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Perry Rhodan 2561: Insel der goldenen Funken Perry Rhodan-Zyklus 'Stardust' von Ellmer, Arndt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2011
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2561: Insel der goldenen Funken

Sie kämpfen gegen VATROX-VAMU - Talanis ist ihre letzte Heimstatt In der Milchstraße schreibt man das Jahr 1463 Neuer Galaktischer Zeitrechnung - das entspricht dem Jahr 5050 christlicher Zeitrechnung. Seit über hundert Jahren herrscht Frieden: Die Sternenreiche arbeiten daran, eine gemeinsame Zukunft zu schaffen. Als aber die Terraner auf die sogenannten Polyport-Höfe stoßen, Zeugnisse einer längst vergangenen Zeit, tritt die Frequenz-Monarchie auf den Plan: Sie beansprucht die Macht über jeden Polyport-Hof. Mit Raumschiffen aus Formenergie oder über die Transportkamine der Polyport-Höfe rücken die Vatrox vor, und anfangs scheinen sie kaum aufzuhalten zu sein. Dann aber entdeckt man ihre Achillesferse in ihrer stärksten Waffe: Die Vatrox verfügen mittels ihrer Hibernationswelten über die Möglichkeit der 'Wiedergeburt'. Als die Terraner ihnen diese Welten nehmen und die freien Bewusstseine dieses Volkes einfangen, beenden sie die Herrschaft der Frequenz-Monarchie. Allerdings sind damit nicht alle Gefahren beseitigt: Noch immer gibt es Vatrox, darunter den gefährlichen Frequenzfolger Sinnafoch, und mindestens zwei rivalisierende Geisteswesen, die mit dieser fremden Zivilisation zusammenhängen. Eines davon ist VATROX-VAMU, der Erzfeind von VATROX-CUUR und VATROX-DAAG. Während diese in der Milchstraße aktiv sind, greift er das Stardust-System an. Die letzten freien Menschen verbergen sich vor ihm auf der INSEL DER GOLDENEN FUNKEN...

ARNDT ELLMER Er hat einen direkten Draht zu den PERRY RHODAN-Lesern: Wolfgang Kehl, im Südschwarzwald wohnhaft und unter dem Pseudonym Arndt Ellmer seit 1983 als Autor an der PERRY RHODAN-Serie beteiligt. Jede Woche erscheinen in den PERRY RHODAN-Romanen die seit 1989 von Arndt Ellmer betreuten Leserkontaktseiten, auf denen Fans diskutieren und kommunizieren. 'Bei PERRY RHODAN genießen die Leserbriefe erste Priorität', so charakterisiert Arndt Ellmer seine Aufgabe. 'Ohne den direkten Kontakt zu den Lesern wäre die Serie nie so weit gekommen.' Woche für Woche treffen Dutzende Leserbriefe und E-Mails in der PERRY RHODAN-Redaktion ein. Daneben ist der Leserkontakter auch noch in Foren und auf Facebook aktiv, um mitzubekommen, 'wie die Leser ticken'. Arndt Ellmer fasst die Essenz der Leserbriefe wöchentlich zur Leserkontaktseite (LKS) zusammen, beantwortet aber ebenso sorgfältig jedes Schreiben. 'Die Leser erwarten auf jeden Fall eine Antwort, sowohl auf Kritik als auch auf Lob und Anregungen.' Das ist nicht immer einfach: 'Für manche Leser bin ich fast eine Art Beichtvater, in diesen Briefen spiegelt sich häufig die persönliche Situation der Verfasser wieder.' Kein Wunder, dass Arndt Ellmer in Fan-Kreisen längst den Spitznamen 'der LKS-Onkel' verliehen bekommen hat. Wobei Arndt Ellmer, Jahrgang 1954, den Bezug zur Science Fiction schon recht früh herstellte: 'Mit acht Jahren entdeckte ich gewissermaßen die Sterne. Ich sah, dass es sie tatsächlich gab, die fernen Sonnen. Ein kleines Buch über den Sternenhimmel vervollständigte meinen Traum von der Unendlichkeit. Bis heute hält er mich gefangen.' Wohl auch aus diesem Grund verlor Ellmer in all den Jahren der Schule und des Studiums der Sprachwissenschaften nie den Kontakt zur phantastischen Literatur. Erste Fangeschichten erschienen in den 70er Jahren; sein erster Roman wurde 1980 im Zauberkreis-Verlag publiziert. Rasch kamen weitere Titel auf den Markt. Ebenfalls 1980 erschien das PERRY RHODAN-Taschenbuch Nummer 213 'Weg in die Unendlichkeit'. 1981 stieg Ellmer in die ATLAN-Serie ein. 1983 kam dann PERRY RHODAN hinzu. Daneben entstanden zahlreiche Einzelromane, unter anderem der beliebte Zyklus um die 'Sternenkinder'. Inzwischen hat Arndt Ellmer 200 PERRY RHODAN- und 40 ATLAN-Hefte verfasst, dazu 20 PERRY RHODAN-Taschenbücher und das Hardcover 'Im Netz der Nonggo'. Mit der CD-ROM 'Die Blues' über eines der exotischsten Völker der PERRY RHODAN-Serie setzte der Autor Maßstäbe. Neben Science-Fiction-Romanen hat sich

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 01.09.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845325606
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan-Erstauflage Bd.2561
    Größe: 758 kBytes
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Perry Rhodan 2561: Insel der goldenen Funken

1.

