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Perry Rhodan 2750: Aufbruch Perry Rhodan-Zyklus 'Das Atopische Tribunal' von Anton, Uwe (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.05.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2750: Aufbruch

Das neue Fernraumschiff der Terraner startet - auf der Suche nach Perry Rhodan Seit die Menschheit ins All aufgebrochen ist, hat sie eine wechselvolle Geschichte hinter sich: Die Terraner - wie sich die Angehörigen der geeinten Menschheit nennen - sind längst in ferne Sterneninseln vorgestoßen. Immer wieder treffen Perry Rhodan und seine Gefährten auf raumfahrende Zivilisationen und auf die Spur kosmischer Mächte, die das Geschehen im Universum beeinflussen. Im Jahr 1516 Neuer Galaktischer Zeitrechnung steht die Milchstraße seit nunmehr zwei Jahren unter dem Einfluss des Atopischen Tribunals. Seine Angehörigen behaupten, im Rahmen der 'Atopischen Ordo' für Frieden und Sicherheit zu sorgen. Welche Auswirkungen die Atopische Ordo haben kann, erfährt Perry Rhodan in der Galaxis Larhatoon. Sie ist die Heimat der Laren - und auch diese stehen unter der Herrschaft der Atopischen Richter. Aber womöglich lassen sich in Larhatoon Informationen finden, die helfen, das Tribunal wieder zu vertreiben. In der Milchstraße wird eine Rettungsmission für Perry Rhodan vorbereitet - kein Geringerer als sein ältester Freund und Weggefährte Reginald Bull hat daran maßgeblichen Anteil. Und so kommt es zum AUFBRUCH ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 01.05.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845327495
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan Bd.2750
    Größe: 4295 kBytes
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Perry Rhodan 2750: Aufbruch

1.

An Bord der BOX-33781

8. November 1516 NGZ

Iblan Goster betrachtete das irrwitzige Ballett am Rand des Sonnensystems. Es war ein stiller Tanz mit Raumschiffen und Waffen, mit wahnsinnigen Geschwindigkeiten und Beschleunigungen.

Die Schiffe der Menschen rasten mit halber Lichtgeschwindigkeit dahin, alle technischen Geräte aufs Höchste ausgereizt, jederzeit bereit, in den Hyperraum zu springen. Ihre Geschütze waren feuerbereit, die Schutzschirme flammten.

Der terranische Verbindungsoffizier saß wie erstarrt vor dem Holo. Sein Blick sog sich an der Bewegung der Raumschiffe fest, die in der dreidimensionalen Darstellung wie winzige Kugeln wirkten, wie Spielzeuge, die er mit einem Fingerschnippen bewegen konnte. Er sah die Pulks der Terraner, und er erblickte in relativer Nähe die Cluster der Onryonen, die in den letzten Wochen Tausende von Schiffen aufgeboten hatten, um die Heimat der Menschheit zu belagern.

"Was würde jetzt Perry Rhodan tun?", fragte er sich halblaut. Aber Rhodan war weit weg, vielleicht in Gefangenschaft, vielleicht auf der Flucht.

Goster spürte, wie sich Schweißtropfen auf seiner Stirn bildeten und über sein Gesicht hinabflossen. Sie brannten in seinen Augen. Obwohl seine Ausbildung ihn auf so eine Situation vorbereitet hatte und ihm klar gewesen war, dass sich solch ein Einsatz früher oder später nicht mehr vermeiden ließ, hatte er Angst. Und mit jeder Minute, die verstrich, wurde diese Angst stärker.

Er fühlte sich nicht sicher. Nicht an Bord des Fragmentraumers, erst recht nicht in dieser Umgebung.

Die BOX-33781 war eigentlich ein zuverlässiges Schiff. Ein großes Schiff, das sich durchaus mit einer LFT-BOX vergleichen ließ, einem Omni-Ultraschlachtschiff der QUASAR-Klasse für multiplen Einsatz. Die Posbi-Raumer bildeten mit etwa 400.000 Einheiten das Hauptkontingent der Galaktischen Kampfflotte.

400.000 Schiffe! Eine Streitmacht mit einer unglaublichen Vernichtungskraft.

Aber die BOX war auch ein unheimliches Schiff, zumindest für einen Menschen – ein bizarrer Würfel mit 3000 Metern Kantenlänge und zahllosen Auswüchsen und Aufbauten, mit Türmchen, Auslegern, schwenkbaren Antennen, asymmetrischen Plattformen und Kuppeln.

"Eine solche BOX ist auch nicht für Menschen gedacht, sondern für Posbis", murmelte Goster. Humanoide Sauerstoffatmer fühlten sich an Bord eines solchen Schiffes unwillkürlich fehl am Platz. Wenn Iblan Goster die Zentrale der BOX verließ, musste er den SERUN schließen. Außerhalb dieses eng begrenzten Raums gab es keine für ihn atembare Atmosphäre, keine hinreichende Wärme, keinen akzeptablen Druck. Es wunderte ihn, dass die Posbis das Herz der BOX mit Sauerstoff geflutet und geheizt hatten, um einigermaßen annehmbare Bedingungen für ihn zu schaffen. Sie hatten am Rand der Zentrale eigens für ihn einen kleinen Raum eingerichtet, mit einem Bett, auf dem er schlafen, und einer Nasszelle, in der er seine Notdurft verrichten und sich frisch machen konnte.

Noch unsicherer kam ihm die Umgebung vor, zumindest unter diesen Umständen. Der Fragmentraumer hielt sich an der Peripherie des Solsystems auf, außerhalb des Kristallschirms, der die acht Planeten und ihre Sonne vor dem Zugriff der Onryonen schützte. Um den Schirm hatten sich zwölf Onryonen-Cluster mit jeweils etwa 5000 Raumschiffen postiert.

60.000 Schiffe, die den systemumspannenden Schutzschirm aber nicht angriffen.

Goster hatte trotz der immensen Entfernungen zwischen den Clustern den Eindruck, dass sich mindestens eine dieser Schiffsballungen in Kernschussweite zur BOX-33781 befand.

Auch zahlreiche Schiffe der Galaktiker hatten außer

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