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Perry Rhodan 2294: Kristallchaos Perry Rhodan-Zyklus 'Der Sternenozean' von Ellmer, Arndt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.02.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2294: Kristallchaos

Gon-Orbhon ringt um die Freiheit - Reginald Bull, Gucky und Icho Tolot im Relais-Gefängnis Die Bewohner der Erde leben unter der Herrschaft des angeblichen Gottes Gon-O, der aus der Verbindung eines wahnsinnigen Nocturnenstocks mit einem unsterblichen Kunstgeschöpf entstanden ist. In einer Verzweiflungstat opfern Myles Kantor und sein Wissenschaftler-Team ihr Leben, um den drohenden Untergang des gesamten Solsystems aufzuhalten. Tatsächlich bringt das Opfer eine mehrfache Wirkung, denn auch Gon-O ist mehrfach präsent: Zum einen legt sich an seinem Entstehungsort, auf Parrakh in der Großen Magellanschen Wolke, Verwirrung über die Streitkräfte der Kybb. Nur dank der Kybb-Titanen bleibt Satrugars Leib dort unangreifbar. Allerdings gibt es seit einiger Zeit einen zweiten Schwerpunkt von Gon-Os Macht: das 'Relais' am Fuße des Vesuv, bei Neapel auf Terra. In diesem Gebilde herrscht nun das KRISTALLCHAOS....

ARNDT ELLMER Er hat einen direkten Draht zu den PERRY RHODAN-Lesern: Wolfgang Kehl, im Südschwarzwald wohnhaft und unter dem Pseudonym Arndt Ellmer seit 1983 als Autor an der PERRY RHODAN-Serie beteiligt. Jede Woche erscheinen in den PERRY RHODAN-Romanen die seit 1989 von Arndt Ellmer betreuten Leserkontaktseiten, auf denen Fans diskutieren und kommunizieren. 'Bei PERRY RHODAN genießen die Leserbriefe erste Priorität', so charakterisiert Arndt Ellmer seine Aufgabe. 'Ohne den direkten Kontakt zu den Lesern wäre die Serie nie so weit gekommen.' Woche für Woche treffen Dutzende Leserbriefe und E-Mails in der PERRY RHODAN-Redaktion ein. Daneben ist der Leserkontakter auch noch in Foren und auf Facebook aktiv, um mitzubekommen, 'wie die Leser ticken'. Arndt Ellmer fasst die Essenz der Leserbriefe wöchentlich zur Leserkontaktseite (LKS) zusammen, beantwortet aber ebenso sorgfältig jedes Schreiben. 'Die Leser erwarten auf jeden Fall eine Antwort, sowohl auf Kritik als auch auf Lob und Anregungen.' Das ist nicht immer einfach: 'Für manche Leser bin ich fast eine Art Beichtvater, in diesen Briefen spiegelt sich häufig die persönliche Situation der Verfasser wieder.' Kein Wunder, dass Arndt Ellmer in Fan-Kreisen längst den Spitznamen 'der LKS-Onkel' verliehen bekommen hat. Wobei Arndt Ellmer, Jahrgang 1954, den Bezug zur Science Fiction schon recht früh herstellte: 'Mit acht Jahren entdeckte ich gewissermaßen die Sterne. Ich sah, dass es sie tatsächlich gab, die fernen Sonnen. Ein kleines Buch über den Sternenhimmel vervollständigte meinen Traum von der Unendlichkeit. Bis heute hält er mich gefangen.' Wohl auch aus diesem Grund verlor Ellmer in all den Jahren der Schule und des Studiums der Sprachwissenschaften nie den Kontakt zur phantastischen Literatur. Erste Fangeschichten erschienen in den 70er Jahren; sein erster Roman wurde 1980 im Zauberkreis-Verlag publiziert. Rasch kamen weitere Titel auf den Markt. Ebenfalls 1980 erschien das PERRY RHODAN-Taschenbuch Nummer 213 'Weg in die Unendlichkeit'. 1981 stieg Ellmer in die ATLAN-Serie ein. 1983 kam dann PERRY RHODAN hinzu. Daneben entstanden zahlreiche Einzelromane, unter anderem der beliebte Zyklus um die 'Sternenkinder'. Inzwischen hat Arndt Ellmer 200 PERRY RHODAN- und 40 ATLAN-Hefte verfasst, dazu 20 PERRY RHODAN-Taschenbücher und das Hardcover 'Im Netz der Nonggo'. Mit der CD-ROM 'Die Blues' über eines der exotischsten Völker der PERRY RHODAN-Serie setzte der Autor Maßstäbe. Neben Science-Fiction-Romanen hat sich der Autor erfolgreich in anderen Genres versucht. So schrieb er für Serien wie 'Der Hexer', 'Die Ufo-Akten', 'Vampira', 'Dämonenland' und andere. Daneben erschienen Krimis, Frauenromane sowie Hörspiele unter verschiedenen Pseudonymen. Ein Treatment für einen Fernseh-Thriller rundet die bisherige Arbeit des vielseitigen Autors ab.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 09.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845322933
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Der Sternenozean Bd.2294
    Größe: 584 kBytes
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Perry Rhodan 2294: Kristallchaos

1.

