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Perry Rhodan 2703: Tod im All Perry Rhodan-Zyklus 'Das Atopische Tribunal' von Perplies, Bernd (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.06.2013
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2703: Tod im All

Sichu Dorksteiger träumt vom großen Sterben - und Perry Rhodan kämpft ums Überleben Seit die Menschheit ins All aufgebrochen ist, hat sie eine aufregende, wechselvolle Geschichte erlebt: Die Terraner - wie sich die Angehörigen der geeinten Menschheit nennen - haben nicht nur seit Jahrtausenden die eigene Galaxis erkundet, sie sind längst in ferne Sterneninseln vorgestoßen. Immer wieder treffen Perry Rhodan und seine Gefährten auf raumfahrende Zivilisationen - und auf die Spur kosmischer Mächte, die das Geschehen im Universum beeinflussen. Im Jahr 1514 Neuer Galaktischer Zeitrechnung, das nach alter Zeitrechnung dem Anfang des sechsten Jahrtausends entspricht, gehört die Erde zur Liga Freier Terraner. Tausende von Sonnensystemen, auf deren Welten Menschen siedeln, haben sich zu diesem Sternenstaat zusammengeschlossen. Doch ausgerechnet der Mond, der nächste Himmelskörper, ist den Terranern fremd geworden. Seit einigen Jahren hat er sich in ein abweisendes Feld gehüllt, seine Oberfläche ist merkwürdig verunstaltet. Wer zu ihm vordringen möchte, riskiert sein Leben. Perry Rhodan weiß, dass die neuen Herrscher des Mondes, die Onryonen, eine Bedrohung für die Erde darstellen. Seine ersten Nachforschungen auf dem Mond bestätigen diese Befürchtungen. Nur knapp entkommt er seinen Häschern, aber ihn erwartet der TOD IM ALL ... Der Weltenwanderer Bernd Perplies wurde 1977 am letzten Tag des Monats Februar in Wiesbaden geboren und verbrachte dort seine Schulzeit. Nach einem gut zehnjährigen Aufenthalt in Mainz - unter anderem für ein Studium der Filmwissenschaft, Germanistik, Buchwissenschaft und Psychologie - kehrte er 2011 in seine Geburtsstadt zurück. Er findet, 'dass es sich in beiden Städten prima leben lässt'. Und ergänzt: 'Weswegen es mich auch nie wirklich in die Fremde gezogen hätte. Diesen Mangel an tatsächlicher Reiselust machte ich bereits von Kindesbeinen an durch einen unbezwingbaren Drang zum Weltenwandern im Geiste wett.' Sein Talent zum Phantasieren wurde früh geweckt und gefördert. 'Ein Dank gebührt hier zweifellos meinen Eltern, die sich nicht darauf beschränkten, uns Kindern Gute-Nacht-Geschichten zu erzählen, sondern die uns stets zur aktiven Mitgestaltung der Handlung ermunterten.' Die Lektüre von Fantasy- und Science-Fiction-Romanen - darunter auch die ersten PERRY-RHODAN-Silberbände - bestärkte seinen Wunsch, schriftstellerisch tätig zu werden. Seine professionelle Karriere begann mit einem Praktikum beim Heel Verlag, wo er ab 2001 zahlreiche Artikel für das Genre-Magazin 'Space View' schrieb. Daneben betreute er als Chefredakteur das Rollenspiel-Portal 'Ringbote.de'. Für die Verlage Heel, Pegasus Spiele und Cross Cult übersetzte er seit 2004 mehr als 30 Spiele und Bücher, darunter viele Titel der 'Star Trek'-Serie. Neben diesen freiberuflichen Aktivitäten arbeitet Bernd Perplies nebenberuflich im Deutschen Filminstitut - DIF in Frankfurt am Main, für das er in den Jahren 2004 bis 2009 außerdem als Redakteur die Website 'filmportal.de' mitbetreute. In seiner Freizeit schaut er gern Filme, liest Bücher und spielt mit Freunden Brettspiele oder Pen-&-Paper-Rollenspiele. Im August 2008 erschien beim Verlag Lyx sein erster Roman 'Tarean - Sohn des Fluchbringers'. Er brachte ihm den dritten Platz in der Endausscheidung für den Deutschen Phantastik Preis 2009 in der Sparte 'Bestes Debüt' ein. Nach dem dritten Band der 'Tarean'-Reihe veröffentlichte er in den Jahren 2010 bis 2011 die erfolgreiche Trilogie 'Magierdämmerung'. Zusammen mit Christian Humberg schrieb er die Bände der humorvollen Jugend-Fantasy-Serie 'Drachengasse 13' sowie 'Das schleichende Grauen', ein in Wolfgang Hohlbeins 'Hexer'-Universum angesiedeltes Abenteuerspielbuch. Für 2012 ist im Verlag Lyx sein Urban-Fantasy-Roman 'Flammen über Arcadion' angekündigt. Zwischen all diesen Aktivitäten fand Bernd Perplies immer wieder die Zeit, die Heft- und Taschenbuchreihen der PERRY RHODAN-Serie zu verfolgen

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 06.06.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845327020
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 1927 kBytes
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Perry Rhodan 2703: Tod im All

1.

