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Perry Rhodan 2743: Der Schwarze Palast Perry Rhodan-Zyklus 'Das Atopische Tribunal' von Stern, Michelle (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.03.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2743: Der Schwarze Palast

Der Atope Matan Addaru Dannoer erreicht Luna - um zu sterben und um zu leben

Seit die Menschheit ins All aufgebrochen ist, hat sie eine wechselvolle Geschichte hinter sich: Die Terraner - wie sich die Angehörigen der geeinten Menschheit nennen - sind längst in ferne Sterneninseln vorgestoßen. Immer wieder treffen Perry Rhodan und seine Gefährten auf raumfahrende Zivilisationen und auf die Spur kosmischer Mächte, die das Geschehen im Universum beeinflussen.

Im Jahr 1516 Neuer Galaktischer Zeitrechnung steht die Milchstraße seit nunmehr zwei Jahren unter dem Einfluss des Atopischen Tribunals, einer noch immer weitgehend rätselhaften Organisation. Diese gibt vor, im Rahmen der 'Atopischen Ordo' für Frieden und Sicherheit zu sorgen.

Welche Auswirkungen die Atopische Ordo haben kann, erfährt Perry Rhodan am eigenen Leib: Ihn hat es in die Galaxis Larhatoon verschlagen, die Heimat der Laren, die vor über eineinhalb Jahrtausenden als Mitglieder des Konzils der Sieben Galaxien eine beträchtliche Zeitspanne in der Milchstraße herrschten.

In der Milchstraße regiert indessen nur noch formal das Galaktikum. Die eigentliche Politik findet stets im Schatten der Onryonen statt, die von den Atopischen Richtern ihre Befehle empfangen. Eine ihrer Bastionen ist der irdische Mond Luna, und dort befindet sich auch DER SCHWARZE PALAST ...

Als Michelle Stern im Jahr 1998 bei einem hessischen Schreibwettbewerb siegte und als Preis eine Reise nach Polen gewann, stand für die junge Frau endgültig fest: Schreiben, das muss es sein! Seither kletterte sie auf der schriftstellerischen Erfolgsleiter nach oben - am 18. November 2011 feiert sie mit dem Roman 'Geteilte Unsterblichkeit' ihren Einstieg in die Welt der PERRY RHODAN-Serie.

Geboren wurde die Autorin unter dem bürgerlichen Namen Stefanie Rafflenbeul im Jahr 1978 in Frankfurt am Main, wo sie auch ihre Kindheit verbrachte. Es folgte der Umzug der Familie nach Rodgau. Ihr Studium absolvierte sie in Frankfurt - sie belegte die Fächer Germanistik, Psychologie und Kunstgeschichte.

Bereits Ende der achtziger Jahre begann sie mit dem Schreiben. In ihren eigenen Kurzgeschichten spielten vorzugsweise Vampire, Hexen und Zauberwesen die Hauptrolle. Seither war sie immer schriftstellerisch tätig. Und nachdem sie in der Literaturwerkstatt des Literaturhauses Darmstadt unter der Leitung des Lyrikers, Schriftstellers und mehrfachen Preisträgers Kurt Drawert viel dazugelernt hatte, wurde ihr Wunsch stärker, hauptberuflich zu schreiben.

Die Autorin veröffentlichte weitere Kurzgeschichten in Zeitschriften und im Internet. 2006 gewann sie den zweiten Preis beim William-Voltz-Award und bewies damit, dass sie sich auf dem Gebiet der Science Fiction sicher bewegen konnte.

Ab 2007 veröffentlichte sie Erotik-Romane unter Pseudonym. Mit einem Roman zur Serie 'Sun-Quest', die im Fabylon-Verlag erscheint, kam sie im selben Jahr erneut mit der Science Fiction in Berührung. Es folgte der Einstieg bei den Serien 'Maddrax' und 'Sternenfaust', für die sie bisher über dreißig Romane verfasst hat.

Ihre Vielseitigkeit und ihre Liebe zur Phantastik erreichten in der Fantasy-Serie ELFENZEIT, für die sie einen Roman verfasste, im Jahr 2009 einen spannenden Höhepunkt. Es war ihre erste Zusammenarbeit mit der PERRY RHODAN-Redaktion, die diese Fantasy-Serie mit einem Autorenteam erarbeitet.

Ein Jahr später konnte sie ein weiteres Debüt feiern - unter dem Autorennamen Michelle Stern kam ihr erster Beitrag für das sogenannte Perryversum in den Handel. Es war ein Roman für die ATLAN-Taschenbuchreihe, der den Titel 'Geheimplan Quinto-Center' trägt und bei den Lesern sehr gut ankam.

Der nächste Schritt war folgerichtig: weiter hinein ins Perryversum. 'Ich lausche mit Begeisterung den klassischen PERRY RHODAN-Büchern', erzählt die Autorin. 'Und natürlich war's schon immer ein Traum von mir, einen Roman zu schreiben, der zur größten Science-Fiction-Serie der Welt gehört.'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 13.03.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845327426
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan Bd.2743
    Größe: 2864 kBytes
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Perry Rhodan 2743: Der Schwarze Palast

1.

Im Ringgebirge

Der SERUN fühlte sich eng an wie ein Gefängnis. Toufec flog vor Shanda Sarmotte durch den langen Gang. Sie waren zu zweit unterwegs, um der Beer & Mädler-Universität samt der Probleme mit Pazuzu und der gedrückten Stimmung im Widerstand zu entkommen.

Shandas Stimme erklang in seinem Helm. "Wie viel Zeit haben wir bis zur Zündung?"

"Genug." Trotzdem flog Toufec schneller, durch Tunnel und sublunare Ebenen, hin zu einem desaktivierten Antigravlift, in dessen Schacht es nach oben ging. Sie stiegen im Ringgebirge hinauf, legten Hunderte von Metern an die Oberfläche zurück. Während der Gravo-Pak ihn nach oben brachte, dachte Toufec an die Gefahren, die hinter ihnen lagen.

In Schlaglichtern sah er die Vergangenheit vor sich. Die abstürzende STARDIVER, in der er zuvor gemeinsam mit Shanda Sarmotte und Perry Rhodan den Repulsorwall der Onryonen überwunden und Luna erreicht hatte. Das Gesicht von Quinta Weienater, der Rebellin, die mit anderen Mondbewohnern im Untergrund gegen das Regime der Onryonen kämpfte. In einem verlassenen Hotel hatten sie Pri Sipiera kennengelernt, die kleine, drahtige Frau mit den roten, zur Haube geschnittenen Haaren und dem kalten, zu allem entschlossenen Lächeln.

Pri war die Anführerin des Widerstands und die Tochter von Antonin Sipiera, dem Lunaren Residenten, der zu einem Spielball der Besatzer geworden war. Die Tochter hatte sich gegen den Vater gerichtet.

"Was denkst du?", fragte Shanda.

"An Pri. Und an Perry. Ob er in Sicherheit ist."

Perry Rhodan hatte vom Mond fliehen müssen, während Toufec, Shanda Sarmotte und Fionn Kemeny dageblieben waren, um die Mission fortzusetzen und den Widerstand zu unterstützen. Die Onryonen verfolgten den Unsterblichen. Toufec hoffte, dass Perry ihnen entkommen war. Wissen konnte er es nicht, denn Luna hatte die Position nahe der Erde verlassen, und ein Nachrichtenaustausch war unmöglich.

Die Onryonen hatten den Mond zur Waffe gemacht und ihn "gezogen", wie sie es nannten. Die krank aussehende, grüne Technokruste, die zahlreichen Bewohnern der Erde schlaflose Nächte beschert hatte, war eine einzige große Maschinerie, die es ermöglichte, Luna im Raum wie mit einem Transmitter über unvorstellbare Strecken zu versetzen.

Doch der Widerstand war den Besatzern in die Quere gekommen. Fionn Kemeny hatte zusammen mit YLA, der Tochter NATHANS, einen Weg gefunden, den Prozess mit einem Gravoirritator aufzuhalten. Statt die Feinde der Onryonen zu bedrohen, war Luna aufgrund eines Fehlers in einem extremen System gestrandet, angezogen von einem Neutronenstern. Einem von vieren, die beinahe das Ende jeden Lebens bedeutet hätten.

"Schon wieder eins." Shandas Stimme war angewidert.

Sie passierten ein Stück Technogeflecht, das wie ein Speer vom Boden zur Decke ragte. Es war mit einer undurchdringlichen Schicht umhüllt, die der Widerstand benutzte, um das hochkomplexe Material blind zu machen. Inzwischen wussten sie, dass eine optische Ortung unter externer Anregung über das Geflecht möglich war. Jeder fähige Genifer konnte sie bewerkstelligen. Zum Glück gab es auf Luna weit mehr Geflecht als Genifere zur Verfügung standen. Eine lückenlose Überwachung war unmöglich.

An einer Gleittür kurz vor dem Ausgang hielt Toufec inne. Etwas störte ihn. Es dauerte einige Sekunden, bis er es erfassen konnte. Die Tür stand offen. Er und Shanda waren vor zwei Tagen an diesem Ort gewesen, und er war ganz sicher, dass er den Zugang geschlossen hatte.

Ob jemand vom Widerstand ebenfalls auf diesen Platz gestoßen war? Oder hatte Pazuzu eigenmächtig eine Reise unternomm

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