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Perry Rhodan 2740: Griff nach dem Galaktikum Perry Rhodan-Zyklus 'Das Atopische Tribunal' von Ellmer, Arndt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.02.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2740: Griff nach dem Galaktikum

Griff nach dem Galaktikum: Der Tod kommt ins Halo-System - die Posbis greifen ein Seit die Menschheit ins All aufgebrochen ist, hat sie eine wechselvolle Geschichte hinter sich: Die Terraner - wie sich die Angehörigen der geeinten Menschheit nennen - sind längst in ferne Sterneninseln vorgestoßen. Immer wieder treffen Perry Rhodan und seine Gefährten auf raumfahrende Zivilisationen und auf die Spur kosmischer Mächte, die das Geschehen im Universum beeinflussen. Im Jahr 1516 Neuer Galaktischer Zeitrechnung steht die Milchstraße seit nunmehr zwei Jahren unter dem Einfluss des Atopischen Tribunals, einer noch immer weitgehend rätselhaften Organisation. Diese gibt vor, im Rahmen der 'Atopischen Ordo' für Frieden und Sicherheit zu sorgen. Welche Auswirkungen die Atopische Ordo haben kann, erfährt Perry Rhodan am eigenen Leib: Ihn hat es in die Galaxis Larhatoon verschlagen, die Heimat der Laren, die vor über eineinhalb Jahrtausenden als Mitglieder des Konzils der Sieben Galaxien eine beträchtliche Zeitspanne in der Milchstraße herrschten. In der Milchstraße regiert indessen nur noch formal das Galaktikum, die eigentliche Politik findet stets im Schatten der Onryonen statt. Da ist es nur konsequent, wenn das Atopische Tribunal sich die galaktische Hauptwelt Aurora einverleiben will: Es erfolgt der GRIFF NACH DEM GALAKTIKUM ... ARNDT ELLMER Er hat einen direkten Draht zu den Perry Rhodan-Lesern: Wolfgang Kehl, im Südschwarzwald wohnhaft und unter dem Pseudonym Arndt Ellmer seit 1983 als Autor an der Perry Rhodan-Serie beteiligt. Jede Woche erscheinen in den Perry Rhodan-Romanen die seit 1989 von Arndt Ellmer betreuten Leserkontaktseiten, auf denen Fans diskutieren und kommunizieren. 'Bei Perry Rhodan genießen die Leserbriefe erste Priorität', so charakterisiert Arndt Ellmer seine Aufgabe. 'Ohne den direkten Kontakt zu den Lesern wäre die Serie nie so weit gekommen.' Woche für Woche treffen Dutzende Leserbriefe und E-Mails in der Perry Rhodan-Redaktion ein. Daneben ist der Leserkontakter auch noch in Foren und auf Facebook aktiv, um mitzubekommen, 'wie die Leser ticken'. Arndt Ellmer fasst die Essenz der Leserbriefe wöchentlich zur Leserkontaktseite (LKS) zusammen, beantwortet aber ebenso sorgfältig jedes Schreiben. 'Die Leser erwarten auf jeden Fall eine Antwort, sowohl auf Kritik als auch auf Lob und Anregungen.' Das ist nicht immer einfach: 'Für manche Leser bin ich fast eine Art Beichtvater, in diesen Briefen spiegelt sich häufig die persönliche Situation der Verfasser wieder.' Kein Wunder, dass Arndt Ellmer in Fan-Kreisen längst den Spitznamen 'der LKS-Onkel' verliehen bekommen hat. Wobei Arndt Ellmer, Jahrgang 1954, den Bezug zur Science Fiction schon recht früh herstellte: 'Mit acht Jahren entdeckte ich gewissermaßen die Sterne. Ich sah, dass es sie tatsächlich gab, die fernen Sonnen. Ein kleines Buch über den Sternenhimmel vervollständigte meinen Traum von der Unendlichkeit. Bis heute hält er mich gefangen.' Wohl auch aus diesem Grund verlor Ellmer in all den Jahren der Schule und des Studiums der Sprachwissenschaften nie den Kontakt zur phantastischen Literatur. Erste Fangeschichten erschienen in den 70er Jahren; sein erster Roman wurde 1980 im Zauberkreis-Verlag publiziert. Rasch kamen weitere Titel auf den Markt. Ebenfalls 1980 erschien das Perry Rhodan-Taschenbuch Nummer 213 'Weg in die Unendlichkeit'. 1981 stieg Ellmer in die ATLAN-Serie ein. 1983 kam dann Perry Rhodan hinzu. Daneben entstanden zahlreiche Einzelromane, unter anderem der beliebte Zyklus um die 'Sternenkinder'. Inzwischen hat Arndt Ellmer 200 Perry Rhodan- und 40 ATLAN-Hefte verfasst, dazu 20 Perry Rhodan-Taschenbücher und das Hardcover 'Im Netz der Nonggo'. Mit der CD-ROM 'Die Blues' über eines der exotischsten Völker der Perry Rhodan-Serie setzte der Autor Maßstäbe. Neben Science-Fiction-Romanen hat sich der Autor erfolgreich in anderen Genres versucht. So schrieb er für Serien wie

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 20.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845327396
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Das Atopische Tribunal Bd.2740
    Größe: 7598 kBytes
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Perry Rhodan 2740: Griff nach dem Galaktikum

1.

