text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Perry Rhodan 2596: Requiem für das Solsystem Perry Rhodan-Zyklus 'Stardust' von Montillon, Christian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2011
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Perry Rhodan 2596: Requiem für das Solsystem

Der verzweifelte Kampf der Globisten - nur ihr Einsatz kann die Erde noch retten In der Milchstraße schreibt man das Jahr 1463 Neuer Galaktischer Zeitrechnung - das entspricht dem Jahr 5050 christlicher Zeitrechnung. Seit einiger Zeit tobt der Kampf um die Polyport-Höfe, der mehrere Galaxien umspannt. Die sogenannten Polyport-Höfe sind Zeugnisse einer längst vergangenen Zeit, mit denen sich gigantische Entfernungen überbrücken lassen. Als die Frequenz-Monarchie aus einem jahrtausendelangen Ruheschlaf erwacht, beanspruchen ihre Herren, die Vatrox, sofort die Herrschaft über das Transportsystem und mehrere Galaxien. Die Terraner und ihre Verbündeten wehren sich erbittert - und schlagen die Frequenz-Monarchie zuerst in Andromeda und später auch in Anthuresta: Beide Herrscher der Vatrox, die Geisteswesen VATROX-CUUR und VATROX-DAAG, werden vernichtet, die Machtzentren der Vatrox ausgeschaltet. Doch den eigentlichen Sieg trägt eine dritte Geistesmacht davon, die ebenfalls von den Vatrox abstammt und diese nun erbittert bekämpft: VATROX-VAMU. Letztlich dreht sich aber alles um ES, die Superintelligenz von Wanderer und Mentor der Menschheit. ES scheint vom Tode bedroht, wenn ihm nicht die Psi-Energie des PARALOX-ARSENALS zugeführt wird, aber genau dahinter ist auch VATROX-VAMU her. Und so kommt es zum REQUIEM FÜR DAS SOLSYSTEM... Christian Montillon wurde 1974 als Christoph Dittert in Rockenhausen in Rheinland-Pfalz geboren. Mit 16 Jahren kaufte er am Kiosk in seinem Heimatort Winnweiler seinen ersten Perry Rhodan-Roman, 'Solo für einen Androiden' von Ernst Vlcek. Er wurde schnell zu einem großen Fan des Autors und scheint sich seither in den Kopf gesetzt zu haben, in dessen Fußstapfen zu treten ... Zunächst studierte Dittert in Mainz Germanistik, Buchwissenschaft, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und erwarb 2001 seinen Magistertitel. Nach dem Studium begann er eine Doktorarbeit auf dem Gebiet der Gesangbuchforschung, die er aber nicht fertigstellte, weil er sich als Autor selbstständig machte. Für sein Pseudonym Christian Montillon lieh er sich den Mädchennamen seiner Frau Rahel aus. Die Schriftstellerkarriere begann Dittert im Jahr 2003 mit ersten Romanen für die Serie 'Coco Zamis', die auf Basis der klassischen 'Dämonenkiller'-Serie aus den 70er Jahren entstand. Die Grundlagen für die Serie hatte Ernst Vlcek gelegt, und der Wiener Autor schrieb auch bei 'Coco Zamis' mit. Kurz darauf stieg Dittert in unterschiedliche Serien des Bastei-Verlages ein, zu denen er zahlreiche Titel beisteuerte. 2004 wagte er es, seinem Idol Ernst Vlcek einen Schritt näher zu kommen und sich bei der Perry Rhodan-Redaktion zu bewerben. Zunächst verfasste er vier Romane für die ATLAN-Serie, und kurz darauf feierte er mit dem Doppelband 2346 und 2347 seinen Einstand als Perry Rhodan-Teamautor. Seither gehört er zu den beliebtesten Autoren der Serie. Was ihn an Perry Rhodan am meisten fasziniert, sind 'die unterschiedlichen Blickwinkel auf dasselbe Geschehen, die Vielzahl an völlig unterschiedlichen Autoren.' Neben der Arbeit an der Hauptserie findet Christian Montillon immer wieder Zeit für weitere Projekte. Er schrieb für die Heyne-Taschenbuchreihen, übernahm die Exposé-Redaktion der 36-teiligen Nebenserie Perry Rhodan-Action und verfasst den 'Infotransmitter' für die Perry Rhodan-Serie, der unregelmäßige Nachrichtendienst der Serien-Homepage. Außerhalb des 'Perryversums' publizierte er zahlreiche Hardcover im Zaubermond-Verlag, allesamt Titel, die zu laufenden Serien gehören. 'Ja, ich bin ein Serienmensch', gesteht Montillon. 'Auch im Fernsehen schaue ich so gut wie nichts außer Serien, von den :Star Trek9-Serien bis zu :Friends9 - oder meiner Frau zuliebe auch mal :Emergency Room9, bei dessen Blutmassen mir allerdings regelmäßig schlecht wird ... und das, obwohl ich in meinen Texten hin und wieder noch mehr Blut vergieße. Aber im Emergency Room ist es eben real ... oder könnte zumindest real

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 01.09.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845325958
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 542 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Perry Rhodan 2596: Requiem für das Solsystem

1.

