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Perry Rhodan 2601: Galaxis in Aufruhr Perry Rhodan-Zyklus 'Neuroversum' von Lukas, Leo (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.06.2011
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2601: Galaxis in Aufruhr

Die ersten Tage in Chanda - Landung auf der Mysteriösen Glutwelt In der Milchstraße schreibt man das Jahr 1469 Neuer Galaktischer Zeitrechnung das entspricht dem Jahr 5056 christlicher Zeitrechnung. Der furchtbare, aber kurze Krieg gegen die Frequenz-Monarchie liegt inzwischen sechs Jahre zurück. Die Bewohner der Erde erholen sich langsam von den traumatischen Ereignissen. Nun hoffen die Menschen sowie die Angehörigen anderer Völker auf eine lange Zeit des Friedens. Perry Rhodan und seine unsterblichen Gefährten wollen die Einigung der Galaxis weiter voranbringen; die uralten Konflikte zwischen den Zivilisationen sollen der Vergangenheit angehören. Dabei soll die phänomenale Transport-Technologie des Polyport-Netzes behilflich sein. Mithilfe dieser Technologie bestehen Kontakte zu weit entfernten Sterneninseln, allen voraus der Galaxis Anthuresta, wo sich die Stardust-Menschheit weiterentwickelt. Doch längst lauert eine ganz andere Gefahr, von der die Bewohner der Milchstraße bislang nichts ahnen können. Von einer Sekunde auf die andere verschwindet das gesamte Solsystem an einen unbekannten Ort und Perry Rhodan verschlägt es mitsamt der BASIS in weite Ferne, mitten hinein in eine GALAXIS IN AUFRUHR... LEO LUKAS Eine Blinddarmentzündung im Alter von 13 Jahren war schuld, dass Leo Lukas Bekanntschaft mit dem 'Erben des Universums' machte. Die Mutter des 1959 in Köflach/Österreich geborenen Lukas schenkte ihrem Sprössling ein Perry Rhodan-Heft. Und während sich der Bauch des Jungen auf dem Weg der Besserung befand, wurde sein Kopf vom Fieber der Begeisterung für die größte Science-Fiction-Serie der Welt erfasst. In den achtziger und neunziger Jahren entwickelte sich der Sohn einer Bergarbeiterfamilie zum Tausendsassa der österreichischen Kleinkunst-Szene: als erfolgreicher Kabarettist, Schauspieler, Regisseur und Autor, als scharfzüngiger Begleiter des politischen und gesellschaftlichen Lebens seines Heimatlandes. Seine erste Langspielplatte erschien 1990, sein erstes Buch mit dem Titel 'Otto Blumes fatale Reisen' kam 1991 heraus und ist längst vergriffen. 1992 folgte das Video 'Leo Lukas - ein Wunschprogramm'. 2000 publizierte Leo Lukas zusammen mit dem Zeichner Gerhard Haderer das Kinderbuch 'Jörgi der Drachentöter', das die Regierungsübernahme der österreichischen Mitte-Rechts-Koalition kritisch-satirisch aufs Korn nahm und sich monatelang in den vordersten Plätzen der österreichischen Bestsellerlisten hielt. Seine Texte wurden mehrfach mit dem 'Salzburger Stier' ausgezeichnet, dem wichtigsten Kleinkunstpreis des deutschsprachigen Raums. 2005 erhielt er außerdem den 'Österreichischen Kleinkunstpreis'. Oft verwendet er Mittel der Science Fiction, um beißende Kritik zu üben. So etwa in seinen Romanen 'Otto Blumes fatale Reisen' (1991) und 'Wiener Blei' (1998), der im Universum der Rollenspielserie 'Shadowrun' spielt. Daher ist es vielleicht kein Wunder, dass er schließlich gebeten wurde, einen Gastroman für die Perry Rhodan-Serie zu verfassen, die er all die Jahre aufmerksam verfolgt hatte. Lukas war begeistert: 'Stell dir vor, du warst mit 13 ein glühender Beatles-Fan, und Jahrzehnte später ruft dich plötzlich Paul McCartney an und fragt, ob du bei seiner nächsten CD mitwirken willst. Ungefähr so ist es mir ergangen, als mich der RUF aus Rastatt ereilte ...' Bereits mit seinem Erstling 'Die Astronautische Revolution' mit der Nummer 2059 erweiterte er das Perry Rhodan-Universum um eine ganz persönliche ironische Facette, die inzwischen nicht mehr aus der Serie wegzudenken ist. Aus dem Gastspiel wurde bald ein Dauerauftrag und aus dem von Berufs wegen skeptischen Leo Lukas ein Optimist: 'Ich glaube daran: Wenn sich die ganze Menschheit in derselben Weise weiterentwickelt wie die Perry Rhodan-Serie, dann schaffen wir's vielleicht wirklich einmal dorthin, wo wir hinwollen und hingehören. Ja, genau: zu den Sternen.'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 23.06.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845326009
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan-Erstauflage Bd.2601
    Größe: 513 kBytes
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Perry Rhodan 2601: Galaxis in Aufruhr

1.

Auf verlorenem Posten

Rings um sie herrschte Chaos - das Chaos einer Raumschlacht, deren Ausgang leider feststand.

Hoch, dachte Mondra Diamond sarkastisch, gewinnen wir dieses Gefecht auf keinen Fall.

Momentan vermochte sie nicht einzugreifen. Daher kümmerte sie sich um Nemo Partijan. "Bist du okay?"

Anstelle einer Antwort kreischte er auf, schauderte noch etwas heftiger und stieß dann gutturale Laute aus, die am ehesten nach "Weg! Weg!" klangen.

Während sie die SERUNS koppelte und die Statusanzeigen von Partijans Medo-Einheit anforderte, fragte Mondra über die Schulter nach hinten: "Hast du eine Idee, wie wir ihm helfen könnten, Gucky?"

Der Ilt verneinte. "Er steht knapp vorm Durchdrehen. Der arme Kerl leidet unter demselben Einfluss, der uns allen zu schaffen macht. Bloß stärker."

"Warum? Ich meine, warum gerade er?"

"Keine Ahnung. Weil er diesbezüglich sensibler ist?"

Mondra rief die in den positronischen Speichern verzeichnete Vorgeschichte ab. Der Anzug stammte aus der BASIS, aber Partijan hatte ein Paket aus medizinischen und historischen Daten übertragen und deren Nutzung für Notfälle freigegeben.

"Seine Kindheit hat er größtenteils an Bord des Kugelraumers seiner Eltern verbracht, einer NAUTILUS getauften Fregatte der IRIS-Klasse. Esther und Eliah Partijan waren freiberufliche 'Prospektoren der Insel'."

"Demnach könnte er schon in jungen Jahren mit den im Stardust-System nicht eben seltenen hyperphysikalischen Phänomenen konfrontiert worden sein."

"Hm. Gesetzt den Fall, es war so - sollte daraus nicht eher ein gewisser Gewöhnungseffekt resultiert haben?"

Gucky breitete die Arme aus. "Wir reden von ultrahohen Frequenzen. Darauf reagieren die Leute unterschiedlich. Die einen so, die anderen so."

Inzwischen hatte Mondra Diamond die Cybermed-Werte überflogen. "Lebensgefahr besteht zum Glück nicht. Allerdings geht es ihm dreckig."

"Wem nicht? Ich hab's auch schon mal lustiger gehabt."

Sie drehte sich vollends zu ihm um. "Spürst du ...?"

"Nach wie vor eine Dämpfung meiner Fähigkeiten, ja. Als ob sich die Randzonen meiner Wahrnehmung verzerrten. Aber es scheint sich allmählich zu bessern. Zumindest wird's nicht schlimmer, so wie bei Nemo."

"Was die Frage aufwirft ..."

Der Ilt unterbrach sie rüde. "Lady Diamond, mich plagen andere Sorgen." Er stemmte die Fäuste in die Hüften und verdrehte die Augäpfel. "Da draußen sterben Menschen, Galaktiker. Ihre gedanklichen Todesschreie durchdringen die offenbar löchrigen Schirme dieses Schiffchens."

"Du hättest sie gern gerettet."

"Ich hätte", warf Gucky sich in die schmale Brust, "schon mehr als einmal das gesamte Uni- oder von mir aus auch Multiversum gerettet, wenn man mich gelassen hätte."

Mondra Diamond seufzte. "Davon mal abgesehen - wie beurteilst du die Situation?"

"Schlecht", sagte Gucky.

Es juckte ihn gehörig, hinauszuteleportieren, um wenigstens ein paar Besatzungsmitglieder der BASIS in Sicherheit zu bringen. Dafür war er schließlich zuständig, oder etwa nicht?

Musst nicht verzweifeln, mit diesen Worten wiegte man die Kinder Terras seit Hunderten von Generationen in den Schlaf. Wenn die Not am größten ist, kommt Gucky daher ...

Aber Gucky war auch nur ein Ilt. Er konnte nicht überall sein, und vor allem: nicht überall zugleich. So viel zum Thema Mythen.

Draußen, im Vakuum des Weltalls, das ihr angeschlagenes Schiff umgab, tobte eine Vernichtungsschlacht. Gucky scherte sich nicht um die flackernden Holos, die MIKRU-JONS überforderte Rechner projizierten. Er bekam ohnedies mehr mit, als ihm lieb war.

Einer dachte intensiv an seine Kinder, bis sein Lebenslicht verlosch. Eine bat um Verzeihung wegen der Untreue. Ein, zwei, viele andere bedauerte

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