text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Perry Rhodan 242: Das Rätsel des Sumpfplaneten Perry Rhodan-Zyklus 'Die Meister der Insel' von Voltz, William (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.08.2011
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Perry Rhodan 242: Das Rätsel des Sumpfplaneten

Die fremde Welt zeigt ihr wahres Gesicht - und die Terraner müssen um ihr Leben kämpfen... Der terranische Vorstoß in das Herrschaftsgebiet der Meister der Insel scheint in den Septembertagen des Jahres 2402 zum Stehen gekommen zu sein. Perry Rhodan sieht sich durch die plötzliche Aktivität der für tot gehaltenen Mobys sogar gezwungen, seine Flotteneinheiten an den Rand des Sternennebels Andro-Beta zurückzuziehen. Nur ein paar Space-Jets - kleine, schnelle und ungemein wendige Raumschiffe, die der Gegner nur schlecht orten kann, werden dazu abkommandiert, in den Hexenkessel von Andro-Beta zurückzukehren. Die Aufgabe dieser 'Himmelfahrtskommandos' ist es, den Standort des Hypersenders zu ermitteln, dessen Impulse die Moby-Ungeheuer aktiviert und zu ihrer Vernichtungsaktion getrieben haben. Captain Don Redhorse, der draufgängerische Cheyenne, ist Kommandant einer der Space-Jets. Mit seiner SJ-4C und einer Besatzung von vier Mann fliegt er Gleam an, eine seltsame Welt mit noch seltsameren Bewohnern - und landet. Der Captain handelt dabei gegen seine Befehle. Er glaubt jedoch, seine Handlungsweise verantworten zu können. Ihm geht es darum, DAS RÄTSEL DES SUMPFPLANETEN zu lösen...

WILLIAM VOLTZ William, genannt 'Willi' Voltz, wurde 1938 in Offenbach geboren. Wie viele seiner SF-Kollegen interessierte auch er sich schon seit frühester Kindheit für Science Fiction. Seiner ersten SF-Roman-Veröffentlichung 'Sternenkämpfer', die im Herbst 1958 als Utopia-Taschenbuch erschien, gingen zahlreiche Fandom-Aktivitäten und das Schreiben vieler Kurzgeschichten voraus. 1961 wurde er zum besten Fan-Autor gewählt. Durch seine Mitgliedschaft im Science Fiction Club Deutschland (SFCD) lernte Voltz den Autor K. H. Scheer kennen, der ihm 1962 die Mitarbeit im Perry Rhodan-Team anbot. Der Autor, der mit 'Das Grauen' (74) debütierte, etablierte sich recht schnell als Stammautor. Als 1969 die Schwesterserie ATLAN entstand, war Willi Voltz auch mit dabei. Zunächst schrieb er parallel zu Perry Rhodan die ATLAN-Romane, später zeichnete er für die ATLAN-Exposés verantwortlich. 1973 startete die Fantasy-Serie 'Dragon' mit Voltz-Romanen. Ab 1974 war der Exposé-Autor der Perry Rhodan-Serie und prägte die Handlung immer mehr hin zum Philosophischen. Trotz seiner Vorausplanung der Inhalte bis Mitte der 1200er Perry Rhodan-Bände hinterließ sein Tod 1984 eine große Lücke. Sein letzter PR-Roman war 'Einsteins Tränen' (1165).

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 01.08.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845302416
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan Bd.242
    Größe: 349 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Perry Rhodan 242: Das Rätsel des Sumpfplaneten

1.

Euphorie (gr.) - Heitere Stimmung und Wohlbefinden, trotz gefährlicher Lage.

Das war es, dachte Captain Don Redhorse, Kommandant der Space-Jet SJ-4C, die vor drei Tagen auf Gleam gelandet war.

"Euphorie", murmelte er vor sich hin. Dann schlug er das Handbuch zu. Es war nicht nötig, die weiteren Bemerkungen unter dem Stichwort zu lesen. Einen Augenblick stand Redhorse bewegungslos inmitten der Kommandokanzel.

