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Perry Rhodan 2529: Der Weg des Vatrox Perry Rhodan-Zyklus 'Stardust' von Borsch, Frank (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2011
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2529: Der Weg des Vatrox

Der Frequenzfolger und der Liga-Agent - aus Feinden werden Gefährten Auf der Erde und den zahlreichen Planeten in der Milchstraße, auf denen Menschen leben, schreibt man das Jahr 1463 Neuer Galaktischer Zeitrechnung - das entspricht dem Jahr 5050 christlicher Zeitrechnung. Seit über hundert Jahren herrscht in der Galaxis weitestgehend Frieden: Die Sternenreiche arbeiten daran, eine gemeinsame Zukunft zu schaffen. Die Konflikte der Vergangenheit scheinen verschwunden zu sein. Vor allem die Liga Freier Terraner ( LFT ), in der Perry Rhodan das Amt des Terranischen Residenten trägt, hat sich auf Forschung und Wissenschaft konzentriert. Sogenannte Polyport-Höfe stellen eine neue, geheimnisvolle Transport-Technologie zur Verfügung. Gerade als man diese zu entschlüsseln beginnt, greift die Frequenz-Monarchie über die Polyport-Höfe nach der Milchstraße. Zum Glück kann der Angriff aufgehalten werden. Perry Rhodan folgt einem Hilferuf der Terraner in das in unbekannter Ferne liegende Stardust-System. Dort erhält er eine Botschaft seines alten Mentors ES: Die Superintelligenz scheint akut bedroht. Atlan wiederum begibt sich in die Galaxis Andromeda. Dort will der Arkonide direkt gegen die Frequenz-Monarchie antreten. In der Milchstraße behält indessen Reginald Bull die Fäden in der Hand. Nachdem es ihm gelang, Frequenzfolger Sinnafoch als Befehlshaber des Feindes in seine Hand zu bekommen, muss er ihm noch die notwendigen Informationen abringen. Dabei hilft DER WEG DES VATROX... FRANK BORSCH Seit über einem Dutzend Jahren gehört Frank Borsch zu dem Kreativ-Team, das die größte Science-Fiction-Serie der Welt publiziert: Sowohl als Redakteur wie auch als Autor war und ist er für PERRY RHODAN tätig. Bereits 1998 gab der Autor sein Debüt in der PERRY RHODAN-Schwesterserie ATLAN, von Februar 2001 bis November 2007 verstärkte er als Redakteur das PERRY RHODAN-Team in Rastatt. Seit März 2004 gehört er dem festen Autorenstamm von PERRY RHODAN an. Der Serie ist Frank Borsch bereits seit seiner Kindheit verbunden: Im Alter von zehn Jahren entdeckte er PERRY RHODAN bei einer Bekannten seiner Mutter. 1977 stieg er als regelmäßiger Leser in die vierte Romanauflage ein und ließ sich für die nächsten zehn Jahre von den Weiten des Kosmos verzaubern. Dabei begeisterte er sich im besonderen für die Romane des PERRY RHODAN-Autors William Voltz, vor allem wegen seiner vielschichtigen Charaktere. Es dauerte nicht lange, bis die Begeisterung des Teenagers auf andere Science Fiction übergriff. Auch heute noch schätzt er Autoren wie Alfred Bester, Philip K. Dick und Ursula LeGuin. Den 1966 in Pforzheim geborenen Frank Borsch verschlug es nach seinem Zivildienst für zehn Monate in den Nahen Osten und nach Asien. Er studierte bis 1996 Englisch und Geschichte in Freiburg, wo er heute auch lebt. In dieser Zeit arbeitete er in verschiedenen Bereichen: als Wäschereifahrer, Paketpacker am Fließband und Pflegehelfer. Zudem wirkte er an der Erstellung eines Umwelthandbuchs für Osteuropa mit und war Webmaster an der Universität. Der Höhepunkt seines Studiums war sicherlich sein Aufenthalt in Belfast, wo er von 1991 bis 1992 irische Kinder in Deutsch unterrichtete. 'Das größte Abenteuer waren nicht irgendwelche Terroristen oder Bomben, sondern die irischen WG-Genossen', fasst er diese Zeit zusammen. Im Dezember 1996 nahm er an einem der von PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick geleiteten Science-Fiction-Seminare der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel teil - mit unerwarteten Folgen. Wolfgang Jeschke, Fricks Co-Dozent und Cheflektor des Heyne-Verlags im Bereich Science Fiction, engagierte Borsch vom Fleck weg als Übersetzer. Für Borsch war es der Startschuss ins Abenteuer Selbständigkeit. Für Heyne übersetzte er ein knappes Dutzend Romane, für Marvel Deutschland zahlreiche Comics. Die verbleibende Zeit nutzte er für das Schreiben von Romanen und Kurzgeschichten sowie jahrelang als Journalist mit S

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 01.09.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845325286
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan-Erstauflage Bd.2529
    Größe: 554 kBytes
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Perry Rhodan 2529: Der Weg des Vatrox

Am Anfang stand das Vamu.

