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Perry Rhodan 2519: Die Sonnen-Justierer Perry Rhodan-Zyklus 'Stardust' von Ellmer, Arndt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2011
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2519: Die Sonnen-Justierer

Spezialisten versuchen das Unmögliche - die JULES VERNE wagt den Vorstoß zum Sternhaufen Bengar Auf der Erde und den zahlreichen Planeten in der Milchstraße, auf denen Menschen leben, schreibt man das Jahr 1463 Neuer Galaktischer Zeitrechnung - das entspricht dem Jahr 5050 christlicher Zeitrechnung. Seit über hundert Jahren herrscht in der Galaxis weitestgehend Frieden: Die Sternenreiche arbeiten zusammen daran, eine gemeinsame Zukunft zu schaffen. Die Konflikte der Vergangenheit scheinen verschwunden zu sein. Vor allem die Liga Freier Terraner ( LFT ), in der Perry Rhodan das Amt eines Terranischen Residenten trägt, hat sich auf Forschung und Wissenschaft konzentriert. Sogenannte Polyport-Höfe stellen eine neue, geheimnisvolle Transport-Technologie zur Verfügung. Gerade als man diese zu entschlüsseln beginnt, dringt eine Macht, die sich Frequenz-Monarchie nennt, über den Polyport-Hof in die Milchstraße vor. Zum Glück kann der Angriff zumindest zeitweilig zurückgeschlagen werden. Während Perry Rhodan einem Hilferuf der Terraner in das in unbekannter Weite liegende Stardust-System folgt, bricht der unsterbliche Atlan auf, um mehr über den geheimnisvollen Gegner herauszufinden: In Andromeda organisiert er zunächst Erkundungsvorstöße und bereitet alles für die Entsatztruppen vor. Seine Leute betätigen sich als DIE SONNENJUSTIERER... ARNDT ELLMER Er hat einen direkten Draht zu den PERRY RHODAN-Lesern: Wolfgang Kehl, im Südschwarzwald wohnhaft und unter dem Pseudonym Arndt Ellmer seit 1983 als Autor an der PERRY RHODAN-Serie beteiligt. Jede Woche erscheinen in den PERRY RHODAN-Romanen die seit 1989 von Arndt Ellmer betreuten Leserkontaktseiten, auf denen Fans diskutieren und kommunizieren. 'Bei PERRY RHODAN genießen die Leserbriefe erste Priorität', so charakterisiert Arndt Ellmer seine Aufgabe. 'Ohne den direkten Kontakt zu den Lesern wäre die Serie nie so weit gekommen.' Woche für Woche treffen Dutzende Leserbriefe und E-Mails in der PERRY RHODAN-Redaktion ein. Daneben ist der Leserkontakter auch noch in Foren und auf Facebook aktiv, um mitzubekommen, 'wie die Leser ticken'. Arndt Ellmer fasst die Essenz der Leserbriefe wöchentlich zur Leserkontaktseite (LKS) zusammen, beantwortet aber ebenso sorgfältig jedes Schreiben. 'Die Leser erwarten auf jeden Fall eine Antwort, sowohl auf Kritik als auch auf Lob und Anregungen.' Das ist nicht immer einfach: 'Für manche Leser bin ich fast eine Art Beichtvater, in diesen Briefen spiegelt sich häufig die persönliche Situation der Verfasser wieder.' Kein Wunder, dass Arndt Ellmer in Fan-Kreisen längst den Spitznamen 'der LKS-Onkel' verliehen bekommen hat. Wobei Arndt Ellmer, Jahrgang 1954, den Bezug zur Science Fiction schon recht früh herstellte: 'Mit acht Jahren entdeckte ich gewissermaßen die Sterne. Ich sah, dass es sie tatsächlich gab, die fernen Sonnen. Ein kleines Buch über den Sternenhimmel vervollständigte meinen Traum von der Unendlichkeit. Bis heute hält er mich gefangen.' Wohl auch aus diesem Grund verlor Ellmer in all den Jahren der Schule und des Studiums der Sprachwissenschaften nie den Kontakt zur phantastischen Literatur. Erste Fangeschichten erschienen in den 70er Jahren; sein erster Roman wurde 1980 im Zauberkreis-Verlag publiziert. Rasch kamen weitere Titel auf den Markt. Ebenfalls 1980 erschien das PERRY RHODAN-Taschenbuch Nummer 213 'Weg in die Unendlichkeit'. 1981 stieg Ellmer in die ATLAN-Serie ein. 1983 kam dann PERRY RHODAN hinzu. Daneben entstanden zahlreiche Einzelromane, unter anderem der beliebte Zyklus um die 'Sternenkinder'. Inzwischen hat Arndt Ellmer 200 PERRY RHODAN- und 40 ATLAN-Hefte verfasst, dazu 20 PERRY RHODAN-Taschenbücher und das Hardcover 'Im Netz der Nonggo'. Mit der CD-ROM 'Die Blues' über eines der exotischsten Völker der PERRY RHODAN-Serie setzte der Autor Maßstäbe. Neben Science-Fiction-Romanen hat sich der Autor erfolgreich in anderen Genres versucht. So schrieb er für Serien wie 'Der Hexer', 'Die Uf

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 01.09.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845325187
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan-Erstauflage Bd.2519
    Größe: 475 kBytes
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Perry Rhodan 2519: Die Sonnen-Justierer

1.

