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Perry Rhodan 2786: Der wahre Rhodan Perry Rhodan-Zyklus 'Das Atopische Tribunal' von Anton, Uwe (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.01.2015
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2786: Der wahre Rhodan

Angriff auf ein Sternenportal - auf eine Lebensader des Atopischen Tribunals Seit die Menschheit ins All aufgebrochen ist, hat sie eine wechselvolle Geschichte hinter sich: Längst sind die Terraner in ferne Sterneninseln vorgestoßen, wo sie auf raumfahrende Zivilisationen und auf die Spur kosmischer Mächte getroffen sind, die das Geschehen im Universum beeinflussen. Mittlerweile schreiben wir das Jahr 1517 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ). Die Milchstraße steht weitgehend unter dem Einfluss des Atopischen Tribunals. Dessen Richter behaupten, nur sie könnten den Weltenbrand aufhalten, der sonst unweigerlich die Galaxis zerstören würde. Auf diese Weise zementiert das Tribunal in der Milchstraße seinen Machtanspruch, während der Widerstand dagegen massiv aufrüstet. Perry Rhodan und die Besatzung des Fernraumschiffes RAS TSCHUBAI haben in der fernen Galaxis Larhatoon in Erfahrung gebracht, dass das eigentliche Reich der Richter die Jenzeitigen Lande seien. Um dorthin zu gelangen, braucht es aber Atlan als Piloten und ein Richterschiff als Transportmittel. Da es in Larhatoon kein Richterschiff mehr gibt, muss Rhodan in die Milchstraße zurückkehren. Auf dem Flug dorthin erweist sich jedoch ein fremdes Wesen als DER WAHRE RHODAN ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 08.01.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845327853
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 3348 kBytes
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Perry Rhodan 2786: Der wahre Rhodan

2.

RAS TSCHUBAI

17. Mai 1517 NGZ

Avestry-Pasik war nicht allein in dem Konferenzraum in unmittelbarer Nachbarschaft der Zentrale, und er war wesentlich beherrschter, als Perry Rhodan es ihm zugetraut hätte.

Ein weiterer Lare war in ein Gespräch mit ihm vertieft, als Rhodan und Atlan den Raum betraten: Nonon-Kior, der Anführer der Proto-Hetosten, die im Praveniosystem den Anschlag auf die Ordischen Stelen ausgeführt hatten. Der Mann, der ihn zu Avestry-Pasik geführt hatte.

Er war bei dem Gespräch dabei gewesen, bei dem sie ihr weiteres Vorgehen abgestimmt hatten. Und er war Augenzeuge des Attentats auf den Pseudo-Rhodan gewesen und vorläufig festgenommen, verhört und wieder freigelassen worden. Er hatte offensichtlich nichts mit dem Anschlag zu tun.

Rhodans Blick streifte den Laren. Er war für sein Volk ungewöhnlich groß und hager. Seine Vogelnestfrisur war schütter, das Haar ungewöhnlich hell, fast weiß. Doch er war kein alter Mann, sondern stand in der Blüte seiner Jahre, wie seine kraftvolle Gestalt verriet.

Rhodan nickte dem wesentlich kleineren Anführer der Proto-Hetosten zu. Avestry-Pasik erwiderte den Blick, und seine Pupillen verengten sich. Eine seltsame Mischung glomm in ihnen: Zorn und Betroffenheit, Unsicherheit und Scham.

Rhodan informierte die Laren, dass das Attentat seinen Doppelgänger verletzt hatte.

"Haben eure Untersuchungen ergeben, dass die Laren nichts damit zu tun haben?", fragte Avestry-Pasik geradeheraus. Sein breites Gesicht wirkte in diesem Moment noch voller. Auf seiner Stirn gruben sich Querfalten ein, und die vier Nasenlöcher blähten sich auf, was ein spontaner Ausdruck höchster Ablehnung sein mochte. Das Kinn wurde angehoben, weil der Lare die dicken gelben Lippen heftig zusammenpresste.

"Sie sind noch nicht abgeschlossen", sagte Rhodan. "Ich persönlich bin davon überzeugt, dass die Laren nichts mit dem Attentat zu tun haben."

Avestry-Pasik entspannte sich ein wenig. "Es freut mich, das zu hören."

"Trotzdem müssen wir gewisse Konsequenzen aus diesem Vorfall ziehen", sagte Atlan.

Rhodan betrachtete den Arkoniden aus dem Augenwinkel. Jenem machte es offenkundig nichts aus, den Zorn der Laren auf sich zu ziehen. Zu seiner Zeit als Admiral des Großen Imperiums hätte er sie beim geringsten Verdacht ohne Raumanzüge aus der nächsten Luftschleuse geworfen.

Avestry-Pasik erhob sich, schritt auf und ab. Einen Moment lang befürchtete Rhodan, sein Fluchthelfer und Intimfeind würde ihn angreifen, doch dann riss er sich zusammen. Er zitterte am gesamten Leib. "Was schlägst du vor?"

"Was würdest du an meiner Stelle tun?"

Damit hatte Rhodan dem Proto-Hetosten den Wind aus den Segeln genommen. Ihr Verhältnis war angespannt. Avestry-Pasiks Hass auf den Hetork Tesser hatte sich zwar gelegt, nachdem der Anführer der Laren-Rebellen den unsterblichen Terraner besser kennengelernt hatte, aber er war frustriert, weil aus seiner Sicht die Aktion CHEMMA DHURGA kein Erfolg gewesen war. Abgesehen von einer miniaturisierten Rippe hatten sie keine Spur von der Ur-Heimat der Laren gefunden. Und nun hatten sie keine Zeit, diesem Fund mit der gebotenen Gründlichkeit nachzugehen.

Das gemeinsame Ziel schweißte sie zusammen. Es existierte eine sehr alte Verbindung zwischen der Milchstraße und Larhatoon, das hatte die Begegnung mit den Urlaren im Kosmoglobus Zwei ergeben. Deshalb wollte Avestry-Pasik die Galaktiker in deren Heimat begleiten. Wenn es gelang, diese Verbindung zu erhellen, würden sie vielleicht Licht ins Dunkel der Geschichte bringen. Das Ursprungsvolk der Laren und dessen Geheimnisse konnten ein Schlüssel zu den Problemen der Gegenwart sein.

"Ich würde die Besatzung der VERNYS-VERC austauschen", antwortete Avestry-Pasik gepresst. "Ich würde neue Laren auswählen, die die Reise in die Milchstraße mitmachen."

"Genau das ist auch mein Vor

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