Alles Leben im Universum besitzt Vamu. Es ist, was Leben von Nicht-Leben unterscheidet.

Erlischt das Leben, erlischt das Vamu.

So war es von Anbeginn der Zeit.

Bis wir Vatrox entstanden.

Wir sind auserwählt.

Aus der Kosmogonie der Vatrox

1.

8. Februar 1463 NGZ

"Nervös?"

Eine warme Hand legte sich auf Reginald Bulls nackte Schulter.

"Wie kommst du darauf?", fragte er, ohne sich umzudrehen.

"Dein Nacken ist so steif, wie ich mir den eines Oxtorners vorstelle, der zu einem Okrill-Weitwurf ansetzt", sagte Ellin. "Und ...", sie rückte näher an ihn heran, kuschelte sich mit dem ganzen Körper an ihn, "... und außerdem wäre ich an deiner Stelle nervös."

Ihre Stimme hatte einen spielerischen Beiklang, wie immer. Bislang hatte Bull nichts gefunden, was Ellin hätte erschüttern können. Aber das würde noch kommen. Sie kannten sich erst seit Wochen.

"Aber du bist nicht an meiner Stelle", entgegnete er.

"Eben. Aber dafür in nächster Nähe." Ellin kicherte. Eigentlich unpassend, kindisch, aber Bull empfand es nicht so. Ellin beherrschte die rare Kunst, über die Widrigkeiten des Lebens zu lachen. Manchmal beneidete der Unsterbliche sie darum.

"Und weil das so ist", sagte sie, "kann ich für dich da sein."

"Ich weiß es zu schätzen." Bull nahm ihre Hand und drückte sie.

Er sah hinaus durch das Glassit, das sie vom Vakuum des Weltraums trennte, hinunter auf den Planeten Oxtorne, der sich wenige tausend Kilometer unter dem Schiff drehte.

Der Raum war Teil des Schiffsobservatoriums des Leichten Kreuzers DESERT SUN. Eine unnötige Einrichtung, ein Anachronismus, und Bull als Verteidigungsminister der Liga kämpfte seit Jahren darum, die Aussichtsräume abzuschaffen. Instrumente waren dem menschlichen Auge weit überlegen. Doch Astronomen waren ein eigensinniger Haufen, dickköpfig und streitlustig. Sie hatten durchgesetzt, dass es auf den Schiffen der Liga-Flotte weiterhin einen Raum gab, von dem aus man die Sterne mit dem bloßen Auge sehen konnte.

Bull, seinerseits ein Dickkopf, der sich darauf verstand, das Beste aus einer Niederlage noch herauszuschlagen, hatte den Raum an Bord des Kreuzers kurzerhand für sich und Ellin requiriert. Bull brauchte Abgeschiedenheit, den Blick auf die Sterne, die längst zu seiner eigentlichen Heimat geworden waren. Er durfte in den Tagen, die vor ihm lagen, nicht die Perspektive verlieren.

Zu viel stand auf dem Spiel.

Milliarden von Leben in der Milchstraße und im fernen Stardust-System; das Tor zu fremden Galaxien; und nicht zuletzt die Leben Perry Rhodans, Mondra Diamonds und Icho Tolots. Die Gefährten waren im Polyport-Netz verschollen.

Und er, Bull, Unsterblicher, Verteidigungsminister der Liga Freier Terraner und Rhodans engster Freund, spielte wieder einmal die Rolle des treuen Paladin, der zu Hause nach dem Rechten sah.

Die Rolle war undankbar, unmöglich zu erfüllen und unverzichtbar. Bull hatte beschlossen, dieses Spiel, das ihm seit Jahrtausenden vertraut war, auf eine neue, nie da gewesene Art zu spielen ... und er hatte sich eine Spielfläche ausgesucht, die ihresgleichen in der Milchstraße suchte: Oxtorne.

Ein Planet, der zu seinen Füßen lag. Ein Schein, der trog.

"Was spukt dir durch den Schädel?", fragte Ellin. Sie setzte sich auf, ging in den Schneidersitz. Bull drehte sich auf den Rücken und behielt beides im Blick: die Schönheit Oxtornes und die seiner makellosen Geliebten. Ellin trug ihr schwarzes Haar kurz, weder auf dem sehnigen Körper einer Athletin noch dem bildhübschen Gesicht zeigte sich eine einzige Falte.

"Na los, alter Mann!" Ellin stupste ihm einen Finger in die Hüfte. "Raus damit! Was lastet auf deiner Seele

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