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Perry Rhodan 2616: Countdown für Sol Perry Rhodan-Zyklus 'Neuroversum' von Ellmer, Arndt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.10.2011
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2616: Countdown für Sol

Die Sonne soll sterben - Reginald Bull in verzweifeltem Kampf In der Milchstraße schreibt man das Jahr 1469 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ) - das entspricht dem Jahr 5056 christlicher Zeitrechnung. Für die Menschen auf der Erde hat sich schlagartig das Leben verändert: Das Solsystem wurde von unbekannten Kräften in ein abgeschottetes Miniaturuniversum verbannt. Seltsame Außerirdische, die sogenannten Auguren, beeinflussen die Kinder und Jugendlichen, um die Menschheit 'neu zu formatieren'. Gleichzeitig wird offensichtlich die Sonne manipuliert. Davon weiß Perry Rhodan selbst nichts. Der unsterbliche Terraner bekam die anfänglichen Probleme im Solsystem zwar noch mit, aber dann verschwand er spurlos. Die Menschen auf der Erde wissen nicht, wo er sich aufhält, und sie haben auch keine Hinweise darauf. Sie haben zudem ihre eigenen Probleme. Die fremdartigen Spenta oder 'Sonnenhäusler' manipulieren die Sonne - sie betrachten den Stern als Ort des Frevels und wollen ihn auslöschen. Und so beginnt der COUNTDOWN FÜR SOL ... ARNDT ELLMER Er hat einen direkten Draht zu den PERRY RHODAN-Lesern: Wolfgang Kehl, im Südschwarzwald wohnhaft und unter dem Pseudonym Arndt Ellmer seit 1983 als Autor an der PERRY RHODAN-Serie beteiligt. Jede Woche erscheinen in den PERRY RHODAN-Romanen die seit 1989 von Arndt Ellmer betreuten Leserkontaktseiten, auf denen Fans diskutieren und kommunizieren. 'Bei PERRY RHODAN genießen die Leserbriefe erste Priorität', so charakterisiert Arndt Ellmer seine Aufgabe. 'Ohne den direkten Kontakt zu den Lesern wäre die Serie nie so weit gekommen.' Woche für Woche treffen Dutzende Leserbriefe und E-Mails in der PERRY RHODAN-Redaktion ein. Daneben ist der Leserkontakter auch noch in Foren und auf Facebook aktiv, um mitzubekommen, 'wie die Leser ticken'. Arndt Ellmer fasst die Essenz der Leserbriefe wöchentlich zur Leserkontaktseite (LKS) zusammen, beantwortet aber ebenso sorgfältig jedes Schreiben. 'Die Leser erwarten auf jeden Fall eine Antwort, sowohl auf Kritik als auch auf Lob und Anregungen.' Das ist nicht immer einfach: 'Für manche Leser bin ich fast eine Art Beichtvater, in diesen Briefen spiegelt sich häufig die persönliche Situation der Verfasser wieder.' Kein Wunder, dass Arndt Ellmer in Fan-Kreisen längst den Spitznamen 'der LKS-Onkel' verliehen bekommen hat. Wobei Arndt Ellmer, Jahrgang 1954, den Bezug zur Science Fiction schon recht früh herstellte: 'Mit acht Jahren entdeckte ich gewissermaßen die Sterne. Ich sah, dass es sie tatsächlich gab, die fernen Sonnen. Ein kleines Buch über den Sternenhimmel vervollständigte meinen Traum von der Unendlichkeit. Bis heute hält er mich gefangen.' Wohl auch aus diesem Grund verlor Ellmer in all den Jahren der Schule und des Studiums der Sprachwissenschaften nie den Kontakt zur phantastischen Literatur. Erste Fangeschichten erschienen in den 70er Jahren; sein erster Roman wurde 1980 im Zauberkreis-Verlag publiziert. Rasch kamen weitere Titel auf den Markt. Ebenfalls 1980 erschien das PERRY RHODAN-Taschenbuch Nummer 213 'Weg in die Unendlichkeit'. 1981 stieg Ellmer in die ATLAN-Serie ein. 1983 kam dann PERRY RHODAN hinzu. Daneben entstanden zahlreiche Einzelromane, unter anderem der beliebte Zyklus um die 'Sternenkinder'. Inzwischen hat Arndt Ellmer 200 PERRY RHODAN- und 40 ATLAN-Hefte verfasst, dazu 20 PERRY RHODAN-Taschenbücher und das Hardcover 'Im Netz der Nonggo'. Mit der CD-ROM 'Die Blues' über eines der exotischsten Völker der PERRY RHODAN-Serie setzte der Autor Maßstäbe. Neben Science-Fiction-Romanen hat sich der Autor erfolgreich in anderen Genres versucht. So schrieb er für Serien wie 'Der Hexer', 'Die Ufo-Akten', 'Vampira', 'Dämonenland' und andere. Daneben erschienen Krimis, Frauenromane sowie Hörspiele unter verschiedenen Pseudonymen. Ein Treatment für einen Fernseh-Thriller rundet die bisherige Arbeit des vielseitigen Autors ab.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 06.10.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845326153
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan-Erstauflage Bd.2616
    Größe: 460 kBytes
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Perry Rhodan 2616: Countdown für Sol