Irrlichtern

Immer wieder schreckten sie aus dem Schlaf, geweckt von Unheil verkündendem Knirschen oder durch das Zischen greller Entladungen. Das Knirschen stammte vom kristallinen Material des Satrugar-Splitters, das Zischen entstand immer dann, wenn sich Blasen aus den Wänden des Stock-Relais hervorwölbten, nach kurzer Zeit platzten und Lichteruptionen ausspien.

Manchmal sahen sich Bully, Gucky und Icho Tolot dann nur stumm an, manchmal entwischte den Lippen des Terraners ein ziemlich irdischer Fluch angesichts der überirdischen Phänomene.

Auch der zehnte Tag des psionischen Loderns verstrich – die Ungewissheit zehrte immer stärker an ihren Nerven. Hilflos mussten sie mit ansehen, wie das Irrlichtern des Stock-Relais anwuchs, sich unaufhörlich und in winzigen Schritten dem zu erwartenden Kulminationspunkt näherte. Wann er erreicht war, konnte niemand vorhersagen.

Tödliches Flackern, ein Inferno, irgendwann ...

Erste Auflösungserscheinungen zeigten sich – erkennbar an diesen seltsamen Blasen im Kristallmaterial, die platzten und schrundige Wunden im Körper des Stock-Relais hinterließen. Das Material verlor seine kristalline Konsistenz, verwandelte sich in eine breiige Substanz, die sich nach allen Seiten ausbreitete und schließlich in grellweißen Fontänen verging.

Außerhalb des durchsichtigen Gefängnisses drohte die gewohnte Welt unterzugehen, bedrohlich in ihren Anzeichen und zerstörerisch gegen sich selbst. Was zu Boden gestürzt war, blieb liegen, als sei es in der Zeit eingefroren. Verrenkte Metallgestalten in seltsamer Erstarrung erinnerten an erkaltete Lava des Vulkans, in dessen Innerem die drei Gefangenen des Kommenden harrten.

Das, was sie da sahen, waren so genannte Techniten, künstliche Geschöpfe aus den Werkstätten der Kybb, erdacht vor Millionen von Jahren und seitdem immer wieder geschaffen und verfeinert. Die verkrümmten Metallkörper rührten sich kein bisschen. Ein wenig erinnerten sie Reginald Bull an die Gipsfiguren, die man vor dreitausend Jahren aus den Aschehohlräumen des versunkenen Pompeji gegossen hatte.

Nochmals gut zweitausend Jahre zuvor, im Jahr 79 der alten Zeitrechnung, als der Vesuv ausbrach und die Dörfer Pompeji und Herculaneum unter einer meterhohen Schicht aus glühender Asche und Bimsbrocken begrub, erinnerte sich Bully.

Gleichzeitig spürte er Erleichterung in sich, dass es ihm und den beiden Gefährten vorerst nicht so erging. Das "gläserne Gefängnis" erwies sich in der augenblicklichen Situation als sicherer Schutz vor dem Chaos, das sich ein paar Meter entfernt abspielte.

Reginald warf zum ungezählten Mal einen fragenden Blick auf Gucky, den der Ilt mit einem heftigen Kopfschütteln beantwortete.

"Nichts, Bully!"

Die Psi-Abschirmung hielt. Sie funktionierte offensichtlich auf der Grundlage bidirektionaler Absicherung. Gucky konnte seine Parafähigkeiten nicht nach außen hin entfalten, es kam aber auch nichts von draußen herein. Bully hielt das für den einzigen Vorteil dieses nichtöffentlichen Zoos. Unter den derzeitigen Umständen schützte das Gefängnis sie alle drei vermutlich davor, den Verstand zu verlieren.

Der Container erzitterte, gleichzeitig ließ der schwarzhäutige Gigant neben Bull ein dumpfes Grollen hören.

"Es geht los!", dröhnte Icho Tolots Stimme durch den Container und hallte vielfach von den Wänden zurück. Der Haluter richtete seine drei flammend roten Augen auf das hintere Ende des durchsichtigen Containers.

Das Inferno ...

Tolot konnte mit seiner Bemerkung nur den Höhepunkt

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