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Perry Rhodan 2801: Der Kodex Perry Rhodan-Zyklus 'Die Jenzeitigen Lande' von Anton, Uwe (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.04.2015
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2801: Der Kodex

Die RAS TSCHUBAI in einem fremden Raum - Terraner treffen auf bekannte Unbekannte Auf der Erde schreibt man den Herbst 1517 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ). Menschen haben Teile der Milchstraße besiedelt, Tausende von Welten zählen sich zur Liga Freier Terraner. Man treibt Handel mit anderen Völkern der Milchstraße, es herrscht weitestgehend Frieden zwischen den Sternen. Doch wirklich frei sind die Menschen nicht. Sie stehen - wie alle anderen Bewohner der Galaxis auch - unter der Herrschaft des Atopischen Tribunals. Die sogenannten Atopischen Richter behaupten, nur sie und ihre militärische Macht könnten den Frieden in der Milchstraße sichern. Wollen Perry Rhodan und seine Gefährten gegen diese Macht vorgehen, müssen sie herausfinden, woher die Richter überhaupt kommen. Ihr Ursprung liegt in den Jenzeitigen Landen, in einer Region des Universums, über die bislang niemand etwas weiß. Auf dem Weg dorthin kommt es zu einem Unfall, der Perry Rhodan in die Vergangenheit der Milchstraße verschlägt, mehr als 20 Millionen Jahre vor seiner Geburt. In dieser Zeit suchen die Tiuphoren die Galaxis heim, und es gibt nur wenige, die ihnen Paroli bieten - darunter DER KODEX ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 23.04.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845328003
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan 2801
    Größe: 1853 kBytes
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Perry Rhodan 2801: Der Kodex

Möge dir dein Weg leicht werden,

mögest du stets den Wind

im Rücken haben.

- Alter irischer Segen

1.

Guckys Bedenken

Die Verteidiger hatten keine Chance.

Neun bumerangförmige Raumschiffe lösten sich von der fünf Kilometer langen Walze und hielten auf die habitable Zone des Sonnensystems zu.

Die Angreifer stießen von oben auf das System hinab und führten dabei gelegentlich kurze Hyperraumsprünge durch. Sie waren dadurch schnell. Zugleich schienen die Verantwortlichen die Vorfreude auf die kommenden Kämpfe auszukosten: Den Verteidigern blieb gerade genug Zeit, um sich ihnen im Kampf zu stellen.

Neun Raumschiffe. Das klang für ein raumfahrendes Volk nicht nach besonders viel.

Aber diese neun Raumschiffe bedeuteten neunmal Gnadenlosigkeit. Das wussten die Verteidiger, da sie diesen speziellen Raumschiffstyp kannten.

Die Schiffe rasten in einer Formation ins Sonnensystem, die an das Äußere der Einheiten erinnerte. Ein Schiff flog an der Spitze, jeweils vier weitere bildeten eine schräg davon wegführende, leicht gekrümmte Flanke des Geschwaders.

Todesbumerang, dachte Perry Rhodan, dem diese Schiffe ebenfalls bekannt waren. Tiuphoren.

Jeden Widerstand, der sich ihnen in den Weg stellte, vernichteten die Bumerangschiffe - Sternspringer, wie sie genannt wurden - mit einer lässigen Beiläufigkeit, die dem Terraner Übelkeit bereitete.

Eine Einheit der Verteidiger nach der anderen verging in einer atemberaubenden Choreografie des Todes - wenn Rhodan jemals eine Ästhetik der Vernichtung beobachtet hatte, dann in diesem Fall. Das war eines der Merkmale, die er den Tiuphoren mittlerweile zuschrieb.

Aus jedem Schiff wurde eine kleine, schnelllebige, neue Sonne, von der nach Sekunden bloß noch ein dunkelrotes Glimmen blieb. Das kalte, schwarze All zerquetschte diese letzte Erinnerung an das Leben, das sich so weit hinausgewagt hatte, in eine empörte Galaxis, die in einer fernem Zukunft Milchstraße genannt werden würde, aber in dieser Zeit Phariske-Erigon hieß.

"Bericht!" Rhodans Stimme klang so angespannt, dass er sie kaum als die seine erkannte.

"Sondierung des Raums und Analyse des Funkverkehrs läuft", sagte ANANSI. "Der orangenfarbene Stern der K-Klasse heißt Achalabat und ist unwesentlich kälter als Sol und hat siebzehn Planeten. Der fünfte Planet, Chemeb, ist die Heimatwelt der Chemebochavi. Er ist das Ziel der Sternspringer."

Der Terraner wandte den Blick von den Holos ab, die in allen Einzelheiten mit detaillierten Aufnahmen den schrecklichen, schweigenden Kampf zeigten, den die Tiuphoren ins Achalabatsystem brachten. Er warf einen kurzen Blick auf den Chronographen. Das Gerät wies als Bordzeit den 21. November 1517 NGZ aus.

Aber die Bordzeit war relativ, die RAS TSCHUBAI ein Fremdkörper aus der Zukunft. Zeigte das Gerät das in der Galaxis herrschende Datum an, wäre es mit dem Jahr 20.103.191 vor Christus garniert gewesen. Wochentage oder Monate spielten da keine Rolle.

"Prognose!"

"Chemeb wird fallen. Das Achalabatsystem hat keine Chance." ANANSIS Holoavatar, der so täuschend mädchenhaft-kindlich wirkte, sah Rhodan bedauernd an.

Rhodan rieb sich die Nasenwurzel. Sie juckte fürchterlich. Er sah keinen Weg, wie die Chemebochavi die Tiuphoren aufhalten konnten. Die Angreifer stießen auf direktem Weg zum fünften Planeten vor, der dicht besiedelten Hauptwelt des Systems. Sobald sie ihn erreicht hatten, würde ihr Feldzug eine unvorstellbare Zahl von Opfern fordern.

"Sichtung und Auswertung der gegnerischen Kalkulation!"

ANANSI vergrößerte ein Holo. Ein fünf Kilometer langes, walzenförmiges Sterngewerk der Tiuphoren stand im Außenbereich des angegriffenen Systems, siegessicher und hochmütig wartete es ab, was die Sternspringer

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