23. Juni 1514 NGZ

21.50 Uhr

Universität von Terrania

Die holografischen Anzeigen umgaben Sichu Dorksteiger wie eine Schar neugieriger Kinder, die sich eine gute Geschichte von ihr erhofften. Doch es war Sichu, die sich eine Geschichte anschaute und anhörte - immer wieder und aus allen erdenklichen Perspektiven.

Und es war keine gute.

Genau genommen handelte es sich um eine Tragödie. Vor vier Tagen, am 19. Juni, war eine komplette Hilfsflotte der LFT, 77 Schiffe an der Zahl, aus heiterem Himmel unmittelbar über Terra ausgelöscht worden.

Sichu richtete den Blick der bernsteinfarbenen Augen auf die Flottenliste: die GIOVANNI CABOTO, ein 1800-Meter-Raumer der SATURN-Klasse, unter dem Befehl von Oberst Bennelong Eoura, die GEORGES MELIES, auf der Helme Landa, ein Bekannter von ihr, gedient hatte, die beiden LFT-BOXEN-Raumer HILDEGARD VON BINGEN und PANTAM NURHERERE - Lazarett-Schiffe! Von ihnen waren nicht mehr als ein 100.000 Kilometer durchmessendes Trümmerfeld draußen im All geblieben.

Die atorische Chefwissenschaftlerin mit dem langen silbernen Haar, das ihr, von einigen verzierten Ringen mit Mühe gebändigt, wie eine Flut über die linke Schulter fiel, brauchte keinen Spiegel, um zu wissen, dass die smaragdgrünen Punkte in ihrer Iris in Bewegung waren. Der Anblick der Trümmer war einfach grauenvoll, eine Katastrophe, die sie auch nach der hundertsten Durchsicht der Bilddokumente noch aufwühlte.

Vielleicht war der Tod von Helme Landa schuld daran, dass Sichu sich wie eine Besessene in die Aufgabe gestürzt hatte, die Vorgänge an der Grenze des Solsystems zu rekonstruieren und zu begreifen. Einen Teil von ihr faszinierte sicher auch die hyperphysikalische Unerhörtheit der Tat selbst. Wahrscheinlich war der Grund aber vor allem der, dass ihr ein selbstgerechtes Regime, das rücksichtslos Leben opferte, um seine eigene Position zu untermauern, alles andere als fremd war.

Vor Jahrzehnten war sie eine Soldatin, eine glühende Dienerin der Frequenz-Monarchie gewesen. Deren Machtanspruch war ein absoluter gewesen. Erst die Auslöschung eines ganzen Planeten - nur zum Zweck eines Experiments - hatte Sichu aufgerüttelt und sie dazu gebracht, ihr Lebensbild gründlich zu überdenken.

Ganz so weit waren die Onryonen, die sich wie Parasiten unter dem Technogeflecht auf Luna festgesetzt hatten, nicht gegangen. Aber ihr Vergehen war nur graduell geringer. Er sei ein Bevollmächtigter des Atopischen Tribunals hatte Shekval Genneryc behauptet, der einzige Onryone, der bislang mit ihnen Kontakt aufgenommen hatte. Das Tribunal habe unzweideutige Hinweise darauf, dass der von Oberst Eoura geführte Verband in die Kampfhandlungen im Ghatamyz-Sektor eingreifen werde. Das jedoch sei verboten.

Begründungen hierfür hatte er keine geliefert. Stattdessen hatte eine Flotte aus 30 Schiffen, die den Repulsor-Wall um den Mond durchflogen und im Mondorbit Stellung bezogen hatten, einfach das Feuer eröffnet, als Eoura das Verbot missachtete und in den Linearraum wechselte.

Sichu presste die Lippen zusammen. An dieser Stelle wurde die Sache wirklich hässlich. Ihr Blick wanderte zu dem Standbild und den Analysedaten zu ihrer Linken. Das Bild zeigte einen Teil des gewölbten Rumpfs von Gennerycs Schiff, einem 2100-Meter-Riesen, der sich als Raumvater HOOTRI identifiziert hatte. Aus mehreren verborgenen Abschussrampen waren Miniaturflugkörper gerast. Auch die anderen onryonischen Schiffe hatten ohne weitere Warnung gefeuert. Insgesamt 299 hatte die LFT-Wachflotte gezählt.

Neben den Analysedaten schwebte eine holografische Projektion der Geschosse. Es handelte sich um 30 Meter lange Torpedos mit einem kugelförmig verdickten Ende, in dem eine Ladung von enormer Sprengkraft stecken musste. Viele Informationen hatte sie nicht zu diesen Waffen. Dafür war alles zu schnell gegangen.

Sichu zögerte, unschlüssi

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