Porfino stand wie erstarrt.

"Was ... wer ... woher ...?"

Parfina neben ihm sperrte den Mund weit auf, und in ihrem Gesicht wechselten Zweifel, Panik und Faszination einander so schnell ab wie dahinjagende Wolken.

Er wusste, dass es nicht etwa das atemberaubende, wundervolle Gebilde war, das ihr die Sprache verschlug, denn ihm ging es ähnlich. Und das Wunder einer tausend Meter hohen und fünfhundert Meter durchmessenden Säule aus wirbelnden Goldfunken war nicht eben klein: der Palast der Vier Himmel, der auf Talanis, der letzten freien Insel des Stardust-Systems, erschienen war.

Hingegen nahmen sich die Gestalten, die sich ihnen vom unteren Ende der Säule durch einen goldenen Nebel näherten, auf den ersten Blick wenig spektakulär aus. Es waren Menschen, nichts weiter.

Abgesehen von den possierlichen Tierchen, die ein wenig an ... an ... Porfino fiel kein kluger Vergleich ein außer der mit einem Kinderbuch, das er einmal geschenkt bekommen hatte: Gucky und die Möhrendiebe, das er als kleines Kind sehr geliebt hatte, vor allem wegen der lustigen Hologramme. Ja, irgendwie sahen sie aus wie dieser "Gucky".

Aber konnten Kinderbuchhelden überhaupt lebendig werden? Und wenn es nur den "einen und einzigen" Gucky gab, wieso sah er dann - ja, wie viele waren das eigentlich? Zweimal zwei Hände, wahrscheinlich.

"Was ist denn das für eine Begrüßung?", dröhnte die Stimme des leichenhäutigen, glatzköpfigen, irgendwie teigig aussehenden Mannes, der ihm als einer der Ersten aufgefallen war und der sich an der Spitze der Gruppe befand. Der Dicke - wie konnte jemand so dick sein und sich dennoch so verhältnismäßig geschmeidig fortbewegen? - schmetterte mit einer beiläufig anmutenden Bewegung eine reichlich zerbeulte, blecherne Kaffeekanne auf den Schädel seines deutlich kleineren und drahtigeren Begleiters. Dieser schien es ebenso wenig zu bemerken, wie er dem nachfolgenden Befehl gehorchte: "Sorg dafür, dass die guten Leute hier wissen, wen sie vor sich haben, du marsianische Dörrpflaume!"

"Das ist meine", sagte er nur und entwand dem Teigigen die Kaffeekanne, wozu es scheinbar keiner sonderlichen Mühe bedurfte. Die schwabbeligen Finger des Bleichen ließen das vorsintflutliche Gefäß sofort los.

"Na schön", verkündete der Dicke, wobei er ungemein gelangweilt klang. "Dann meditiere ich eben."

Sprach's, sank übergangslos in den Schneidersitz zusammen und schloss die Augen.

"Ich glaub es ja nicht. Wie lange steckten wir jetzt in ES fest? Man sollte doch annehmen, da hätte er Zeit genug gehabt für seine Meditationen!" Der Dünne schnaubte verächtlich, blähte die Tonnenbrust und wog die Kaffeekanne nachdenklich in der Hand. Tiefliegende Augen, von denen unzählige Falten das Gesicht überspannten wie ein Netz, begutachteten Porfino.

"Verzeihen Sie meine Gedankenlosigkeit. Ich nehme nicht an, dass wir uns bereits vorgestellt wurden? Mein Name ist ..."

Porfino fühlte, wie ihn starke Arme sanft emporhoben und wieder abstellten.

"Tatcher a Hainu!", vollendete Icho Tolot den begonnenen Satz.

Porfino staunte, wie viel Zärtlichkeit in der Stimme des Haluters liegen konnte. "Ich kann Ihnen kaum sagen, wie froh ich bin, Ihren Begleiter und Sie auf unserer Seite zu wissen. Und die anderen erst ..."

"Ja." Der Tatcher a Hainu Genannte lächelte verlegen. "Es schien eine gute Idee zu sein. Oder besser: ES scheint eine gute Idee gehabt zu haben - nun ja, aus der Not geboren. Sie kennen die anderen?"

Icho Tolot lachte donnernd. "Jeden Einzelnen! Aber ich vermute, dass meine Kleinen hier noch nie von Ihnen gehört haben. Sie sind alle noch so jung."

"Ja, das sind sie wohl." Plötzlich lag etwas wie Traurigkeit und Müdigkeit in der Stimme des Mannes. "Verzeihen Sie, mein Herr ...?"

Porfino merkte, wie der andere ihn ansah, und nun war es an ihm, verlegen

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