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Perry Rhodan 2588: Aufmarsch der Titanen Perry Rhodan-Zyklus 'Stardust' von Ellmer, Arndt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2011
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2588: Aufmarsch der Titanen

Am Vorabend der Entscheidung - zwei Geisteswesen bringen ihre Truppen in Stellung In der Milchstraße schreibt man das Jahr 1463 Neuer Galaktischer Zeitrechnung - das entspricht dem Jahr 5050 christlicher Zeitrechnung. Seit einiger Zeit tobt der Kampf um die Polyport-Höfe, der mehrere Galaxien umspannt. Die sogenannten Polyport-Höfe sind Zeugnisse einer längst vergangenen Zeit, mit denen sich gigantische Entfernungen überbrücken lassen. Als die Frequenz-Monarchie aus einem jahrtausendelangen Ruheschlaf erwacht, beanspruchen ihre Herren, die Vatrox, sofort die Herrschaft über das Transportsystem und mehrere Galaxien. Die Terraner und ihre Verbündeten wehren sich erbittert - und sie entdecken die Achillesferse der Vatrox. Rasch gelingen ihnen entscheidende Schläge in der Milchstraße sowie in Andromeda. Allerdings sind damit nicht alle Gefahren beseitigt. Mit den Vatrox hängen zwei rivalisierende Geistwesen zusammen, die weitaus bedrohlicher für die Menschheit sind. Gleichzeitig droht eine noch schlimmere Gefahr: der Tod von ES, jener Superintelligenz, mit der Perry Rhodan und die Menschheit auf vielfältige Weise verbunden sind. Rhodan muss das PARALOX-ARSENAL finden, um ES helfen zu können - aber dessen Verbleib ist ungewiss. Zu allem Überfluss kommt es in Anthuresta nun auch noch zum AUFMARSCH DER TITANEN... ARNDT ELLMER Er hat einen direkten Draht zu den PERRY RHODAN-Lesern: Wolfgang Kehl, im Südschwarzwald wohnhaft und unter dem Pseudonym Arndt Ellmer seit 1983 als Autor an der PERRY RHODAN-Serie beteiligt. Jede Woche erscheinen in den PERRY RHODAN-Romanen die seit 1989 von Arndt Ellmer betreuten Leserkontaktseiten, auf denen Fans diskutieren und kommunizieren. 'Bei PERRY RHODAN genießen die Leserbriefe erste Priorität', so charakterisiert Arndt Ellmer seine Aufgabe. 'Ohne den direkten Kontakt zu den Lesern wäre die Serie nie so weit gekommen.' Woche für Woche treffen Dutzende Leserbriefe und E-Mails in der PERRY RHODAN-Redaktion ein. Daneben ist der Leserkontakter auch noch in Foren und auf Facebook aktiv, um mitzubekommen, 'wie die Leser ticken'. Arndt Ellmer fasst die Essenz der Leserbriefe wöchentlich zur Leserkontaktseite (LKS) zusammen, beantwortet aber ebenso sorgfältig jedes Schreiben. 'Die Leser erwarten auf jeden Fall eine Antwort, sowohl auf Kritik als auch auf Lob und Anregungen.' Das ist nicht immer einfach: 'Für manche Leser bin ich fast eine Art Beichtvater, in diesen Briefen spiegelt sich häufig die persönliche Situation der Verfasser wieder.' Kein Wunder, dass Arndt Ellmer in Fan-Kreisen längst den Spitznamen 'der LKS-Onkel' verliehen bekommen hat. Wobei Arndt Ellmer, Jahrgang 1954, den Bezug zur Science Fiction schon recht früh herstellte: 'Mit acht Jahren entdeckte ich gewissermaßen die Sterne. Ich sah, dass es sie tatsächlich gab, die fernen Sonnen. Ein kleines Buch über den Sternenhimmel vervollständigte meinen Traum von der Unendlichkeit. Bis heute hält er mich gefangen.' Wohl auch aus diesem Grund verlor Ellmer in all den Jahren der Schule und des Studiums der Sprachwissenschaften nie den Kontakt zur phantastischen Literatur. Erste Fangeschichten erschienen in den 70er Jahren; sein erster Roman wurde 1980 im Zauberkreis-Verlag publiziert. Rasch kamen weitere Titel auf den Markt. Ebenfalls 1980 erschien das PERRY RHODAN-Taschenbuch Nummer 213 'Weg in die Unendlichkeit'. 1981 stieg Ellmer in die ATLAN-Serie ein. 1983 kam dann PERRY RHODAN hinzu. Daneben entstanden zahlreiche Einzelromane, unter anderem der beliebte Zyklus um die 'Sternenkinder'. Inzwischen hat Arndt Ellmer 200 PERRY RHODAN- und 40 ATLAN-Hefte verfasst, dazu 20 PERRY RHODAN-Taschenbücher und das Hardcover 'Im Netz der Nonggo'. Mit der CD-ROM 'Die Blues' über eines der exotischsten Völker der PERRY RHODAN-Serie setzte der Autor Maßstäbe. Neben Science-Fiction-Romanen hat sich der Autor erfolgreich in anderen Genres versucht. So schrieb er für Serien wie 'Der Hexer', 'Die Ufo-Akten', 'Vampira', 'Dämon

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 01.09.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845325873
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan-Erstauflage Bd.2588
    Größe: 541 kBytes
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Perry Rhodan 2588: Aufmarsch der Titanen

1.

Craganaxis Kettenhemd klirrte leise. Die Kriegsordonnanz justierte den Holobooster, mit dem sie die beiden Kämpfer unten in der Halle in Überlebensgröße zu sich auf die Empore holte. In gebührendem Abstand beobachtete er den Kampf, registrierte die Verbissenheit und die Wut der beiden Frequenzfolger.

Ellonit schien der Geschmeidigere, aber Fyeran machte es durch Kraft wett.

Kampfmaschinen waren sie, unerbittlich in ihrem Willen zum Widerstand.

Und doch war da etwas, das Craganaxi früher nie an einem Vatrox bemerkt hatte. Etwas Fremdartiges, Unheimliches ...

"Wirst du etwa müde?" Ellonits Stimme hallte vielfach von der gewölbten Hallendecke wider. "Jetzt schon?"

Fyeran ließ ein Glucksen hören, das die Kriegsordonnanz an unartikulierte Laute eines Referrors erinnerte.

"Lenk nicht von deiner eigenen Schwäche ab!", entgegnete der Frequenzfolger und bewegte sich schneller. Seine Arme und Beine wirbelten, dazwischen blitzte immer wieder sein Messer auf.

Craganaxis Kettenhemd verstummte. Die Kriegsordonnanz sah schon den blanken Stahl in Ellonits Körper eindringen, doch dann tauchte die zweite Klinge in seinem Blickfeld auf. Es knirschte, als Metall auf Metall traf und Funken sprühten.

Die Augen der Frequenzfolger glühten vor Kampfeslust. Ellonit täuschte eine Finte an. Beinahe wäre Fyeran darauf hereingefallen. Er blockte den Arm des Gegners ab. Die Spitze der Klinge huschte dicht vor seinem Gesicht entlang.

Ellonit drehte sich zur Seite, während Fyeran blitzschnell in die Hocke ging und einen Stoß gegen den Unterleib des anderen Vatrox führte.

Mitten in der Bewegung erstarrten die beiden Kämpfer, von plötzlich entstehenden Fesselfeldern gestoppt. Ein Akustiksignal zeigte den Beginn einer Pause, der siebenten mittlerweile, an.

Craganaxi trat ein Stück vor, bis er dicht vor den Riesen stand. Ihre Stiefel interessierten ihn nicht besonders, aber er hatte auch keine Lust, sich den Hals zu verrenken, nur um in die überdimensionalen Gesichter der Holos zu schauen.

"Zehn Einheiten Kampfpause", verkündete die Kriegsordonnanz. "Wenn noch Zeit für eine neue Runde bleibt, gebe ich euch Bescheid."

Die beiden Frequenzfolger in der Halle schauten zu ihm herauf. Er bezweifelte, dass sie ihn hinter den Pfeilern der Balustrade überhaupt sahen.

"Craganaxi, komm zu mir!", sagte Ellonit. Seine Stimme klang rau. Der Frequenzfolger atmete hektisch.

"Gedulde dich!", antwortete die Kriegsordonnanz. "Storgell - ist - noch - nicht - zurück."

Er betonte jedes Wort einzeln. Die beiden Vatrox warteten darauf, dass er weitersprach, doch Craganaxi tat ihnen den Gefallen nicht.

"Wir haben keine Zeit." Diesmal war es Fyeran, der sprach.

Craganaxi verharrte ebenso reglos wie die beiden Frequenzfolger. So nervös und körperlich unruhig hatte er Ellonit und Fyeran noch nie erlebt.

Die Kriegsordonnanz lauschte hinaus in den Korridor, der die Empore mit dem Antigravhub verband.

Es blieb still, aber es konnte nicht mehr lange dauern, bis das Klirren des Kettenhemds die Ankunft der zweiten Kriegsordonnanz ankündigte - Storgell mit neuen Nachrichten.

In Anthuresta änderte sich die Situation schneller, als Craganaxi denken konnte. Er trat an die Brüstung, sodass die Frequenzfolger zwischen den Pfeilern sein Gesicht erkennen konnten.

"Ich lasse euch jetzt für eine Weile allein", eröffnete er ihnen. "Ich empfehle euch ein paar Lockerungsübungen für eure Muskulatur."

Aus hellorange leuchtenden Augen starrten sie zu ihm herauf. Ihr Pigasoshaar war unterarmlang. Sie hatten schon lange keine Auseinandersetzung mehr mit dem Leben bezahlt. Aber sie wussten wie jeder andere Vatrox, was es für ein Gefühl war, wiedergeboren zu werden, in einem neuen, jugendlichen Körper mit all seinen Vorzügen zu erwachen und das alte Bewusstsein mit seiner ganzen Erfahrung, seinen Erinnerungen zu haben .

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