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Perry Rhodan 2285: Tag der Verkündung Perry Rhodan-Zyklus 'Der Sternenozean' von Lukas, Leo (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.02.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2285: Tag der Verkündung

Der Vesuv als Brennpunkt der Ereignisse - ein Gott hält Gericht über die Menschen Der Sternenozean von Jamondi und der Arphonie-Sternhaufen sind in den Normalraum zurückgekehrt. Anders, als es die von Perry Rhodan angeführte Allianz der Moral angenommen hatte, stellen sich die Kräfte des Feindes aber nicht zum Entscheidungskampf. Stattdessen flieht Tagg Kharzani mit seinen Kybb-Titanen aus dem Sternhaufen und reist auf direktem Kurs zur Erde. Dort befindet sich mittlerweile am Vesuv der ' Tempel der Degression ', das Zentrum jener Macht, die mit dem selbst ernannten Gott Gon-O identisch ist. Tagg Kharzani hat sich mit Gon-Orbhon verbündet - um die Unsterblichkeit zu erlangen, die ihm versprochen wurde. Während der erst vor kurzem erwachte 'Gott' versucht, sich des Psi-Potenzials zu bemächtigen, das im Inneren der Sonne schlummert, weitet er seinen Einfluss auf die Erde und ihre Bewohner aus. Noch weiß keiner, welche Verwendung er für die Menschheit haben wird. Irgendwann wird es sich entscheiden, ob die Terraner ein 'auserwähltes Volk' sein können. Es droht der TAG DER VERKÜNDUNG... LEO LUKAS Eine Blinddarmentzündung im Alter von 13 Jahren war schuld, dass Leo Lukas Bekanntschaft mit dem 'Erben des Universums' machte. Die Mutter des 1959 in Köflach/Österreich geborenen Lukas schenkte ihrem Sprössling ein PERRY RHODAN-Heft. Und während sich der Bauch des Jungen auf dem Weg der Besserung befand, wurde sein Kopf vom Fieber der Begeisterung für die größte Science-Fiction-Serie der Welt erfasst. In den achtziger und neunziger Jahren entwickelte sich der Sohn einer Bergarbeiterfamilie zum Tausendsassa der österreichischen Kleinkunst-Szene: als erfolgreicher Kabarettist, Schauspieler, Regisseur und Autor, als scharfzüngiger Begleiter des politischen und gesellschaftlichen Lebens seines Heimatlandes. Seine erste Langspielplatte erschien 1990, sein erstes Buch mit dem Titel 'Otto Blumes fatale Reisen' kam 1991 heraus und ist längst vergriffen. 1992 folgte das Video 'Leo Lukas - ein Wunschprogramm'. 2000 publizierte Leo Lukas zusammen mit dem Zeichner Gerhard Haderer das Kinderbuch 'Jörgi der Drachentöter', das die Regierungsübernahme der österreichischen Mitte-Rechts-Koalition kritisch-satirisch aufs Korn nahm und sich monatelang in den vordersten Plätzen der österreichischen Bestsellerlisten hielt. Seine Texte wurden mehrfach mit dem 'Salzburger Stier' ausgezeichnet, dem wichtigsten Kleinkunstpreis des deutschsprachigen Raums. 2005 erhielt er außerdem den 'Österreichischen Kleinkunstpreis'. Oft verwendet er Mittel der Science Fiction, um beißende Kritik zu üben. So etwa in seinen Romanen 'Otto Blumes fatale Reisen' (1991) und 'Wiener Blei' (1998), der im Universum der Rollenspielserie 'Shadowrun' spielt. Daher ist es vielleicht kein Wunder, dass er schließlich gebeten wurde, einen Gastroman für die PERRY RHODAN-Serie zu verfassen, die er all die Jahre aufmerksam verfolgt hatte. Lukas war begeistert: 'Stell dir vor, du warst mit 13 ein glühender Beatles-Fan, und Jahrzehnte später ruft dich plötzlich Paul McCartney an und fragt, ob du bei seiner nächsten CD mitwirken willst. Ungefähr so ist es mir ergangen, als mich der RUF aus Rastatt ereilte ...' Bereits mit seinem Erstling 'Die Astronautische Revolution' mit der Nummer 2059 erweiterte er das PERRY RHODAN-Universum um eine ganz persönliche ironische Facette, die inzwischen nicht mehr aus der Serie wegzudenken ist. Aus dem Gastspiel wurde bald ein Dauerauftrag und aus dem von Berufs wegen skeptischen Leo Lukas ein Optimist: 'Ich glaube daran: Wenn sich die ganze Menschheit in derselben Weise weiterentwickelt wie die PERRY RHODAN-Serie, dann schaffen wir's vielleicht wirklich einmal dorthin, wo wir hinwollen und hingehören. Ja, genau: zu den Sternen.'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 09.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845322841
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Der Sternenozean Bd.2285
    Größe: 610 kBytes
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Perry Rhodan 2285: Tag der Verkündung

Neunte Attraktion

Grande Finale Viennese

4. April 1333 NGZ

50.

Matti di Rochette saß einsam in seinem leeren, abgedunkelten Zirkuszelt und wartete.

Er machte sich große Sorgen. Es war schon lange nach Mitternacht, und noch kein Mitglied seines Ensembles war zurückgekehrt.

Was trieben die? Wo steckten sie? War ihnen etwas zugestoßen?

Der Direktor des Circus Rochette wusste nur, dass Picco Lendlivié die gesamte Truppe angewiesen hatte, sich ab etwa halb zwölf Uhr an verschiedenen Stellen im Umkreis des Donauparks zu postieren. Um ihm und den beiden "Gaststars" auf ihrem Nachhauseweg notfalls den Rücken zu decken, hatte der Plophoser erklärt.

Mehr nicht. Worum es eigentlich ging, wusste Picco angeblich selber nicht.

Nur Matti war im Zirkus verblieben. Einer musste schließlich die Stellung halten, und an einem Clown, Zauberkünstler und Taschendieb herrschte bei dieser mysteriösen, aber jedenfalls gefährlichen Sache wohl der geringste Bedarf.

Gerade bricht der letzte Tag unseres Gastspiels in Wien an, dachte er melancholisch. Noch heute, allerspätestens morgen wollten wir nach Italien aufbrechen.

Und jetzt? Hockte er mutterseelenallein am Manegenrand, wühlte mit den Zehen im Sand und starrte in die Dunkelheit. Aus der sich, je später es wurde, immer furchterregendere Schemen zu schälen schienen.

Agenten, die ihm, Homer und Mondra auf die Schliche kamen.

Soldaten mit Igelstacheln, die sie verhafteten und zu grausamen Folterverhören schleppten.

Henker, die jene Strafe exekutierten, welche Carlosch Imberlock im Rahmen seines "Nulltoleranz-Edikts" eingeführt hatte – für Handlungen, die in irgendeiner Form gegen ihn und seinen Gott gerichtet waren. Was auf ihren Plan hundertprozentig zutraf.

Schaudernd barg Matti den Kopf in den Händen.

Worauf habe ich mich bloß eingelassen?

Endlich hörte er Schritte. Nicht das harte Aufstampfen schwerer Kampfstiefel glücklicherweise, sondern leichtfüßiges Tänzeln.

Babetts hübsches Köpfchen schob sich durch die Planen am Eingang. "Matti? Bist du da?"

"Ja, ja. Du kannst dir nicht vorstellen, wie froh ich bin, dich wohlbehalten wiederzusehen. Was ist passiert?"

"Keine Ahnung. Mir war nur schrecklich langweilig. Fryzzil hat pausenlos über gatasische Achteltonmusik geschwafelt. Dann haben wir die grüne Leuchtrakete gesehen. Das bedeutet laut Piccos Instruktionen Entwarnung und dass wir heimgehen können." Sie gähnte. "Na schön. Unser genialer Kapellmeister ist schnurstracks in die Heia. Ich werde mich ebenfalls niederlegen."

"Recht so. Äh, Babettchen ... Geht es dir gut?"

"Klar. Meine Schulter tut kaum noch weh."

"Nein, ich meine ..." Er räusperte sich. "Du bist drüber hinweg, nicht wahr? Was zwischen uns, äh, vorgefallen ist ..."

"Ach so. Keine Sorge, Matti. Von deinem einmaligen Ausrutscher wird Sirene nie etwas erfahren. Und den Korb, den du mir danach gegeben hast, halte ich in Ehren." Sie lachte hell. "Selbst schuld, mein Lieber. Andere schätzen meine Qualitäten sehr wohl. – Gute Nacht, Herr Direktor!"

"Gute Nacht."

Matti war klar, auf wen Babett Bündchen angespielt hatte. Er schüttelte den Kopf. Eifersucht war es gewiss nicht, was er dem abgesetzten "Residenz-Koordinator für Wirtschaft, Finanzen und Strukturwandel" gegenüber empfand; eher Mitleid.

Er stand auf und ging hinaus auf den Vorplatz. Nach und nach trudelte

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