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Perry Rhodan 2287: Die Träume der Schohaaken Perry Rhodan-Zyklus 'Der Sternenozean' von Anton, Uwe (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.02.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2287: Die Träume der Schohaaken

Das Schicksal der Aktionskörper - und der Angriff der Titanen Die Erde befindet sich im Würgegriff des angeblichen Gottes Gon-O, der aus der unglücklichen Verbindung eines wahnsinnigen Nocturnenstocks mit einem unsterblichen Kunstgeschöpf entstanden ist. Gon-O giert nach ARCHETIM, dem seit mehr als 20 Jahrmillionen in der Sonne existierenden 'Leichnam' einer mächtigen Superintelligenz. Myles Kantor und ein Wissenschaftler-Team befinden sich bereits in der Sonne. Noch vor der Invasion des Solsystems haben sie sich mit dem Forschungsschiff INTRALUX dorthin aufgemacht, um mehr über den geheimnisvollen ARCHETIM herauszufinden. Tatsächlich wäre das Team schon längst vernichtet, wäre nicht ein Mitglied eines uralten Volkes an Bord: der kleinwüchsige Schohaake Orren Snaussenid. Ihm als Einzigem öffneten sich die drei Wachstationen, die in der Vergangenheit als Pilgerstätten dienten. Myles Kantor hat bereits einen Namen für diese Raumstationen gefunden, die in der Ortung zuerst wie ein Gebilde wirkten. Er nennt sie TRIPTYCHON - und in sich speichern sie DIE TRÄUME DER SCHOHAAKEN... Seit Beginn der 80er Jahre hat sich Uwe Anton als Schriftsteller und als Übersetzer einen Namen gemacht. Mit seinem Heftroman 'Die Solmothen' gehört der heute in Wuppertal lebende Autor seit 1998 zum Team der PERRY RHODAN-Autoren. Im Sommer 2009 übernahm er zudem die Exposé-Redaktion der größten Science-Fiction-Serie der Welt. Mit der phantastischen Literatur kam der 1956 in Remscheid geborene Uwe Anton früh in Kontakt. Schon in der Schulzeit gelang es ihm, erste Stories, Artikel und Romane zu veröffentlichen. Weitere Heftromane in den verschiedensten Verlagen folgten während des Studiums der Anglistik und Germanistik. Seit 1980 arbeitete Uwe Anton als freiberuflicher Schriftsteller. Im Lauf der Jahre publizierte er etwa 150 Heftromane, zahlreiche Taschenbücher sowie rund dreißig Kurzgeschichten. Sowohl Science Fiction als auch Horror, Kriminalliteratur und historische Romane gehören zu seinen bevorzugten Genres. Daneben blieb er journalistisch tätig. In Fachzeitschriften, Magazinen, Anthologien und Jahrbüchern erschienen etwa fünfhundert Artikel, Rezensionen und Essays zu phantastischen Themen ebenso wie zu Comics. Die PERRY RHODAN-Serie begleitet der Autor seit Jahrzehnten als Leser und Kritiker. Mit dem Taschenbuch 'Eisige Zukunft' (385) veröffentlichte er 1995 seinen ersten Roman im PERRY RHODAN-Kosmos, drei weitere Taschenbücher folgten. Der Einstieg ins Team der PERRY RHODAN-Heftromanserie war somit fast eine logische Folge seiner Schriftsteller-Karriere. Uwe Anton: 'PERRY RHODAN und all seine Ableger, der gesamte RHODAN-Kosmos macht mir unheimlich viel Spaß. Ich fühle mich sehr wohl dort, es gibt noch jede Menge zu erkunden, ständig werden neue Projekte ausgearbeitet.' Neben Romanen für die Taschenbuchreihen bei Heyne textete Uwe Anton eine vierteilige PERRY RHODAN-Comic-Story und verfasste Exposés für die neue ATLAN-Heftromanserie, die parallel zu PERRY RHODAN erschien. Diese Erfahrungen kamen ihm zugute, als er Anfang 2009 zunächst in Vertretung des erkrankten PERRY RHODAN-Chefautors Robert Feldhoff die Exposé-Redaktion übernahm. Nach dessen Tod im Sommer 2009 wurde er ab dem Band 2505 zum neuen 'Expokraten' der größten Science-Fiction-Serie der Welt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 09.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845322865
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Der Sternenozean Bd.2287
    Größe: 681 kBytes
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Perry Rhodan 2287: Die Träume der Schohaaken

1.