Gucky

In der weiten regenbogenfarbenen Ebene trieben Gedanken und Gesichter wie in einem Fluss.

Gucky atmete tief ein und sprang hinein. Er ließ sich selbst los, seinen Körper, seinen Verstand - und tauchte unter. Die Fluten überspülten seinen Geist.

Er spürte Licht und schmeckte Gedanken.

Gedanken der Altmutanten, die Wegbegleiter gewesen waren in alten Zeiten.

Gedanken allerdings auch der Funkenleute.

Sie bildeten gemeinsam den Parablock auf Talanis und sie alle vereinte ein Ziel: Sie unterstützten die Superintelligenz ES; sie versuchten, deren Tod zu verhindern, indem sie parapsychische Kraftströme kanalisierten und zu ihr schickten.

Der Mausbiber wurde eins mit ihnen allen. Er schob von sich, was hinter ihm lag, vergaß Trauer, Elend und Tod. Er verschwamm mit den vielen in der Psi-Ebene.

Langsam trieb er in einem See aus Leben. Er integrierte sich in die miteinander verschmolzenen Bewusstseine.

Ein Tropfen stieg vor ihm auf, trudelte kraftlos in der Luft und stürzte zurück. Die Regenbogenfläche vibrierte wie unter den Schallwellen einer Melodie, die ihre Harmonie suchte und nur mühsam fand. Oder dem Schlagen eines gewaltigen Herzens.

Gucky vereinte sich auch damit. Sein Atem glich sich an, sein Puls schwang im Gleichklang, und alles wurde ruhig.

Er empfing Gedanken, doch nicht die eines einzelnen Teilnehmers des Parablocks - diese gab es nicht mehr. Es existierte nur noch der Block, ein erhabenes, höherdimensionales Wunder.

Auch ihn, Gucky, gab es nicht mehr. Der letzte Ilt, der endgültig ohne seine Frau und seinen Sohn weiterleben musste, gehörte in diesen Augenblicken einer fernen Vergangenheit an.

Ein angenehmes Gefühl.

Er existierte im Verbund mit vielen Bewusstseinen und kannte bloß ein einziges Ziel: ES zu stabilisieren. Durchzuhalten, bis das Ende kam, auf die eine oder andere Weise.

Denn das Ende war unvermeidlich. Es konnte nicht mehr lange auf sich warten lassen. Der Zustand, so, wie Gucky ihn nun wahrnahm, war unhaltbar.

Das Leben der Superintelligenz bildete nicht mehr als einen hauchdünnen Faden im mehrdimensionalen Bereich. Er drohte zu zerreißen. ES war ein Nebelschwaden, der beim geringsten Luftzug für immer verwehte. Feuchtigkeit, die am Morgen aufstieg, um in der Sonne zu verdampfen.

Und so trieb der Parablock in der weiten Ebene. Mehr noch, er war die Ebene, und diese stieß erneut einen Tropfen aus sich heraus, schickte ihn zu dem sterbenden Wesen, das einst so stark gewesen war.

Doch Stärke hatte sich längst in Schwäche verwandelt.

Macht in Versagen.

Herrschaft in Misserfolg.

Der Tropfen schwebte empor und glänzte bunt wie ein herrlicher Kristall: pure Energie, Psi-Kraft aus dem kollektiven Bewusstsein des Parablocks. Wo er die Ebene verließ, bildete sich ein Strudel.

Was einst Gucky, der Mausbiber, gewesen war, schwamm dort hinein, griff mit seiner telekinetischen Gabe zu, und ein Wasserfaden schoss in die Höhe, verband sich mit dem Tropfen. Buntes Feuer floss darin, drehte und wirbelte in sich.

Ein stabiler Schlund entstand, für Sekunden und Ewigkeiten jenseits der Zeit. Energie quoll zu dem sterbenden, frierenden Wesen, das die Gabe träge aufnahm, kaum dazu in der Lage, sie auch nur wahrzunehmen.

Eiseskälte jagte durch die Verbindung zurück. Sie streifte Gucky, der Atem stockte ihm, doch der Moment ging vorbei.

Das Eis entlud sich, der Feuerschlund gefror. Es knirschte, und er zerbrach in tausend Fetzen, die wie Hagelkörner niederprasselten. Die Ebene überzog sich mit einem grauen Schleier, der alle Farben fraß, und Frost drang in das gemeinsame Bewusstsein des Parablocks.

Als das Eis brach, krochen Splitter der Kälte in jeden Einzelnen. Seelen gefroren.

Irgendwo erklang ein Ächzen.

Ein Loch entstand, ein zuckendes, blutendes Nichts. Der Mausbi

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen