text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Perry Rhodan 2637: Die Informationsjäger Perry Rhodan-Zyklus 'Neuroversum' von Ellmer, Arndt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.03.2012
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Perry Rhodan 2637: Die Informationsjäger

Gucky und Nemo Partijan in APERAS KOKKAIA - sie suchen den Ort des Wandels In der Milchstraße schreibt man das Jahr 1469 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ) - das entspricht dem Jahr 5056 christlicher Zeitrechnung. Seit dem dramatischen Verschwinden des Solsystems mit all seinen Bewohnern hat sich die Situation in der Milchstraße grundsätzlich verändert. Die Region um das verschwundene Sonnensystem wurde zum Sektor Null erklärt und von Raumschiffen des Galaktikums abgeriegelt. Fieberhaft versuchen die Verantwortlichen der galaktischen Völker herauszufinden, was geschehen ist. Dass derzeit auch Perry Rhodan mitsamt der BASIS auf bislang unbekannte Weise 'entführt' worden ist, verkompliziert die Sachlage zusätzlich. Um die LFT nicht kopflos zu lassen, wurde eine neue provisorische Führung gewählt, die ihren Sitz auf dem Planeten Maharani hat. Perry Rhodan kämpft indessen in der von Kriegen heimgesuchten Doppelgalaxis Chanda gegen QIN SHI. Diese mysteriöse Wesenheit gebietet über zahllose Krieger aus unterschiedlichen Völkern und herrscht nahezu unangefochten in Chanda. Zum Glück steht er nicht allein: Der Mausbiber Gucky und der Hyperphysiker Nemo Partijan befinden sich dort und betätigen sich als DIE INFORMATIONSJÄGER ... ARNDT ELLMER Er hat einen direkten Draht zu den Perry Rhodan-Lesern: Wolfgang Kehl, im Südschwarzwald wohnhaft und unter dem Pseudonym Arndt Ellmer seit 1983 als Autor an der Perry Rhodan-Serie beteiligt. Jede Woche erscheinen in den Perry Rhodan-Romanen die seit 1989 von Arndt Ellmer betreuten Leserkontaktseiten, auf denen Fans diskutieren und kommunizieren. 'Bei Perry Rhodan genießen die Leserbriefe erste Priorität', so charakterisiert Arndt Ellmer seine Aufgabe. 'Ohne den direkten Kontakt zu den Lesern wäre die Serie nie so weit gekommen.' Woche für Woche treffen Dutzende Leserbriefe und E-Mails in der Perry Rhodan-Redaktion ein. Daneben ist der Leserkontakter auch noch in Foren und auf Facebook aktiv, um mitzubekommen, 'wie die Leser ticken'. Arndt Ellmer fasst die Essenz der Leserbriefe wöchentlich zur Leserkontaktseite (LKS) zusammen, beantwortet aber ebenso sorgfältig jedes Schreiben. 'Die Leser erwarten auf jeden Fall eine Antwort, sowohl auf Kritik als auch auf Lob und Anregungen.' Das ist nicht immer einfach: 'Für manche Leser bin ich fast eine Art Beichtvater, in diesen Briefen spiegelt sich häufig die persönliche Situation der Verfasser wieder.' Kein Wunder, dass Arndt Ellmer in Fan-Kreisen längst den Spitznamen 'der LKS-Onkel' verliehen bekommen hat. Wobei Arndt Ellmer, Jahrgang 1954, den Bezug zur Science Fiction schon recht früh herstellte: 'Mit acht Jahren entdeckte ich gewissermaßen die Sterne. Ich sah, dass es sie tatsächlich gab, die fernen Sonnen. Ein kleines Buch über den Sternenhimmel vervollständigte meinen Traum von der Unendlichkeit. Bis heute hält er mich gefangen.' Wohl auch aus diesem Grund verlor Ellmer in all den Jahren der Schule und des Studiums der Sprachwissenschaften nie den Kontakt zur phantastischen Literatur. Erste Fangeschichten erschienen in den 70er Jahren; sein erster Roman wurde 1980 im Zauberkreis-Verlag publiziert. Rasch kamen weitere Titel auf den Markt. Ebenfalls 1980 erschien das Perry Rhodan-Taschenbuch Nummer 213 'Weg in die Unendlichkeit'. 1981 stieg Ellmer in die ATLAN-Serie ein. 1983 kam dann Perry Rhodan hinzu. Daneben entstanden zahlreiche Einzelromane, unter anderem der beliebte Zyklus um die 'Sternenkinder'. Inzwischen hat Arndt Ellmer 200 Perry Rhodan- und 40 ATLAN-Hefte verfasst, dazu 20 Perry Rhodan-Taschenbücher und das Hardcover 'Im Netz der Nonggo'. Mit der CD-ROM 'Die Blues' über eines der exotischsten Völker der Perry Rhodan-Serie setzte der Autor Maßstäbe. Neben Science-Fiction-Romanen hat sich der Autor erfolgreich in anderen Genres versucht. So schrieb er für Serien wie 'Der Hexer', 'Die Ufo-Akten', 'Vampira', 'Dämonenland' und andere. Daneben erschienen Krimis, Frauenromane sowie Hörspiele unter

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 01.03.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845326368
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan-Erstauflage Bd.2637
    Größe: 639 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Perry Rhodan 2637: Die Informationsjäger

Prolog

"Rücksturz!"

Der Hawk-III-Kompensationkonverter schaltete ab. Ein leichtes Rütteln durchlief die Zentrale des 500-Meter-Kreuzers der MARS-Klasse. Der halb volle Kaffeebecher auf der Konsole neben Rhodans Sessel ruckelte zur Seite. Ehe der Terraner zugreifen konnte, kippte der Becher über den Rand und stürzte ab.

"Wir sind in leichte Turbulenzen geraten", erklang erneut die Stimme des Kommandanten. "Die Abweichung von den Zielkoordinaten beträgt fünf Lichtjahre!"

Rhodan hörte es, aber seine Aufmerksamkeit galt in diesem Augenblick der dunkelbraunen Welle, die aus dem Becher schwappte, sich zusammenrollte und langsam in dem unsichtbaren Prallfeld zur Ruhe kam, das sie mitsamt dem Becher auffing.

Auf diese Weise werden Reinigungsroboter arbeitslos, schoss es dem Terraner durch den Kopf.

Das positronisch gesteuerte Feld reagierte zu langsam. Es hätte den Kaffee gleich im Becher auf der Konsole halten sollen. Gehörte das zu den Spätfolgen der schweren Kampfschäden bei der Flucht aus der BASIS? Rhodan hielt es für durchaus möglich.

Immerhin war die SICHOU-1 flugfähig.

"Kein Kontakt zur KADURA", meldete die Steuerpositronik des Kugelschiffs.

Kommandant Derrayn Anrene schaute zu Rhodan herüber.

"Wir korrigieren den Koordinatenfehler mit einer Kurzetappe."

Der Terraner nickte zustimmend und fischte den Kaffeebecher aus dem Feld, leerte ihn in einem Zug und stellte ihn auf die Konsole zurück.

Im Hologlobus sah er die Gaswolken von Kollaron-Viibad, ein Teil jener Materiebrücke, welche die beiden Teilgalaxien Chandas, Dosa und Zasao, miteinander verband. Die Brücke war rund 80.000 Lichtjahre lang und 20.000 Lichtjahre breit.

Kollaron-Viibad war ein winziger Teil davon, eine Hölle aus Entstehen und Vergehen. Sterne und Sonnensysteme wurden neugeboren, anderen mitsamt ihren Zivilisationen verschlungen. Wer sich nicht mit Raumschiffen in Sicherheit bringen konnte, war verloren.

Gewaltige Hyperkräfte wirkten in die Zonen, Hyperorkane und Tryortan-Schlünde entstanden nach Belieben und entfesselten ein Chaos.

Immerhin bildeten die Viibad-Klüfte so etwas wie stabile Anker im Chaos. Sie durchzogen den Raumsektor wie Säulen.

"Korrekturmanöver. Der Count-down läuft", erklang die Steuerpositronik.

Erneut wechselte die SICHOU-1 in den Linearraum, hing für wenige Augenblicke in einer rotgrau glühenden Umgebung, ehe sie in den Normalraum zurückkehrte.

Zumindest war das der Normalfall.

Im Augenblick hatte Rhodan eher den Eindruck, als dehne sich der Vorgang um ein Vielfaches der veranschlagten Flugzeit. Die Schlieren auf der optischen Darstellung, die nichts anderes als ein irreales Abbild des Zwischenraums symbolisierten, ordneten sich zu parallelen Strukturen und verloren ihre Lebendigkeit.

Der Helm des SERUNS schloss sich automatisch.

"Darrayn", sagte Rhodan. "Ich kenne dieses Phänomen vom Hörensagen. Wir drohen einzufrieren."

Natürlich gab es keine Zeugen eines Steckenbleibens im Zwischenraum. Die Schiffe, denen so etwas widerfahren war, blieben für alle Zeiten verschwunden. Aber es gab Notrufe, die teils Jahrhunderte später durch Zufall aufgefangen wurden - ebenso wie ihre Verfasser im Linearraum gestrandet, aber irgendwann ausgespien worden waren.

"Einen Tipp, Perry! Schnell!"

Rhodans Gedanken jagten sich. Alles, was er in diesem Augenblick sagte, konnte falsch sein. Von einem Einzelfall und daraus resultierenden Erkenntnissen ließ sich nicht auf alle Ereignisse schließen.

"Arbeitet der Hawk normal?"

"Ja. Keine Störung."

Sie hatten ihn erst kürzlich in Betrieb genommen, nachdem die Hyperkristalle des ersten Konverters ausgebrannt gewesen waren.

"Lasst den Konverter stottern. Irgendwie. Ändert die Parameter."

Es ging auf Kosten der wertvollen Kristalle, die bei zusätzlicher Belastung schneller

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen