Ruf der Unbesiegbarkeit lag, die einem Motoklon vorauseilte. Dass dieser Ruf unbegründet war.

Doch das war er nicht. Zumindest nicht ganz. Hoffentlich.

Sie würden es in nächster Zeit herausfinden oder wollten es zumindest versuchen. Das waren sie den vielen tausend Opfern dieser Bestie schuldig, die unterschiedslos Schota-Magathe, Shoziden, Karoky und Toron Erih getötet hatte und die jeden Fremden ebenso vernichten würde wie die Schutzherrin.

Beinahe wäre es dem Motoklon gelungen, in die Orakelstadt vorzudringen und sein Vorhaben zu verwirklichen. Erst in letzter Stunde hatte ein waghalsiges Unternehmen der beiden Ritter der Tiefe Schlimmeres verhindert.

Die Gedanken des Submarin-Architekten schweiften ab. Er dachte an Perry Rhodan, der seit wenigen Stunden einen Freund betrauerte. Und er sah die Betroffenheit in den Gesichtern vor allem weiblicher Shoziden, die mit Rorkhete so etwas wie einen Heilsbringer für ihr Volk gesehen und ihn nach nur wenigen Tagen verloren hatten.

Zephyda, die Stellare Majestät – sie ließ sich ihre Trauer nicht anmerken, aber sie war wortkarg geworden, in sich gekehrt.

"Hoher Tenn!" Die Stimme des Shoziden-Kommandanten Pradher riss Remo aus seinen Gedanken. "Wir erreichen in Kürze die Umlaufbahn des Bionischen Kreuzers."

Es ist so weit! Er dachte es mit einer Mischung aus Neugier

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