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Perry Rhodan 2594: Begegnung der Unsterblichen Perry Rhodan-Zyklus 'Stardust' von Borsch, Frank (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2011
  • Verlag: Perry Rhodan digital
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Perry Rhodan 2594: Begegnung der Unsterblichen

Perry Rhodan und Sinnafoch - die beiden Todfeinde treffen ein zweites Mal aufeinander In der Milchstraße schreibt man das Jahr 1463 Neuer Galaktischer Zeitrechnung - das entspricht dem Jahr 5050 christlicher Zeitrechnung. Seit einiger Zeit tobt der Kampf um die Polyport-Höfe, der mehrere Galaxien umspannt. Die sogenannten Polyport-Höfe sind Zeugnisse einer längst vergangenen Zeit, mit denen sich gigantische Entfernungen überbrücken lassen. Als die Frequenz-Monarchie aus einem jahrtausendelangen Ruheschlaf erwacht, beanspruchen ihre Herren, die Vatrox, sofort die Herrschaft über das Transportsystem und mehrere Galaxien. Die Terraner und ihre Verbündeten wehren sich erbittert - und sie entdecken die Achillesferse der Vatrox. Rasch gelingen ihnen entscheidende Schläge in der Milchstraße sowie in Andromeda. Allerdings sind damit nicht alle Gefahren beseitigt. Mit den Vatrox hängen zwei rivalisierende Geisteswesen zusammen, die weitaus bedrohlicher für die Menschheit sind. Gleichzeitig droht eine noch schlimmere Gefahr: der Tod von ES, jener Superintelligenz, mit der Perry Rhodan und die Menschheit auf vielfältige Weise verbunden sind. Nachdem dank Julian Tifflors Hilfe das PARALOX-ARSENAL gefunden werden konnte, kommt es nun zur BEGEGNUNG DER UNSTERBLICHEN... FRANK BORSCH Seit über einem Dutzend Jahren gehört Frank Borsch zu dem Kreativ-Team, das die größte Science-Fiction-Serie der Welt publiziert: Sowohl als Redakteur wie auch als Autor war und ist er für PERRY RHODAN tätig. Bereits 1998 gab der Autor sein Debüt in der PERRY RHODAN-Schwesterserie ATLAN, von Februar 2001 bis November 2007 verstärkte er als Redakteur das PERRY RHODAN-Team in Rastatt. Seit März 2004 gehört er dem festen Autorenstamm von PERRY RHODAN an. Der Serie ist Frank Borsch bereits seit seiner Kindheit verbunden: Im Alter von zehn Jahren entdeckte er PERRY RHODAN bei einer Bekannten seiner Mutter. 1977 stieg er als regelmäßiger Leser in die vierte Romanauflage ein und ließ sich für die nächsten zehn Jahre von den Weiten des Kosmos verzaubern. Dabei begeisterte er sich im besonderen für die Romane des PERRY RHODAN-Autors William Voltz, vor allem wegen seiner vielschichtigen Charaktere. Es dauerte nicht lange, bis die Begeisterung des Teenagers auf andere Science Fiction übergriff. Auch heute noch schätzt er Autoren wie Alfred Bester, Philip K. Dick und Ursula LeGuin. Den 1966 in Pforzheim geborenen Frank Borsch verschlug es nach seinem Zivildienst für zehn Monate in den Nahen Osten und nach Asien. Er studierte bis 1996 Englisch und Geschichte in Freiburg, wo er heute auch lebt. In dieser Zeit arbeitete er in verschiedenen Bereichen: als Wäschereifahrer, Paketpacker am Fließband und Pflegehelfer. Zudem wirkte er an der Erstellung eines Umwelthandbuchs für Osteuropa mit und war Webmaster an der Universität. Der Höhepunkt seines Studiums war sicherlich sein Aufenthalt in Belfast, wo er von 1991 bis 1992 irische Kinder in Deutsch unterrichtete. 'Das größte Abenteuer waren nicht irgendwelche Terroristen oder Bomben, sondern die irischen WG-Genossen', fasst er diese Zeit zusammen. Im Dezember 1996 nahm er an einem der von PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick geleiteten Science-Fiction-Seminare der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel teil - mit unerwarteten Folgen. Wolfgang Jeschke, Fricks Co-Dozent und Cheflektor des Heyne-Verlags im Bereich Science Fiction, engagierte Borsch vom Fleck weg als Übersetzer. Für Borsch war es der Startschuss ins Abenteuer Selbständigkeit. Für Heyne übersetzte er ein knappes Dutzend Romane, für Marvel Deutschland zahlreiche Comics. Die verbleibende Zeit nutzte er für das Schreiben von Romanen und Kurzgeschichten sowie jahrelang als Journalist mit Spezialgebiet Internet. Sein Interesse an der Science Fiction ist in dieser Zeit nie erlahmt - im Gegenteil: 'Wir leben ja schon längst in einer Science-Fiction-Welt. Es merkt nur kaum einer.' In den Jahren 2006 bis 2008

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 01.09.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845325934
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan-Erstauflage Bd.2594
    Größe: 870 kBytes
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Perry Rhodan 2594: Begegnung der Unsterblichen

3.

Der Anblick Philips schmerzte Sinnafoch.

Der Vatrox hatte den Okrill in die Medostation der VAT-DREDAR bringen lassen, nachdem er dank Satwa wieder zu Sinnen gekommen war - auf eine Art und Weise zwar, die seinen Stolz mit Füßen getreten hatte, aber Sinnafoch musste sich eingestehen, dass er sich den Luxus von Stolz nicht mehr länger leisten konnte.

Die Frequenz-Monarchie lag in den letzten Zügen.

Er, Sinnafoch, war ein gewöhnlicher Sterblicher geworden.

Und Philip, der letzte Gefährte, der ihm geblieben war, mochte längst tot sein, erdrückt vom mentalen Gewicht VATROX-DAAGS.

Sinnafoch hatte für Philip getan, was er konnte, nun waren die Spezialisten am Zug.

Der leitende Arzt der VAT-DREDAR hatte den Okrill in einen Regenerationstank stecken lassen. Philip schwebte nun in der trüben Nährflüssigkeit. Schläuche führten in sein Maul, bohrten sich in seine Flanken. In den mächtigen Muskeln des Okrills war kein Quäntchen Spannung verblieben. Er erinnerte an ein von Wasser aufgeweichtes Blatt, das auf einem See treibt.

Sinnafoch musste an Steelion Hartok denken, den Oxtorner, dem er Philip genommen hatte. "Du bist ein Blatt im Wind!", hatte er Sinnafoch auf der Höllenwelt gesagt - und Sinnafoch hatte ihm das Gegenteil bewiesen. Seitdem waren nur wenige Wochen vergangen. Sinnafoch muteten sie an wie Jahrtausende.

Der Okrill bebte leicht, aber die Bewegung ging nicht von Philip aus, sondern von den Erschütterungen der Schiffsmaschinen. Das Schlachtlicht befand sich im Überlichtflug. Sein Ziel war der denkbare Aufenthaltsort Perry Rhodans - dort, wo sie die Silberkugeln beobachtet hatten. Die Vibrationen der Maschinen waren kaum wahrnehmbar, in jedem Fall vernachlässigbar, aber der Okrill hatte ihnen nichts mehr entgegenzusetzen.

Ein unwürdiger Zustand. Der Okrill war unermesslich stark. Sinnafoch wollte seinen Gefährten nicht so sehen. Insbesondere nicht, weil der Anblick ihn nach TZA'HANATH, das Forschungszentrum der Frequenz-Monarchie, zurückversetzte. Zu Vastrear, dem Frequenzfolger, der den Verstand verloren hatte, während er immer neue Klone seiner großen Liebe erschaffen ließ. Die Klone waren in Tanks wie diesen entstanden. Erschaffen, um zu sterben, denn sie hatten niemals seinen überzogenen Vorstellungen genügen können.

Philip hatte Sinnafoch genügt. Der Okrill war kein wertloser Klon. Er war einzigartig. Ein Gefährte von unerschütterlicher Treue.

Sinnafoch wandte den Blick ab, versuchte sich zu beruhigen. Es waren Äußerlichkeiten, mehr nicht. Die Bilder, die sie in ihm heraufbeschworen, waren belanglos. Vastrear war so gut wie tot. TZA'HANATH war zu wichtig, als dass VATROX-VAMU es ignorieren würde. Die Jaranoc würden die Forschungsstation erobern oder vernichten.

Was er sah, waren Gespenster.

Sinnafoch gab sich einen Ruck. "Mohinder?"

Der leitende Arzt der VAT-DREDAR, der respektvoll einige Schritte hinter ihm gewartet hatte, trat neben den Vatrox. Er war ein Okrivar. "Ja, Frequenzfolger?"

"Was ist mit Philip?"

"Soweit wir es beurteilen können: nichts."

"Was heißt das?" Sinnafoch versuchte in der Miene seines Gegenübers zu lesen. Vergeblich. Es war ihm selbst bei Kruuper niemals gelungen, dem Okrivar, der ihm zu einem Gefährten geworden war, der ihm beinahe ebenso viel bedeutet hatte wie Philip.

"Die Aufgabe, die du uns gestellt hast, ist schwierig", sagte Mohinder. "Dieser Okrill ist eine uns fremde Kreatur. Wir tasten bei seiner Behandlung sozusagen im Nebel."

Der Okrivar trug einen Schutzanzug. Die Sauerstoff-Stickstoff-Atmosphäre an Bord des Schlachtlichts war giftig für ihn.

"Und was hat dein Tasten ergeben?"

"Organisch scheint der Okrill gesund. Er ist erschöpft, aber nicht in lebensbedrohlichem Maß. Seine Widerstandskraft ist extrem verblüffend. Niemandem in meinem Stab ist jemals ein Wesen begegnet, das sich auch nur annähernd mit ihm

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