Penccas Khelliod wartete auf den Tag seines Lebens. Früh in seiner Kindheit hatte er bereits gehört, dass es etliche solcher Tage geben würde. Später, in der Flotte und unter dem Kommando alter, erfahrener Onryonen, war ihm der Irrtum bewusst geworden. Er hatte aus der Erfahrung und der Weisheit der anderen gelernt.

Einen Tag wie diesen gab es höchstens einmal, und an ihm verblassten die Erinnerungen an alle anderen schönen Tage des Lebens. Sein Pilotenpatent, sein Befähigungsnachweis zum Kommandanten eines Raumvaters - das waren die Tage, die ihm dann nichts mehr bedeuten würden.

Jeder Atemzug erschien ihm wie eine Ewigkeit, jeder Lidschlag wie ein Universum. Ungeduld erzeugte ein Vibrieren und Beben in seinem Körper. Er redete sich ein, dass seine Lebenszeit längst nicht reichte, um ein inneres Band zu den Mitgliedern der anderen Schlafrudel in der SHOYOO zu knüpfen.

Der Befehl - längst hätte er eintreffen müssen. Wie lange mussten sie warten? Einen weiteren Augenblick, zwei vielleicht? Nun waren diese bereits vorbei, und noch immer blieb der Funkspruch aus.

Khelliods eigenes Rudel raschelte und flüsterte irgendwo hinter ihm in den verwinkelten Gassen der Kommandozelle. Nur ein einziger Körper blieb in seinem Blickfeld, steif und in seinem Wolkensessel leicht zur Seite geneigt, als schliefe er. Die wuchtige Halbkugel des Helms verdeckte einen Teil des Kopfes. Lollo Gessorad hielt den geistigen Kontakt zu den Steuersystemen. Als diensthabender Genifer hoffte er auf denselben Augenblick des Glücks, allerdings deutlich gelassener als Khelliod.

Penccas Khelliod roch das und fand nicht einmal die Kraft, daraus einen Nutzen für sich selbst zu ziehen. Unablässig starrte er auf die Bildschirme, wo ein Pulk nach dem anderen materialisierte. Der Cluster wuchs und wuchs wie ein gigantisches Wesen, dessen Zellteilung extrem schnell verlief. Tausende aneinandergekoppelte Kugelschiffe warteten auf den Einsatzbefehl.

Über ihnen thronte der kommandierende Raumvater, durch mehrere Patronitschlingen mit den nächstliegenden Einheiten verwoben.

Kommandant Khelliod hielt seine Ungeduld kaum mehr aus. Es waren ausreichend Schiffe für ihr Vorhaben. Der Cluster hätte ausgereicht, ganze Sonnensysteme zu transformieren. Hätte es nicht eine Strafexpedition sein können?

Penccas Khelliod hatte an diesem Tag eine außergewöhnliche Aufgabe. Das, worum ihn alle Onryonen beneideten, hing draußen an der Außenhülle der SHOYOO: eine dreiseitige Pyramide mit einem ovalen Gebilde darunter, das ein Drittel der Gesamtlänge ausmachte. Die beiden Enden des Körpers waren abgeschnitten und flach, eine Kreisfläche unten, eine Dreiecksfläche oben. Das komplette Gebilde bestand aus Patronit und leuchtete aus sich heraus in einem tiefen Rot.

Dieses Gebilde, diese Krönung seiner Laufbahn - wo blieb der Marschbefehl? Penccas Khelliod spürte, wie Geist und Körper sich verzehrten. Er würde den Zeitpunkt nicht mehr erleben! Der Gedanke versetzte ihm einen Stich in der Brust. Er stöhnte leise.

Es musste geschehen. Jetzt!

Die erste Ordische Stele für die Milchstraße - das höchste aller Geschenke!

Die nächsten Schiffe trafen ein. Fast unheimlich war es anzusehen, wie sie sanft aus dem Linearraum glitten, sich in den Cluster einreihten und ihren Ortungsschutz aktivierten.

Das Flüstern des Wolkensessels lenkte Khelliod ab. Der Genifer richtete sich halb auf, schob die Beine über den Rand und ließ sie neben der Lehne herabbaumeln.

Penccas Khelliod hastete zu ihm. "Ist er da?"

"Der Befehl? - Nein!"

Lollo Gessorad musterte ihn mit einem Ausdruck der Besorgnis, der Khelliod irritierte.

"Zu viel Nervosität schadet dem Rudel", sagte der Genifer.

"Ich weiß das", beschwichtigte Khelliod. "Aber je schneller es geht, desto eher sind die alten Organisationsstrukturen der Milchstraße Geschichte."

Sie waren veralt

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