TRIPTYCHON

20. April 1333 NGZ

"Wir haben kein funktionsfähiges Raumschiff gefunden, auch kein Transmittersystem, mit dem wir TRIPTYCHON verlassen könnten", fasste Myles Kantor zusammen. "Wir sind nach wie vor in der Station gefangen. Verfügen wir über eine Kommunikationsmöglichkeit?" Er schüttelte den Kopf. "Nein. Können wir irgendwen informieren, dass die Sonne kurz vor der Zündung steht? Nein. Wir haben keine Funkverbindung nach draußen."

Und vor zwei Tagen hatten sie herausgefunden, dass die Kybb die Sonne zur Nova aufheizten. In sechs Wochen würde der Prozess so weit fortgeschritten sein, dass er nicht mehr umzukehren war.

"Selbst wenn wir von TRIPTYCHON fliehen könnten", sagte die Plophoserin Inshanin gereizt, "würde es uns auch nichts nutzen. Die Kybb-Titanen lauern über der Sonnenoberfläche, und das Solsystem steht vollständig unter der Kontrolle des Gegners. Die Lage ist aussichtslos!"

Myles verstand die Reaktion der Frau, die er liebte. Bei ihnen allen lagen die Nerven blank. Ihm persönlich bereitete die Ohnmacht am meisten Probleme. Das sichere Ende der Menschheit vor Augen, und sie konnten nichts tun, nur warten. Er hätte am liebsten geschrien, um sich geschlagen, auf die vier Meter große Statue eingetreten, die den Zentralrechner der TRIPTYCHON-Station DENYCLE darstellte. Er musste sich permanent zwingen, die Haltung zu bewahren und ruhig nachzudenken, unentwegt, immer wieder. Vielleicht fiel ihnen ja doch noch eine akzeptable Lösung ein.

Jeder reagierte anders auf die Situation. Der Schohaake Orren Snaussenid hatte sich weitgehend von ihnen zurückgezogen und durchstreifte auf eigene Faust die Station seiner Ahnen, die Gedenkstätte für die tote Superintelligenz ARCHETIM. Attaca Meganon, der Hyperphysiker und ehemalige USO-Offizier, schien sich in sich selbst zurückgezogen zu haben. Er sagte kaum noch ein Wort, beteiligte sich nicht mehr an Gesprächen.

Der Venusgeborene Kyran Anteral hingegen ging pausenlos auf und ab. Die Verzweiflung schien überschüssige Energie in ihm zu erzeugen, die er nun auf diese Art und Weise wieder abbauen musste.

"Damit kann ich mich nicht abfinden! Es muss eine Möglichkeit geben! Irgendetwas müssen wir doch tun können!"

"Wir können nichts tun", sagte die Siganesin Aileen Helsin leise. "Gar nichts. Dreimal nichts. Nur warten."

"Wir könnten weiterhin TRIPTYCHON durchsuchen", schlug die Swoon-Frau Tyun-Theris vor. "Auch wenn wir nichts finden ... das ist immer noch besser, als untätig hier herumzusitzen und zu warten."

"Worauf?", fragte Kyran eine Spur zu laut. "Worauf warten wir hier? Auf das Ende? Darauf, dass uns die Vorräte ausgehen? Oder darauf, dass die Kybb uns noch mal mit einer Schockwellenfront erwischen und TRIPTYCHON dann endlich zerstören?"

"Halt doch den Mund!" Inshanin funkelte ihren Kollegen wütend an. "Dieses Gerede bringt uns nicht weiter!"

"Nein, wirklich nicht", sagte Myles. "Wir brauchen einen völlig neuen Ansatz. Wir alle denken in zu engen, festgefahrenen Bahnen."

Kyran Anteral wollte etwas sagen, überlegte es sich dann jedoch anders, schloss den Mund wieder und sah den Unsterblichen an. "Was meinst du?"

Myles räusperte sich. Nun sahen auch die anderen zu ihm. "Wir verfügen sehr wohl über eine theoretische Möglichkeit zur Außenkommunikation!"

"Ach ja?", fragte Inshanin. "Welche?"

"Die Anlagen in ODAAN." Sie hatten nicht herausfinde

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