"Fünfundzwanzig Prozent Lichtgeschwindigkeit; gleichbleibend. Abstand: vier Millionen Kilometer."

Die Meldungen der Schiffspositronik NEMO suggerierten, dass alles in Ordnung war.

Ich holte ein letztes Mal tief Luft. Rund dreizehn Sekunden blieben bis zum Transmitterfeld, das uns vom Multika-Duo zum Holoin-Fünfeck bringen sollte.

Der Flug durch einen Sonnentransmitter barg Risiken. Wir kannten sie und hätten uns anders entscheiden können. Aber es war zu spät, um umzukehren.

Wir hielten auf das Zentrum jener Ballung aus Hyperenergien zu, die uns in wenigen Augenblicken verschlingen und über unfassliche Entfernungen transportieren würde. Optisch zu sehen bekamen wir nur das Gleißen grellen Lichts. Von den beiden Sternen des Sonnentransmitters und dem umgebenden Weltraum war nichts mehr zu erkennen.

Fünf Sekunden ...

Tristan Kasom, der Kommandant der JULES VERNE, hatte seinen Platz an der blauen Scheibe der Trafitron-Steuerung geräumt und saß in seinem leicht erhöht angebrachten Sessel. Unser Erster Pilot Saaroon, ein Posbi, wachte über die Antriebssysteme für den Sublichtflug.

"Triebwerke im Bereitschaftsmodus", meldete er.

Eine Sekunde ...

Das Hantelschiff tauchte in das Feld. Die Entmaterialisation, die technisch gesehen einer Transition ähnelte, jagte eine Schmerzwelle durch meinen Körper, wie ich sie selten erlebt hatte. Und das trotz der perfekten Metaläufer-Schockdämpfung!

Ich presste die Lippen zusammen, um ein Stöhnen zu unterdrücken. Vergeblich. Mein Körper schien übergangslos in einer Eisernen Jungfrau zu stecken. Tausende winzige Stacheln peinigten mich, wollten meine Nervenfasern in winzige Fusseln zerlegen ... Meine Finger gruben sich in die Armlehnen.

Jetzt bloß nicht den Verstand verlieren!, redete ich mir ein. Ein paar Augenblicke, dann ist es vorbei!

Mein Wissen, dass Transmitterdurchgänge in Nullzeit erfolgten, wurde in diesem Augenblick zu Makulatur. Das ersehnte Bild des Sonnenfünfecks blieb aus. Der Holo-Globus waberte in unwirklichen düsterroten Farben wie bei jedem Aufenthalt im Hyperraum.

Noch immer tobte der Schmerz durch meinen Körper. Vor meinen Augen verschwamm alles: die Sessel, die Konturen der Personen, selbst die Zeitanzeige an meinem Armband. Bei Arkon! Wir werden zurückgeschleudert, oder wir erleben einen Fehlsprung!

Der alte lemurische Sonnentransmitter Holoin war von unbekannter Seite verändert worden. Und im Unterschied zum Multika-Duo war der Fünf-Sonnen-Transmitter nicht an die Gegebenheiten der erhöhten Hyperimpedanz angepasst worden.

Ein leises, auf und ab schwellendes Wimmern drang an meine Ohren. Medo-Alarm.

"NEMO, Statusmeldung!" Ich ächzte und erschrak vor meiner eigenen Stimme. Sie klang extrem in die Länge gezogen und deutlich tiefer als gewohnt.

Ich stemmte mich gegen das Prallfeld, das mich in meinem Sessel hielt. Es gelang mir, Kopf und Oberkörper so weit nach vorn zu beugen, dass ich die Zeitanzeige erkennen konnte.

Vier Sekunden waren seit dem Eintritt in das Transmissionsfeld vergangen!

"NEMO?"

Ich hörte erste Schmerzensrufe in dem weiten Halboval der Zentrale. Silbergraue Medokegel sanken im Schneckentempo neben Sesseln nach unten.

"Die Notversorgung von Besatzungsmitgliedern ist eingeleitet", klang es verzerrt aus den Akustikfeldern in meinem Helm. "In der JV-1 sind bisher 2500 Personen betroffen."

2500 von insgesamt 3700 Besatzungsmitgliedern.

Wieder stöhnte ich vor Schmerz. Diesmal versuchte ich erst gar nicht, es zu unterdrücken. Meine Augen brannten. In meinem Kopf zerrte und zupfte etwas, als wolle mir ein altägyptischer Arzt das Gehirn aus der Nase herausziehen. Unterhalb meines linken Schlüsselbeins pochte der Zellaktivator, ohne dessen Unterstützung ich vermutlich schon das Bewusstsein verloren hätte.

Wir waren zu leichtsinni

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