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Perry Rhodan 2847: Planet der Phantome Perry Rhodan-Zyklus 'Die Jenzeitigen Lande' von Stern, Michelle (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.03.2016
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2847: Planet der Phantome

Auf der Erde schreibt man das Jahr 1518 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ). Die Menschen haben mit der Liga Freier Terraner ein großes Sternenreich in der Milchstraße errichtet; sie leben in Frieden mit den meisten bekannten Zivilisationen.

Doch wirklich frei ist niemand. Die Milchstraße wird vom Atopischen Tribunal kontrolliert. Dessen Vertreter behaupten, nur seine Herrschaft verhindere den Untergang - den Weltenbrand - der gesamten Galaxis.

Einer der angeblichen Hauptverursacher ist Perry Rhodan, der sich allerdings keiner Schuld bewusst ist und sich gegen das Tribunal zur Wehr setzt. In der fernen Galaxis Larhatoon erfuhr er mehr über das Tribunal und wurde in die Vergangenheit verschlagen, wo er der ersten Zivilisation der Erde begegnete. Nun befindet er sich auf dem Weg zurück in die Gegenwart - und landet auf einem PLANET DER PHANTOME ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 10.03.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845328461
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan Bd.2847
    Größe: 2348 kBytes
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Perry Rhodan 2847: Planet der Phantome

1.

Plagegeister

RAS TSCHUBAI

"Indoktrinatoren! Plagegeister!" Gucky verdrehte die Augen. "Wenn ich könnte, würde ich jeden einzeln zerquetschen!" Der Mausbiber klopfte vor Ärger mit dem Biberschwanz auf den Gangboden.

Perry Rhodan lächelte schwach. "Das wäre ein Segen."

Über seinem Armbandgerät lief ein Holo, das den letzten Zwischenfall zeigte, der auf die Indoktrinatoren zurückgeführt wurde, jene beharrliche, mit herkömmlichen Mitteln nicht zu besiegende Infiltrationswaffe der Tiuphoren: In einem Hangar löste sich ein kleineres Beiboot aus der Verankerung und fuhr die Bordbewaffnung hoch. Es feuerte mit Thermostrahlen - und traf in den Schutzschirm, den die Besatzung der RAS TSCHUBAU sicherheitshalber um das Schiff gelegt hatte. Kurz darauf versank das Beiboot samt der Sektion in tiefem Eis. Unter der Oberfläche schimmerte ein eigenartiges, sinnverwirrendes, nicht greifbares Blau.

Der Bereich lag mithilfe der Hyperfrost-Generatoren unter einem dicken Eispanzer, der sich durch viele Dimensionen zog und die Indoktrinatoren einschloss. Dieses Mittel hatte der Verschwiegene Bote zur Verfügung gestellt, ein Gesandter von ES, der den Methanatmern der Milchstraße im Kampf gegen die Arkoniden beistand.

Die Indoktrinatoren waren nanotechnische Einheiten aus einem Masse-Energie-Gewebe, die als Hyperenergieimpulse durch den Schutzschirm gedrungen waren. Sie sondierten und analysierten die RAS TSCHUBAI, versuchten Rechnersysteme zu übernehmen und gegen die Besatzung zu wenden. Es war ein ständiger Kampf um jeden Zentimeter des drei Kilometer durchmessenden Omni-Trägers der SUPERNOVA-Klasse.

"Ich finde schon einen Weg", knurrte der Mausbiber.

"Eher unwahrscheinlich. Selbst ANANSI fällt es schwer, sie in Schach zu halten. Und das trotz der Hyperfrost-Generatoren. Wenn schon unsere Bordsemitronik solche Probleme hat, solltest du dich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen."

Nur indem befallene Teile der RAS TSCHUBAI unter Hyperfrost gelegt wurden, konnte das Schiff seinen Raum-Zeit-Flug fortführen, der Perry Rhodan und die Besatzung wieder in die Heimzeit zurückbringen sollte.

"Zweifelst du etwa an meinen Fähigkeiten? Warum sind überhaupt wieder Indoktrinatoren aktiv? Ich dachte, alle betroffenen Schiffbereiche ständen unter Quarantäne."

"Sie haben sich passiv verhalten. Wie Schläfer. Wenn sie sich weiter ausbreiten, haben wir wirklich ein Problem. Vielleicht gelingt es uns, die Hyperfrost-Generatoren zu modifizieren. Dann könnten wir die gesamte RAS TSCHUBAI einfrieren. Wir müssen es schaffen, sie mit den Suspensionsalkoven kompatibel zu machen. Ich will, dass die Mannschaft unsere Reise lebend übersteht."

Mithilfe der Suspensionsalkoven, die sämtliche Besatzungsmitglieder entstofflichen konnten, würde trotz des Hyperfrosts niemand sterben müssen.

Gucky zeigte seinen Nagezahn. "Indoktrinatoren. Teufelszeug. Ihretwegen unterbrechen wir die Reise nach Hause schon wieder! Ich sage dir, wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich sie allesamt aus dem Schiff fegen."

"Wir wissen nicht, ob ANANSI den Dilatationsflug wirklich deswegen unterbrochen hat."

Sie waren gemeinsam auf dem Weg in die Zentrale, die ANANSI unter Kontrolle hatte. Rhodan hoffte inständig, dass dieser wichtigste Bereich dem Angriff standhielt. Die Situation an Bord war nahezu unzumutbar. Viele Sektionen standen unter Hyperfrost-Quarantäne, auch das Ogygia-Habitat. Besatzungsmitglieder mussten sich Kabinen teilen, der zur Verfügung stehende Raum schrumpfte immer mehr zusammen. Bisher hielt sich die Mannschaft vorbildlich.

"Weswegen sonst?", brummte Gucky. "Sicher sind diese Biester schuld."

Sie erreichten die Zentrale, betraten das Kommandopodest.

"Fragen wir sie. ANANSI?"

Im Haupthologlobus erschien die bläulich gläserne Gestalt eines jungen Mädchens von vier oder fünf Jahren, das inmitte

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