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Perry Rhodan 2792: Finsterfieber Perry Rhodan-Zyklus 'Das Atopische Tribunal' von Anton, Uwe (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.02.2015
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2792: Finsterfieber

Der Atopische Konduktor - und ein Opfer, das viele rettet Seit die Menschheit ins All aufgebrochen ist, hat sie eine wechselvolle Geschichte hinter sich: Längst sind die Terraner in ferne Sterneninseln vorgestoßen, wo sie auf raumfahrende Zivilisationen und auf die Spur kosmischer Mächte getroffen sind, die das Geschehen im Universum beeinflussen. Mittlerweile schreiben wir das Jahr 1517 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ). Die Milchstraße steht weitgehend unter dem Einfluss des Atopischen Tribunals. Dessen Richter behaupten, nur sie könnten den Weltenbrand aufhalten, der sonst unweigerlich die Galaxis zerstören würde. Auf diese Weise zementiert das Tribunal in der Milchstraße seinen Machtanspruch, während der Widerstand dagegen massiv aufrüstet. Perry Rhodan und die Besatzung des Fernraumschiffes RAS TSCHUBAI haben in der fernen Galaxis Larhatoon in Erfahrung gebracht, dass das eigentliche Reich der Richter die Jenzeitigen Lande sind. Mit Atlan steht dem Terraner der einzig geeignete Pilot für den Flug zur Verfügung, doch nur ein Richterschiff vermag diesen Flug auch durchzustehen. Zurück in der Milchstraße, entwickeln Perry Rhodan, Atlan und der ehemalige Arkon-Imperator Bostich einen Plan zur Eroberung der CHUVANC, des Raumers von Richter Chuv, der sich im Arkonsystem aufhält. Dort grassiert das FINSTERFIEBER ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 19.02.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845327914
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Das Atopische Tribunal Bd.2792
    Größe: 4141 kBytes
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Perry Rhodan 2792: Finsterfieber

Fieber: Erhöhte Körpertemperatur als Antwort eines Organismus auf unbestimmte Krankheiten; kann tödlich verlaufen.

Auch bei Keloskern.

1.

"Es beginnt!"

28. Juli 1517 NGZ

"Medoroboter!", rief Atlan.

Schon schwebten sie heran: zwei kugelförmige Gebilde von jeweils einem halben Meter Durchmesser. Sie verharrten über dem Ilt und den beiden schwer verletzten Onryonen, fuhren Tentakel mit Messinstrumenten und Injektoren aus und untersuchten die Lebewesen, die ihrer Hilfe bedurften.

Gucky richtete sich schon wieder auf. Er wollte den Medorobot mit einer unwirschen Handbewegung verscheuchen. Die Kugel verharrte hartnäckig über ihm, erfasste seinen Körper mit einem fast transparenten, gelblich schimmernden Scanstrahl. Die Färbung sollte verhindern, dass jemand während einer Untersuchung versehentlich in den Strahl griff.

"Mir geht es gut!", murrte der Mausbiber. "Ich habe mir nur etwas viel zugemutet. Die Entfernung war ziemlich hoch."

Atlan betrachtete Gucky. Der Ilt hatte erst vor Kurzem die Fähigkeit zu teleportieren zurückerlangt und war längst nicht der Alte. Dennoch hatte er nicht gezögert und die beiden Onryonen per Teleportation aus ihrem explodierenden Beiboot gerettet.

Der Arkonide nickte. Sofort ließ der Medoroboter von dem Ilt ab und wandte sich dem weiblichen Onryonen zu.

Der Blick des Arkoniden glitt durch die Zentrale der SIMILDE. Bis auf Fender Baucis und Gholdorodyn befanden sich alle vor Ort. Die Terranerin und der Kelosker nutzten den Flug nach Naat in ihren Kabinen für eine kurze Ruhepause. Eldhoverd betrachtete reglos das Geschehen, Bruce Cattai saß im Sessel des Piloten, und der Oxtorner Tacitus Drake bemühte sich, aufmerksam und wachsam dreinzuschauen.

Der männliche Onryone krümmte sich. Er hustete Blut. Meterweit flogen die Tropfen durch die Zentrale. Atlan trat einen Schritt beiseite, damit es ihn nicht traf.

Der Onryone riss die Augen auf und schloss sie wieder. Kurz leuchtete sein Emot scharlachrot auf, bevor er in Ohnmacht fiel.

Der Medorobot versuchte, ihn zu stabilisieren, verabreichte ihm eine Injektion. "Bei beiden Patienten schwere körperliche Schäden", konstatierte er. "Verbrennungen, nicht diagnostizierbare innere Verletzungen. Die vorliegenden Informationen über diese Spezies reichen nicht aus, um eine erfolgreiche Behandlung zu gewährleisten."

"Ihr aktueller Zustand?"

"Traumatisiert, nicht bei Bewusstsein."

"Behandlungsvorschlag?"

"Ein Aufenthalt in der Medostation ist unabdingbar. Wir versuchen, mit einer Nährflüssigkeit die Verbrennungen zu heilen, und kümmern uns um die inneren Verletzungen."

"Findet heraus, ob sie am Finsterfieber erkrankt sind. Alle bekannten Informationen darüber wurden in die Datenbank eingegeben. Das meiste stammt von den larischen Rebellen. Mehr steht uns leider nicht zur Verfügung. Ihr müsst mit dem auskommen, was wir haben."

"Verstanden." Behutsam erfassten die Roboter die Onryonen mit Traktorstrahlen und zogen sie aus der Zentrale.

Atlan musterte den Mausbiber. "Geht es dir wirklich gut?"

"Nur die Erinnerungen ... Das Beiboot stand kurz vor der Explosion. Die Schirme waren zusammengebrochen, sonst wäre ich gar nicht hineingekommen. Es befanden sich weitere Onryonen an Bord, mindestens fünf, Geniferen, glaube ich, aber ich konnte nichts für sie tun. Ich ergriff die beiden in der Zentrale, weil sie bewegungslos dort lagen. Ich glaube, in dem Augenblick, in dem ich teleportierte, ist das kleine Schiff explodiert ... Es war knapp, Arkoniden-Häuptling, sehr knapp ..."

"Danke. Das war sehr mutig von dir."

Nach der Explosion des onryonischen Beiboots hatte Bruce Cattai wieder Kurs auf Naat gesetzt. Sie würden den fünften Planeten des Baagsystems, wie es nun nach atopischer Vorgabe hieß, in Kürze err

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