Prolog

Benidette Chauro starrte auf das Lichtermeer von Merkur-Alpha hinab. Noch veränderte sich nichts, aber nach einer Weile wurden die Lichter auf dem Holoschirm kleiner, und das Meer schrumpfte zu einem See. Dahinter kamen die Trümmer der ursprünglichen Wandleranlagen in Sicht, überzogen vom diffusen Schein der polaren Zwielichtzone - ein künstlicher Kraterwall jenseits der Forschungsanlage.

Die CUCULA PAMPO war unterwegs. Nichts vibrierte, es gab keinen Ruck beim Abheben, kein Schwanken. Die Andruckneutralisatoren und Gravoprojektoren konservierten der Besatzung jenen Zustand, als stünden sie auf Terras Oberfläche. Es war die Standardkonfiguration an Bord von LFT-Raumschiffen.

"Tschüss, Merkur!", murmelte Benidette leise.

Es ging heimwärts, weg von der Sonne, die zu einer tödlichen Bedrohung für die Menschheit wurde.

Die Orterin ließ viele Freunde zurück, aber sie nahm schöne Erinnerungen mit. Und die Hoffnung, dass sie die Männer und Frauen aus Merkur-Alpha bald wiedersehen würde. In Bunkern auf Venus oder Terra oder weiter draußen auf dem Mars, wo es noch schneller kalt werden würde, wenn die Sonne erlosch.

Die Rede des Residenten - Reginald Bull - klang ihr noch im Ohr, ein Appell an eine Menschheit in höchster Gefahr. Fünfeinhalb Stunden war das inzwischen her. Fremde hatten das Solsystem entführt und sich in der Sonne eingenistet. Sie nannten sich Spenta oder Sonnenhäusler. Sie wollten den wärmenden Stern zum Erlöschen bringen, und gleichzeitig entführten sie Kinder und Jugendliche. Kinder waren die Zukunft eines Volkes, ohne Kinder würde es keine Menschheit geben.

Unsere Kinder; das Licht unserer Sonne. Wir holen uns alles zurück!, wiederholte Benidette Chauro in Gedanken Bullys abschließende Worte.

Einmal mehr stand das Solsystem im Zentrum eines Übergriffs fremder Intelligenzen. Was hatte die Menschheit in ihrer Urheimat nicht alles erleiden müssen? Wie oft hatten sie gewünscht, all das würde einmal enden, aber doch nicht so!

Benidette ging die Ortungsanzeigen durch. "Keine Auffälligkeiten", sagte sie in Richtung des erhöht angebrachten Kommandantensessels. "Nur LFT-Echos!"

Peer Baufenedias döste wie üblich in seinem Sessel, die Augen halb geschlossen. Der Kommandant reagierte nicht auf ihre Meldung. Vor ihm in der Holokugel redete und gestikulierte Padrer Horvat Domenech in seinem jüngsten Vortrag.

Benidette hörte mit halbem Ohr hin, während sie weiter unverwandt auf die Anzeigen des Ortungsschirms blickte. Der Wissenschaftler - einer der besten Kosmologen und Kosmogenetiker der Westside - sprach von Körperwesen, Entitäten, höheren Existenzebenen wie zum Beispiel Materiequellen, die alle in das System der Kosmonukleotide eingebettet waren. Die Funktionsmechanismen der Schöpfung würden sich einem menschlichen Gehirn nie erschließen. Aber es gab Indizien, an denen man sich orientieren konnte.

Und: Die Menschheit tat einen weiteren Schritt und breitete sich im Universum aus. Sie musste dafür Opfer bringen. Immer mehr Blicke richteten sich auf das Solsystem. Das "6-D-Juwel", wie die Sonne auch genannt wurde, weil sie das Grab einer Superintelligenz bildete und deren Korpus sechsdimensional aufgeladen war, weckte Begehrlichkeiten.

"Siehst du dir diesen Unfug jetzt auch schon an?", fragte Caesar Chan.

Der Pilot steuerte das 200-Meter-Schiff auf einem sanften Kurs aus der Orbitalschleife in Richtung Venus. Die Startbeschleunigung von 180 Kilometern pro Sekundenquadrat brachte das Schiff innerhalb von vier Minuten auf eine Geschwindigkeit von 15 Prozent der Lichtgeschwindigkeit beziehungsweise 45.000 Kilometer pro Sekunde und legte dabei 5,6 Millionen Kilometer zurück. Anschließend flog es mit konstanter Geschwindigkeit weiter, bis in 37 Minuten die Bremsbeschleunigung einsetzen würde.

Jeder Flug stellte eine Gefahr für Leib und Leben dar. Die Bedingungen

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