Von draußen klangen keine Geräusche herein. Redhorse verzog das Gesicht. Wahrscheinlich ließen sich seine vier Begleiter wieder von den Eingeborenen herumtragen. Die hundert Gleamors schienen willige Sklaven zu sein, ihre geduldige Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft waren überwältigend. Es gab nichts, was sie nicht für die fünf Terraner zu tun bereit waren.

Das anfängliche Misstrauen der Raumfahrer hatte sich gelegt. Brazos Surfat, Whip Gilliam, Olivier Doutreval und Chard Bradon schienen sich jetzt ausgesprochen wohl zu fühlen. Sie hatten ihr Vergnügen daran, sich von den Gleamors überall herumschleppen zu lassen.

Nur Redhorse kämpfte vergeblich gegen das Misstrauen an, das er fühlte. Die Gleamors machten einen verhältnismäßig intelligenten Eindruck, aber es war bisher nicht möglich gewesen, eine echte Verständigung mit ihnen herbeizuführen. Auf solche Versuche reagierten sie mit rätselhaftem Verhalten. Selbst einfachste Gesten schienen sie nicht verstehen zu können, wenn es darum ging, die Absichten der Terraner darzulegen.

Das Tri-System, dessen mittlere Sonne der Planet Gleam umkreiste, war eine von neun Schockbasen innerhalb Andro-Betas, die man vom Leerraum aus geortet hatte. Beim Anflug der SJ-4C hatte alles darauf hingedeutet, dass die neunte Schockbasis mit jener identisch war, deren Hyperimpulse die Mobys im Raum von Andro-Beta aktiviert hatten.

Kaum war die Space-Jet jedoch gelandet, war es Doutreval, dem Funker, nicht mehr möglich gewesen, irgendeinen Impuls zu empfangen. Trotzdem glaubte Redhorse noch immer, dass der Hypersender sich im Tri-System befand. Das hatte ihn bewegt, Rhodans Befehle zu umgehen und sich für einen längeren Aufenthalt zu entscheiden.

Der Captain wollte unter allen Umständen den genauen Standort des Senders ermitteln. Wenn es den Terranern nicht gelang, diese Station zu vernichten und damit die Mobys lahmzulegen, bestand für sie keine Hoffnung, Andro-Beta als Sprungbrett nach Andromeda zu benutzen.

An all diese Dinge musste der Cheyenne denken, als er lauschend in der Jet stand. Ein lautes Schnarchen riss ihn schließlich aus seinen Gedanken. Er ging zum Kartentisch und beugte sich darunter. In einer quadratischen Kiste lag Mister Jefferson, ein harmloser Bewohner Gleams, der eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Waschbären besaß. Diese Tiere wurden von den Gleamors als Haustiere gehalten. Auch das sprach für die Intelligenz der Eingeborenen. Neben Mister Jefferson lag Bradons Horror-Ei, das der Offiziersanwärter irgendwo auf der Hohlwelt gefunden hatte und seither mit sich herumschleppte. Chard Bradon hoffte, dass sich das Ei noch ausbrüten ließ. Nachdem seine Versuche mit einer Tausend-Watt-Lampe gescheitert waren, wollte er jetzt mit Mister Jefferson als Brüter sein Glück versuchen.

Redhorse kraulte den Nacken des Tieres. "Dir scheint es bei uns besser zu gefallen als bei den Gleamors", sagte Redhorse leise. "Ist das nur Neugier oder eine kluge Entscheidung?"

Mister Jefferson schnurrte entzückt und drückte seinen Kopf gegen Redhorses Hand. Vor allem mit Korporal Brazos Surfat hatte das Tier Freundschaft geschlossen. Doch jetzt ließ Brazos Surfat sich auf den Schultern der Eingeborenen im Freien herumtragen und mit zarten Pilzen füttern.

Ein Geräusch an der Schleuse ließ Redhorse hochfahren. Er griff nach dem Karabiner und verließ die Kanzel. Mister Jefferson sprang aus der Kiste und watschelte hinter ihm nach.

Vor der Schleuse stand

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen